WITRON: aktuelle News zu Projekten, Logistikzentren und Automatisierung im Handel
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Dieser Artikel besteht aus folgenden Witron News:
- Axfood und Witron realisieren weiteres Vollsortiments-Verteilzentrum (15.04.2026)
- Weitere Edeka-Region vertraut in der Lagerlogistik auf die OPM-Technologie von Witron (09.03.2026)
- Nachhaltige Neustrukturierung der Trockensortimentslogistik bei der Rewe Group Österreich mit Witron (25.09.2025)
- Rewe optimiert mit Witron Nationales Logistikzentrum Neu-Isenburg (04.07.2025)
- TJ Morris und Witron vertiefen Partnerschaft: Weiteres Distributionszentrum beauftragt (16.05.2025)
- Migros Verteilbetrieb AG (MVB) erweitert OPM-System mit Witron (28.04.2025)
- Coles beauftragt Witron mit der Realisierung eines weiteren Logistikzentrums (03.02.2025)
- Mercadona vertraut auch bei seinem 16. automatisierten Verteilzentrum auf Witron (12.06.2024)
- Coles eröffnet erstes automatisiertes Verteilzentrum (ADC) In Redbank, Queensland, mit Witron-Technologie (23.06.2023)
- Mercadona realisiert siebtes Tiefkühl-Verteilzentrum mit Witron (26.04.2023)
- Stahlfertiger Voit Stefan GmbH wird Teil der Witron-Gruppe (13.02.2023)
- Plus Retail erweitert mit Witron (11.11.2022)
- Witron optimiert Trockensortiments-Supply-Chain für Plus Retail B.V. (20.11.2020)
- Rewe erweitert mit Witron Logistikzentrum in Neu Isenburg (26.10.2020)
- Metro vertraut zum dritten Mal auf Automatisierungstechnik von Witron (21.08.2020)
- Witron realisiert Rewe-Logistikzentrum in Henstedt-Ulzburg (22.04.2020)
- Witron erweitert Ultra-Fresh-Anlage bei Delhaize (31.03.2020)
- TJ Morris vertraut bei Expansion auf Witron (04.03.2020)
- Witron realisiert Omnichannel-Logistikzentrum für Axfood (16.01.2020)
- Edeka Rhein-Ruhr setzt in Oberhausen auf Witron-Technologie (13.11.2019)
- Edeka Nord erweitert Logistikzentrum mit Witron (26.11.2018)
- Witron automatisiert Omnichannel-Logistik für Jumbo Supermarkten (25.10.2018)
- Neue RBG-Generation von Witron (12.10.2018)
- Witron erweitert Logistikzentrum von Condis in Spanien (07.08.2017)
- WITRON erhält Bayerischen Mittelstandspreis 2016 (17.11.2016)
- Gebinde-Stacker von Witron bildet flexibel und schnell stabile Misch-Stapel (24.09.2015)
- Witron präsentiert BOS-System vor Fachpublikum (19.06.2015)
- Witron-Expertentag: Wirtschaftliche Ganzbehälter-Logistik mit BOS (16.04.2015)
- Neues Frische-Logistikzentrum der NorgesGruppen - realisiert von Witron (24.11.2014)
- on-demand Maintenance Management Tool für Praktiker von Witron (23.01.2014)
- Witron-Jubiläum: 10 Jahre OPM-Technologie (03.07.2013)
- Witron für Coop: Großauftrag aus Norwegen (02.05.2011)
- 15. Witron-Logistiktag in Leipzig (27.10.2010)
Axfood und Witron realisieren weiteres Vollsortiments-Verteilzentrum
News vom 15.04.2026 von Christina Kasper
Mitte Dezember 2025 setzten der schwedische Lebensmitteleinzelhändler Axfood und die Witron-Gruppe ihre Unterschrift unter den Projektvertrag sowie unter den Vertrag für Remote/OnSite-Service, um gemeinsam ein weiteres Vollsortiments-Logistikzentrum zu realisieren. Im südschwedischen Kungsbacka (Nähe Göteborg) entsteht eine 90.000 Quadratmeter große, hochautomatisierte Anlage, aus welcher mehr als 400 Filialen mit einem breiten Sortiment von Trocken-, Frische- und Tiefkühl-Produkten beliefert werden. An einem Spitzentag werden gut 560.000 Handelseinheiten voll- beziehungsweise teilautomatisiert filialgerecht kommissioniert. Das neue Projekt dokumentiert den Ausbau einer strategischen Partnerschaft beider Unternehmen, die bereits in Bålsta (Nähe Stockholm) sehr erfolgreich eines der weltweit leistungsstärksten Omni-Channel-Verteilzentren in Betrieb genommen haben.
„Wir freuen uns, mit Witron einen Vertrag zur Automatisierung des geplanten Logistikzentrums geschlossen zu haben. Die Lösung schafft die Grundlage für eine deutlich flexiblere, effizientere und nachhaltigere Logistikkette zur Versorgung unserer Märkte im Süden Schwedens und stärkt damit nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Axfood-Gruppe“, erklärt Simone Margulies, Präsidentin und Vorstandsvorsitzende von Axfood.
„Es ist ein sehr gutes Gefühl, die Vereinbarung für diese strategisch bedeutende Automatisierungslösung auf den Weg gebracht zu haben. Die in Bålsta gemeinsam mit Witron gewonnenen Erfahrungen haben bestätigt, dass uns diese Technologie die idealen Rahmenbedingungen für die Zukunft bietet. Daher ist es für uns ein logischer und vertrauensvoller Schritt, diese erfolgreiche Zusammenarbeit nun auch auf Südschweden auszuweiten. Diese Investition ist ein wesentlicher Baustein zur Stärkung der zukünftigen Logistikstruktur von Dagab und Axfood und dafür, unseren Anspruch auf marktführende Effizienz weiterhin zu erfüllen“, sagt Hans Bax, Geschäftsführer von Dagab.
