Infios News: Aktuelle Entwicklungen in Supply Chain Execution, KI und Logistik

Infios entwickelt sein Portfolio für die Supply Chain Execution kontinuierlich weiter. Im Fokus stehen KI-gestützte und modular aufgebaute Lösungen, die Logistikprozesse vernetzen, automatisieren und standardisieren. Neue Technologien, strategische Partnerschaften und konkrete Kundenprojekte zeigen, wie Unternehmen ihre Lieferketten effizienter, transparenter und anpassungsfähiger gestalten können.

(Bildquelle: Infios)
(Bildquelle: Infios)

Kellner & Kunz treibt Automatisierungsstrategie mit Intelligent Supply Chain Execution von Infios voran

News vom 17.07.2026 von Christina Kasper

Kellner & Kunz erweitert seine Automatisierungsstrategie im Logistikzentrum in Wels um zusätzliche Robotik in der Inbound-Logistik. Nach Angaben des Softwareanbieters Infios bildet die Integration eines Depalettierroboters den nächsten Schritt einer seit mehreren Jahren bestehenden Zusammenarbeit. Die digitale Grundlage dafür wurde bereits 2019 mit der Einführung eines Warehouse-Management-Systems und eines Warehouse-Control-Systems geschaffen.

Der auf C-Teile-Management spezialisierte Handels- und Dienstleistungsanbieter verwaltet nach Unternehmensangaben rund 120.000 Artikel aus den Bereichen Werkzeuge, chemisch-technische Produkte und Arbeitsschutz. Täglich würden bis zu 5.000 Lieferungen vollautomatisch abgewickelt.

Im Rahmen einer Gesamtinvestition von 45 Millionen Euro in den Standort Wels wurde die Logistikanlage umfassend ausgebaut. Sie verfügt über ein Hochregallager mit 15.400 Palettenstellplätzen und 200.000 Behälterstellplätzen. Ergänzt wird die Anlage durch fahrerlose Transportfahrzeuge und moderne Fördertechnik.

Robotik für den Wareneingang

Im Zuge der jüngsten Optimierungsphase integrierte Infios innerhalb von vier Wochen einen Knickarmroboter mit Vakuumgreifer zur Depalettierung von Wareneingängen. Die Lösung soll die Effizienz und Ergonomie gegenüber der manuellen Handhabung verbessern. Der Roboter kann bis zu sechs Einheiten mit einem Gewicht von jeweils bis zu 25 Kilogramm gleichzeitig aufnehmen und in Behälter überführen.

Weitere Automatisierungsschritte geplant

Die jüngste Implementierung dient als Ausgangspunkt für weitere Robotikprojekte. Geplant sind nach Angaben der Unternehmen eine zweite Depalettierstation sowie der Einsatz von Robotik zur Unterstützung von Nachschubprozessen. Ziel ist eine schrittweise Erhöhung des Automatisierungsgrads und eine bessere Skalierbarkeit der Logistikprozesse über die gesamte Fulfillment-Kette hinweg.

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Neu vorgestellt: „Infios Archer“ verknüpft Systeme, Daten und Arbeitsabläufe für Echtzeitentscheidungen und KI-gestützte Supply Chain Execution

News vom 14.07.2026 von Christina Kasper

Infios hat die Intelligenzebene „Infios Archer“ für die Supply Chain Execution vorgestellt. Die Software soll Systeme, Daten und Arbeitsabläufe miteinander verbinden und Künstliche Intelligenz direkt in operative Prozesse einbetten. Nach Angaben des Unternehmens kann die Plattform Entscheidungen dadurch nicht nur vorbereiten, sondern innerhalb festgelegter Regeln auch ausführen.

Mit der Lösung will der Anbieter Unternehmen bei der Bearbeitung von Lieferkettenstörungen und personalintensiven Abläufen unterstützen. „Infios Archer“ soll Informationen aus unterschiedlichen Systemen zusammenführen, operative Zusammenhänge erkennen und daraus automatisierte Maßnahmen ableiten. Das Unternehmen verspricht sich davon kürzere Reaktionszeiten, einen geringeren manuellen Aufwand und einen kontinuierlichen Betrieb.

