Demag: Newsübersicht zum Unternehmen für Lösungen für die Kran- und Hebetechnik
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Dieser Artikel besteht aus folgenden Demag News:
- Relaunch des Demag-Hubwerks DH (04.01.2024)
- Kompakt, vielseitig, leistungsstark: Der neue Demag-Seilzug DVR (31.05.2023)
- Demag liefert Systemlösung für den automatisierten Materialfluss von Layher (08.07.2022)
- Für Krane und andere Schwerlastanwendungen: Neue Generation Demag-Radblock DRS-M (06.04.2022)
- Demag baut Prozesskran für den neuen Langstreckenjet von Airbus (10.09.2021)
- Demag-Kransteuerung in einer neuen Dimension (07.01.2021)
- Neue Demag-Funksteuerung unterstützt beim Tandembetrieb von Krananlagen (16.11.2020)
- Services von Konecranes und Demag unter einem Dach (04.07.2019)
- Zwölf Demag-Krane für Neubau von Stahlo (29.10.2018)
- All-Terrain-Kran von Demag nach Asien ausgeliefert (24.01.2017)
- Demag Prozesskran: Hohe Gewichte sicher gewendet (07.08.2015)
- Demag-Radsätze DWS für raue Umgebungsbedingungen (21.11.2014)
- Demag-TwinHoist DR-Pro 20: Tragfähigkeit bis 100 t (06.10.2014)
- Direkt und einfach integrierbar: Demag Kettenzug DC-ProDC (02.07.2014)
- Neue Version der Demag-Kettenzugbaureihe DC-Com (05.02.2014)
- Demag-Einträger-Laufkran für schnelle und unkomplizierte Montage (12.12.2013)
- Zwei Demag-Zweiträger-Laufkrane für Saudi Arabien (11.02.2013)
- Trainingskonzept von Demag Cranes ausgezeichnet (20.02.2012)
- Energie sparender Motor ZBE/ZNE von Demag Cranes (17.08.2011)
- Demag Cranes erweitert Leichtkransystem KBK (13.04.2011)
- Zertifizierung für Baureihe DC von Demag Cranes & Components (25.10.2010)
- Demag-Kettenzug DC-Pro 15 (15.10.2010)
- Treffen der Demag-Partnerfirmen (14.03.2010)
- Führungswechsel bei Demag (02.02.2010)
Relaunch des Demag-Hubwerks DH
News vom 04.01.2024 von Redaktion (allg.)
Demag erweitert mit einem Relaunch das Portfolio der DH-Hubwerke. Neu sind die Standard-Baugröße 400, die standardisierte Möglichkeit der stufenlosen Positionierung und ein erheblich erweitertes Zubehörangebot, das zu Ausstattungspaketen zusammengefasst wurde.
Mit der DH-Serie hat Demag eine hochwertige und robuste Hubwerk-Serie im Programm, die überall dort einsetzbar ist, wo ein zuverlässiges Lastenhandling auch bei extremen Anforderungen verlangt wird. Die Hubwerke sind weltweit im Einsatz, sie überzeugen unter anderem durch ihren verwindungssteifen Rahmen, lange Hakenwege (bis über 100 Meter) und vielfältige Montagemöglichkeiten. Beispiele sind zahlreiche Anwendungen in Galvanikbetrieben oder Infrastrukturprojekten wie auch für horizontale Bewegungen zum Beispiel in der Architektur, wo tonnenschwere
Neu im DH-Standardprogramm ist die Baugröße 400 für Traglasten ab einer Tonne. Wie die anderen drei Baugrößen (600 bis 2.000) auch, wird sie in verschiedenen Grundausführungen gefertigt: als kompakter Fußzug, als Unterflanschkatze (unter anderem für Einschienen-Hängebahnen) auch in kurvengängiger Form, als kurze Katze mit optimiertem Hakenweg sowie als Zweischienenkatze.
Antriebe: Bestens überwacht
Bei den Antrieben gibt es ebenfalls Programmerweiterungen. Unverändert ist der Einsatz von hochwertigen Konusläufermotoren, 100-prozentig für den anspruchsvollen Einsatz in Hebezeugen entwickelt und „made in Germany by Demag“ im Werk Uslar. Sie sind in verschiedenen Ausführungen lieferbar: als polumschaltbare Motoren mit Feinhub (1:6 und 1:10) und als stufenlos regelbarer Antrieb. Neu in den Standardausführungen sind hier die standardmäßige Temperaturüberwachung und ein ins Elektrogehäuse integrierter, direkt durch die Trommel angetriebener Grenzschalter DGS 4 mit vier Schaltpunkten.
Wer sich für ein DH-Hubwerk mit drehzahlgeregeltem Antrieb entscheidet, wird ab sofort von den Vorteilen des ZBA-Hubmotors profitieren können. Dieser Zylinderläufermotor arbeitet hoch effizient und kann in modernste Regelungskonzepte wie Closed loop mit Geberrückführung integriert werden. Zu den weiteren (Sicherheits-) Funktionen des ZBA-Motors gehören eine separat ansteuerbare Bremse mit Bremslüftkontrolle und Bremsnachstellüberwachung sowie die Möglichkeit, einen Impulsgeber zu integrieren.
Für widrige Umgebungsbedingungen: Optionen im Paket
Neu ist die Kombination verschiedener Optionen zu Paketen für definierte Anwendungen – zum Beispiel hohe Luftfeuchtigkeit, arktisches oder tropisches Klima oder korrosive Umgebung wie sie in Galvanikbetrieben vorherrscht. Insgesamt hat Demag acht Ausstattungspakete geschnürt, bei denen Hubwerk, Motor und Lackierung durch sechzehn Leistungsmerkmale an das Einsatzprofil angepasst werden. Das gibt dem Anwender die Sicherheit, dass er auch bei widrigen Umgebungsbedingungen das passende Hubwerk auswählt und mit einer langen Lebensdauer rechnen kann.
Ausblick auf 2024: Der Relaunch geht weiter
So umfassend dieser „Relaunch“ schon ist: Die Erweiterung der DH-Hubwerke ist Demag zufolge noch nicht beendet. Für die erste Jahreshälfte 2024 sind weitere zusätzliche Optionen und Verbesserungen geplant – u. a. im Hinblick auf das Seilzugsystem und die Steuerungstechnik. So wird ein bewährtes und hochwertiges Konzept fit gemacht für die Zukunft und auch für neue Anforderungen und Anwendungsbereiche.
Kompakt, vielseitig, leistungsstark: Der neue Demag-Seilzug DVR
News vom 31.05.2023 von Redaktion (allg.)
Aus DMR wird DVR: Demag stellt eine neue Seilzugbaureihe vor, die sich unter anderem durch kompakte Abmessungen und zahlreiche Optionen auszeichnet. Auch die Antriebssteuerung bringt neue Funktionen in Krane und allgemeine Hubanwendungen – zum Beispiel diverse Assistenz- und Sicherheitsfunktionen, die sich sogar per App konfigurieren lassen.
Der Name ist Programm: V wie Vielseitigkeit. Mit dem Seilzug DVR stellt Demag eine Baureihe vor, die sich auszeichnet durch maßgerechte Konfigurationen für vielseitige Einsatzmöglichkeiten und damit klare Vorteile aus Anwendersicht bietet. Fünf fein abgestufte Baugrößen mit Tragfähigkeiten von bis zu 80 Tonnen und Hakenwegen von 4 – 200 Metern bilden dabei die Grundlage für ein breites Anwendungsspektrum.
Auf den ersten Blick fallen die kompakten Abmessungen auf. Sowohl die Anfahrmaße als auch das C-Maß zeichnen sich durch maximale Nutzung des vorhandenen Raums aus. Das modulare Konstruktionskonzept schafft die Voraussetzung für eine beeindruckende Vielfalt an Varianten, von denen jede einzelne durch diverse Optionen optimal an den individuellen Einsatzfall angepasst werden kann. Große Trommeldurchmesser verringern eine mögliche Hakenwanderung und können bei Einsatz von zwei Seilen auf einer Trommel ermöglichen sogar die präzise Positionierung dank „true vertical lift“.
Vier Bauformen
In der Baureihe DVR stehen vier Bauformen zur Wahl. Der Fußzug F-DVR mit Tragfähigkeiten bis zu 80 Tonnen eignet sich für den ortsfesten Einsatz oder als Hebezeug für Sonderkatzen – hier kann er in vorbereitete Stahlkonstruktionen integriert werden. Mit dem EK-DVR steht eine Einschienenkatze bis 12,5 Tonnen mit zwei angetriebenen Laufrädern und optimierter Bauhöhe zur Verfügung, die eine bestmögliche Ausnutzung des bestehenden Raums auch durch ein geringes C-Maß erlaubt. Der Unterflanschkatze EU-DVR erschließt sich dank der stufenlosen Flanschbreite von 80 bis 610 Millimetern ein breites Einsatzfeld, zumal hier auch eine kurvengängige Drehgelenkkatze (EUD-DVR) zum Programm gehört. Die Zweischienenkatze EZ-DVR zeichnet sich unter anderem durch eine kurze Spurweite und verschiedene Anschlussformen des Katzträgers aus. Auch sie eignet sich dank der kompakten Abmessungen perfekt für Modernisierungen mit geringem Platzangebot.