Hoher Automatisierungsgrad in allen Temperaturbereichen
Gelagert und kommissioniert wird in Kungsbacka in den Temperatur-Bereichen Trockensortiment (+18 Grad Celsius), Frische (+2 Grad Celsius) und Tiefkühl (-26 Grad Celsius). Wie schon in Bålsta, kommen die standardisierten Witron-Logistikmodule Order Picking Machinery (OPM/mit in Summe 37 COMs), All-in-One (AIO), Car Picking System (CPS) und ein vollautomatischer Warenausgangspuffer zum Einsatz, in welchem die Auftrags-Paletten nach filialgerechter Kommissionierung und Konsolidierung gelagert und just-in-time zur Auslieferung auf Schwerlastbahnen für die Verladung tourengerecht sortiert bereitgestellt werden. Des Weiteren ermöglicht die Lösung Goods-To-Person (GTP), dass im Tiefkühl-Bereich teilautomatisierte Kommissionier-Tätigkeiten ergonomisch ausgeführt werden können.
Leistungsstarkes WMS
In den gesamten Materialfluss integriert werden unter anderem mehr als 500.000 Lagerplätze für Holz- und Kunststoff-Paletten, Rollcontainer, Behälter und Tiefkühl-Container, 111 Regalbediengeräte sowie über 16 Kilometer Fördertechnik. Alles gesteuert durch ein multifunktionelles Warehouse-Management-System mit offenen Schnittstellen aus dem WMS in die Lieferantensysteme, Tourenplanungssysteme und Abverkaufs-Systeme des Kunden – was ein hohes End-to-End-Optimierungs-Potential innerhalb der gesamten internen und externen Supply Chain von Axfood ermöglicht. Ein Witron-OnSite-Service-Team mit gut 60 Kollegen: innen gewährleistet im Mehrschicht-Betrieb rund um die Uhr – 365 Tage im Jahr – eine permanent hohe Verfügbarkeit aller Komponenten und Prozesse.
Erfolgreiches Omnichannel-Projekt in Bålsta
Mit Stolz blicken beide Unternehmen auf ein gemeinsam erfolgreich realisiertes Projekt zurück. Bereits seit Anfang 2025 ist in Bålsta, etwa 40 Kilometer nordwestlich von Stockholm, nach einem stufenweisen Hochlauf eines der innovativsten Logistikzentren in der Retail-Welt im Komplett-Betrieb. Axfood und Witron planten und realisierten dort ein zukunftsweisendes Omnichannel-Verteilzentrum. Daraus werden sowohl Filialen sowie Endkunden via Click + Collect und Home-Delivery aus einem breiten Sortiment von über 22.000 Trocken-, Frische- und Tiefkühl-Artikeln beliefert.
Weitere Edeka-Region vertraut in der Lagerlogistik auf die OPM-Technologie von Witron
News vom 09.03.2026 von Christina Kasper
Der Lebensmitteleinzelhändler Edeka Hessenring startet sein Projekt zur zukunftsweisenden und nachhaltigen Modernisierung seiner Logistik-Prozesse. Ende Dezember 2025 unterzeichneten beide Unternehmen den Vertrag für die Planung und Realisierung eines neuen hochautomatisierten Zentrallagers am Standort Melsungen. Von hier werden ab Mitte 2029 die gut 500 Filialen aus einem Trockensortiment mit bis zu 16.500 Artikeln beliefert. Damit ist Hessenring bereits die fünfte Edeka-Region, die auf das umfangreiche Logistik- und Branchen-Know-how von Witron setzt. Ebenso arbeitet die Edeka-Tochter Netto schon an mehreren Standorten mit Witron-Lösungen.
„Bislang wurde in der Region Hessenring ausschließlich mit manuellen Lager- und Kommissionierlösungen gearbeitet“, so der Edeka-Hessenring-Logistikleiter Martin Steinmetz. „Auf Basis von innovativer automatisierter Logistik-Technologie haben wir zukünftig die Möglichkeit, bei permanent zunehmender Sortimentsvielfalt unsere selbständigen Einzelhändler besser und wirtschaftlicher zu beliefern. Darüber hinaus profitieren unsere Mitarbeiter in der gesamten Supply Chain von ergonomischen und nachhaltigen Arbeitsprozessen.“
Leistungsstarker Modul-Mix
Die 35.300 Quadratmeter große Anlage mit in Summe 306.000 Paletten-, Tray- und Behälterstellplätzen sowie 58 hochdynamischen Regalbediengeräten ist für eine tägliche Kommissionierleistung von 285.500 Pick-Einheiten konzipiert. Den Großteil davon schlichten 18 COM-Maschinen vollautomatisch, fehlerfrei und filialgerecht auf Paletten beziehungsweise Rollcontainer. Kleinvolumige Schnell- und Langsamdreher werden an zehn Arbeitsplätzen mit dem All-in-One-System (AIO) direkt in den Versandbehälter kommissioniert. Sperrige Artikel kommissionieren Logistik-Mitarbeiter mittels Pick-by-Voice, gesteuert durch das teilautomatisierte Witron Car-Picking-System (CPS). Eine anschließende Konsolidierung – und in Konsequenz daraus – ein hoher Verdichtungsgrad auf den Ladungsträgern, ist durch die fördertechnische Anbindung aller Logistik-Bereiche im Materialfluss-Konzept integriert.
Halb- und Viertelpaletten werden vollautomatisch durch das Witron-Display-Pallet-Picking-System (DPP) auf Paletten und Rollcontainer gesetzt. Der Versand-Prozess wird durch einen vollautomatischen Warenausgangspuffer optimiert.
Keine „Silos“ mehr – sondern „End-to-End“-Betrachtung
Eine intelligente Witron-IT-Plattform sorgt für die ganzheitliche Vernetzung aller Prozesse innerhalb der internen und externen Wertschöpfungskette und gewährleistet so eine hohe Prozess-Flexibilität in Echtzeit. Im Vordergrund steht dabei die ganzheitliche „End-to-End“-Betrachtung aller Player in der Supply Chain – vom Lieferanten bis hin zum Endverbraucher – und dadurch bedingt – die Eliminierung einzelner „Silos“.