„‚Infios Archer‘ steht für einen grundlegenden Wandel von ‚Systems of Record‘, die der Datenaufzeichnung dienen, hin zu ‚Systems of Action‘ für die Handlungsausführung. Das schafft einen gemeinsamen operativen Kontext und Entscheidungen können autonom umgesetzt werden“, so Eugene Amigud, Chief Innovation Officer bei Infios. „‚Infios Archer‘ ist keine KI, die einfach auf bestehende Systeme aufgesetzt wird, sondern ist in die Ausführungsebene integriert und kann dynamisch wahrnehmen, entscheiden, handeln und lernen. Diese Verknüpfung von Intelligenz und Handlung macht Intelligent Supply Chain Execution überhaupt erst möglich.“

Fünf Komponenten für die operative Ausführung

Die Architektur von „Infios Archer“ umfasst fünf miteinander verbundene Komponenten. Diese sollen Daten integrieren und semantisch einordnen sowie Entscheidungen vorbereiten, ausführen und über eine dialogbasierte Benutzeroberfläche zugänglich machen.

  • „Archer Connect“ bildet die Integrationsschicht. Die Komponente verbindet nach Angaben von Infios Informationen aus Unternehmenssystemen, Partnernetzwerken und unterschiedlichen Datenformaten. Aus diesen Informationen sollen unmittelbar nutzbare Arbeitsabläufe entstehen.
  • „Archer Fabric“ dient als semantische Schicht. Die Komponente synchronisiert Daten aus Auftragsmanagement-, Lagerverwaltungs- und Transportmanagementsystemen in Echtzeit. Damit soll ein gemeinsamer operativer Kontext über verschiedene Prozesse und Anwendungen hinweg entstehen.
  • „Archer Runtime“ übernimmt die Ausführung und Koordination von Maßnahmen. Die Komponente soll Entscheidungen über mehrere Arbeitsabläufe hinweg umsetzen und dabei Vorgaben zur Kontrolle, Prüfung und Nachverfolgung berücksichtigen.
  • „Archer Studio“ ist als Entwicklungsumgebung ohne Programmierung ausgelegt. Unternehmen sollen damit agentenbasierte Arbeitsabläufe erstellen, bereitstellen und skalieren können. Integrierte Kontroll- und Sicherheitsfunktionen sollen die Ausführung begrenzen und absichern.
  • „Archer Assistant“ stellt Erkenntnisse, Warnmeldungen, Empfehlungen und Aktionen über eine dialogbasierte Oberfläche bereit. Beschäftigte sollen dadurch Informationen abrufen und vorgesehene Maßnahmen über Texteingaben auslösen können.

Die fünf Komponenten bilden laut Infios einen durchgängigen Kreislauf aus Datenerfassung, Bewertung, Entscheidung und Ausführung. Die Plattform soll damit über reine Analyse- oder Empfehlungssysteme hinausgehen und Maßnahmen innerhalb der operativen Systemumgebung umsetzen.

Einsatz bei CJ Logistics America

„Infios Archer“ wird bereits für Arbeitsabläufe in der Kommunikation mit Transportunternehmen, der Auftragsabwicklung, der Sendungsverfolgung und dem Ausnahmemanagement eingesetzt. Zu den Anwendern gehört CJ Logistics America. Die Lösung übernimmt dort unter anderem die Kontaktaufnahme mit Transportunternehmen. Sie fragt den Status von Sendungen ab und löst weitere Kontaktversuche aus, wenn keine Antwort eingeht. Dadurch sollen Beschäftigte weniger Zeit für manuelle Nachfassaktionen aufwenden müssen.

