IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
Für konventionelle Tragrollen gibt es am Institut bereits einen Prüfstand: Im Auftrag von Tragrollenherstellern und
-nutzern prüfen die Ingenieure regelmäßig den Laufwiderstand von konventionellen Tragrollen nach DIN-Normen. Je geringer der Widerstand, desto geringer ist die Reibung und damit der Energieverbrauch der Förderanlage.
Bei angetriebenen Tragrollen lässt sich der Laufwiderstand jedoch nicht messen, weil sie mit eigenen Motoren ausgestattet sind und sich selbst antreiben. Anstelle des Laufwiderstands wollen die Forscher mit dem neuen Prüfstand unter anderem die elektrische Leistung messen, die benötigt wird, um den Gurt auf eine festgelegte Geschwindigkeit zu bringen. Damit lässt sich die Energieeffizienz der gesamten Gurtförderanlage bestimmen.
Darüber hinaus wollen die Forscher Tragrollenprüfungen bei unterschiedlichen Temperaturen durchführen. Ziel der Forscher ist es, die Umgebungsbedingungen so realistisch wie möglich zu simulieren, um praxisrelevante Ergebnisse zu erhalten. Finanziert wird das Forschungsprojekt „Eilat“ vom Bundeswirtschaftsministerium. Zudem haben bereits sechs Industrieunternehmen ihre Unterstützung zugesagt – vornehmlich Hersteller und Anwender von Gurtförderanlagen. Sie werden den Forschern die ersten angetriebenen Tragrollen zum Testen zur Verfügung stellen, sobald der Prüfstand im Sommer 2018 fertig ist.


















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