Bei den Steuerschaltern hat der Anwender die Wahl zwischen zwei ergonomischen und benutzerfreundlichen Baureihen (DSB und DST). Darüber hinaus lässt sich jeder aus einer Fülle von Optionen ergänzen – vom Kranhaken über Bremsen bis zur (Funk-)Steuerung.
Bauformenübergreifend kann der Anwender seinen Seilzug für die jeweiligen Aufgaben maßgerecht konfigurieren. Als Einstiegsvariante steht zunächst eine schützgesteuerte Version mit eingeschränkten Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, die vor allem preisbewusste Nutzer für einfache Hubaufgaben anspricht. In der nächsten Ausbaustufe sorgen Frequenzumrichter für stufenloses Fahren. Mit den modularen Komponenten OWL und ELM werden elektronische Bausteine angeboten, die Funktionen der Zustandsüberwachung und des elektronischen Lastmanagements übernehmen. Im nächsten Level wird die Schnittstelle zu einer App integriert, die es Nutzer und Betreiber ermöglicht, per App die Zustandsüberwachung zu vereinfachen. Schließlich bietet die maximale Ausbaustufe zudem stufenlose Hub- und Fahrgeschwindigkeiten durch den Einsatz der Demag-Umrichter-Baureihe DMI. Die Implementierung der „Prohub“-Funktion bietet zudem einen noch wirtschaftlicheren Betrieb, für höhere Geschwindigkeiten und damit mehr Umschlagleistung. Ohne Last verfährt der DVR mit hoher Geschwindigkeit, bei Teillast mit mittlerem Tempo und unter voller Last ist präzises Positionieren möglich. „Prohub ASR“ bildet dabei den Einstieg in das stufenlose Heben und ermöglicht ein noch feinfühligeres Positionieren der Last. „Prohub ESR“ bietet mit Closed Loop maximale Performance bei Nenn- und Teillasten.
Die integrierten Steuereinheiten OWL oder DMU (auch hier kann der Kranbetreiber auswählen) überwachen sämtliche Betriebszustände und gewährleisten damit ein hohes Sicherheitsniveau, zumal hier weitere Komfort-, Sicherheits- und Assistenzfunktionen integriert sind. Dazu gehören die Schlaffseilüberwachung ebenso wie eine „Follow me“-Funktion (Bewegen der Last durch Führen des Hakens von Hand), Tandemsteuerung (mit einer Steuereinheit werden zwei DVR-Seilzüge bedient), Umfahrsteuerung (Festlegen von Sperrbereichen), Hakenzentrierung (automatische Positionierung des Hakens über der Last), eine bereichsbezogene Lastreduzierung und die Lastpendeldämpfung. Zur Intelligenz der Seilzugsteuerung und zum Bedienkomfort der neuen Seilzüge passt es, dass der Anwender die Konfiguration bequem über eine App vornehmen kann. Damit setzt die DVR-Baureihe auch in Sachen Bedienkomfort, Konnektivität und Digitalisierung Maßstäbe.


Demag liefert Systemlösung für den automatisierten Materialfluss von Layher
News vom 08.07.2022 von Redaktion (allg.)
Demag Cranes & Components wird für die Wilhelm Layher GmbH & Co KG die Automatisierung des Wareneingangs und die Beschickung der Produktionsbereiche zur Verarbeitung der Rohmaterialien in dessen neuen Werk übernehmen. Der weltweit führende Hersteller von Gerüstsystemen plant den Neubau einer Fertigungslinie in Güglingen-Cleebronn und beauftragte Demag mit der Ausführung der automatisierten Kran- und Fördertechnik sowie den Sicherheitseinrichtungen.
Mit der Installation von fünf automatisierten Prozesskranen wird die Einlagerung der Rohre, deren Kommissionierung und termingerechte Bereitstellung in einem weitestgehend automatisierten Materialfluss zur Herstellung von Komponenten für den Gerüstbau gewährleistet. Der Durchsatz des neuen Werks ist für eine Leistung von 120.000 Tonnen pro Jahr und 25 Tonnen pro Stunde ausgelegt.
Neubau mit automatisiertem Materialfluss
In Güglingen-Cleebronn plant Layher den Bau eines eigenständigen Werks für die Produktion und Feuerverzinkung von Bauteilen seines Allround-Gerüstsystems. Die Werksfläche von „Werk 3“ beträgt ca. elf Hektar, davon sind rund fünf Hektar überdachte Produktions- und Lagerfläche. Dort wird ab 2023 der Fertigungsdurchlauf für den gesamten Standort starten: das Verzinken der Gerüstelemente und, je nach Bauteil, auch das Warmumformen, Riegelschweißen, Stielschweißen und Montieren.
Aus verschiedenen Produktionswerken werden Rohrbunde angeliefert und in Demag-Stapelracks an Übergabestationen zum Wareneingangslager abgelegt. Nach der Vereinnahmung durch das Demag-Warehouse-Management-System (WMS) und der Registrierung in Interaktion mit dem kundenseitigen SAP-Hana-System übernehmen zwei Demag-Krananlagen den automatisierten Materialtransport. Dazu lagern die Krane mit acht Tonnen Tragfähigkeit und Spurmittenmaß von 25 Metern die Stapelracks bis zum Abruf durch die Produktion ein. Die Zuordnung des Lagerplatzes der in Länge und Wandstärke variierenden Rohrbündel errechnet das WMS nach hinterlegten Regeln.
Die Krananlagen übernehmen auch die automatisierte Auslagerung. Dazu werden die Rohrbunde auf einer von drei Förderstrecken abgesetzt, die den Transport zum vorgesehenen Produktionsbereich übernehmen.
Hier arbeiten zukünftig drei weitere Automatikkrane mit Spurmittenmaßen von elf Metern und acht Tonnen Tragfähigkeit in den Bereichen Riegelschweißen/Sägen und in der Warmumformung. Diese Prozesskrane transportieren die einzelnen Bunde zu dem der Produktion vorgelagerten Produktionszwischenlager, alternativ übernehmen sie auch direkt die Beschickung der einzelnen Maschinen.
Effiziente Steuerung durch Warehouse-Management-System
Neben den Lieferdaten der anliefernden Lkw werden vom Demag-WMS Produktionsplanungen und Daten vom Layher-Qualitätssicherungssystem berücksichtigt und verarbeitet.
Im Produktionsbereich werden Rohrbunde mit einer Vorplanung von einem Produktionstag auf einer Plattform über den Verarbeitungsmaschinen zwischengelagert. Dieses Zwischenlager ermöglicht die schnelle Materialbereitstellung bei hoher Flexibilität. Auch dieser Zwischenlagerbereich sowie die Transporte zwischen den Bereichen werden vom Demag-WMS gesteuert.
Die Warenbewegungen erfolgen in Sequenzen zunächst von der Anlieferung in eines der beiden Wareneingangslager, vom Wareneingangslager in das Produktionszwischenlager und vom Produktionszwischenlager zu den Verarbeitungsmaschinen. Die Reihenfolge der Transporte werden durch die Produktionsvorplanung vom Kundensystem ermittelten Bedarfe mit dem Demag-WMS berechnet und automatisch vorgenommen. Die Auslagerung der angeforderten Rohrbunde sowie das Handling werden von den Kranen und der Fördertechnik nach Vorgabe von Auslageraufträgen aus dem Demag-WMS automatisch umgesetzt. Hierbei setzt der vom WMS ausgewählte Automatikkran im Wareneingangslager das entsprechende Rack auf Übergabestationen der von Demag gelieferten Förderstrecken zur Produktion ab.
Das Demag-WMS organisiert die Auslagerungen nach dem FiFo-Prinzip und kann bei geringer Auslastung z.B. Umlagerungen vornehmen, um sortenreine Bundstapel zu erzeugen. Auch Umlagerungen zwischen den beiden Hallenschiffen sind möglich.