„Die KI von Infios ist praktisch die erste Verteidigungslinie. Sie nimmt Kontakt auf, ruft den Carrier an, erfragt den aktuellen Stand und fasst per E-Mail nach, wenn es keine Antwort gibt“, erläutert John O’Callaghan, Director of Information Technology bei CJ Logistics America. „Wir haben die Anzahl der Nachfassaktionen, die unsere Mitarbeiter im operativen Bereich durchführen müssen, drastisch reduziert, was Unsicherheiten hinsichtlich der pünktlichen Lieferung mindert.“

Entscheidungen innerhalb festgelegter Regeln

Infios zufolge soll die Plattform routinebasierte und ausnahmenbezogene Entscheidungen automatisieren. Dazu zählen die Erkennung operativer Abweichungen, die Auswahl vorgesehener Maßnahmen und deren Koordination über mehrere Geschäftsbereiche hinweg. Die Ausführung soll innerhalb definierter Kontrollregeln erfolgen und nachvollziehbar dokumentiert werden. Damit will Infios gewährleisten, dass automatisierte Maßnahmen geprüft, zurückverfolgt und bestehenden Vorgaben zugeordnet werden können.

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Warum Infios auf Sven Adler setzt: Neuer CFO soll Finanzstrategie und Unternehmensentwicklung vorantreiben

News vom 08.06.2026 von Jan Kaulfuhs-Berger

Mit einem Manager aus internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen besetzt Infios eine Schlüsselposition für die nächste Wachstumsphase neu.

Infios hat Sven Adler zum Chief Financial Officer berufen. Wie das Unternehmen mitteilte, übernimmt der Finanzmanager die Verantwortung für den globalen Finanzbereich. In seiner neuen Funktion soll er die Finanzstrategie weiterentwickeln, die Unternehmensperformance steuern und den Finanzbereich als strategischen Partner des Unternehmens ausbauen.

Erfahrung aus Technologie- und Dienstleistungsunternehmen

Adler verfügt nach Unternehmensangaben über 20 Jahre Führungserfahrung in Finanzorganisationen. Während seiner Laufbahn war er in Technologie-, Dienstleistungs- und Private-Equity-finanzierten Unternehmen tätig. Dabei verantwortete er internationale Teams in den Bereichen Finanzen, Informationstechnologie und Operations.

Mehr als zehn Jahre war Adler bei SAP beschäftigt. Dort übernahm er unter anderem die Funktion des CFO für das nordamerikanische Servicegeschäft. Zuletzt begleitete er die Expansion eines wachstumsstarken Unternehmens.

Internationale Perspektive für weitere Expansion

Nach Angaben von Infios bringt Adler als deutsch-amerikanischer Doppelstaatsbürger umfangreiche Erfahrungen in unterschiedlichen Märkten und regulatorischen Rahmenbedingungen mit. Das Unternehmen sieht darin eine Unterstützung für seine Strategie, marktübergreifend flexible Lösungen bereitzustellen und gemeinsam mit Kunden international zu wachsen.

Auszeichnung für Finanzmanagement

Adler gilt laut Unternehmensangaben als Experte für den Aufbau leistungsfähiger Organisationen und die strategische Weiterentwicklung von Finanzbereichen. Im Jahr 2021 zeichnete ihn das Philadelphia Business Journal als „CFO of the Year“ aus. Mit der Berufung stärkt Infios nach eigenen Angaben seine Finanzorganisation für die weitere Unternehmensentwicklung und internationale Wachstumsziele.

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Infios stellt neue KI-Funktionen für die Intelligent Supply Chain Execution vor

News vom 20.05.2026 von Christina Kasper

Infios hat neue KI-Funktionen für die Intelligent Supply Chain Execution vorgestellt. Nach Angaben des Unternehmens sollen die neuen KI-Agenten Order-, Warehouse- und Transport-Workflows systemübergreifend orchestrieren und operative Entscheidungen in Echtzeit unterstützen. Ziel sei eine modulare und anpassungsfähige Supply-Chain-Execution für Unternehmen unterschiedlicher Größen.

Der Anbieter integriert dafür prädiktive, generative, agentische und konversationelle KI direkt in die operative Execution-Ebene. Laut Infios sollen Störungen dadurch frühzeitig erkannt, Entscheidungen automatisiert getroffen und Gegenmaßnahmen unmittelbar eingeleitet werden können. Grundlage bildet ein kontinuierlicher Optimierungsprozess nach dem Prinzip „Sense–Decide–Act–Learn“.