Weitestgehend alle Mechanik-, Fördertechnik-, Regal- und Bühnen-Elemente werden von Witron selbst konzipiert und in der eigenen Fertigung in Parkstein hergestellt. Ebenso die eingesetzten IT-, Steuerungs- und KI-Werkzeuge.
Nachhaltige Neustrukturierung der Trockensortimentslogistik bei der Rewe Group Österreich mit Witron
News vom 25.09.2025 von Redaktion (allg.)
Die Rewe Group aus Österreich hat die Witron Gruppe mit der Planung, Realisierung und dem Service eines hochautomatisierten Logistikzentrums für das Trockensortiment in Wiener Neudorf beauftragt. Auf einer Nutzfläche von 135.600 Quadratmetern soll die Anlage künftig täglich über 600.000 Handelseinheiten kommissionieren und damit rund 2.500 Filialen aus einem Sortiment von rund 21.000 Artikeln versorgen. Kernelement des Projekts ist die neueste Generation der OPM-Lösung mit 40 COM-Maschinen. Die Vertragsunterzeichnung zwischen den beiden Projektpartnern erfolgte im Juni 2025.
Die Rewe Group transformiert den Standort auf bestehender Fläche zu einem nachhaltigen, innovativen Logistikzentrum mit modernsten Lagertechnologien. Von dort aus versorgt das Unternehmen seine BILLA-, BILLA PLUS-, BIPA- und ADEG-Märkte sowie Kooperationspartner wie Tankstellenshops mit Waren aus dem Trockensortiment. „Dieses Projekt ist ein Meilenstein für unsere gesamte Unternehmensgruppe. Mit dem neuen Logistikzentrum schaffen wir die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen modernen, effizienten und nachhaltigen Handel“, erklärt Peter Maly, REWE Group Vorstand Logistik und Supply Chain Management.
Effizienter Modul-Mix mit hoher Wirtschaftlichkeit
Zum Einsatz kommen die Case-Picking-Systeme OPM (Order Picking Machinery) und CPS (Car Picking System), mit denen Handelseinheiten voll- beziehungsweise teilautomatisiert filialgerecht auf Paletten und Rollcontainer geschlichtet werden. Die Besonderheit der hier eingesetzten CPS-Lösung ist, dass die Mitarbeitenden die Artikel wegeoptimiert – geführt durch ein Pick-by-Voice-System – aus einer mit Layertrays, Behältern als auch Paletten bestückten Pickfront kommissionieren. Der Nachschub wird über Regalbediengeräte bereitgestellt. Kleinvolumige Artikel werden an acht ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen mit der DPS-Lösung – geführt durch Pick-by-Light – direkt aus Lagerbehältern in den Versandbehälter kommissioniert. Auch hier wird die Pickfront kontinuierlich durch Regalbediengeräte automatisch versorgt.
Die einzelnen Logistik-Bereiche sind über ein Fördertechnik-Netzwerk miteinander vernetzt. Eine intelligente Konsolidierungs-Strategie stellt sicher, dass die Ladungsträger für die Filialen optimal verdichtet werden und die Einsparung von Transportkosten zur Konsequenz hat.
In Summe beinhaltet der gesamte Materialfluss fast 550.000 Paletten-, Tray- und Behälterstellplätze, mehr als 100 Regalbediengeräte und gut 18 Kilometer Fördertechnik. Sämtliche IT-, Steuerungs- und Mechanik-Komponenten werden im Witron-Hauptwerk in Parkstein in eigener Wertschöpfung entwickelt und gefertigt.
„Unser Anspruch war von Beginn an, eine zukunftsweisende Logistikplattform zu schaffen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit miteinander verbindet. Durch die Bündelung der Logistik in Wiener Neudorf setzen wir gleichzeitig höchste Standards in der Digitalisierung und Automatisierung der Handelslogistik“, hebt Isabella Handler, Gesamtprojektleiterin der REWE International AG, die Bedeutung der technologischen Umsetzung hervor.
Bauliche Maßnahmen – hohe Nachhaltigkeit
Auch baulich ist das Projekt auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Ausschließlich auf bereits bebauter Fläche entsteht mit dem Logistikzentrum das neue Herzstück der Rewe-Logistik in Österreich und gleichzeitig ein Leuchtturmprojekt für die Rewe-Logistikstrategie. Start der Baumaßnahmen ist im zweiten Quartal 2026. Die produktive Nutzung des neuen Verteilzentrums ist 2031 geplant. Wo möglich, wird die neue Witron-Technologie in die bestehenden Gebäude integriert. Parallel dazu starten die Abrissarbeiten, um auf dem bebauten Gelände Platz für benötigte Neubauten zu schaffen – ganz ohne zusätzliche Flächenversiegelung.
Rewe optimiert mit Witron Nationales Logistikzentrum Neu-Isenburg
News vom 04.07.2025 von Redaktion (allg.)
Im Rahmen einer umfangreichen Initiative, mit der die Rewe Group durch eine Optimierung der Lagernetzstruktur eine schnellere, effizientere und qualitativ hochwertige Warenversorgung für die Kunden in den Rewe-Märkten dauerhaft sicherstellen will, wird auch das „Nationale Logistikzentrum Neu-Isenburg“ mit innovativer Technologie ausgestattet. Diesbezüglich beauftragte der Lebensmitteleinzelhändler die Witron Gruppe mit der Integration des vollautomatisierten OPM-Systems. Zukünftig werden aus Neu-Isenburg 2.200 Filialen mit 16.700 verschiedenen Artikeln aus dem Trockensortiment beliefert sowie an einem Spitzentag mehr als 640.000 Handelseinheiten kommissioniert.
Im Rahmen einer umfangreichen Restrukturierung wird ein teilautomatisiertes Case-Picking-System mit gassengebundenen Kommissionier-Fahrzeugen durch die vollautomatische Order Picking Machinery (OPM) abgelöst. Die ganzheitliche Integration der neuen Lösung erfolgt während des laufenden Betriebes in die bereits vorhandene Materialfluss-Infrastruktur.
