Was mit dem 100.000. Gebrauchtstapler von Jungheinrich geschieht
Jungheinrich hat in seinem Gebrauchtgeräte-Zentrum in Klipphausen bei Dresden den 100.000. gebrauchten Stapler aufgearbeitet. Das Jubiläumsfahrzeug, ein Elektro-Schubmaststapler des Typs „ETV 216i“, wurde nach Angaben des Unternehmens an den italienischen Logistikdienstleister MVN übergeben. Der Hersteller bereitete das Fahrzeug nach seinem sogenannten 5-Sterne-Prinzip für einen weiteren Einsatz vor.
Jungheinrich vermarktet seine aufgearbeiteten Gebrauchtgeräte unter der Bezeichnung „Jungstars“. Die Übergabe des Jubiläumsfahrzeugs erfolgte im Rahmen einer seit 2021 bestehenden strategischen Partnerschaft zwischen Jungheinrich und MVN. Nach Angaben des Herstellers wurden innerhalb dieser Zusammenarbeit bislang mehr als 150 Fahrzeuge sowie weitere Intralogistiklösungen geliefert.
Aufarbeitung in zwei Qualitätsstufen
Jungheinrich arbeitet gebrauchte Flurförderzeuge wahlweise nach einem Economy- oder einem 5-Sterne-Prinzip auf. Dabei prüft der Hersteller die Fahrzeuge umfassend, erneuert sicherheitsrelevante Komponenten und arbeitet verschlissene Bauteile auf oder ersetzt sie.
Ziel des Verfahrens ist es, die technische Nutzungsdauer der Fahrzeuge zu verlängern und einen weiteren Einsatz zu ermöglichen. Nach Unternehmensangaben können bis zu 99 Prozent der eingesetzten Rohstoffe wiederverwendet oder recycelt werden. Gegenüber der Produktion eines Neufahrzeugs ließen sich durch die Aufarbeitung bis zu 80 Prozent Kohlendioxidäquivalente einsparen.
Werk verfügt über 13.500 Quadratmeter Produktionsfläche
Jungheinrich gründete das Gebrauchtgeräte-Zentrum im Jahr 2006. Seitdem hat das Unternehmen die Aufarbeitung schrittweise ausgebaut und die Produktionsflächen mehrfach erweitert. Das Werk verfügt heute über mehr als 13.500 Quadratmeter Produktionsfläche und beschäftigt 200 Mitarbeitende.
Neben dem sächsischen Standort betreibt der Hersteller im rumänischen Ploiești ein weiteres europäisches Werk für die Aufarbeitung gebrauchter Flurförderzeuge. Die Fahrzeuge stammen vor allem aus den weltweiten Vertriebsgesellschaften von Jungheinrich. Nach dem Ende ihrer jeweiligen Nutzungsphase gelangen sie zur Prüfung und Aufarbeitung in die Gebrauchtgerätewerke.



