KI-Agenten koordinieren operative Abläufe

Die KI-Agenten ersetzen nach Unternehmensangaben bestehende Execution-Systeme nicht, sondern orchestrieren deren Abläufe. Entscheidungen in einzelnen Bereichen sollen automatisch koordinierte Maßnahmen in anderen Prozessen auslösen.

Transport-Agenten automatisieren beispielsweise Fahrer-Check-Calls mithilfe KI-gestützter Sprachagenten. Diese werden durch definierte Ereignisse ausgelöst und sollen manuelle Eingriffe reduzieren. Ausnahmen werden laut Anbieter kontextbasiert bearbeitet.

Order- und Dokumenten-Agenten erfassen, übersetzen und validieren unstrukturierte Dokumente wie Bestellungen oder Frachtbriefe. Die Informationen werden im laufenden Prozess in strukturierte Daten umgewandelt. Dadurch sollen manuelle Dateneingaben entfallen und Transparenz im Wareneingang geschaffen werden.

Warehouse-Agenten unterstützen Mitarbeitende und Führungskräfte laut Infios mit automatisierten Bestandsanalysen, Problemlösungen und individuellem Coaching in Echtzeit. Optimierungs-Agenten sollen wiederum Routen und Fulfillment-Optionen dynamisch anpassen. Bei Verzögerungen analysieren sie laut Anbieter Bestände, Kapazitäten und Transportwege systemübergreifend und nehmen innerhalb weniger Minuten Neupriorisierungen oder Umlenkungen vor.

Schrittweise Einführung autonomer Prozesse

Nach Angaben von Infios erfolgt der Aufbau autonomer Prozesse schrittweise. In einer ersten Stufe empfehlen Agenten Maßnahmen und liefern nachvollziehbare Begründungen. In der zweiten Stufe führen sie Arbeitsschritte innerhalb definierter Regeln automatisiert aus. In der dritten Stufe treffen die Agenten operative Entscheidungen autonom innerhalb vorgegebener Leitplanken und führen diese End-to-End aus.

Unternehmen können laut Anbieter zunächst einzelne Anwendungen wie verspätete Lieferungen oder Auftragsänderungen adressieren und die Lösung anschließend schrittweise erweitern. Ziel sei eine harmonisierte Execution mit schnelleren Entscheidungen und automatisierten Reaktionen entlang der Lieferkette.

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Poco startet mit Infios-WM die Standardisierung seiner Logistikprozesse

News vom 12.05.2026 von Christina Kasper

Poco hat im Logistikzentrum Trebbin das „Infios WM“ in Betrieb genommen. Die Einführung ist der erste Meilenstein eines Programms zur Standardisierung und Modernisierung der Abwicklungsprozesse im gesamten Logistiknetzwerk des Möbel- und Heimwerker-Discounters. Das Netzwerk umfasst ein zentrales Wareneingangslager, mehrere regionale Distributionszentren und ein hochautomatisiertes E-Commerce-Fulfillment-Center.

Angesichts der zunehmenden Komplexität der operativen Abläufe waren die bestehenden ERP-basierten Lager- und Logistikmodule an ihre Grenzen geraten. Die Möbellogistik stellt besonders hohe Anforderungen, unter anderem durch die Dimensionen und Gewichte der Waren, unterschiedliche Verpackungsformate und insbesondere durch Produkte, die auf verschiedene Verpackungen verteilt als zusammenhängende Einheiten verwaltet, gelagert, kommissioniert und versandt werden müssen. Gleichzeitig muss auf Komponentenebene vollständige Transparenz gewährleistet sein. Diese Anforderungen erfordern ein hohes Maß an Ausführungsintelligenz, Orchestrierung und Echtzeit-Transparenz, das herkömmliche ERP-basierte Module nicht bieten können.