Demag liefert komplette Systemlösung
Demag liefert für dieses Projekt die beiden Automatikkrane und übernimmt die Implementierung des Demag-Warehouse-Management-Systems (WMS). Zum Lieferumfang gehören auch umfassende Sicherheitseinrichtungen für die Zutrittskontrolle in den Schnittpunktbereichen von Kranen und den Verarbeitungsmaschinen, Insbesondere der Prozess an den Bundlademagazinen im Produktionsbereich musste hierfür sorgfältig geplant werden. Zur Bereitstellung einer sicheren Arbeitsumgebung werden hierfür von Demag umfassende Sicherheitseinrichtungen installiert sowie automatisch verfahrende Sicherheitseinrichtungen zwischen Maschinen und Lagerbereich eingesetzt.
Für Krane und andere Schwerlastanwendungen: Neue Generation Demag-Radblock DRS-M
News vom 06.04.2022 von Redaktion (allg.)
Die Demag-Baureihe DRS hat sich weltweit in zehntausenden von Anwendungen – nicht nur in der Krantechnik – als zuverlässiges und langlebiges Radblocksystem erwiesen. Die neuen Radblöcke zeichnen sich unter anderem durch eine modulare und robuste Bauweise und vielseitige Anbaumöglichkeiten an fünf Seiten aus. Ebenfalls neu ist eine optionale mechanische Verschleißmessung des Rades.
Hohe Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen, lange Lebensdauer, auch unter ungünstigen Umgebungsbedingungen, und flexible Anbaumöglichkeiten: Das waren zentrale Anforderungen bei der Entwicklung der neuen Radblock-Serie DRS-M. Die in vier Baugrößen angebotenen Radblöcke DRS-M mit Radgrößen von 112 bis 200 bilden gemeinsam mit vier weiteren DRS-Baugrößen ein fein abgestuftes Portfolio mit bis zu 40 Tonnen Tragfähigkeit pro Rad.
Den Demag-Konstrukteuren gelang es, bei gleicher Tragfähigkeit und Leistungsdichte, zusätzliche Funktionen in den Radblock zu integrieren und die „Useability“ aus Sicht der Planer und Anwender noch weiter zu verbessern. Das symmetrisch aufgebaute, in der Längsachse teilbare Gehäuse ist an fünf Seiten mit vielseitigen Anbaumöglichkeiten für Antriebe und Halterungen ausgestattet. Im Unterschied zur Vorgängerbaureihe sind die Bohrungen an den Stirnseiten bereits ab Werk mit Innengewinden versehen. Anbauteile wie zum Beispiel Puffer oder Horizontalrollenführungen können daher einfach und ohne weitere Bearbeitung des Gehäuses angebracht werden.
Aufgrund der modularen Konstruktion – dafür steht das „M“ in der Bezeichnung DRS-M – ist das neue Radblocksystem DRS-M durch diverse Optionen bestmöglich an den individuellen Einsatzfall anpassbar. Zu diesen Optionen gehört die Ausrichtfixierung, die als Montagehilfe im Kopfanschluss montiert werden kann. Sie schafft die Voraussetzung für ein ganz einfaches und zugleich hoch präzises Ausrichten der Radblöcke - auch beim Austausch eines Radblocks. Diese Innovation hat Demag zum Patent angemeldet.
Mit der verbesserten Befestigung der Rollenführung wurde eine noch höhere Aufnahme der auftretenden Horizontalkräfte erreicht. Diese nehmen nun zum Beispiel beim DRS-M 200 20 Prozent der vorhandenen Radlast auf. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zu dauerhaft hoher Spurtreue, auch bei hoher Belastung bzw. Beanspruchung, sowie zu einem verschleißarmen Einsatz von Rad und Bahn.
Eine weitere praxisgerechte Neuerung ist die patentierte Verschleißanzeige. Mit Hilfe einer Rändelmutter und einer Messskala kann der Anwender sehr einfach den Umfang des Laufrades ablesen und auf einer Farbskala den aktuellen Zustand eines Rades erkennen.
Die Radblöcke der DRS-M-Serie eignen sich nicht nur für die Fahrwerke von Kranen. Weitere Anwendungsfälle, in denen sie als hochbelastbare und präzise Antriebselemente eingesetzt werden können, sind Laufwerke von anderen Heavy-Duty-Komponenten der Fördertechnik und Intralogistik (etwa Verfahrwagen) sowie verfahrbare Elemente von Gebäuden (Dächer von Sportanlagen, Glasfassaden).
Demag baut Prozesskran für den neuen Langstreckenjet von Airbus
News vom 10.09.2021 von Redaktion (allg.)
Ein Prozesskran mit einer Spannweite von 106 Metern wird künftig in Hamburg-Finkenwerder für die Montage des neuen Airbus-Langstreckenjet A 321 XLR eingesetzt. Projektiert und gebaut wird der Kran von Demag.
Ein Demag-Prozesskran wird in der Montageline des neuen Airbus A321XLR eine im wahrsten Sinne des Wortes tragende Rolle spielen. Bei einem Verfahrweg von 82 Metern Länge beträgt sein Spurmittenmaß 106 Meter. Er überspannt die gesamte Fläche der Halle. Dr. Thomas Bönker, Senior Vice President Prozesskrane: „Demag-Krane sind eine feste Größe im Produktionsnetzwerk von Airbus. Wir freuen uns, dass wir für diesen Kunden einen Prozesskran mit Rekordspannweite bauen werden.“
Der Zweiträger-Hängekran verfährt an sechs Kranbahnen, die parallel zueinander in Abständen von 24 bzw.10 Metern an der Hallendecke montiert werden. Ebenso außergewöhnlich wie die Dimensionen sind die Hebezeuge des Zweiträger-Prozesskrans. An dessen Katze befindet sich ein Drehwerk, an dem vier Demag-Hubwerke in rechteckiger Anordnung montiert und die in der X- und Y-Achse zueinander verstellbar sind, so dass der Kran die unterschiedlichen Rumpfschalen und -sektionen des Airbus A321XLR handhaben kann. Somit bietet die Krananlage zusätzliche Freiheitsgrade: auf der Rotationsachse und in der Position der vier Hubwerke zueinander.
Jedes der vier Hubwerke hat eine Tragfähigkeit von 6,25 Tonnen, damit ergibt sich eine Gesamttragfähigkeit von 25 Tonnen. Bedient wird der Kran über eine Funkfernsteuerung. Die Hubwerke werden dabei, je nach Anwahl einzeln oder synchron angesteuert.
Sowohl Katz-, Kran- und Drehantrieb als auch Hub- und Senkbewegung sind stufenlos regelbar. Eine Gleichlaufüberwachung der vier Hubwerke mit niedrigem Toleranzbereich gewährleistet das gleichmäßige Anheben und Absenken der empfindlichen und großformatigen Rumpfschalen ohne das Risiko der Verwindung. Durch die implementierte teilautomatische Zielpositionierung ist der schonende und sichere Transport gewährleistet.
Der Kran wird im Zweischichtbetrieb arbeiten, die Montage ist für April 2022 geplant. Aktuell arbeitet das Demag-Projektteam intensiv an der Detailkonstruktion und der Produktionsvorbereitung.
Demag-Kransteuerung in einer neuen Dimension
News vom 07.01.2021 von Redaktion (allg.)
Bedienergesteuert oder automatisiert? Demag bietet traditionell zwei Varianten für die Steuerung von Prozesskranen. Nun stellt das Unternehmen eine dritte Bedientechnologie vor: Die Demag-Remote-Operating-Station (ROS) ist eine Fernbedienstation, über die der Bediener den Kran von einem beliebigen und komfortablen Arbeitsumfeld aus steuern kann. Durch die Entkoppelung von Krananlage und Bedienerplatz wird die Sicherheit der Kranbediener weiter erhöht und bauseitige Aufwendungen lassen sich minimieren.
Wo ist die beste Position, um einen Brückenkran zu bedienen? Die Antwort lautete jahrzehntelang: auf der Kranbrücke, denn hier hat der Bediener den besten Überblick. In vielen Anwendungsbereichen setzte sich inzwischen aber die (häufig zusätzliche) Funkfernsteuerung durch. Sie schafft die Voraussetzung für feinfühlige Handhabung der Last. Für manuell gesteuerte Krane in aggressiven Umgebungen wie zum Beispeil Müllverbrennungsanlagen werden Steuerstände auch hinter Glaskanzeln installiert. Jetzt kann sich der Kranbetreiber für eine weitere Option entscheiden: die Demag Remote Operating Station (ROS).
Vereinfacht beschrieben ist die ROS eine komplette, ortsunabhängige Bedienstation für Krane. Der Bediener hat sämtliche Bedienelemente im Zugriff, die üblicherweise in einer Krankabine installiert sind. Genau wie in der Kabine lässt sich die Bedieneinheit optimal an die Wünsche des Bedieners anpassen. Bei ROS kann der Betreiber allerdings entscheiden, wo die „virtuelle“ Kabine steht.
