Den Wareneingang, die Lagerhaltung und -logistik sowie die Produktionsver- und -entsorgung hat das Unternehmen bereits im letzten Quartal 2019 übernommen. Verpackung und Versand folgen. Mit der Umsetzung des Projektes wird Tübingen der größte aller Craiss-Standorte sein.
Das Konzept von Craiss beinhaltet die Verschlankung, Digitalisierung und Beschleunigung der Prozesse sowie eine umfangreiche Modernisierung der 8.600 Quadratmeter großen Logistikfläche. Ein Beispiel der vorgesehenen Maßnahmen ist die Integration von sogenannten „Fast-Track“-Stellplätzen im Lagerbereich anstelle des klassischen Bereitstellbahnhofs in Sequenz für kommissionierte Aufträge. Diese sind frei belegbar und ermöglichen durch direkten Zugriff auf jeden Auftrag eine hochflexible und schnelle Versorgung der Montage bei geringerem Flächenbedarf.
Selbststeuernde Regelkreise arbeiten im Pull-Prinzip und reduzieren den Steuerungsaufwand in der gesamten Prozessabwicklung in erheblichem Maße.
In der Montage bringt der Einsatz von Etagenwagen anstelle von Gitterboxen einen weiteren Flächengewinn. Der Austausch der Gabelstapler durch Routenzüge erhöht die Sicherheit bei der Produktionsver- und -entsorgung, minimiert den Verkehr, reduziert die Geräuschkulisse und steigert die Produktivität.


















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