Modulare Architektur für das Netzwerk

Durch die Implementierung von „Infios WM“ trennt Poco die Lagerausführung vom ERP und etabliert eine modulare Architektur, die speziell für die intelligente Supply Chain Execution entwickelt wurde. Die Lösung erlaubt es Poco, die Kernprozesse in seinem gesamten Logistiknetzwerk zu standardisieren und zugleich Arbeitsabläufe, Automatisierungsschnittstellen und Arbeitsprozesse flexibel an lokale Anforderungen anzupassen – einschließlich derjenigen, die für die Logistik von großen Artikeln und Mehrfachverpackungen spezifisch sind.

Trebbin als Vorlage für den Rollout

Der Go-Live in Trebbin ist die Blaupause für den weiteren Rollout. Ein zweiter Standort, der Import- und regionale Lagerfunktionen kombiniert, soll bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden. Nach dieser Einführung wird Infios WM an den übrigen Standorten in schneller Folge implementiert, wobei wiederverwendbare Templates branchenspezifischer Konfigurationen genutzt werden, um schnell Wertschöpfung zu generieren.

„Das ‚Infios Warehouse Management‘ bietet die erforderliche Intelligenz, um komplexe, mehrkanalige Supply Chains in großem Maßstab zu betreiben“, so Dirk Teschner, Senior Vice President und Managing Director bei Infios. „Für Poco haben wir die Lösung so konfiguriert, dass sie die betriebliche DNA der Möbelindustrie widerspiegelt – insbesondere die präzise Koordination, die für die Handhabung von Produkten mit mehreren Verpackungen erforderlich ist.“

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    PremiumXL modernisiert E-Commerce-Fulfillment mit Infios und steigert den Durchsatz um 20 Prozent

    News vom 15.04.2026 von Christina Kasper

    Infios gab bekannt, dass PremiumXL seine Logistikabläufe mit dem „Infios Warehouse Management“ (WM) modernisiert hat. Die Marke für Wohn- und Einrichtungsprodukte konnte durch die Implementierung in den Distributionszentren Emsdetten und Osnabrück den Durchsatz um 20 Prozent steigern, die Personalabhängigkeit um 17 Prozent verringern und die Fehlerquote deutlich reduzieren.

    Als Teil der H.T. Trade Service GmbH & Co. wickelt PremiumXL jährlich mehr als eine Million Bestellungen über seine eigenen Webshops und mehr als 20 Online-Marktplätze in ganz Europa ab. Das Portfolio umfasst Möbel, Garten- und Haushaltsprodukte mit mehr als 5.000 Artikelnummern und sechs eigenen Marken. Jeder Marktplatz unterliegt zudem unterschiedlichen Service Level Agreements (SLAs), was die Abwicklung großer Mengen erschwert.

    Mehr Transparenz und Kontrolle im täglichen Betrieb

    Angesichts steigender Volumina und wachsender Kundenanforderungen konnten die bestehenden Prozesse nicht mehr Schritt halten. Zudem verstärkten Arbeitskräftemangel und Kostendruck den Bedarf an höherer Effizienz und operativer Stabilität. Um eine skalierbare Ausführungsgrundlage zu schaffen, implementierte das Unternehmen das „Infios Warehouse Management“ (WM) zusammen mit dem „Infios Shipping and Dispatch System“ (SDS), das eine intelligente Auswahl der Carrier nach Zielort und SLAs erlaubt. Zusammen koordinieren die Lösungen in Echtzeit den Lagerbestand, die Kommissionierung, die Verpackung und den Versand und sorgen so für mehr Transparenz, Kontrolle und Konsistenz im täglichen Betrieb.

    „Infios WM“ unterstützt die effiziente Verwaltung des Lagerbestandes und beschleunigt die Einarbeitung durch intuitive, standardisierte Arbeitsabläufe, sodass PremiumXL seine Mitarbeiter effektiver einsetzen und gleichzeitig ein hohes Serviceniveau aufrechterhalten kann. Die standardisierte, aber um modulare und konfigurierbare Funktionen erweiterbare Plattform passt sich an unterschiedliche Lagerumgebungen an – von wachsenden KMU-Einrichtungen bis hin zu hochautomatisierten Unternehmenszentren – und ermöglicht die kontinuierliche Weiterentwicklung ohne störende Upgrades. Diese Verbesserungen zeigten sich nicht nur im täglichen Betrieb, sondern bewährten sich auch unter Spitzenauslastung. Am Black Friday 2025 bewältigte die Plattform extreme Volumina und sorgte gleichzeitig für einen stabilen Lagerbetrieb und ein konstant hohes Serviceniveau.

