Kellner & Kunz treibt Automatisierungsstrategie mit Intelligent Supply Chain Execution von Infios voran

Kellner & Kunz erweitert seine Automatisierungsstrategie im Logistikzentrum in Wels um zusätzliche Robotik in der Inbound-Logistik. Nach Angaben des Softwareanbieters Infios bildet die Integration eines Depalettierroboters den nächsten Schritt einer seit mehreren Jahren bestehenden Zusammenarbeit. Die digitale Grundlage dafür wurde bereits 2019 mit der Einführung eines Warehouse-Management-Systems und eines Warehouse-Control-Systems geschaffen.

Im Logistikzentrum in Wels erweitert Kellner & Kunz die Automatisierung schrittweise um zusätzliche Robotiklösungen für den Wareneingang und weitere Prozesse. (Bildquelle: Kellner & Kunz AG)
Im Logistikzentrum in Wels erweitert Kellner & Kunz die Automatisierung schrittweise um zusätzliche Robotiklösungen für den Wareneingang und weitere Prozesse. (Bildquelle: Kellner & Kunz AG)

Der auf C-Teile-Management spezialisierte Handels- und Dienstleistungsanbieter verwaltet nach Unternehmensangaben rund 120.000 Artikel aus den Bereichen Werkzeuge, chemisch-technische Produkte und Arbeitsschutz. Täglich würden bis zu 5.000 Lieferungen vollautomatisch abgewickelt.

Im Rahmen einer Gesamtinvestition von 45 Millionen Euro in den Standort Wels wurde die Logistikanlage umfassend ausgebaut. Sie verfügt über ein Hochregallager mit 15.400 Palettenstellplätzen und 200.000 Behälterstellplätzen. Ergänzt wird die Anlage durch fahrerlose Transportfahrzeuge und moderne Fördertechnik.

Robotik für den Wareneingang

Im Zuge der jüngsten Optimierungsphase integrierte Infios innerhalb von vier Wochen einen Knickarmroboter mit Vakuumgreifer zur Depalettierung von Wareneingängen. Die Lösung soll die Effizienz und Ergonomie gegenüber der manuellen Handhabung verbessern. Der Roboter kann bis zu sechs Einheiten mit einem Gewicht von jeweils bis zu 25 Kilogramm gleichzeitig aufnehmen und in Behälter überführen.

Weitere Automatisierungsschritte geplant

Die jüngste Implementierung dient als Ausgangspunkt für weitere Robotikprojekte. Geplant sind nach Angaben der Unternehmen eine zweite Depalettierstation sowie der Einsatz von Robotik zur Unterstützung von Nachschubprozessen. Ziel ist eine schrittweise Erhöhung des Automatisierungsgrads und eine bessere Skalierbarkeit der Logistikprozesse über die gesamte Fulfillment-Kette hinweg.

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