Bei der ROS sind alle Bedienelemente kompakt und ergonomisch in einem Tisch integriert, dessen Höhe so weit justiert werden kann, dass der Kran – wo auch immer er sich befindet – sowohl im sitzender als auch in stehender Position bedient werden kann. Neben den üblichen Joysticks mit verstellbaren Armauflagen steht ein Touch Panel oder - je nach Wahl des Anwenders - ein Tablet als Mensch-Maschine-Schnittstelle zur Verfügung, über das der Bediener zusätzliche Informationen abrufen kann.
Den Blick auf den Prozess ermöglicht ein Breitbildmonitor, der Echtzeitbilder von mehreren Kameras erhält. Die Bildschirmaufteilung mit bis zu acht Einzelbildern kann der Bediener bedarfsgerecht konfigurieren. Ein „Dashboard“ mit prozessrelevanten Informationen wird gut sichtbar im unteren Teil des Bildschirms eingeblendet. In den Monitor integrierte Lautsprecher lassen die Bediensituation nochmals realistischer erscheinen. Somit bekommt der Bediener ein akustisches Feedback aus dem Prozess heraus, das ihn bei der Bedienung der Anlage unterstützt und ihn etwaige Prozessstörungen besser einschätzen lässt.
Im Vergleich mit der üblichen Krankabine bietet Demag-ROS dem Bediener sogar eine noch deutlich bessere Sicht. Denn die Kameras können auch dort „hinschauen“, wo das normale Sichtfeld eingeschränkt wäre. Zoom-Funktionen über einen zusätzlichen Joystick oder das Einblenden von weiteren Informationen (Grafiken) sind ebenfalls möglich. Und die Möglichkeit, Screenshots oder digitale Videos zu speichern und Dritten zugänglich zu machen, erleichtert – zum Beispiel – die Schulung des Personals.
Neue Demag-Funksteuerung unterstützt beim Tandembetrieb von Krananlagen
News vom 16.11.2020 von Redaktion (allg.)
Demag erweitert sein Produktportfolio für Funksteuerungen. Der Joysticksender DRC-JT erleichtert die Bedienung von Kranen bei komplexen Betriebsarten und erhöht die Sicherheit beim Kranbetrieb, dank intelligenter Schnittstellen zwischen Funksender DRC-JT, Sicherheitssteuerung „Safecontrol“ und Kran.
Der Aufbau der Funksteuerung DRC-JT basiert auf der bekannten Demag-DRC-J. Das Kürzel ‚T‘ als Namenserweiterung steht für die Betriebsart Tandembetrieb. Die Steuerung der Krane und Hubwerke erfolgt intuitiv mittels zweier Joysticks. Damit ist der Kranbediener in der Lage, alle Kranfunktionen zu steuern, ohne den Blick von der Krananlage abzuwenden.
Die mit der DRC-JT(S) geschaffene Einfachheit der Bedienerschnittstelle ermöglicht es dem Kranführer, mit Wahlschaltern sicher zwischen den Bedienungsarten Einzelkranbetrieb (Kranwahlschalter: A oder B) und Tandemkranbetrieb (Kranwahlschalter: A+B) zu wechseln. Die bedienerfreundliche und ergonomische Neuheit für den Kranbediener befindet sich im Zentrum der Funksteuerung. Die Auswahl der zu steuernden Krane erfolgt per einfacher Betätigung des Drehschalters nahe dem linken Joystick für die Kran- und Katzfahrt. Der Wahlschalter zur Auswahl zwischen den drei Stufen beim Katzbetrieb (Katze 1 oder 1+2 oder 2) befindet sich nahe dem rechten Joystick für das Heben und Senken der Last.
Sobald der Wechsel vom Einzelkranbetrieb zum Tandemkranbetrieb erfolgen soll, ist die Abmeldung einer der beiden Steuerungen notwendig. Mit dem verbleibenden Joysticksender steuert der Bediener beide Krane mit bis zu vier Katzen. Ein LC-Display ermöglicht jederzeit die visuelle Informationsübermittlung von Kran zu Bediener. Mehrere Druckknöpfe können für etwaige Sonderfunktionen genutzt werden. Das Ein- und Ausschalten der Funksteuerung erfolgt über einen separaten Druckknopf. Der Not-Aus-Schalter ist zentral verbaut und damit jederzeit schnell erreichbar. Durch die Kombination der Funktionen werden Bedienfehler reduziert und der Kranbediener ist durch die intuitive Steuerung schneller mit dem Tandembetrieb vertraut.
Das Konzept der Demag-„Safecontrol“ gewährleistet, dass der Wechsel zwischen Einzelkran- und Tandemkranbetrieb als sicherheitsgerichteter Vorgang erfolgt. Dieser Vorgang besteht grundsätzlich aus nur zwei Bedienungsschritten. Zunächst erfolgt die Abmeldung eines Senders. Im zweiten Schritt übernimmt der verbliebene Sender die Steuerungsfunktion der Krane. Dieser Vorgang wird interaktiv von den beiden „Safecontrol“-Einheiten beider Krane gesteuert. Dadurch kann ausgeschlossen werden, dass ein technischer Fehler oder ein Bedienfehler der Krane eine unbeabsichtigte Änderung der Betriebsart auslösen kann.
Die Variante DRC-JTS bietet zudem die Möglichkeit, zwischen den beiden Joysticks einen Sicherheits-Schlüsselschalter (‚S‘) zum Ein- und Ausschalten zu verbauen. Im Verbund mit dem DRC-DRD3-Empfänger erfüllt das Steuerungskonzept der DRC-JT(S) die Norm EN 13849-1: Kat. 3, PL „d“ für sicherheitsgerichtete Steuerungen. Der DRC-JT(S) ist ausschließlich in der D3-Ausführung mit einer Übertragungsfrequenz von 2,4 GHz erhältlich.
Services von Konecranes und Demag unter einem Dach
News vom 04.07.2019 von Redaktion (allg.)
Seit dem 1. Juli 2019 integriert Konecranes die Demag-Sparte Industrial Service in sein ganzheitliches Wartungs- und Instandhaltungsangebot. Beide Serviceorganisationen firmieren ab jetzt unter dem Namen Konecranes GmbH.
Die in Konecranes zusammengeführte Serviceorganisation ist damit weiter OEM-Serviceanbieter für beide Marken und führt die Kundenbeziehungen des Demag Industrial Service weiter und will sein Serviceportfolio zudem weiter ausbauen. „Damit wächst unser Servicenetz sowie unser Portfolio rund um den Lebenszyklus von Kranen aller Hersteller“, erläutert Nico Zamzow, Vice President Industrial Service EMEA Central bei Konecranes. Das Serviceportfolio von Konecranes für Krane aller Marken beinhaltet jetzt unter anderem die Inspektionen und vorbeugende Instandhaltungen, Korrektive Instandhaltung und Retrofits, Modernisierungen und Generalüberholungen, Sicherheitsüberprüfungen und Gefährdungs-beurteilungen, Online-Serviceportal sowie Remote Services und Krangeometrie- und Kranbahnvermessungen. Das Geschäft der beiden Marken mit Neukranen, Komponenten und Antriebstechnik sowie die Geschäftsbereiche der Port Solutions bleiben von der Integration unberührt.
Zwölf Demag-Krane für Neubau von Stahlo
News vom 29.10.2018 von Redaktion (allg.)
Die Stahlo Stahlservice GmbH & Co. KG setzt in ihrem neuen Servicecenter in Gera auf die Krantechnik und das Warehouse Management System (WMS) der Demag Cranes & Components GmbH.
Die Versorgung der Produktionsanlagen soll durch ein zentrales, automatisiertes Coillager erfolgen. Fünf weitere Hallen werden am Standort für die Weiterverarbeitung errichtet. In den Hallen werden zwölf neue Krananlagen von Demag installiert. Über eine fest eingescherte Koppeltraverse können die Krane ihr Lastaufnahmemittel wechseln: Stahlcoils werden per Magnet bewegt, Aluminiumcoils mit Greifern. Beim Handling per Magnet können die Coils mit geringeren Zwischenräumen gestapelt werden. Der nötige Abstand reduziert sich dann auf 400 Millimeter. Die beiden Prozesskrane im Coillager mit einer Tragfähigkeit von jeweils 48 Tonnen verfahren auf einer Kranbahnlänge von 126 Metern. Beim Entladen werden sie manuell bedient und zunächst auf einem motorisch betriebenen Rollentischen abgesetzt, wodurch ein einfaches Entfernen der Verpackung möglich wird.
