Strategische Investitionen zur Umsatzsteigerung

Das Anfang 2019 durch die Jungheinrich AG und die Triathlon Holding GmbH gegründete Unternehmen JT Energy Systems übernimmt das ehemalige Solarworld-Werk in Freiberg und will damit seine Kapazitäten ausbauen. Die strategische Investition in die Lithium-Ionen-Batterieproduktion von Jungheinrich soll weiterhin die Umsatz- und Auftragseingangssteigerung, die im ersten Halbjahr 2019 erreicht wurden, unterstützen.

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Durch die frühzeitige Erweiterung von zusätzlichen Fertigungsmöglichkeiten soll ein europäisches Produktionszentrum für Batterien und Ladesysteme in der Intralogistik geschaffen werden. Ziel ist die frühzeitige Sicherstellung von Produktionskapazitäten für die stark wachsende Nachfrage an Lithium-Ionen-Batterietechnologie und Ladesystemen sowie anderen Industrieapplikationen in der Intralogistik. Mit der aktuellen Produktionserweiterung in Freiberg soll die Technologieführerschaft bei der Elektromobilität und insbesondere bei der Lithium-Ionen-Technologie gefestigt werden. Gleichzeitig soll im sächsischen Glauchau unter anderem eine hochautomatisierte Modulproduktion stattfinden, im neuen Werk Freiberg die Montage der Batteriesysteme sowie der Ladegeräte. Der operative Start für das über 42.000 Quadratmeter große Werk Freiberg ist bereits für das erste Quartal 2020 geplant. Es sollen kurzfristig rund 200 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Neben der strategischen Investition in die Lithium-Ionen-Batterieproduktion blicke der Jungheinrich-Konzern auf ein ordentliches erstes Halbjahr 2019. Umsatz und Auftragseingang seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut gewachsen. Wesentlicher Treiber dieser positiven Entwicklung sei das Neugeschäft mit zweistelligen Wachstumsraten. Während sich das EBIT in der Halbjahresbetrachtung auf dem Vorjahresniveau bewege, konnten EBT und Ergebnis nach Steuern wiederum gesteigert werden. Allerdings habe sich im zweiten Quartal des Jahres 2019 die Marktdynamik gegenüber dem ersten Quartal weiter abgeschwächt. Ursächlich hierfür seien die sich eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der damit verbundene aktuelle Marktrückgang für Flurförderzeuge. Der Vorstand hat angesichts dieser Entwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst: Der Auftragseingang soll nun zwischen 3,80 bis 4,05 Milliarde Euro (bisher: 4,05 bis 4,20 Milliarde Euro) liegen. Der Konzernumsatz dürfte sich nach wie vor innerhalb der bisher prognostizierten Bandbreite von 3,85 bis 4,05 Milliarden Euro bewegen. Das EBIT sollte 2019 nach aktueller Einschätzung zwischen 240 bis 260 Milliarde Euro liegen (bisher: 275 bis 295 Milliarde Euro).

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