    Beschleunigter Warenumschlag und reduzierte Personal-Abhängigkeit

    „Mit Infios haben wir messbare und nachhaltige Verbesserungen in unserem gesamten Logistikbetrieb erzielt“, so Hermann Reklin, Director of Processes and People bei H.T. Trade. „Wir wickeln Bestellungen effizienter ab, beschleunigen den Warenumschlag und verbessern die Working-Capital-Performance. Gleichzeitig reduzieren wir die Personal-Abhängigkeit und minimieren Fehler. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist deutlich schneller und unkomplizierter geworden.“

    „In der schnelllebigen E-Commerce-Umgebung von heute benötigen Unternehmen Ausführungssysteme, die flexibel, skalierbar und widerstandsfähig sind“, sagt Dirk Teschner, Senior Vice President und Managing Director bei Infios. „Unsere Intelligent-Supply-Chain-Execution-Plattform hilft Einzelhändlern wie PremiumXL, Lager- und Versandentscheidungen in Echtzeit zu synchronisieren – so können sie effizient skalieren und gleichzeitig Service und Rentabilität schützen.“

    Als Teil des intelligenten Supply-Chain-Execution-Frameworks von Infios bietet die kombinierte WM- und SDS-Implementierung PremiumXL und H.T. Trade eine modulare Grundlage, die sich parallel zum Geschäftswachstum, neuen Vertriebskanälen und sich ändernden Kundenerwartungen weiterentwickeln kann – und so operative Exzellenz in einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verwandelt.

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    Infios: Modulare, KI-gestützte Lösungen

    News vom 08.01.2026 von Christina Kasper

    In Halle 4, Stand F61, stellt Infios sein Infios-Warehouse-Management (WM) einschließlich autonomer mobiler Roboter (AMR) und Voice, Vision and Mobility (VVM) sowie das Infios-Transport-Management (TM) und das Infios-Order-Management (OM) vor. Die interoperablen Lösungen bilden ein modulares, intelligentes Ökosystem für die ausführende Logistik. Im Gesamtverbund ermöglichen diese Lösungen erhöhte Effizienz im Warentransport, eine zuverlässigere Auftragsabwicklung und verbesserte Resilienz angesichts volatiler werdender Märkte.

    Besucher können sich vor Ort davon überzeugen, wie das Lagern, Transportieren und Orchestrieren von Aufträgen mithilfe intelligenter Automatisierung, Echtzeit-Datenanalysen und dem systemübergreifenden Zusammenspiel optimiert werden. Infios-Experten werden die neuen Funktionen vorstellen, praktische Hilfestellungen geben und aufzeigen, wie Unternehmen die Widerstandsfähigkeit und Effizienz ihrer gesamten Lieferkette verbessern können.

    Die Lösungen von Infios wurden entwickelt, um Nachfragespitzen zu bewältigen, die Bereitstellung zu beschleunigen und die Betriebskosten zu senken. Außerdem lassen sie sich standortweise oder nach Funktionen skalieren: Neue Module können einfach aktiviert, fortschrittliche Technologien wie RFID, Pick-to-Light oder AMR integriert und Konfigurationen für mehrere Standorte mit minimalem Aufwand reproduziert werden.

    Halle 4, Stand F61

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    Infios und Amazon Web Services (AWS) transformieren Supply Chain Execution mit agentenbasierter KI

    News vom 05.11.2025 von Christina Kasper

    Infios hat eine Zusammenarbeit mit AWS zur Integration generativer KI-Agenten in das Infios Order Management (Infios OM) bekanntgegeben. Die Partnerschaft mit dem AWS-Innovationszentrum für generative KI soll die Führungsrolle von Infios bei der Gestaltung von Lieferketten der nächsten Generation stärken.