Ab Q3/2027 schlichten 22 COM-Maschinen täglich 247.500 Handelseinheiten filialgerecht und fehlerfrei auf Paletten sowie Rollcontainer. Vorgeschalten ist ein Tray-Lager mit 167.900 Stellplätzen und 48 Regalbediengeräten. Der Nachschub kommt aus einem bereits bestehenden automatischen Palettenlager mit 65.500 Stellplätzen, welches um zwei weitere Gassen mit in Summe 9.500 Stellplätzen erweitert wird.
Mehr Artikel, mehr Durchsatz, effiziente Konsolidierung
„Der Vorteil von OPM ist, dass Rewe zukünftig über 100 Prozent mehr Case-Picking-Artikel bei einem über 20 Prozent höheren Gesamt-Durchsatz des Standorts ergonomisch lagern und kommissionieren kann. Umfasste das Sortiment in der Vorgänger-Lösung noch 3.000 verschiedene Artikel, sind es im OPM jetzt 7.800 Produkte. Die Pickleistung erhöht sich auf 247.500 Picks pro Tag“, verdeutlicht Witron-Projektmanager Markus Lang.
„Des Weiteren ist durch die OPM-Integration die effiziente Konsolidierung mit Piece-Picking-Aufträgen aus den Witron-Behälter-Kommissioniersystemen DPS und OPS als auch mit großvolumigen Artikeln/Sperrigteilen aus dem Witron-CPS-System konsequent gewährleistet.“ Sowohl das DPS als auch das CPS sind in Neu-Isenburg bereits seit 2014 erfolgreich im Einsatz. Das OPS wurde Mitte 2021 in Betrieb genommen.
Witron als Lifetime-Partner
Als Lifetime-Partner ist Witron für die Planung, Realisierung und den Vor-Ort-Service der umfangreichen Logistik-Erweiterung in Neu-Isenburg verantwortlich. Sämtliche IT-, SPS- und Mechanik-Komponenten werden am Hauptsitz in Parkstein entwickelt. Neben der Materialflussplanung war Witron ebenso in die Konzeption der Übergangs-Strategie involviert, welche festlegt, wie die reibungslose Belieferung der Filialen während der Umbau-Phase erfolgt. Darüber hinaus unterstützte Witron bei der Auswahl eines zuverlässigen Recycling-Partners, der sich um den fachgerechten Rückbau und die Entsorgung der zukünftig nicht mehr verwendeten Logistik-Technologie kümmert.
TJ Morris und Witron vertiefen Partnerschaft: Weiteres Distributionszentrum beauftragt
News vom 16.05.2025 von Redaktion (allg.)
Das britische Familien-Unternehmen TJ Morris beauftragte die Witron-Gruppe mit der Planung und Realisierung eines etwa 92.900 Quadratmeter großen Distributionszentrums für Lebensmittel und Non-Food-Produkte. Die hochautomatisierte Anlage am Standort Doncaster ist für eine tägliche Kommissionierleistung von 646.000 Handelseinheiten ausgelegt und beliefert ab Mitte 2028 über 300 Filialen aus einem Sortiment von 10.000 verschiedenen Trockensortiments-Artikeln.
Im Mai 2025 wird Witron in St Helens ein TJ-Morris-Distributionszentrum ähnlichen Umfangs in Betrieb nehmen. Das Distributionszentrum in Doncaster ist analog zu dem in St Helens aufgebaut, wobei alle Produktgruppen und Logistik-Bereiche – vom Wareneingang bis zur Lkw-Beladung – in den hochautomatisierten Gesamtprozess „End-to-End“ integriert sind. Sämtliche Prozesse werden über ein intelligentes Witron-Warehouse-Management-System gesteuert. Kompakt in den Materialfluss eingefasst sind unter anderem 470.000 Paletten-, Tray- und Behälter-Stellplätze, 104 Regalbediengeräte und in Summe gut 15 Kilometer Fördertechnik-Strecke – alles konzipiert und gefertigt am Witron-Firmenhauptsitz in Parkstein.
Kommissionierung von 646.000 Handelseinheiten täglich
Die mechanisierte Anlage ist für eine tägliche Pick-Leistung von 646.000 Handelseinheiten ausgelegt. Diese werden durch die Logistik-Module Order Picking Machinery (OPM) mit 32 COM-Maschinen, Dynamic Picking System (DPS) und dem teilautomatisierten Car Picking System (CPS) kommissioniert. Der Versand der kommissionierten Ladungsträger wird durch einen vollautomatischen Warenausgangspuffer optimiert – „just-in-time“, sortiert nach Touren und Filialen, in der optimalen Lkw-Beladereihenfolge, unter Berücksichtigung von Stauraumauslastung auf dem Lkw.
Neben Kunden-Service ebenso die Nachhaltigkeit im Fokus
„Ein entscheidendes Kriterium war für TJ Morris neben den Vorteilen für die Konsumenten in den Stores, ebenso der Fokus auf die Mitarbeiter, welche zukünftig im Distributionszentrum mit der Witron-Technologie arbeiten. Diese profitieren von modernen, ergonomischen, Arbeitsplätzen, was in Zeiten des Fachkräftemangels einen enormen Wettbewerbsvorteil darstellt“, erläutert der für UK verantwortliche Witron-Sales-Manager Duncan Pointon. „Darüber hinaus wird das Thema Nachhaltigkeit vielschichtig adressiert – zum Beispiel durch deutliche CO2-Einsparungen aufgrund dicht gepackter Ladungsträger, optimaler Lkw-Auslastung und weniger Lkw-Fahrten. Des Weiteren durch Flächeneinsparungen im Bau sowie durch signifikante Minderung von Warenüberschüssen, Bruch und Abfall.“
Migros Verteilbetrieb AG (MVB) erweitert OPM-System mit Witron
News vom 28.04.2025 von Redaktion (allg.)
