Schmalz erweitert sein Produktportfolio um das ergonomische Fördersystem „Destuff-it“ für die Entladung von Containern

Wer täglich Dutzende Container manuell be- oder entlädt, kennt das Problem: schwere Kartons, unbequeme Positionen, erschöpfte Mitarbeitende. Die „Destuff-it“- und „Restuff-it“-Fördersysteme schaffen Abhilfe und rechnen sich schneller als gedacht. Schmalz bietet mit ihnen eine Lösung, die drei Ziele gleichzeitig erreicht: höhere Produktivität, bessere Arbeitsbedingungen und messbare Kostenvorteile.

Das „Destuff-it“-Fördersystem ist selbstfahrend und transportiert Lasten mit bis zu 75 Kilogramm und einer Breite von maximal 610 Millimetern. (Bildquelle: : J. Schmalz GmbH)
Das „Destuff-it“-Fördersystem ist selbstfahrend und transportiert Lasten mit bis zu 75 Kilogramm und einer Breite von maximal 610 Millimetern. (Bildquelle: : J. Schmalz GmbH)

Damit der Betrieb läuft, braucht es mehr als motivierte Mitarbeitende. Smarte Technik ist gefragt, die die Produktivität steigert und gleichzeitig den Rücken entlastet. Genau hier setzen die mobilen „Destuff-it“- und „Restuff-it“-Fördersysteme an. Die ergonomischen Lösungen eignen sich für Unternehmen, die täglich viele Container umschlagen. „Destuff-it“ unterstützt das Entladen, die bidirektionale Variante „Restuff-it“ be- und entlädt Frachtboxen mit demselben Förderband. Beide Systeme passen sich den jeweiligen Anforderungen an und spielen vor allem dort ihre Stärke aus, wo es eng wird: in Containern und Lkw-Laderäumen.

Mitarbeitende sortieren mit den Anlagen am Ende von Förderlinien unterschiedliche Artikel, während die Ware automatisch weitertransportiert wird. Betreiber können mit den Systemen Pakete, Kisten, Säcke und Gepäckstücke effizient und fachgerecht palettieren. Sie eignen sich vor allem auch für unpalettierte und unsortierte Waren. Bei einem Durchsatz von zwei Containern täglich amortisiert sich die Maschine in weniger als zwei Jahren. Überstundenzuschläge in Spitzenzeiten reduzieren sich dadurch spürbar, die Dockauslastung verbessert sich deutlich.

Der Unterschied liegt im Detail

Die mitfahrende Bedienerplattform lässt sich auf 699 Millimeter hochfahren und bringt die Person an jedes Packstück – ob ganz unten oder weit oben. Der allseitig bewegliche Systemkopf passt sich jeglicher Position an der Containerwand an. Die Plattform trägt 250 Kilogramm, das Förderband selbst bewegt Lasten bis 75 Kilogramm. Mit 610 Millimetern Breite und einer Geschwindigkeit von 3,7 Metern pro Sekunde transportieren „Destuff-it“ und „Restuff-it“ bis zu 2.000 Kartons pro Stunde aus dem Container. Der Bediener steuert die Maschine über eine leicht zu erreichende Konsole. Die Fördersysteme sind selbstfahrend und lassen sich einfach von Ladebucht zu Ladebucht bewegen. Für Spitzenzeiten sind beide Fördersysteme hochverfügbar, Ausfälle sind eine Ausnahme. Dafür sorgt beispielsweise das modulare Band, dessen Verschleißteile sich unkompliziert und schnell wechseln lassen.

Sicherheit geht vor

Ausgefeilte Sicherheitsfunktionen schützen die Bediener während des Betriebs. Bevor eine Person eingeklemmt wird, registriert das System die Blockade und stoppt das Band. LED-Bänder bringen Licht ins Dunkel und reduzieren Stolperfallen. Eine Studie der Ohio State University, USA, belegt: Das Fördersystem vermindert die Belastung von Schulter- und Rückenmuskulatur sowie der Wirbelsäule deutlich gegenüber manueller Arbeit. Dadurch steigt auch die Zufriedenheit der Beschäftigten messbar.

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