Im neu gebauten Logistikgebäude am Hauptsitz in Stans bei Luzern bevorratet der Flugzeugbauer rund 40.000 verschiedene Artikel. Vor dem Neubau bearbeitete Pilatus die etwa 3.000 Picks pro Tag ausschließlich via Listenkommissionierung – ein zeitaufwändiges Unterfangen für die Schweizer Firma. Ein wichtiges Ziel der Lagerautomatisierung waren daher schnelle und reibungslose Abläufe, damit die Bauteile für Produktion und Wartung just-in-time weiterverarbeitet werden können. Die Bereitstellung sehr kleiner Teile erfolgt mit „LFS.wms“ innerhalb weniger Sekunden nach dem Ware-zum-Mann-Prinzip.
Aircraft on Ground (AOG)
Besonders bei AOG-Situationen ist eine individuelle Auftragssteuerung ausschlaggebend für den logistischen Erfolg. Eilbestellungen (AOG-Aufträge) werden von den Mitarbeitern sofort abgewickelt und anderen laufenden Aufträgen vorgezogen, um Stillstandszeiten auf dem Flugplatz zu verkürzen. Zeitgleich überwacht, analysiert und vernetzt der Materialfluss-Controller „LFS.mfc“ die Prozesse im Hintergrund.
Sicherheit der Passagiere
Da die Sicherheit der Passagiere eine extrem wichtige Rolle spielt und Pilatus die hohen Anforderungen der Luftfahrt gewährleisten muss, begleitet „LFS.wms“ auch alle Prüfungsverfahren – und das sowohl im Warenein- als auch im -ausgang. Dazu stellt das System die korrekten Zertifikate aus, um den Einbau im Flugzeug gesetzeskonform zu sichern.


















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