Etiketten für das auf Industrie 4.0 basierende Logistikzentrum
Rund 7.000 Ladenbau-Projekte realisiert Umdasch pro Jahr: von individuellen Lösungen für klassische Food- und Non-Food-Shops sowie Showrooms für Autohäuser über Premium-Shop-Systeme auf Flughäfen oder Kreuzfahrtschiffen hin zur Ausstattung von Flagship-Stores und Pop-up-Stores. „Der Bau des Logistikzenters in der Südsteiermark war für uns der logische nächste Schritt im Zuge der Expansion am Standort. Mit dieser zentralen Drehscheibe wappnen wir uns für künftige Projekte unserer Einzelhandelskunden“, erklärt Silvio Kirchmair, CEO von Umdasch. Durch die Konzentration auf ein zentrales Lager ergebe sich eine bedeutsame Effizienzsteigerung in der gesamten Abwicklung. Das neue Logistikzentrum vereint die vormals acht Außenlager und bietet auf 17.000 Quadratmetern Platz für über 23.000 Paletten. Die Rampenkontakte der Lkw reduzieren sich und die Automatisierung wesentlicher Arbeitsgänge im Verfahren der Industrie 4.0 beschleunigt die Einlagerung aller Fertigteile der Produktionsstätten sowie von Zukaufteilen. Eine flexible Assemblierungsstraße mit individuell zusammenstellbaren Arbeitsplätzen sorgt für das schnelle Verladen der montierten Waren.
Lagerkennzeichnung im Zentrallager
Zur Vollbetriebaufnahme des Zentrallagers Anfang 2019, hat auch ONK mit seiner Lagerkennzeichnung beigetragen. Damit die Kommissionierer auch die hohen Regalpositionen fehlerfrei scannen können, hat ONK Mehrebenen-Etiketten produziert. Sie wurden an der untersten Traverse befestigt und bilden alle darüber liegenden Stellplätze auf einem Etikett ab. Jeder einzelnen der bis zu acht Lagerebenen ist darauf sowohl ein individueller Farb- als auch Barcode zugewiesen. Die nebeneinander angeordneten Barcodes sind so platziert und farblich hinterlegt, dass Fehlscans nahezu ausgeschlossen sein sollen. Zusätzlich zeigen Richtungspfeile die erste und zweite Höhenposition an. So können die Kommissionierer die hohen Regalebenen ohne Long-Range-Scanner vom Boden aus scannen. Für die Stellplätze bei den Regaldurchfahrten hat ONK Barcodeetiketten aus PVC-Hartschaum geliefert, die der hohen Belastung durch den Staplerverkehr standhalten. Auf jedem der knapp 500 auf den Stehern angebrachten Etiketten sind bis zu drei Barcodes untereinander angeordnet und die verschiedenen Lagerebenen farblich voneinander abgegrenzt.































