Nur 360 Millimeter Sturzbedarf: Efaflex bringt vier neue Industrietore auf den Markt
Efaflex erweitert Sortiment um vier Schnelllauf-Spiraltore der Essential-Line
Der Industrietorhersteller Efaflex erweitert sein Produktportfolio um die neue Produktfamilie „Essential-Line“. Zum Marktstart umfasst die Baureihe vier Schnelllauf-Spiraltore, die auf einer gemeinsamen Plattform für Niedrigsturz-Anwendungen basieren. Mit einem Sturzbedarf von 360 Millimetern sollen sich die Tore insbesondere für industrielle Einsatzbereiche mit begrenzten Platzverhältnissen eignen. Der Hersteller positioniert die neue Baureihe als Alternative zu konventionellen Sektionaltoren und will damit zusätzliche Kundengruppen erschließen.
Die Essential-Line ist als eigenständige Produktfamilie innerhalb des bestehenden Portfolios angelegt. Sie richtet sich vor allem an Industrieunternehmen, die ihre Torinfrastruktur modernisieren und dabei wirtschaftliche Lösungen mit den technischen Eigenschaften von Schnelllauftoren verbinden möchten. Neben mittelständischen Betrieben spricht der Anbieter insbesondere Verantwortliche aus Einkauf, Betrieb und Instandhaltung an. Die vier zunächst verfügbaren Modelle bilden den Ausgangspunkt einer längerfristig angelegten Erweiterung des Sortiments.
Vier Torvarianten für unterschiedliche Anforderungen
Die neue Baureihe umfasst die Modelle „EFA-SST-L N Therm Essential“, „EFA-STT-L N Clear Essential“, „EFA-STR-L N Flex Essential“ und „EFA-SST-L N Alux Essential“. Alle vier Varianten basieren auf einer gemeinsamen Konstruktionsplattform, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer vorgesehenen Einsatzbereiche und funktionalen Schwerpunkte.
Die Therm-Ausführung richtet sich an Anwendungen, bei denen die Energieeffizienz eine wesentliche Rolle spielt. Sie ist damit für industrielle Bereiche vorgesehen, in denen der Energiebedarf der Toranlage bei der Auswahl berücksichtigt werden muss. Konkrete Angaben zur Wärmedämmung oder zu möglichen Energieeinsparungen macht Efaflex in der Mitteilung allerdings nicht.
Die Clear-Variante ermöglicht Sichtkontakt zwischen angrenzenden Arbeits- und Verkehrsbereichen. Dies kann insbesondere dort relevant sein, wo sich Personen oder Fahrzeuge auf beiden Seiten einer Toröffnung bewegen und die gegenseitige Wahrnehmung für den Betriebsablauf erforderlich ist.
Mit dem Flex-Modell adressiert der Hersteller Anwendungen, bei denen schnelle und wirtschaftliche Abläufe im täglichen Betrieb im Vordergrund stehen. Die Alux-Ausführung ist dagegen auf industrielle Einsatzbereiche mit höheren Anforderungen an die Robustheit ausgelegt. Angaben zu den jeweiligen Belastungsgrenzen und technischen Leistungswerten der beiden Varianten enthält die Produktankündigung nicht.
Geringer Sturzbedarf erleichtert den Einbau
Ein gemeinsames Konstruktionsmerkmal der vier Schnelllauf-Spiraltore ist der Sturzbedarf von 360 Millimetern. Damit sind die Modelle für Einbausituationen vorgesehen, in denen oberhalb der Toröffnung nur begrenzter Platz zur Verfügung steht. Solche räumlichen Einschränkungen können insbesondere bei bestehenden Industriegebäuden und der Modernisierung vorhandener Toranlagen eine Rolle spielen.
Die gemeinsame Plattform bildet die konstruktive Grundlage der neuen Baureihe. Nach Angaben des Herstellers soll sie unterschiedliche Anforderungen in Produktion, Logistik und weiteren industriellen Einsatzbereichen abdecken. Efaflex verbindet damit das Ziel, die bisher angebotene Schnelllauftechnologie für zusätzliche Anwendungen verfügbar zu machen.
Neben den technischen Eigenschaften stellt das Unternehmen die langfristige Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit und Betreuung der Toranlagen in den Mittelpunkt seiner Produktstrategie. Konkrete Vergleichsdaten zu konventionellen Sektionaltoren, etwa hinsichtlich Anschaffungskosten, Wartungsaufwand oder Lebenszykluskosten, werden jedoch nicht genannt.
Weitere Modelle innerhalb der Essential-Line geplant
Mit der neuen Produktfamilie verfolgt Efaflex eine längerfristige Sortimentsstrategie. Die vier Niedrigsturztore bilden die erste Generation der Essential-Line, die künftig um weitere Lösungen ergänzt werden soll. Welche zusätzlichen Tortypen oder Anwendungsbereiche vorgesehen sind und wann entsprechende Produkte verfügbar sein werden, lässt der Hersteller offen.
Die Essential-Line soll insbesondere Unternehmen ansprechen, die bisher konventionelle Sektionaltore einsetzen und eine Modernisierung ihrer Torinfrastruktur prüfen. Mit den unterschiedlichen Modellvarianten will der Anbieter sowohl funktionale Anforderungen als auch wirtschaftliche Kriterien bei der Auswahl industrieller Torlösungen berücksichtigen.
Damit erweitert Efaflex sein Angebot um eine separate Produktfamilie, deren erste Modelle auf Anwendungen mit geringer verfügbarer Sturzhöhe ausgerichtet sind. Die weitere Entwicklung des Sortiments soll zusätzliche Einsatzbereiche erschließen.


































