Ausgabe 6/2026

Ausgabe 6/2026
(Bildquelle: Knapp/Niederwieser)
Jan Kaulfuhs-Berger
Chefredakteur (V.i.S.d.P.)

Blick in die Zukunft

es war eine deutliche Aussage von Stefan Budweit, President & CEO der Clark Europe GmbH, die er im Interview mit mir in Duisburg tätigte: „Wir wollen das Direktgeschäft stärken!“ Direktgeschäft? Clark? Uns war das Unternehmen stets als einer der Player im Markt bekannt, der sich im Grunde auf sein Händlernetz stützt. Das machen die Kollegen bei Clark auch weiterhin, bauen aber parallel, mit Blick in die Zukunft, auch den Direktvertrieb aus. Warum und in welchem Maße lesen Sie, neben weiteren interessanten Details, im Interview ab Seite 6.

In die Zukunft blicken wir auch in der Reportage ab Seite 16. Dort lesen Sie exklusiv, wie steigende Auftragsvolumina, ein wachsendes Sortiment und hohe Anforderungen an die Liefergeschwindigkeit ohne zusätzliche Lagerfläche bewältigt wurden: durch den effizienten Einsatz von AMR und modernster Shuttle-Technologie.

Womit wir direkt bei unserem über 30-seitigen Special wären: „Fahrerlose Transportsysteme / Mobile Robotik“ (ab Seite 25) – eine Thematik, die heute und erst recht mit Blick in die Zukunft mehr als relevant ist. Auch deshalb sollte man in Begrifflichkeiten einmal eine Ordnung reinbringen. Als diese Thematik vor einigen Jahren so richtig in Schwung kam, waren vielen (und anfangs auch uns) die Abgrenzungen zwischen den unterschiedlichen Begriffen nicht wirklich klar.

Damit bei dieser Thematik mit Blick in die Zukunft irgendwann einmal Ordnung herrscht, haben wir die TU Dortmund und diese ihrerseits über 50 Experten repräsentativ befragt, was die einzelnen Abkürzungen eigentlich bedeuten. Im Beitrag „Buchstabensuppe: FTF, AGV, AMR, MR …“ (ab Seite 28) hat Sven Franke von eben jener TU Dortmund die Forschungsergebnisse vorgestellt, die er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund und der Erasmus Universität Rotterdam erarbeitet hat.

Wichtig im Zusammenhang mit dieser Thematik (und auch mit dem Blick in die Zukunft) ist die VDA 5050 – die gemeinsame Sprache für Mobile Roboter. Wie diese funktioniert, warum Unternehmen diese mehr und mehr weltweit einsetzen und wann sie sich eigentlich lohnt, lesen Sie im Interview mit Constantin Enke vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ab Seite 30. Zudem erwarten Sie weitere spannende Beiträge rund um die Thematik FTS / Mobile Robotik in diesem Heft – wie zum Beispiel „Automatisierung „To-Go“ (ab Seite 44) oder auch ein Beitrag über die „Passende Peripherie für Mobile Roboter“ (ab Seite 54).

Viel Spaß beim Lesen

Jan Kaulfuhs-Berger

Inhalt dieser Ausgabe

Interview

Stefan Budweit über Märkte und Produkte sowie den Ausbau des Direktvertriebs
Seite 6
Premium

Titel

AMR und Shuttle-Technologie als Effizienztreiber bei Brødrene Dahl

Seit mehr als 100 Jahren beliefert Brødrene Dahl den norwegischen Markt mit Rohren, Ventilen, Kupplungen und weiteren Produkten für Neubau- und…

Seite 16
Premium

AUS DER BRANCHE

Worauf Unternehmen vor der Investition achten sollten und wann es sich rechnet

Heute erkennt der Roboter den Artikel im „Autostore-Bin“, wählt den passenden Sauger, hebt das Produkt an und legt es kontrolliert im Zielbehälter…

Seite 20
Frei
Warum der digitale Zwilling zum Planungsinstrument wird, wenn er einer klaren Strategie folgt

Der Begriff Digital Twin taucht in der Industrie häufig auf, bleibt dabei aber oft unscharf. Gemeint ist mal eine Visualisierung, mal ein…

Seite 22
Premium
Safety und Industrial Security werden bei Pilz zum gemeinsamen Erfolgsfaktor

„Die aktuellen Gesetzgebungen in Europa – insbesondere die NIS-2-Richtlinie, die Maschinenverordnung sowie der Cyber Resilience Act – zeigen, dass…

Seite 24
Premium

AUS DER PRAXIS

Netz Niederösterreich stärkt mit einem neuen Zentrallager seine logistischen Strukturen

Netz Niederösterreich betreibt die Strom- und Gasnetze in Niederösterreich und ist für deren sicheren und zuverlässigen Betrieb verantwortlich. Zu…

Seite 58
Premium
Versandlager vereint maximale Flächennutzung, hohe Traglasten und effizienten Materialfluss

Die Asecos GmbH ist ein hessischer Spezialist für Sicherheitsschränke zur fachgerechten Lagerung von Gefahrstoffen. Hohe Lagerkapazität auf…

Seite 60
Frei
20 Arbeitsstunden pro Woche durch Nutzung eines innovativen Palettenmanagements gewonnen

Schätzungsweise zehn Milliarden Paletten, Behälter und Gestelle kommen in globalen Lieferketten zum Einsatz, um Waren von A nach B zu bewegen.…

Seite 62
Premium

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