RFID Konsortium unterstützt bei Einführung des Digitalen Produktpasses

Der Digitale Produktpass (DPP) ist ein zentrales Instrument der europäischen Nachhaltigkeitsstrategie und Teil der EU-Verordnung zur umweltgerechten Gestaltung von Produkten (ESPR). Er schafft Transparenz über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts – von der Herstellung über Nutzung und Reparatur bis zum Recycling. Dadurch sollen nachhaltiges Wirtschaften, Kreislaufprozesse und gesetzliche Konformität gestärkt werden. Zudem erhalten Verbraucher Informationen zur Energieeffizienz, Reparaturfähigkeit und Umweltverträglichkeit eines Produkts. Das RFID Konsortium, Full-Service-Lösungsanbieter für Auto-ID und Digitalisierungsprojekte, liefert mit seinem „DPP-KickStart“-Paket auf Basis von RFID-Technologie einen praxisnahen Einstieg. In einem Pilotprojekt wird der DPP innerhalb von vier Monaten zunächst für ein Produkt definiert und kann später auf zusätzliche Produkte ausgeweitet werden.

 

(Bildquelle: RFID Konsortium GmbH)
(Bildquelle: RFID Konsortium GmbH)

Der Digitale Produkt Pass bildet den kompletten Lebenszyklus eines Produktes - von der Fertigung bis zum Recyclingprozess - in Form eines „digitalen Ausweises“ ab. Hierfür muss ein Digitaler Zwilling erstellt werden, der eine Reihe von Daten speichert, die von der EU vorgeschrieben sind. Dazu gehören unter anderem Materialzusammensetzung, Reparierbarkeit, CO2-Fußabdruck, Konformitätsnachweise (CE, RoHs), Produktlebensdauer, Sicherheitshinweise und Entsorgung.

„Viele Unternehmen empfinden die Einführung des DPP zunächst als bürokratische Hürde. Wir zeigen ihnen, wie sie daraus echten Mehrwert generieren – durchgängige Digitalisierung, höhere Transparenz und eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Thomas Heijnen, verantwortlich für Marketing und Vertrieb beim RFID Konsortium. „Wer früh beginnt, verschafft sich einen Vorsprung – technologisch und strategisch.“

RFID-Technologie: Digitale Zwillinge aus der Praxis

Das RFID-Konsortium unterstützt Unternehmen seit vielen Jahren bei der digitalen Kennzeichnung ihrer Produkte mittels RFID – und damit bei der Erstellung Digitaler Zwillinge. Die Technologie ermöglicht eine automatisierte und gesetzeskonforme Erfassung relevanter Produktdaten direkt am Ort der Entstehung – etwa in der Fertigung. Über RFID-Tags (Transponder oder Etiketten) erhält jedes Produkt eine eindeutige ID, die seine Nachverfolgung über den gesamten Lebenszyklus hinweg gewährleistet. Diese Produkt-ID verknüpft alle erfassten Informationen und macht sie auch bei dezentraler Speicherung jederzeit klar zuordenbar. Über stationäre oder mobile RFID-Leseeinheiten erfasste Daten lassen sich mittels standardisierter Schnittstellen direkt in Fertigungs- und Produktdatenbanken übertragen. So entsteht ein vollständiger Digitaler Zwilling, mit dem sich sämtliche Anforderungen der EU an den Digitalen Produktpass zuverlässig abbilden lassen – einschließlich Rückverfolgbarkeit, Produktionsdaten und wichtiger produktspezifischer Informationen wie Materialzusammensetzung, Fertigungsdetails oder eingesetzte Komponenten.

KickStart: In vier Monaten zum ersten DPP

Mit dem DPP-KickStart-Paket bietet das RFID Konsortium einen strukturierten Einstieg: Innerhalb von vier Monaten wird für ein individuell ausgewähltes Produkt der digitale Produkt Pass exemplarisch in einem Pilotprojekt definiert – inklusive Analyse, Beratung, Technologiekonzept und dessen spätere Umsetzungs-Roadmap gemäß EU-Vorgaben. Das Ziel: Unternehmen erhalten einen realistischen Einblick, wie die vollständige Einführung des DPP in ihrem gesamten Produktportfolio gelingen kann. Dazu Thomas Heijnen: „Klar ist: Die Einführung des DPP ist kein „nice-to-have“, sondern absehbare Pflicht. Bei Nichterfüllung drohen Sanktionen durch die EU. Gleichzeitig bietet der DPP die Chance, Prozesse zu digitalisieren, ökologische Transparenz zu schaffen und Kundenbedürfnisse nach mehr Nachhaltigkeit aktiv zu adressieren. Das RFID Konsortium ist der Partner an der Seite von Unternehmen, die diesen Wandel aktiv gestalten wollen."

Weitere Informationen sind auch über diesen Link abrufbar.

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