Die nationale Logistik der Schweizer Lebensmitteleinzelhändlerin Migros erweitert mit Witron ihr hochautomatisiertes Trockensortiments-Verteilzentrum am Standort Suhr. Dabei werden 14 zusätzliche COM-Maschinen in die bestehende Lösung während des laufenden Betriebes integriert. Ab Q3/2027 kann die MVB mit der zusätzlichen Technologie täglich fast 132.000 zusätzliche Handelseinheiten vollautomatisch auf Filialpaletten kommissionieren. In Summe kommissionieren in Suhr dann 47 COM-Maschinen – in Kombination mit den Witron-Lösungen DPS und ATS – an einem Spitzentag mehr als 560.000 Handelseinheiten.
Das Projekt unter dem Namen „Foodtura“ war für die Logistikplaner von Witron eine anspruchsvolle Aufgabenstellung, da für die Erweiterung lediglich 7.000 Quadratmeter zur Verfügung standen. Darin mussten – verteilt über zwei Ebenen – in Summe 14 vollautomatische Kommissionier-Maschinen, 116.000 Tray-Stellplätze, 28 Regalbediengeräte, sechs Depalettierer und vier Folienwickler integriert werden. Unter diesen Vorgaben entstand in enger Zusammenarbeit mit der MVB und den beteiligten Architekten eine Lösung, welche sowohl funktionell als auch durch ihr Design Maßstäbe setzt.
Integration von 14 zusätzlichen COM-Maschinen
Der neue Logistik-Bereich wird über ein kompaktes Förderstrecken-Netzwerk mit dem bereits bestehenden Logistik-Bereich verbunden. „Die MVB lagert und kommissioniert in Suhr im Trockensortiment seit Mitte 2011 mit einem Witron-OPM-System auf Champions-League-Niveau“, erklärt Alexander Schweizer, Direktionsleiter Engineering und IT bei der MVB. „Von dort aus beliefern wir aktuell gut 700 Filialen mit über 315.000 Handelseinheiten täglich.“ Ende 2015 wurde in das bestehende Gebäude eine automatisierte Lösung für den Frische- und Convenience-Bereich integriert, mit welcher fast 120.000 Pickeinheiten täglich kommissioniert werden.
„Mit der OPM-Lösung erzielten wir in den letzten Jahren eine hohe Wirtschaftlichkeit, einen hohen Filial-Service – und damit einhergehend eine hohe Konsumenten-Zufriedenheit. Daher ist aufgrund des erwarteten Wachstums die Entscheidung gefallen, im Trockensortiment 14 zusätzliche COM-Maschinen zu integrieren. So ist es der MVB zukünftig möglich, täglich nochmals 132.00 zusätzliche Handelseinheiten zu picken,“ erklärt Alexander Schweizer.
In der Migros Verteilbetrieb AG in Suhr laufen bereits 28 COM-Maschinen im Trockensortiment sowie fünf COM-Maschinen im Convenience-Bereich. „Ab Ende 2027 schlichten in Summe dann 47 COM-Maschinen – in Kombination mit den Witron-Lösungen DPS (Dynamic Picking System) und ATS (Automated Tote System) – täglich über 560.000 Handelseinheiten weitestgehend fehlerfrei, filialgerecht, ergonomisch und nachhaltig auf Paletten und Rollcontainer. Dabei werden fast 100 Prozent des Artikelspektrums automatisiert kommissioniert“, erläutert Schweizer.
Coles beauftragt Witron mit der Realisierung eines weiteren Logistikzentrums
News vom 03.02.2025 von Redaktion (allg.)
Coles Group Limited hat angekündigt, 880 Millionen Dollar zu investieren, um gemeinsam mit Witron ein neues automatisiertes Trockensortiments-Distributionszentrum (ADC) in Truganina (Nähe Melbourne), Victoria zu bauen. Diese weitere Investition in die Technologie und Automatisierung ist Teil der strategischen Ausrichtung von Coles, die darauf abzielt, ein effizienteres, sichereres und nachhaltiges Logistik-Netzwerk zu schaffen und folgt auf den Abschluss der ersten beiden ADCs, welche Coles in den letzten 18 Monaten in Zusammenarbeit mit Witron erfolgreich fertiggestellt hat. Mit der Umsetzung des neuen Projektes wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 2025 begonnen – die Fertigstellung dauert bis zu fünf Jahre.
Die automatisierte Anlage im Bundesstaat Victoria wird im Vergleich zu den ADCs von Coles in New South Wales (Kemps Creek/Sydney) und Queensland (Redbank/Brisbane) über eine um etwa 15 Prozent höhere Kapazität verfügen und 4,6 Millionen Handelseinheiten pro Woche kommissionieren können. Das Distributionszentrum wird künftig alle Filialen in Victoria und Tasmanien beliefern und sich in die bestehende Lieferkette von Coles in Südaustralien und Westaustralien eingliedern, um die Warenverfügbarkeit für die Coles-Kunden in diesen Staaten weiter zu verbessern.
Zusammen mit den ADCs in New South Wales und Queensland ermöglicht dieses Projekt die vollständige Automatisierung des Logistik-Netzwerks der Coles-Verteilzentren an der Ostküste Australiens. Leah Weckert, Managing Director und CEO von Coles, sagte: „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Transformation des Unternehmens, da wir weiterhin in zukunftsweisende Technologie investieren, um die Warenverfügbarkeit für unsere Kunden zu erhöhen und um die Effizienz unserer gesamten Lieferkette zu verbessern. Dieses neue automatisierte Distributionszentrum in Victoria wird unsere bestehenden Logistik-Standorte in Queensland und New South Wales ergänzen und es uns ermöglichen, die Produktivität nochmals zu steigern und die Vorteile der Automatisierungstechnologie von Witron weiter zu nutzen.“
Mercadona vertraut auch bei seinem 16. automatisierten Verteilzentrum auf Witron
News vom 12.06.2024 von Redaktion (allg.)
Ende Dezember 2023 beauftragte Mercadona die Witron-Gruppe mit der Ausführung eines neuen, 15.000 Quadratmeter großen Trockensortiment-Verteilzentrums im südspanischen Guadix (Granada). Es ist das bereits 16. automatisierte Logistikzentrum, welches Witron für Mercadona plant und realisiert – mit in Summe 203 COM-Maschinen im Trocken-, Frische-, und Tiefkühl-Bereich. Aus der hochautomatisierten Anlage werden ab dem Jahr 2026 gut 90 Filialen des spanischen Lebensmitteleinzelhändlers mit über 4.000 Artikeln beliefert. Seit Anfang 2021 betreibt Mercadona am Standort Guadix schon ein modernes Tiefkühl-Logistikzentrum, welches ebenso von Witron geplant und realisiert wurde.