Bearbeitung der Coils
Anschließend legen die Prozesskrane die Coils an den vom Lagerverwaltungssystem vorgegebenen Lagerort ab. Auf Abruf geben die Coils diese an definierten Übergabepunkten zu den quer zum Zentrallager angeordneten Hallen 2 bis 6 ab, wo die weitere Bearbeitung stattfindet. Die fünf Hallen erhalten ebenfalls neue Demag-Krane. In zwei Hallen werden Prozesskrane mit eichfähiger Wiegetechnik und mit hoch genauen Wegmesssystemen installiert. Diese Krane übernehmen zusätzlich auch den Austausch und die Positionierung von Platinenträgern. Sechs Krane werden als V-Profilkrane ausgeführt, die bei geringem Eigengewicht hohe Traglasten ermöglichen.
Materialfluss-Steuerung per WMS
Das WMS von Demag wird die Steuerung des gesamten Materialflusses im erweiterten Stahl-Service-Center übernehmen. Im Stahlo-Lager soll das Demag-WMS unter anderem eine stets optimale Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Platzes gewährleisten. Die unmittelbare Anbindung an das ERP-System von Stahlo soll die Voraussetzung für einen durchgängigen Informationsfluss schaffen.
All-Terrain-Kran von Demag nach Asien ausgeliefert
News vom 24.01.2017 von Redaktion (allg.)
Der Terex-Cranes-Vertriebspartner Mobile Cranes Asia (MCA) Pte Ltd. drei All-Terrain-Krane des Typs Demag AC 220-5 bestellt. Die Auslieferung der ersten Maschine an MCA erfolgte mit einer speziellen Übergabezeremonie, die im November im Rahmen der Bauma Schanghai stattfand.
Das Debut des neuen Demag-All-Terrain-Krans vom Typ AC 220-5 ist seit Wiedereinführung der Marke 2016 die erste Auslieferung eines Demag-Krans nach Asien. Insgesamt umfasst die Produktreihe dreizehn All-Terrain-Krane mit Tragfähigkeiten von 55 bis 1.200 Tonnen sowie sieben Gittermast-Raupenkrane von 400 bis 3.200 Tonnen Tragfähigkeit.
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Die FCMD GmbH setzt am Standort Hattingen einen Demag-Prozesskran ein, der bis zu 160 t schwere Großzahnräder und andere Antriebskomponenten mit höchster Präzision hebt, transportiert und wendet. Der Kran beschickt ein Großbearbeitungszentrum, das für die Aufnahme von Werkstücken mit einem Durchmesser bis 16 m und eine Höhe von 6 m ausgelegt ist.
Der Zweiträger-Laufkran verfügt über ein Spurmittenmaß von 29 m und ist mit zwei Katzen mit Demag-Multipurpose-Windwerken MPW ausgestattet. Der Haupthub ist auf eine Maximallast von 160 t ausgelegt, das zweite Windwerk verfügt über eine Tragfähigkeit von 80 t. Ergänzend wurde ein 10-t-Seilzug DR installiert, der aufgrund seiner schnelleren Hubgeschwindigkeit und des geringeren Hakenmaßes bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten zum Einsatz kommt. Wichtig war auch eine feinfühlige Bedienung des Krans über die Funksteuerung. Dazu sind alle Kranantriebe drehzahlgeregelt. Die Drehzahlregelung schafft, in Kombination mit der übergeordneten SPS als Gesamtsteuerung, die Voraussetzung für eine Gleichlaufregelung beim Betrieb beider Hubwerke.
Außerdem ist der Stahlbau der beiden Kranbrücken verstärkt ausgeführt worden. So bewegt sich die Durchbiegung der Kranbrücken beim Heben und Senken schwerer Lasten nur in engen Grenzen, um das Entstehen von Eigenschwingungen gering zu halten. Nach dieser Maßgabe wurden die beiden parallelen Kranbrücken ausgelegt, um die Durchbiegung und Schwingungsfrequenzen auf ein Minimum zu reduzieren und ein günstiges Abklingverhalten zu erreichen.
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News vom 21.11.2014 von Redaktion (allg.)
Die Baureihe der Demag-Radsätze DWS wird um eine Ausführung erweitert. Neben den Laufrädern aus Sphäroguss bietet Terex Material Handling die drei vorhandenen Baugrößen dieser Radsätze nun auch mit geschmiedeten Stahl-Laufrädern an. Als einbaufertige Komponenten für den schienengebundenen Transport sind sie in drei Baugrößen mit maximalen Tragfähigkeiten von 28 bis 60 t verfügbar. Die nun neu in das Demag-Antriebsprogramm aufgenommenen DWS-Radsätze aus Schmiedestahl weisen unter bestimmten Voraussetzungen eine höhere Verschleißfestigkeit auf und werden spezifisch in Branchen eingesetzt, in denen raue Umgebungsbedingungen vorherrschen.
Dazu gehören z. B. die Einsätze in Gießereien und anderen Bereichen der Stahlindustrie. Die neuen Radsätze werden in Abhängigkeit der Baugröße mit Laufradbreiten von 140, 170 oder 210 mm angeboten und verfügen serienmäßig über zwei Spurkränze bei Standardausdrehungen von 80, 90 oder 110 mm. Weiter gehende Ausdrehungen bis 160 mm sind auf Kundenwunsch ebenso möglich wie anwendungsspezifische Ausführungen mit nur einem Spurkranz oder als spurkranzloses Rad. Optional können die geschmiedeten Laufräder auch gehärtet ausgeführt werden.
Die Einhärtetiefe beträgt dann rd. 10 mm. Die Radsätze lassen sich vorzugsweise vormontiert in Ecklagerfahrwerke einbauen, sind aber auch für den Einsatz in Hohlprofilen und Kastenträgern vorgesehen. Als Bestandteil des Demag-Antriebbaukastens werden DWS Radsätze als Einzelkomponente und - in Verbindung mit Getriebemotoren - auch als komplette Fahreinheit angeboten.
Durch ihre universelle Nutzbarkeit werden Radsätze DWS nicht nur im Kran- und Förderbereich, sondern auch in anderen Bereichen des Maschinenbaus eingesetzt. Für die exakte Konfiguration einer anwenderspezifischen Antriebslösung bietet Terex Material Handling den webbasierten Drive Designer (www.demag-drivedesigner.com) an.
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News vom 06.10.2014 von Redaktion (allg.)
Mit dem Doppelhubwerk Demag-TwinHoist DR-Pro 20 hat Terex Material Handling das Tragfähigkeitsspektrum seiner Seilzug-Baureihe DR auf 100 t erhöht. Dazu bilden zwei spiegelbildlich auf einem Katzrahmen angeordnete Seilzüge DR-Pro 20 eine Hubeinheit, die als Zweischienenkatze bereits einsatzfertig geliefert wird. Durch das Katzrahmenkonzept in offener Bauweise zeichnet sich der Demag-TwinHoist DR-Pro 20 durch kompakte Baumaße und einen servicefreundlichen modularen Aufbau aus.
Die Katze wird standardmäßig in drei Spurweiten von 2240 bis 3550 mm angeboten. Mit den wahlweise polumschaltbaren oder über Frequenzumrichter gesteuerten Hubmotoren werden - je nach Einscherung von 6/2 bis zu 16/2 – Hubgeschwindigkeiten bis zu 10,7 m/min erreicht. Bei einer Einscherung von 2x3/1 bietet das Doppelhubwerk Hakenwege bis zu 54 m. Je nach Ausführung ist eine Triebwerkgruppe bis FEM 4m/ISO M7 möglich. Ein Beispiel: Als 25-t-Ausführung mit 2x 4/1 Einscherung hat das Doppelhubwerk die Triebwerkgruppe FEM 4m/ISO M7.
Die Steuerung der TwinHoist-Katze ist eine Lösung auf Basis der bewährten Demag-Prozessor-Steuerung. Mit dieser Variante sind bereits alle Sicherheits- und Überwachungsfunktionen aktiv und das Doppelhubwerk erfüllt die Voraussetzungen für die Sicherheitskategorie 3. Als einsatzfertige Lösung wird die Katze maßgeschneidert geliefert: Die für Wartungszwecke installierte Katzbühne lässt sich nach Kundenanforderung entsprechend auslegen.
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News vom 02.07.2014 von Redaktion (allg.)
Für die direkte Integration in kundenseitige Anlagen bietet Terex Material Handling ein weiteres Modell innerhalb der Demag-Kettenzugfamilie DC an: Der DC-ProDC mit Direktsteuerung bietet eine tragfähige Lösung für zahlreiche Einsatzfälle, z. B. für das Heben und Senken von Hubtoren auch bei hohen Umgebungstemperaturen bis zu 80°C. Er wird in sieben abgestuften Baugrößen mit Tragfähigkeiten zwischen 80 und 5000 kg angeboten. Die Hubgeschwindigkeiten reichen je nach Tragfähigkeit von 4 m/min bis hin zu 24 m/min.
