Jungheinrich testet Natrium-Ionen-Batterien in Flurförderzeugen
Die Natrium-Ionen-Technologie gilt laut Jungheinrich als mögliche Alternative zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien. Das Unternehmen verweist dabei auf eine höhere Verfügbarkeit der Rohstoffe, geringere Kosten und eine bessere Umweltbilanz. Natrium sei weltweit reichlich verfügbar und geopolitisch unabhängiger als andere Batterierohstoffe.
Zudem nennt der Hersteller Nachhaltigkeitsvorteile durch eine ressourcenschonendere Produktion und eine gute Recyclingfähigkeit. Günstigere Rohstoffe und Materialien könnten nach Unternehmensangaben die Herstellungskosten senken und damit die Kosteneffizienz erhöhen.
Tests im realen Kundeneinsatz
Im aktuellen Projekt werden Flurförderzeuge mit Natrium-Ionen-Batterien im praktischen Einsatz geprüft. Die Feldtests sollen zeigen, wie sich die Batterien unter verschiedenen Bedingungen verhalten. Dazu gehören nach Angaben des Unternehmens Erkenntnisse zur Lebensdauer, Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Energiespeicher.
Erste Prototypen seien bereits aufgebaut und in Flurförderzeugen erprobt worden. Mit den Kundentests soll die Technologie nun unter realen Betriebsbedingungen weiter validiert werden.
Entwicklung mit Partnern
Jungheinrich arbeitet bei der Weiterentwicklung eng mit internationalen Zellherstellern und Forschungspartnern zusammen. Die Technologie soll dabei auf die spezifischen Anforderungen der Intralogistik abgestimmt werden. Im Fokus stehen Energiespeicherlösungen, die leistungsfähig, wirtschaftlich und nachhaltiger einsetzbar sind.
Mit dem Testeinsatz der Natrium-Ionen-Batterien will Jungheinrich neue Batterietechnologien frühzeitig prüfen und für Anwendungen in der Intralogistik nutzbar machen. Die gewonnenen Daten sollen in die weitere Entwicklung einfließen und die Grundlage für künftige Kundenlösungen schaffen.































