Neue Magnetgreiferbaureihe für die Handhabung ferromagnetische Werkstücke
Druckluft bewegt den Magneten, um den Greifvorgang zu aktivieren und zu deaktivieren. Somit ist keine Spannungsquelle erforderlich. Ein niedriger Druckluftpegel genügt zur Ansteuerung des Greifers und sorgt für den prozesssicheren Betrieb auch bei schwankender Druckluftversorgung. Aufgrund der bistabilen Ausführung des Magnetgreifers ist ein prozesssicherer, sog. Fail-Safe-Betrieb auch bei Druckluftabfall gewährleistet: Das Werkstück bleibt auch bei Ausfall der Energieversorgung sicher gegriffen, weil die Magnetstellung „Greifen“ beziehungsweise „Ablegen“ beibehalten wird.
Schmalz bietet verschiedene Baugrößen und zwei Varianten: Die HP-Version (High Performance) erzeugt hohe Haltekräfte für besonders schwere Werkstücke bei geringer Resthaltekraft. Ein wechselbarer Reibring aus abdruckarmem Material nimmt dabei hohe Querkräfte auf und schont gleichzeitig die Oberfläche. Der Greifflächendurchmesser reicht bei der Variante HP von 20 bis 50 mm und erreicht im Vergleich zur aktuellen Baureihe SGM deutlich höhere Haltekräfte.
Ein optionaler Sensor zur Kolbenkontrolle sorgt durch Erkennung der Kolbenstellung für den prozesssicheren Einsatz des Magnetgreifers. Der Sensor ist mit zwei LEDs ausgestattet, die optisch die Stellung des Kolbens zeigen.
Die Variante HT (High Temperature) eignet sich für die Handhabung im Hochtemperaturbereich, etwa wenn in Warmumformungsprozessen in der Automobilbranche heiße Bleche bewegt werden müssen. Die Werkstücktemperaturen liegen dort meist bei etwa 250°C. Der Magnetgreifer SGM HT kann je nach Prozess auch Bleche mit höheren Temperaturen greifen. Ein Reibelement aus hochtemperaturbeständigem Elastomer ist optional erhältlich. Dieses schont die Oberfläche des Werkstückes und ermöglicht hohe Querkräfte. Der Greifflächendurchmesser reicht bei der Variante HT von 30 bis 50 mm.