Der Kettenzug kann direkt per geschaltetem Netz betrieben werden. Eine geräteseitig integrierte Klemmleiste ermöglicht den einfachen Anschluss. Alternativ kann der DC-ProDC auch über die Demag-Steuerschalter der DSK- und DST-Familien bedient werden. Betriebsendschalter können zur Endabschaltung eingesetzt werden.
Für die Planung eines Kettenzugs mit Direktsteuerung steht der Demag-Produktkonfigurator (Hoist-Designer) zur Verfügung. Mit diesem anwenderfreundlichen Online-Planungstool lässt sich aus einer Vielzahl an möglichen Varianten das passende Hebezeug mit wenigen Clicks konfigurieren und anschließend direkt über den Demag-Shop bestellen.
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News vom 05.02.2014 von Redaktion (allg.)
Verdoppelte Lebensdauer, erhöhte Einschaltdauer, höhere Temperaturbeständigkeit: Diese Verbesserungen bietet die neueste Version der bewährten Demag-Kettenzugbaureihe DC-Com, die in vier Baugrößen von 80 bis 2000 kg zur Verfügung steht. Die Optimierung der Kettenzüge hat dabei zu einer neuen FEM-Einstufung geführt. Ergebnis ist eine verdoppelte Lebensdauer, denn bei allen fünf Baugrößen wurde die nächsthöhere Triebwerkgruppe nach FEM-Regel 9.511 erreicht. Zugleich wird ab Baugröße 2, d. h. bei allen Ausführungen ab einer Tragfähigkeit von 160 kg, eine um 50 % erhöhte Einschaltdauer gewährleistet.
Diese Merkmale gelten auch für Einsatzbereiche mit hoher Umgebungstemperatur. Bei bis zu 45 °C müssen keine Einschränkungen im Hinblick auf die Einschaltdauer berücksichtigt werden, der Einsatz bei Umgebungstemperaturen bis zu 60 °C ist möglich. Damit bieten DC-Com-Kettenzüge von Demag dem Anwender einen noch höheren Nutzwert. Nach wie vor ein Merkmal der DC-Kettenzüge ist die schnelle Inbetrieb-nahme nach dem „Plug and Lift“-Prinzip: Alle elektrischen Anschlüsse sind steckbar ausgeführt, und mit dem klappbaren Aufhängebügel lässt sich der Kettenzug einfach in die Demag-Fahrwerke einhängen. Neben dem Betrieb am Kranbaukasten KBK kann der DC-Com auch an I-Profil-Trägern eingesetzt werden. Dazu stehen manuell bedienbare Fahrwerke U 11 bis U 56 sowie die elektrischen Fahrwerke E zur Verfügung, die das sanfte Anfahren und Beschleunigen des Kettenzugs gewährleisten.
Alle Baugrößen des DC-Com sind serienmäßig mit einem Betriebsstundenzähler und einer Diagnoseschnittstelle ausgestattet. Die verschleißarme Bremse, die im Laststrang vor der Rutschkupplung angeordnet ist und bei einem Ausfall der Steuerung automatisch einfällt, schafft die Voraussetzung für einen sehr sicheren Betrieb des Kettenzugs. Das langlebige Getriebe aus eigener Fertigung trägt zum minimierten Serviceaufwand bei, denn es ist bis zu zehn Jahre wartungsfrei. Auch der Demag-Zylinderläufermotor mit Lüfter und separater Gleichstrombremse wurde für den Einsatz unter rauen Bedingungen entwickelt.
Die Bedienung des DC-Com mit den Steuerschaltern DSC und DSC 10-C wird dadurch erleichtert, dass die Länge der Steuerleitung durch den Bediener einstellbar ist. Die Baugrößen bis zu 1000 kg Tragfähigkeit sind einsträngig ausgeführt. Das minimiert den Kettenabrieb. Für Anwender, die noch höhere Anforderungen an die FEM-Einstufung und die Leistung von Kettenzügen stellen, stehen die DC-Pro-Kettenzüge zur Verfügung. Neben einer größeren Typenvielfalt mit bis zu 5 t Tragfähigkeit zeichnen sie sich durch eine nochmals höhere FEM-Einstufung und eine nahezu verdoppelte Hubgeschwindigkeit aus. In der Ausführung DCS-Pro mit stufenlos regelbarem Antrieb gewährleisten sie eine komfortable und hoch präzise Positionierung von Lasten.
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News vom 12.12.2013 von Redaktion (allg.)
Schnelle Montage, wirtschaftlicher Betrieb und hohe Tragfähigkeit: Das sind Anforderungen, die Kranbetreiber weltweit an Hallen-Laufkrane stellen. Um vor allem bei der Montage weiteres Optimierungspotenzial auszuschöpfen, hat Terex Material Handling mit dem Demag-EPKE-O eine neue Baureihe von Einträger-Laufkranen entwickelt, die sich von der bereits etablierten EPKE-Serie vor allem durch die Positionierung des Doppel-T-Walzprofilträgers unterscheidet.
Er befindet sich nicht zwischen den Fahrwerken, sondern ist oben auf die Fahrwerke montiert. Dieses Konstruktionsprinzip der oben aufgelegten Kranbrücke bietet deutliche Vorteile bei der Crane-Set-Montage: Die Vermessung und das Ausrichten des Kranträgers vor und während des Verschraubens lässt sich mit den neu entwickelten Fahrwerken mit Oben-Anschluss erheblich einfacher umsetzen. Dabei reicht eine vereinfachte Verschraubung an der Montageplatte, die speziell für diesen Krantyp entwickelt wurde. Das Montagepersonal kommt ohne Spezialwerkzeug und ohne Hilfsmittel für das Ausrichten wie z. B. Spiegeleinrichtungen aus. Diese Vorteile basieren auch auf einem neuen Kranfahrwerk, das aus der bewährten Demag-DFW-Serie speziell für EPKE-O entwickelt wurde. Das Fahrwerk wird aus torsionssteifem Kastenprofil gefertigt und zeichnet durch ruhige Fahreigenschaften aus. Zur Serienausstattung der neuen Fahrwerke gehören die bewährten Demag-Antriebseinheiten mit ZBL-Motor und DRS-Radblöcken sowie ein umfangreiches Sicherheitspaket, das z.B. eine serienmäßig integrierte Entgleisungssicherung am Fahrwerk umfasst.
Der neue Demag-EPKE-O ist sowohl als kompletter Kran mit Kranbrücke wie auch als Crane Set lieferbar, bei der Kranbauer sämtliche bereits vormontierten Komponenten mit einem lokal bezogenen Träger zu einem Kran komplettiert. Durch den Einsatz von Crane Sets wird die Lieferzeit verkürzt und der Transport erheblich vereinfacht. Zugleich profitiert der Anwender von komplett konfigurierter und gerechneter Krantechnik mit optimal aufeinander abgestimmten Demag-Komponenten.
Die neue Laufkranreihe EPKE-O lässt sich kundenspezifisch an Spurmittenmaße bis zu 17,8 m anpassen. Das dazu passende Tragfähigkeitsspektrum der kompakten Seilzüge der DR-Com-Serie umfasst mit seiner Vorzugsreihe 3,2 t, 5 t und 10 t. Für weitere Zwischentraglasten sowie für die Ausnutzung der maximalen Tragfähigkeit von 12,5 t des EPKE-O steht die gesamten DR-Seilzugbaureihe DR-Pro zur Verfügung.
Bei den Steuerungen kann sich der Anwender zwischen einer intelligenten Prozessorsteuerung mit hoher Anlagentransparenz und einer konventionellen Schützsteuerung entscheiden. Als Bedieneinheit stehen verschiedene Systeme – wahlweise zwei Steuerschalterserien und Funksteuerungssysteme – zur Verfügung.
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Zwei Demag-Zweiträger-Laufkrane für Saudi Arabien
News vom 11.02.2013 von Redaktion (allg.)
Terex Material Handling hat von der Outotec den Auftrag über die Lieferung von zwei Demag-Gießkranen erhalten. Die Prozesskrane werden in Jazan Economic City (Saudi-Arabien) eingesetzt. Dort baut Outotec für Christal Global, den weltweit zweitgrößten Hersteller von Titandioxid, ein neues Hüttenwerk. Die beiden baugleichen Krane mit Tragfähigkeiten von bis zu 120 t übernehmen das Handling der Gießpfannen und beschicken die Gießereiöfen mit dem flüssigen Metall, verfügen über ein Spurmittenmaß von 22 m und weisen eine Hubhöhe von 13 m auf.
