Green Logistics im Lager

Nachhaltiges Wirtschaften und grüne Prozessoptimierung sind auch in der Intralogistik auf dem Vormarsch. Mit „Prolag-World“ will die CIM GmbH die Lager ihrer Kunden nicht nur nachhaltiger, sondern auch kosteneffizienter machen: Das Warehouse-Management-System sorgt für einen geringeren CO2-Aussstoß durch Senkung des Energiebedarfs sowie für einen schonenden Ressourceneinsatz und eine Reduzierung der Abfälle durch optimierte Materialverwaltung.

Allein die Umstellung vom papierbasierten Arbeiten auf eine digitale Prozessführung, wie sie mit der Einführung von „Prolag-World“ einhergeht, bewirke eine signifikante Senkung des Materialeinsatzes. Aber auch fast schon selbstverständliche Funktionen wie die Wegeoptimierung oder die zweistufige Kommissionierung sorgen laut CIM für eine Reduzierung des Energiebedarfs im Lager. Beide Funktionen sorgen dafür, dass Gabelstapler auf den kürzesten Wegen durchs Lager geleitet werden und so weniger Energie benötigt wird.

Im Spargang zu 50 Prozent weniger Energiebedarf

Im Automatiklager eines großen österreichischen Textilherstellers konnte mit der Einführung von „Prolag-World“ der Energieverbrauch um rund 50 Prozent gesenkt werden. Je nach Auslastungsgrad und Länge der Fahrstrecke steuert das WMS die Regalbediengeräte im Lager in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Zudem schaltet das System nicht benötigte Ressourcen automatisch ab, um so den CO2-Ausstoß systematisch zu verringern. Praktischer Nebeneffekt: Der „Spargang“ der Regalbediengeräte schont das Material, reduziert den Abnutzungsgrad und verlängert die Lebensdauer der Komponenten.

Weniger Müll im Lager und beim Kunden

Die Auftragszusammenfassung, zum Beispiel im Einsatz bei einem süddeutschen Getränkehersteller, reduziert Verpackungsmaterial und Transportstrecken, da sie Lieferaufträge so bündelt, dass diese nach Möglichkeit immer gemeinsam mit einem Transportmittel zum Kunden geliefert werden. Ebenso nachhaltig arbeitet die Verwaltung von Verpackungseinheiten eines Bettwarenherstellers. Sie sorgt für eine Zeit- und Kostenersparnis während des Packprozesses: Am Packplatz wird die passende Verpackungseinheit für eine Bestellung angezeigt. So wird vermieden, dass unnötig Verpackungsmaterial mit den entsprechenden Kosten verschwendet wird.

Weiterverwendung von Retouren und Reststücken

Für einen nachhaltigen Materialeinsatz und die Reduzierung von Abfällen sorgen die „Prolag World“-Funktionen De-Kitting und Reststückverwaltung, die bei CIM-Kunden in der Produktion zum Einsatz kommen. Mittels De-Kitting können Fertigteile oder Retouren ganz einfach softwaregestützt wieder demontiert werden. So können etwa einzelne, defekte Komponenten ausgetauscht werden, ohne das gesamte Fertigteil entsorgen zu müssen. Die Reststückverwaltung sorgt für optimalen Material- und Kosteneinsatz, da Reststücke wieder ins Lager zurückgelagert werden und damit für neue Produktionsaufträge zur Verfügung stehen. Dieses Verfahren ist so optimiert, dass kaum mehr Reststücke entsorgt werden müssen.

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