    Das „Infios OM“ bildet das Gehirn der Supply Chain. Es adressiert die immer höheren Anforderungen der Kunden an Geschwindigkeit und Komfort, die Zunahme der digitalen Vertriebskanäle und die Verschiebungen in der Nachfrage. Es koordiniert die gesamte Lieferkette, um sicherzustellen, dass jedes Kundenversprechen auch eingehalten wird. Infios und AWS haben diese Kernfunktionalitäten mit eingebetteten KI-Agenten neu aufgesetzt, um das Ownership zu vereinfachen und die Präzision des Order Managements zu erhöhen. Auf Basis der generativen KI von AWS, inklusive Amazon Bedrock und Strands Agents, werden so Enterprise-Funktionen für alle zugänglich.

    „Gemeinsam mit AWS definieren wir neu, was Order Management für Kunden leisten kann“, so Eugene Amigud, Chief Innovation Officer von Infios. „Wir entwickeln intelligente Agenten, die proaktiv Anomalien im Fulfillment erkennen und beheben, Bestellungen über Netzwerke hinweg ausbalancieren und Lieferzeiten vorhersagen – noch bevor Probleme entstehen. Das Ergebnis: Vereinfachte Workflow-Orchestrierung, die jede Bestellung berechenbarer macht, jede Entscheidung intelligenter und jeden Fulfillment-Prozess nahtlos vernetzt. Dies bedeutet: schnelleres Onboarding von 3PL-Anbietern, eine dynamische Expansion der Kanäle im Handel und die Möglichkeit für Distributoren, Störungen in Angebot und Nachfrage zuvorzukommen.“

    Mit zielgerichteten Innovationen haben Infios und das AWS Innovationszentrum für generative KI neue Potenziale für die agentenbasierte Automatisierung im Order Management und dem Fulfillment identifiziert. Die Zusammenarbeit wird planmäßig Anfang 2026 beginnen und sich auf die Gestaltung KI-gesteuerter Workflows im Infios OM konzentrieren.

    Diese sollen:

    • die Einführung und Konfiguration von Workflows vereinfachen
    • Visualisierungen generieren, die Experten überprüfen und verfeinern können
    • Anomalien proaktiv erkennen und optimale Ergebnisse ermöglichen

    „In diesem zukunftsweisenden Schritt überführt Infios Steuerungsprozesse in Intelligenz“, so Taimur Rashid, Managing Director of Generative AI Innovation and Delivery bei AWS. „Gemeinsam legen wir den Grundstein für Workflows, die mit einer Geschwindigkeit und Intelligenz lernen, sich anpassen und ausführen können, wie moderne Supply Chains es erfordern. Durch die Nutzung der Cloud- und KI-Fähigkeiten von AWS ermöglicht Infios Lieferketten, die sich genauso schnell entwickeln wie die Märkte, die sie bedienen.“

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    Aadil Kazmi ist neuer Leiter KI bei Infios

    News vom 28.10.2025 von Christina Kasper

    Das Unternehmen Infios hat Aadil Kazmi zum Leiter für Künstliche Intelligenz (KI) ernannt. In dieser neuen Funktion soll Aadil das langjährige Engagement des Unternehmens für KI-gesteuerte Innovationen weiter vorantreiben und die KI–Strategie, Governance und Produktentwicklung aktiv mitgestalten. Diese konzentriert sich auf die Entwicklung nativer integrierter KI-Agenten, die die Arbeitsabläufe in der Lieferkette von der Bestellung über den Einkauf bis zur Lieferung vereinheitlichen und miteinander verknüpfen.

    Aadil Kazmi bringt bedeutende Fachkenntnisse in den Bereichen KI und der ausführenden Logistik mit. Zuvor war er an der Gründung eines von Shopify unterstützten Start-ups beteiligt und verantwortete KI-Implementierungen bei verschiedenen Fortune-100-Unternehmen, darunter das Management großer Datenpipelines bei Amazon.

