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Trends in der Lagerautomatisierung mit Shuttles

Das Jahr 2020 war bisher voller Herausforderungen für Unternehmen fast aller Branchen – die Wirtschaftskrise, welche auf die Pandemie folgte, sorgt nicht nur für große Volatilität bei den Bedarfen, sondern beschleunigt ohnehin bestehende Trends. Digitalisierung und Automatisierung der Produktion und Logistik sind das Gebot der Stunde. Ein höherer Automatisierungsgrad, eine stärkere Entkopplung der Lieferketten zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit und mehr Lieferpositionen bei kleineren Losgrößen. Vieles davon kommt uns bereits bekannt vor, Umsetzungen passieren allerdings plötzlich im Zeitraffer.

Körber, weltweit führender Anbieter von Supply-Chain-Software- und Automatisierungstechnologien, wurde vom internationalen Handelskonzern JYSK mit der Ausstattung eines neuen, hochautomatisierten Distributionszentrums beauftragt. Der neue Standort unterstützt den skandinavischen Händler von Matratzen, Einrichtungsgegenständen und Wohnaccessoires vor allem beim Ausbau der logistischen Kapazitäten im südosteuropäischen Raum.

Mit dem Umzug nach Kerpen hat die Saint-Gobain Autover Deutschland GmbH auch ihre intralogistischen Prozesse mittels Internet of Things (IoT) vernetzt, um Ersatzverglasung für Autos, Lkw und Busse in verbesserter Qualität noch schneller zur Verfügung zu stellen. Für die mehr als 14.000 Stellplätze hat ONK barcodierte Etiketten produziert und vor Ort an den Paletten- und Fachbodenregalen montiert.

Mit den Maßen 1.200 x 800 x 150 mm (identisch zur Euroholzpalette) kann die Kunststoffpalette „Euro L1“ der Craemer GmbH sofort problemlos in alle gängigen Fördersystemen eingesetzt werden. Zudem erreicht die Palette durch die Ausstattung mit robusten Versteifungsprofilen eine statische Traglast von 7.500 Kilogramm, im Hochregal trägt sie bis zu 1.250 Kilogramm.

Der Hamburger Intralogistikanbieter Still hat sein Produktportfolio erweitert und bietet seine Niederhubwagen der Serie EXH und seine Doppelstockgeräte der Baureihe EXD jetzt auch mit einer festen Standplattform an.

Wegfall manueller Arbeitsschritte erhöht Effizienz und Sicherheit

Die Northern Co-operative Meat Company Ltd. (NCMC) ist einer der größten australischen Fleischverarbeiter. Das Unternehmen hat sein Produktions- und Vertriebszentrum in Casino, im Norden des australischen Bundesstaates New South Wales. Vor Kurzem wurde dort eine der weltweit ersten automatisierten Lösungen zur Fleischverarbeitung, Pufferung, Sortierung und Sequenzierung implementiert.

Für einen der führenden Schüttgut-Logistikdienstleister, die Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG hat Teichmann Krane einen 42t Containerkran zum Kundenstandort nach Hamm-Uentrop geliefert.

Der Medizintechnik-Hersteller Hager & Meisinger, mit einem Sortiment von rund 12.000 Produkten, errichtet an seinem Hauptstandort in Neuss ein neues Logistikzentrum. Anfang des Jahres erhielt das Unternehmen Heber Fördertechnik den Auftrag, dieses anspruchsvolle Projekt als gesamtverantwortlicher Generalunternehmer zu realisieren.

Der Weg vom Langgut zum Präzisionsbauteil

Der Fertigungsdienstleister microart hat sich auf die Herstellung von Präzisionsbauteilen in Klein- und Mittelserien spezialisiert. Hohe Flexibilität in der Produktion sowie vernetzte und automatisierte Prozesse sind Teile des Erfolgsrezepts des bayrischen Unternehmens. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein Turmlagersystem und zwei Bandsägemaschinen. Sie sorgen dafür, dass der Weg vom angelieferten Metall-Langgut zum exakten Abschnitt besonders effizient und ergonomisch verläuft.

Wechsel in der Führungsriege

Seit dem 1. September 2020 ist Andy Baldy neuer Parts Manager bei Clark. In dieser Funktion verantwortet er unter anderem die Bereiche Vertrieb, Customer Service sowie den Einkauf. Er folgt Markus Jöckel, der sich zukünftig anderen Aufgaben widmen wird.

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