Weltweit wachsen und in Forschung und Entwicklung investiert
Der Nettoumsatz stieg um 34,5 Prozent auf 954 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte Knapp einen Gewinnzuwachs von 44,2 Prozent – mit einem EBIT von 65,2 Millionen Euro. Im letzten Jahr investierte das Unternehmen 48 Millionen in Forschung und Entwicklung – eine Steigerung um 25 Prozent. Franz Mathi, Knapp COO dazu: „Im letzten Jahr haben wir unsere Standorte in Leoben und Dobl ausgebaut und unsere Kapazitäten unter anderem in Polen, Slowenien und Kroatien erweitert. Künftige Investitionen gehen in den Ausbau unserer Niederlassungen sowohl in Österreich als auch weltweit.“
In Sachen Umweltschutz hat Knapp das innovative Mobilitätsprogramm „Knapp goes green“ im letzten Jahr gestartet. Die Initiative fördert Elektro-Mobilität und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Über 370 Mitarbeiter nutzen die Angebote bereits. Für Nachhaltigkeit sorgt außerdem die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Firmenzentrale mit einer Leistung von fast 200 Kilowatt pro Stunde. Diese Sonnenenergie versorgt nicht nur die Bürogebäude, sondern auch 28 E-Ladestationen. 1,4 Millionen Euro flossen in die Gesamtinitiative „Knapp goes green“ (Verbundkarten, Autos, Busse, Photovoltaikanlage, Ladestationen, etc.).
Weltweit ist die Mitarbeiterzahl stark gestiegen und liegt bereits bei über 4.500. Insgesamt konnte die Zahl der Mitarbeiter um mehr als 700 gesteigert werden. Knapp-CFO Christian Grabner erklärt: „Um das zu schaffen, haben wir in den letzten Jahren speziell in Aktivitäten zum Employer Branding investiert.“
Ausblick und Trends
Christian Grabner: „Wir streben für die unmittelbare Zukunft ein weiteres nachhaltiges Wachstum an und haben dafür zukunftsweisende Investitionen wie unter anderem den Bau des neuen Innovationszentrums und der neuen Hallenflächen in Hart sowie weitere Ausbauschritte in Leoben und Dobl getätigt. Dazu kommt der internationale Aufbau u. a. mit einem neuen Headquarter in den USA.“ In Zukunft müsse Knapp sich mit hochintegrierten Netzwerken von der Produktion bis zum Endkunden beschäftigen. Eben dazu gebe es neue technologische Ansätze, die als Basis für die Lösungen verwendet werden könnten, laut Franz Mathi.


















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