    „Auch bei unvermeidlichen Störungen in der Lieferkette steht die Ausführung nicht zur Disposition. Technologien, die intelligente, adaptive und selbstheilende Lieferketten ermöglichen, sind daher von grundlegender Bedeutung für unsere Mission, Lieferketten konstant zu verbessern“, so Ed Auriemma, Chief Executive Officer bei Infios. „Die Kombination von KI und KI-Beschleunigern ist die Basis für eine intelligente Lieferketten-Abwicklung. Damit geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, Veränderungen zu antizipieren, sich ohne Unterbrechungen anzupassen und messbare Ergebnisse zu erzielen, die zu dauerhaftem Erfolg führen.“

    Als Leiter KI wird Aadil Kazmi die KI-Roadmap für das modulare Portfolio von Infios mit Lösungen für Order Management, Warehouse Management und Transportation Management gestalten. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Weiterentwicklung von agentenbasierter KI, prädiktiver Orchestrierung und übergreifender Intelligenz. Sein Schwerpunkt wird auf der Skalierung dieser Innovationen liegen, um komplexe Daten in Echtzeit-Erkenntnisse umzuwandeln und eine intelligente Automatisierung zu liefern, die sich an alle Ebenen der Lieferkette anpasst und von diesen lernt.

    „Supply-Chain-Verantwortliche brauchen mehr als Automatisierung und Dashboards. Mit GenAI können wir Arbeitsabläufe überdenken und definieren, was „AI-nativ“ wirklich bedeutet“, so Aadil Kazmi. „Die besten Lieferketten arbeiten intelligent – sie sind mit Apps und, was noch wichtiger ist, mit den Menschen verbunden, die dort arbeiten. Wir schließen die Lücke zwischen Erkenntnis und Umsetzung und geben Unternehmen die Intelligenz und die Fähigkeit, mit KI-Agenten zu arbeiten, die ihr Verhalten dynamisch und in Echtzeit anpassen, um Versprechen einzuhalten.“

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    Aus Körber Supply Chain Software wird Infios

    News vom 10.04.2025 von Redaktion (allg.)

    Körber Supply Chain Software, ein Joint Venture der Körber AG und KKR hat heute seine neue Unternehmensmarke vorgestellt: Infios steht sinnbildlich für das Konzept, Kunden bei ihren gegenwärtigen Herausforderungen abzuholen und gemeinsam mit ihnen die Zukunft zu gestalten. Der Name Infios ist eine Referenz an die Unendlichkeit und erinnert an die Größe der vernetzten globalen Märkte.

    „Supply Chains bilden das Rückgrat der modernen Wirtschaft und des weltweiten Fortschritts. Je einfacher, schneller und intelligenter sie arbeiten, desto stärker profitieren Unternehmen, Menschen und die Gesellschaft. Wir glauben an eine bessere Zukunft durch bessere Lieferketten“, so Ed Auremma, CEO von Infios. „Unser Ziel ist es, mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten, um schon heute Lösungen für die aktuellen Herausforderungen und die Probleme von morgen zu finden.“

    Infios integriert Auftrags- und Warehousemanagement, Fulfillment und Transportmanagement in einer ganzheitlichen Lösungssuite und gibt mit seinen Tools Orientierung in der komplexen Supply-Chain-Landschaft. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt sich Infios flexibel weiter, um skalierbare, anpassungsfähige Lösungen zu bieten, die ihren sich ändernden Bedürfnissen entsprechen. So können Unternehmen ihre Prozesse in jeder Hinsicht mit vielseitigen, mitwachsenden und zukunftssicheren Funktionen optimieren. In diesem innovativen Ansatz vereint Infios Daten, Predictive Analytics und KI-gesteuerte Erkenntnisse, um die Herausforderungen und Chancen seiner Kunden zu antizipieren, bevor sie entstehen.

    Kunden von Infios haben weiterhin vollen Zugriff auf das umfassende Körber-Portfolio an schlüsselfertigen Lösungen und Technologien für die Supply Chain, insbesondere die End-to-End-Integration, Automatisierungs- und Logistiksysteme sowie Softwareberatung. Die enge Partnerschaft zwischen Körber und Infios bleibt unverändert bestehen.

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