Sie sind mit jeweils zwei Demag-Hubwerken (MultiPurpose- Windwerke/MPW) von 120 und 40 t Tragfähigkeit ausgerüstet, die auf einer Katze installiert sind. Zum Lieferumfang gehören auch Spezialtraversen zur Aufnahme der Gießpfannen. Während das 120-t-Windwerk die Hubarbeit übernimmt, wird das 40-t-Windwerk als Kipphubwerk eingesetzt. Die dafür notwendige exakte Positionierung der Krananlagen setzt eine feinfühlige Steuerung der Antriebstechnik in drei Achsen voraus. Deshalb sind alle Demag Antriebe der Krane – Kran- und Katzantrieb sowie beide Hubwerksantriebe – mit Frequenzumrichtern ausgestattet.
Beide Prozesskrane sind außerdem für den zuverlässigen Einsatz in einer rauen Umgebung ausgelegt. Neben der hohen Staubbelastung herrschen am Einsatzort Temperaturen von bis zu 65 °C. Um die hohe Verfügbarkeit sicherzustellen, wird die gesamte Steuerungstechnik in klimatisierten Schaltschränken auf der Kranbrücke eingebaut. Gesteuert werden die Krane über eine geschlossene und wegen der hohen Temperatur klimatisierten Krankabine. Alternativ kann auch eine Funkfernsteuerung eingesetzt werden. Zu den weiteren konstruktiven Besonderheiten gehört eine integrierte Wiegeeinrichtung, mit der das Gewicht die aufgenommenen Lasten angezeigt wird.
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Trainingskonzept von Demag Cranes ausgezeichnet
Trainingskonzept von Demag Cranes ausgezeichnet
News vom 20.02.2012 von Redaktion (allg.)
Die Demag Cranes AG aus Düsseldorf hat Mitte November 2011 den renommierten Preis des Fachmagazins „International Bulk Journal“ (IBJ) in der Kategorie „The People Development Award (Cargo Handling)“ gewonnen. Verliehen wurde die Auszeichnung für ein Intensiv-Trainingskonzept für Kranfahrer, das die langwierigen und kostspieligen Einarbeitungen vor Ort ersetzt. Die seit 2009 verliehenen IBJ Awards gelten weltweit als einer der wichtigsten Preise der Schüttgutbranche.
Das prämierte Trainingskonzept wurde vom Demag Cranes Service gemeinsam mit dem im Hafen Antwerpen ansässigen Trainingszentrum OCHA entwickelt und vermittelt Kranfahrern innerhalb von nur drei Wochen dieselben Kenntnisse und Fähigkeiten, die diese mit den bislang üblichen Ausbildungsmethoden erst nach mehreren Monaten erlangen. Für die Kunden ergeben sich daraus einige Vorteile: Da die Kranfahrer nach dem Training schnell und produktiv arbeiten, können höhere Umsatzpotenziale abgerufen werden. Gleichzeitig können signifikant Kosten eingespart werden, da keine eigenen Krane für das Training abgestellt werden müssen. Die Kranfahrer erlernen im Training den sicheren Umgang mit dem Arbeitsgerät, wodurch Stress reduziert und die Motivation gesteigert wird.
Das Trainingskonzept wird auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten und ist gleichzeitig sehr umfassend und praxisorientiert ausgerichtet. Das gilt sowohl für das Hands-on-Training auf einem eigens bereitgestellten Gottwald-HMK-260-E-Hafenmobilkran als auch für die vorangehende Schulung in einem Kabinensimulator mit Original-Gottwald-Kransteuerung. Im Simulator wird das Handling der gängigen Cargoarten in allen denkbaren Szenarien, wie Nachtarbeit, schlechtes Wetter oder Notfallsituationen, realistisch simuliert, so dass die Kranfahrer auf jede Situation vorbereitet sind.
Energie sparender Motor ZBE/ZNE von Demag Cranes
News vom 17.08.2011 von Redaktion (allg.)
Mit dem neu entwickelten Zylinderläufermotor ZBE/ZNE ergänzt die Demag Cranes AG in Düsseldorf ihr Produktportfolio um einen Antrieb, der die Anforderungen der weltweit geltenden Wirkungsgradklasse IE2 (High Efficiency) erfüllt. Seit dem 16. Juni 2011 dürfen nach EuP-Richtlinie (EuP = Energy using Products) ausschließlich Niederspannungs-Drehstrommotoren mit einer Leistung zwischen 0,75 kW und 375 kW neu in Verkehr gebracht werden, die in den Geltungsbereich dieser Richtlinie fallen, wenn sie mindestens der Wirkungsgradklasse IE2 (IE = International Efficiency) entsprechen.
Hintergrund für diese Regelung sind die vereinbarten Ziele zum Klimaschutz und zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Der Demag-Motor ZBE/ZNE erfüllt den in der Norm IEC 60034-30:2008 definierten neuen internationalen Standard. Konzipiert wurde er als Antrieb für bis zu 100 % Einschaltdauer bei Umgebungstemperaturen bis zu 40 °C und einer Aufstellungshöhe von bis zu 1000 m über NN. Der ZBE/ZNE eignet sich u. a. für den Einsatz an Stetig-Rollenförderern für den kontinuierlichen Materialtransport sowie für Daueranwendungen, z. B. als Antrieb von Pumpen, Lüftern oder Kompressoren.
Der Motor kann sowohl direkt am Netz geschaltet als auch mit Frequenzumrichtern betrieben werden. Er wird in 4-poliger, gebremster (ZBE) und ungebremster (ZNE) Ausführung im Leistungsbereich von 0,75 bis 45 kW angeboten. In Spannung und Frequenz wird der Motor für regional unterschiedliche Netzbedingungen angepasst. Durch den um bis zu 5 % höheren Wirkungsgrad verbraucht der ZBE/ZNE im Nennbetrieb bei gleicher mechanischer Wellenleistung weniger Primärenergie. Folglich sinken auch die Betriebskosten, was zur schnelleren Amortisierung der Investition beiträgt.
Demag Cranes erweitert Leichtkransystem KBK
News vom 13.04.2011 von Redaktion (allg.)
Mit dem neuen Stahlprofil KBK II-H hat Demag Cranes das bewährte modulare Leichtkransystem KBK um eine weitere zentrale Komponente ergänzt. Mit diesem neu entwickelten Innenläuferprofil lassen sich Hängekrananlagen und Einschienenbahnen mit Tragfähigkeiten bis zu 2000 kg realisieren. So können vorhandene Hallenflächen besser genutzt und Kosten bereits in der Planungsphase gesenkt werden.
Der Vorteil des Stahlprofils KBK II-H zeigt sich bei großen Spannweiten oder Aufhängeabständen. Innerhalb der KBK II-Baugröße sind jetzt Aufhängeabstände von über 6 m realisierbar – bei einer Profilbelastung von bis zu 1200 kg. Zusätzliche Stahlbau-Hilfskonstruktionen können verringert oder ganz vermieden werden. Das neue Profil stellt eine ideale Alternative zu bislang teureren Anlagenkombinationen dar. Mit seinem deutlich günstigen Verhältnis von Eigengewicht zu Tragfähigkeit nimmt es einen Spitzenplatz auf dem Markt der Leichtkransysteme ein.
Ein weiterer Nutzervorteil des neuen Profils KBK II-H ist die komplett biegesteife Schienenverbindung. Unabhängig von der Lage der Bahnaufhängung ist der Schienenstoß damit voll belastbar. Es besteht keine Notwendigkeit, Profil-Geradstücke in Sonderlängen aufgrund von vordefinierten Aufhängeabständen einzusetzen. Das schafft Preisvorteile und vergrößert den Planungsspielraum. Darüber hinaus profitieren die Anlagenbetreiber von reduzierten Liefer- und Montagezeiten. Die Stoßverbindung wird mit verdrehgesicherten, selbsthaltenden Muttern hergestellt.
Die vorkomplettierte Kranaufhängung und die Hängelaschen der Bahnaufhängung lassen sich direkt an jeder Stelle des Profils einsetzen. So kann bereits bei der Planung auf vorhandene Tragkonstruktionen flexibler reagiert werden. Für eine erhöhte Sicherheit sorgt die Übertragung der beim Betrieb auftretenden Vertikalkräfte in die Aufhängung. Dies geschieht ohne Schraubverbindung; die Schrauben dienen lediglich der horizontalen Fixierung.
Das neue Innenläuferprofil ist vollständig kompatibel zu den weiteren Profilen der KBK II-Baugröße und weist bei identischer Breite ein nur leicht erhöhtes Einbaumaß von 13 mm auf. Dabei ermöglicht es die Anbindung an Aufhängungen, Schienenhalterungen und Laufkatzen. Alle Fahrwerke und Laufkatzen aus dem KBK II-Programm sind auch mit dem neuen KBK II-H einsetzbar. Über einen Profiladapter, der ab Mitte 2011 verfügbar sein wird, kann das Profil auch mit Bogenstücken, Weichen, Schwenkscheiben und Absenkstationen der Profilgröße KBK II kombiniert werden.