Als Generalunternehmer ist Witron für die Konzeption und Inbetriebnahme sämtlicher IT- und Mechanik-Komponenten verantwortlich. So werden beispielsweise alle Fördertechnik-Elemente und Regalbediengeräte von Witron selbst konstruiert und hergestellt.
Kommissionier-Kapazität für über 120.000 Handelseinheiten pro Tag
Die filialgerechte und fehlerfreie Kommissionierung von täglich bis zu 120.600 Handelseinheiten auf Kundenpaletten erfolgt durch ein Witron-OPM-System mit zwölf COM-Maschinen. Vorgeschalten ist ein vier-gassiges automatisches Paletten-Hochregallager mit 5.600 Stellplätzen sowie ein automatisches Traylager mit 24 Miniloads und 143.200 Stellplätzen.
Leistungsstarkes Echtzeit-Logistik-Netzwerk
Sämtliche Materialflussprozesse optimiert ein leistungsstarkes Witron-Lagerverwaltungssystem. Diese Web-basierende Software-Suite steht für ganzheitliche Vernetzung und Transparenz. Sowohl vertikal zwischen allen System-Ebenen als auch horizontal innerhalb der gesamten Supply Chain. Die Konsequenz ist eine hohe „Warehouse Intelligence“. Das heißt, es entsteht ein Echtzeit-Logistik-Netzwerk, welches sämtliche „Player“ direkt miteinander verbindet, so dass Veränderungen dynamisch und unmittelbar in den Logistikprozess einfließen. Des Weiteren gewährleistet die Software-Suite ein hohes Maß an Usability und User Experience, individuell angepasst an das Aufgabenfeld der jeweiligen Worker.
Stolz auf 20 Jahre erfolgreiche Partnerschaft
Mit der Vertragsunterzeichnung für das Trockensortiments-Logistikzentrum in Guadix geht bereits das 16. hochautomatisierte Logistikprojekt in die gemeinsame Umsetzung. „Dass ein anspruchsvoller Kunde wie Mercadona seit 20 Jahren auf Witron als Lifetime-Partner vertraut macht uns sehr stolz. Mercadona hat hohe Erwartungen in Bezug auf den Filial-Service, die Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit, Ergonomie sowie die Nachhaltigkeit unserer Lösungen. Darüber hinaus lebt Mercadona konsequent die gleichen Werte wie WITRON: vertrauenswürdig sein und Versprechen halten – gegenüber Kunden und gegenüber Mitarbeitern. Wir sehen den neuen Auftrag als Ansporn, auch zukünftig ein innovativer und vertrauenswürdiger Partner für Mercadona zu bleiben. Denn entscheidend für eine langfristige Zusammenarbeit ist Glaubwürdigkeit – zwischen Menschen und zwischen Unternehmen“, erklärt Alberto Garcia Pardo, Key-Account-Manager bei Witron.
Coles eröffnet erstes automatisiertes Verteilzentrum (ADC) In Redbank, Queensland, mit Witron-Technologie
News vom 23.06.2023 von Redaktion (allg.)
Die größte Investition in der Geschichte des Lebensmitteleinzelhändlers Coles sorgt aufgrund der Logistik-Lösungen von Witron für eine sicherere, effizientere und nachhaltigere Lieferkette. Das erste automatisierte Lebensmittel-Distributionszentrum (ADC), welches in Australien die Witron-Kommissionier-Technologie nutzt, ist am 28. April 2023 eröffnet worden.
Das Logistikzentrum ist die erste von zwei Anlagen, welche Witron zurzeit für Coles realisiert und zugleich die größte Technologie-Investition der Coles-Gruppe in der 109-jährigen Unternehmensgeschichte. Mehr als eine Milliarde australische Dollar werden investiert. Das zweite ADC wird 2024 in Kemps Creek, New South Wales (NSW), eröffnet. Die beiden ADCs sollen zukunftsweisende ergonomische Arbeitsplätze für die Mitarbeiter schaffen, die Prozesse mit den Zulieferern weiter optimieren und darüber hinaus die Warenverfügbarkeit sowie den Filialservice für die Konsumenten nochmals erhöhen.
Die hochmoderne Anlage in Redbank liegt 30 Kilometer südwestlich von Brisbane und beliefert 219 Coles-Supermärkte in Queensland und in Northern New South Wales, nördlich bis nach Port Douglas und südlich bis nach Laurieton (NSW). Am Standort können bis zu vier Millionen Handelseinheiten pro Woche kommissioniert werden, was 32 Millionen Verkaufseinheiten in den Coles-Geschäften entspricht. Hochgerechnet sind dies rund 1,6 Milliarden Verkaufseinheiten jährlich.
Das Redbank-ADC verfügt über LED- und Sensorbeleuchtung, um den Energieverbrauch zu senken und ist mit einem 180.000 Liter fassenden Regenwasserspeicher für die Toilettenspülung und Landschaftsbewässerung ausgestattet. Es ist eine 3,5-Megawatt-Solaranlage geplant, die zu den größten Dach-Solarlösungen im Coles-Netzwerk gehören wird. Um die Lebensmittelverschwendung zu minimieren, werden die essbaren Lebensmittel, die im ADC nicht verkauft werden können, an Coles-Sozialpartner weitergeleitet.


(Bildquelle: Witron)
Mercadona realisiert siebtes Tiefkühl-Verteilzentrum mit Witron
News vom 26.04.2023 von Redaktion (allg.)
Mercadona ist der führende Lebensmitteleinzelhändler in Spanien, welcher seine Kunden in Spanien und Portugal sowohl über Filialen als auch über den Online-Handel mit Waren versorgt. Nun setzen Mercadona und Witron ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit weiter fort. Ende Dezember 2022 erfolgte die Vertragsunterzeichnung für die Planung und Realisierung eines neuen Tiefkühl-Logistikzentrums in Parc Sagunt (Valencia). Die produktive Nutzung ist für 2025 geplant.
