RFID-Transponder von Siemens mit hoher Speicherkapazität

Siemens erweitert seine RFID-Produktfamilie Simatic RF600 um neue Transponder mit deutlich größerem Speicher. Mit einer Kapazität von 4 kB ermöglichen die neuen UHF-RFID-Datenträger RF622T und RF622L die Speicherung größerer Datenmengen auf markierten (getaggten) Objekten sowie den schnellen Zugriff darauf. Damit eignen sie sich besonders für den Einsatz in dezentralen Strukturen, z. B. in der Intralogistik. Die verwendete FRAM-Speichertechnik (Ferroelectric Random Access Memory) der Transponder Simatic RF622T und RF622L sorgt für eine hohe Schreibgeschwindigkeit und ermöglicht eine unbegrenzte Anzahl an Schreibzyklen. Simatic RF622L ist als kostengünstiges Smart Label zur dauerhaften Kennzeichnung von Produkten geeignet. Es lässt sich individuell von der Rolle bedrucken, z. B. mit Klartextdaten oder zusätzlichen optischen Codes. Der robuste, gehärtete Transponder RF622T ist dagegen zur Ausrüstung von Ladungsträgern oder Containern konzipiert. Anwender können ihn durch den optionalen Abstandshalter auch direkt auf metallischen Oberflächen anbringen. Der Transponder RF622T hat die Abmessungen 120 × 30 × 6,5 mm, das Label RF622L 90 × 18 × 0,5 mm. Mit einer Reichweite von bis zu 3 m bieten beide einen großen Leseabstand.

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Zudem bringt Siemens mit dem Simatic RF650M ein neues mobiles Handlesegerät auf den Markt. Anwender können damit eine hohe Anzahl von Transpondern in einer Reichweite von bis zu 3 m zuverlässig erfassen. Das Gerät ist vor allem für Logistik- und Service-Anwendungen konzipiert. Es verfügt über ein farbiges Touch-Display mit einer Auflösung von 240 × 320 Pixeln, einer robusten Tastatur sowie einem großen Triggerknopf. Um Platz zu sparen, können Anwender die RFID-Antenne einklappen. Mit einer Abmessung von lediglich 147 × 60 × 39 mm kann das Simatic RF650M in der Tasche getragen werden. Das geringe Gewicht von nur 235 g inklusive Akku (Laufzeit bis zu 9 h) ermöglicht einen weitgehend ermüdungsfreien Betrieb. Auf Basis des Betriebssystems Microsoft Windows Embedded können Nutzer eigene Applikationen für das Gerät erstellen. Zu Service-Zwecken kann alternativ die mitgelieferte RFID-Software (zum Lesen und Schreiben von Transpondern) genutzt werden. Damit lassen sich Transponder für Testzwecke einfach lesen oder umprogrammieren, beispielsweise im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen.

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