Das neue KBK-Profil wird in zwei Ausführungen angeboten. Neben dem Profil KBK II-H ist eine identische Bauform mit einer innenliegenden 5-poligen Schleifleitung als KBK II H-R erhältlich. Diese Profillösung kann problemlos in bestehende Anlagen der Profilgröße KBK II integriert werden und wird zukünftig das Profil KBK II-T ersetzen.
Zertifizierung für Baureihe DC von Demag Cranes & Components
News vom 25.10.2010 von Redaktion (allg.)
Demag Cranes & Components aus Wetter (Ruhr) hat vom Hoist Manufacturer Institute (HMI), einem Zusammenschluss führender Hebezeuge-Anbieter in den USA, ein Gütesiegel für die Kettenzug-Baureihe DC erhalten. Voraussetzung für die Zertifizierung ist eine eingehende Bewertung technischer Produktspezifikationen und des Designs.
Dabei orientiert sich die unabhängige Expertenkommission an den hohen nordamerikanischen Standards, wie beispielsweise ASME HAST 1-1999 „Performance standards for electric chain hoists“ oder ANSI B30.16 „Safety standards for overhaed hoists“.
Bewertet werden vor allem Aspekte des kundenorientierten Nutzwertes, der Ersatzteilverfügbarkeit sowie der Kosteneffizienz über den gesamten Lebenszyklus des Produkts.
Entscheidend für die Zertifizierung der Kettenzüge DC mit Tragfähigkeiten bis 5 000 kg sind zudem Serviceleistungen wie der direkte Zugriff auf Produktinformationen, Installations- und Betriebsanleitungen sowie der technische Support und die After-Sales-Aktivitäten.
Demag-Kettenzug DC-Pro 15
News vom 15.10.2010 von Redaktion (allg.)
Mit dem neuen Kettenzug DC-Pro 15 von Demag Cranes & Components steht nun ein Hebezeug zur Verfügung, das mit einem optimierten Preis-Leistungs-Verhältnis die Tragfähigkeitsbereiche bis 3 200 kg bedient. Die Einstufung FEM 2m+ sichert eine um 20 % längere Lebensdauer und damit eine erhöhte Wirtschaftlichkeit für den Betreiber.
Der DC-Pro 15 basiert auf dem elektrischen Antriebs- und Steuerungskonzept der Baugröße DC 10. Zwei Hubgeschwindigkeiten ermöglichen ein schnelles und feinfühliges Arbeiten. Im Feinhub/Haupthub betragen sie bei der Ausführung mit einer Tragfähigkeit von bis zu 1 000 kg 2 und 8 m/min, bei der Ausführung mit einer Tragfähigkeit von bis zu 3 200 kg 1 und 4 m/min.
Der DC 15 profitiert auch von den Eigenschaften der Kettenzug-Baureihe DC-Pro: Das eingesetzte Getriebe ist bis zu zehn Jahren wartungsfrei. Bereits bei der Markteinführung der ersten Baureihen wurde mit der Einstufung Demag 2m+ mit 1 900 Volllaststunden ein neuer Standard für Kompakthebezeuge gesetzt. Die doppelt gekapselte Bremse arbeitet mit minimalem Verschleiß, ein Nachstellen ist nicht erforderlich.
Die im Laststrang hinter der Bremse eingebaute Rutschkupplung bietet einen zuverlässigen Schutz vor Überlastung – durch die integrierte Drehzahlüberwachung.
Der neue DC 15 verfügt über eine bewährte 24-V-Schützsteuerung. Über einen Betriebsstundenzähler und die Diagnoseschnittstelle lässt sich der aktuelle Betriebszustand ablesen. Damit werden wartungsbedingte Stillstandszeiten im Voraus planbar.
Das Gehäuse des Kettenzugs DC 15 besteht aus robustem und Gewicht sparendem Aluminium-Druckguss mit Pulverbeschichtung. Die galvanisch verzinkte Rundstahlkette mit hoher Oberflächenhärte bietet Schutz vor aggressiven Medien. Bis zu einem Hakenweg von 8 m wird sie in dem pendelnd angebauten Kettenspeicher aus schlagfestem Kunststoff geführt. Flexible Kettenspeicher für Längen bis 40 m und Sonderlösungen bis 120 m sind optional lieferbar. Durch die großzügige Dimensionierung des Getriebegehäuses ist der DC 15 bereits für den Einsatz als Doppel-Kettenzug vorbereitet. Damit lassen sich Transportlösungen mit mechanisch synchronisierten Zwei-Punkt-Aufnahmen, z. B. für den Transport von Langgütern, realisieren.
Ein weiteres Merkmal sind die einfach zu bedienenden Steckverbindungen. Plug & Lift und Plug & Drive ermöglichen eine schnelle Inbetriebnahme des Kettenzuges und im Wartungsfall kurze Stillstandszeiten. Der bauhöhenoptimierte Bügel für die pendelnde Aufhängung gewährt die direkte Anbindung des Kettenzuges an die Oberkonstruktion. Damit wird das C-Maß optimiert – ebenso durch die kompakte Bauform der Unterflasche in 2/1-Einscherung.
Die Ausstattung des Kettenzuges umfasst den Steuerschalter DSC für feinfühliges Heben und Senken. Für zwei- und dreiachsige Bewegungen wird der Kettenzug mit dem Schalter DSE 10-C ausgerüstet. Die Länge der Steuerschalter kann vom Betreiber individuell eingestellt und damit wechselnden Bedingungen vor Ort angepasst werden. Darüber hinaus bietet Demag Cranes & Components mit der Funksteuerung DRC-DC ein System zur komfortablen und kabellosen Bedienung an.
Für die Anbindung an Krananlagen und Profilträger bietet der Hersteller Fahrwerke mit stufenloser Flanschbreite für eine schnelle Montage an. Die in vier abgestuften Baugrößen und für Lasten bis zu 5 600 kg ausgelegten Fahrwerke ermöglichen einen ruhigen Lauf mit geringen Fahrwiderständen. In Verbindung mit den elektrischen Fahrantrieben sorgen sie mit sanftem Anlauf und Bremsen für ein pendelarmes Lastenhandling.
((BU))
Kettenzug DC 15 (Tragfähigkeit 3,2 t) mit Fahrwerk EU34 (Bild: Demag Cranes & Components)
Treffen der Demag-Partnerfirmen
News vom 14.03.2010 von Redaktion (allg.)
Die zertifizierten Partner von Demag Cranes haben sich auf ihrer Jahrestagung mit dem gemeinsamen Marktauftritt befasst. In dem seit 2006 bestehenden Verbund sind heute 28 Unternehmen aus den Bereichen Kranbau, Kranservice und Handel zusammengeführt, um die Marke „Demag“ zu stärken.
Ihre Programme ergänzen sich mit dem Leistungsportfolio von Demag Cranes & Components. Gemeinsam realisieren sie Projekte und nutzen Synergieeffekte. Schulungsmaßnahmen und eine enge Anbindung an die Planungs- und Logistiktools von Demag Cranes sind weitere Bausteine für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
In Zukunft werden die beteiligten Unternehmen das Zeichen der zertifizierten Partnerschaft nutzen können, um die Zugehörigkeit zu diesem Kreis sichtbar in den Markt zu tragen. Das Logo wurde den Partnerunternehmen erstmals auf der Tagung vorgestellt.
Marc Rieser, Leiter Verkauf Komponenten bei der Demag Cranes & Components: „Der Kreis symbolisiert den Zirkel der Partnerunternehmen und die enge Verbundenheit mit dem Demag-Cranes-Konzern. Dieses starke Bündnis für den Markt steht dabei gleichermaßen für Qualifizierung und Qualität, von der letztlich auch unsere Endkunden profitieren.“
Führungswechsel bei Demag
News vom 02.02.2010 von Redaktion (allg.)
Rauen, der Harald Joos an der Konzernspitze ablöst, war zuletzt Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH in Hallbergmoos.
Nach einem Beschluss des Aufsichtsrates wurde auch der Geschäftsverteilungsplan des Vorstands geändert. Aloysius Rauen als Vorstandsvorsitzender verantwortet ebenfalls das Segment Services, das Personalressort und das Amt des Arbeitsdirektors. Thomas Hagen (46) ist sowohl für das Segment Industriekrane als auch für das Segment Hafentechnologie der Demag Cranes AG verantwortlich.
















