Die hochautomatisierte Anlage beliefert zukünftig fast 200 Mercadona-Filialen aus einem Sortiment von mehr als 650 Tiefkühl-Artikeln. Mit den Witron-Lösungen OPM und PSSM werden bei einer Umgebungs-Temperatur von minus 23 Grad Celsius an einem Spitzentag bis zum 58.000 Handelseinheiten vollautomatisch und filialgerecht auf Paletten kommissioniert – der Großteil davon durch sechs COM-Maschinen.
Dem OPM-Bereich vorgeschalten sind ein viergassiges automatisches Paletten-Lager mit 5.980 Stellplätzen sowie ein zwölfgassiges Tray-AKL mit 63.000 Stellplätzen. Die eingesetzten Mechanik-, Fördertechnik- und Materiafluss-Komponenten werden von Witron selbst entwickelt und gebaut. Ebenso die integrierte End-to-End-IT-Plattform.
„Durch den Einsatz von innovativer und nachhaltiger Logistik-Technologie profitieren die Mercadona-Mitarbeiter:innen in den Logistikzentren von zukunftsweisenden ergonomischen Arbeitsplätzen und Prozessen“, erklärt Alberto García Pardo, Key-Account-Manager bei Witron. „Wenn die ersten Filialen aus Parc Sagunt beliefert werden, wird es gut 20 Jahre her sein, dass die erste WITRON-Anlage im Mercadona-Logistik-Netzwerk ihren Betrieb aufgenommen hat.“
„Mercadona und den Logistik-Life-Time-Partner Witron verbindet sein fast zwei Jahrzehnten eine vertrauensvolle und erfolgreiche Partnerschaft. Diese geht weit über ein übliches Kunden-Dienstleister-Verhältnis hinaus“, verdeutlicht Rosa Aguado, Generaldirektorin Logistik bei Mercadona.
Stahlfertiger Voit Stefan GmbH wird Teil der Witron-Gruppe
News vom 13.02.2023 von Redaktion (allg.)
Mit Wirkung zum 01. Januar 2023 wird die Voit Stefan GmbH aus Pleystein Teil der Witron Gruppe. Das Unternehmen wird sowohl personell als auch organisatorisch in die Witron-Firmengruppe integriert. Darauf einigten sich Ende November 2022 Witron-Gründer Walter Winkler und Stefan Voit. Beide bezeichneten die zukünftige Partnerschaft als „gegenseitige Win-Win-Situation für weiteres Wachstum und Innovation“.
Durch die Übernahme des als „Der Stahlfertiger“ bekannten Familien-Unternehmens aus der Oberpfalz ist Witron dem Ziel weiter nähergekommen, Kunden eine noch größere Fertigungstiefe „aus einer Hand“ anbieten zu können. Neben seinem ursprünglichen Kerngeschäft wird die Voit Stefan GmbH den Logistik-Generalunternehmer Witron bei der Herstellung von Bühnen-Konstruktionen, der Fertigung von Zubehör-Teilen für den AKL-Stahlbau sowie bei der Teile-Fertigung für Fördertechnik-Elemente unterstützen.
Die im Jahr 2002 gegründete, international tätige Voit Stefan GmbH beschäftigt aktuell gut 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und verarbeitet auf einer Produktionsfläche von 25.000 m2 jährlich zwischen 10.000 und 12.000 Tonnen Stahl. Der Jahresumsatz beträgt mehr als 20 Millionen Euro. Sämtliche Mitarbeiter werden von Witron übernommen. Stefan Voit bleibt verantwortlicher Geschäftsführer des Unternehmens und verstärkt zusätzlich die Firmenleitung der Witron-Gruppe.
Plus Retail erweitert mit Witron
News vom 11.11.2022 von Redaktion (allg.)
Der niederländische Lebensmitteleinzelhändler Plus Retail B.V. erweitert gemeinsam mit Witron sein „National Distribution Center für Trockensortiments-Artikel“ am Standort Oss, welches sich aktuell noch mitten in der Realisierungsphase befindet. Grund für den Ausbau der Logistik-Kapazitäten ist die Fusion von Plus mit dem ebenso aus den Niederlanden stammenden Lebensmitteleinzelhändler Coop, dessen Logistik-Prozesse teilweise mit in das neue hochautomatisierte Plus-Verteilzentrum integriert werden.
Ab 2023 beliefert die Anlage einen Großteil der 550 Filialen aus einem Sortiment von mehr als 12.000 verschiedenen Artikeln. Die integrierten Witron-Lösungen OPM, CPS und DPS sind für eine tägliche Kommissionierleistung von 452.000 Pick-Einheiten ausgelegt, welche fehlerfrei und Shop-gerecht auf Rollcontainer bzw. in Filialbehälter geschlichtet werden.
„Sowohl Plus als auch Coop legen einen maximalen Fokus auf Service-Qualität, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit und Nachhaltigkeit“, so der Plus-Supply Chain Director Rowell Versleijen. „Daher setzen wir in allen Unternehmensbereichen auf Innovation und modernste Technologie.“
Herzstück des Verteilzentrums ist das Witron-OPM-System, welches ursprünglich für 20 COM-Maschinen konzipiert wurde. Dies wird nun um vier COM-Maschinen erweitert. Vergrößert wird ebenso das dem Kommissionierbereich vorgeschaltete automatische Tray-Lager um acht Regalbediengeräte (in Summe dann 48) und 45.700 Stellplätze (in Summe dann 274.500), des Weiteren das automatische Palettenlager um ein Regalbediengerät (in Summe dann 11) und 2.700 Stellplätze (in Summe dann 29.500). Die Integration aller zusätzlichen Regaleinheiten, Fahrzeuge, Depalettierer, Wickler sowie deren förder- und IT-technische Anbindung erfolgt direkt in das bereits bestehende Gebäude. Bereits vorgesehene Erweiterungsflächen des Lagers werden genutzt.
