Fördertechnik für Gambro von Kardex Mlog
Die Region rund um Hechingen trägt ihren Namen „Medical Valley“ zu Recht: Dort befinden sich die namhaftesten Unternehmen aus der Medizintechnik, und auch das hügelige Landschaftsprofil ähnelt dem kalifornischen Vorbild „Silicon Valley“. Allerdings ist die räumliche Kapazität des auf einem Hügel liegenden Gambro-Werkes ausgeschöpft. Deshalb kann die neue Anlage nur auf einem deutlich tiefer gelegenen Gelände errichtet werden. Die Anbindung an die bestehenden Produktionsgebäude soll über eine mehr als 100 m lange, in bis zu 10 m Höhe verlaufende Versorgungsbrücke realisiert werden.
Die Roh- und Halbfertigwaren werden über Vertikalumsetzer auf das Niveau der Brücke gebracht und mit einem hoch dynamischen Verschiebewagen in die neue Produktion befördert. Dort werden sie über zwei Vertikalumsetzer auf drei Ebenen verteilt. Die oberste Ebene ist als reiner Versorgungsbereich konzipiert. Zur Verteilung wurde neben weitreichender Fördertechnik auch ein weiterer Verschiebewagen installiert. Die eigentliche Produktion befindet sich in den darunter liegenden Geschossen. Die Fertigwaren werden – wie auch Hilfs- und Abfallstoffe – ebenfalls über die Brücke zurück auf das Hauptgelände transportiert. Auf den Einsatz von Lkw oder Flurförderzeugen kann komplett verzichtet werden.
Die hohen Anforderungen an die Fördertechnik betreffen auch die bestehende Produktion, deren Durchsatz uneingeschränkt erhalten bleiben soll. Ein aus erfahrenen Umbauspezialisten von Kardex Mlog und Mitarbeitern von Gambro zusammengesetztes Projektteam hat die Bestandskomponenten und Transportabläufe im Vorfeld gründlich analysiert und Optimierungspotenziale erkannt, die im Zuge der Erweiterung ebenfalls ausgeschöpft werden.
































