Der „Cobot-Greifer“ ist für zahlreiche Einsatzgebiete in der Intralogistik wie End-of-Line-Packaging oder Pick-&-Place-Anwendungen gedacht. Mit flexiblem Schaum als Greiffläche kann er unter anderem Kartonagen, Boxen und Bauteile mit Strukturen, Aussparungen sowie dreidimensionale Außenformen von bis zu acht Kilogramm sicher halten. Zudem soll er sich durch seine Kommunikationstechnik leicht in Automatisierungsumgebungen integrieren lassen.
Dank Vergrößerung der Kontaktoberfläche und Verringerung der Stoßkräfte erfüllt er die Vorgabe ISO TS 15066 – eine Norm zur Zusammenarbeit zwischen Mensch und kollaborativem Industrieroboter. Additive Fertigungsverfahren erlauben eine gewichtsoptimierte und dynamische Geometrie des Schmalz-Greifers. Das ermöglicht die Anbindung an die Kleinroboter mit geringen Tragfähigkeiten. Der Greifer ist modular aufgebaut, so dass er beispielsweise mit energiesparenden Ejektormodulen oder intelligenten Vakuum-Schaltern zur Prozessüberwachung ergänzt werden kann. Mit ein und demselben Greifer lassen sich verschiedene Anwendungen realisieren, auch eine Teilbelegung ist möglich. Das Vakuum kann sowohl intern als auch extern erzeugt werden – je nach Gegebenheiten beim Anwender vor Ort.


















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