„Aufgrund des modularen Aufbaus unserer End-to-End-Lösungen und deren physischen Kompaktheit können wir für unsere Kunden schon in der Planungs-Phase hochflexible Zukunftskonzepte entwickeln, die sich mit Blick auf ansteigende Volumina, wachsenden Artikelspektren, zusätzliche Pick-Stationen oder sich veränderte Geschäfts- und Materialflussprozesse bequem in eine bestehende Anlage integrieren lassen. Unabhängig davon, ob die Anlage schon viele Jahre in Betrieb ist oder – wie bei PLUS – aktuell erst in Betrieb genommen wird“, erklärt Jack Kuypers, Senior Vice President North-West Europe bei Witron.
Witron optimiert Trockensortiments-Supply-Chain für Plus Retail B.V.
News vom 20.11.2020 von Redaktion (allg.)
Das Handelsunternehmen Plus Retail B.V., einer der erfolgreichsten niederländischen Lebensmitteleinzelhändler, optimiert seine Trockensortiments-Supply-Chain. Herzstück des Projekts ist der Bau des neuen „National Distributioncenter“ am Standort Oss, gelegen in der Mitte des Landes. Von dort werden zukünftig sämtliche Filial-Bestellungen zentral mit nachhaltigen und zukunftsweisenden Logistiksystemen abgewickelt, die exakt miteinander vernetzt sind.
Die bislang konventionell betriebene Lagerlogistik wird komplett automatisiert. Den Auftrag für die Planung und Realisierung erhielt der Parksteiner Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik GmbH.
Die 44.000 Quadratmeter große Anlage beliefert ab November 2022 landesweit 270 Plus-Filialen aus einem Trockensortiment von fast 12.000 verschiedenen Artikeln. An einem Spitzentag kommissionieren und konsolidieren die voll- bzw. semiautomatischen Witron-Systeme OPM (Order Picking Machinery) mit 20 COM-Maschinen, DPS (Dynamic Picking System) an 12 Arbeitsplätzen und CPS (Car Picking System) mehr als 410.000 Handelseinheiten filialgerecht und fehlerfrei auf Rollcontainer und in Behälter.
Integriert sind des Weiteren ein mechanisiertes Palettenlager mit 26.800 Stellplätzen, ein Traylager mit 357.000 Stellplätzen sowie ein Behälterlager mit 27.500 Stellplätzen. Hochdynamische Fördertechnikelemente der Witron-Tochter FAS sowie das intelligente WITRON-Software-Portal 4.0 gewährleisten einen physikalisch und datentechnisch exakt vernetzten Materialfluss.
Der niederländische Lebensmitteleinzelhändler Plus Retail B.V. mit Hauptsitz in Utrecht erzielte in 2019 mit 19.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,61Milliarden Euro. Der Marktanteil in den Niederlanden liegt bei 6,5%. Das Handelsunternehmen vertreibt seine Produkte über eigene Filialen sowie über sein Online-Portal.
Rewe erweitert mit Witron Logistikzentrum in Neu Isenburg
News vom 26.10.2020 von Redaktion (allg.)
Um weiterhin flexibel auf das dynamische Kaufverhalten reagieren zu können, optimiert der Lebensmitteleinzelhändler Rewe im Logistikzentrum Neu Isenburg gemeinsam mit Witron den kompletten Supply-Chain-Prozess von großvolumigen Artikeln mit niedriger Abverkaufs-Frequenz während des laufenden Betriebes. Die produktive Nutzung ist für Mitte 2021 terminiert.
Mehr als 5.000 verschiedene, langsam drehende Produkte wie beispielsweise Gemüsekonserven oder Weingebinde werden zukünftig in einem 5-gassigen AKL mit in Summe 25.000 Stellplätzen an vier Workstations aus dem Lagerbehälter ergonomisch und filialgerecht auf Filial-Paletten bzw. Rollcontainer kommissioniert. Ein Prozess, welcher nicht nur wirtschaftliche und logistische Vorteile generiert, sondern auch ökologische – da Rewe so gut 30 Prozent weniger Behälter zum Markt und auch wieder zurück ins Logistikzentrum transportieren muss.
Diesbezüglich wird die „Ware-zur-Person“-Lösung OPS (Order Picking System) passgenau an das bereits bestehende Behälter-Kommissionier-System DPS (Dynamic Picking System) angebunden. In enger Abstimmung mit dem Kunden und dem Architekten wurde das von Witron gewählte Kommissionier-System dabei so konzipiert, dass keinerlei bauliche Veränderungen am bestehenden Gebäude vorgenommen werden müssen.
Beide Module interagieren bei der Bestandsführung und der Kommissionierung intelligent miteinander, so dass sämtliche Artikel sowohl im OPS als auch im DPS kommissioniert werden können. Ein Witron-Lagerverwaltungssystem bestimmt dabei dynamisch das jeweils am besten dafür geeignete Kommissioniersystem, prioritätsgesteuert in Abhängigkeit vom „wirtschaftlichsten Pick“, „schnellsten Pick“, Tagesvolumen, Saison oder der jeweiligen Warengruppe. Des Weiteren wird der bestehende DPS-Repack ebenso für das Umpacken in die OPS-Behälter genutzt. Die Einlagerung in das OPS-System kann anschließend entweder einstufig und direkt vom Repack in das OPS oder zweistufig mit Zwischenpufferung im DPS erfolgen.
Metro vertraut zum dritten Mal auf Automatisierungstechnik von Witron
News vom 21.08.2020 von Redaktion (allg.)
Metro Inc. und die Witron-Gruppe erweitern ihre Geschäftsbeziehung und bauen gemeinsam ein weiteres automatisiertes Distributionszentrum. Nach bereits zwei realisierten Projekten im Großraum Toronto richten die beiden Unternehmen ihr Augenmerk nun auf die Provinz Quebec und beginnen mit der Errichtung eines Logistikzentrums in Terrebonne, in den nördlichen Vororten von Montreal. Die Eröffnung des 55.742 Quadratmeter großen Hightech-Distributionszentrums ist für das Jahr 2023 geplant.
Wie auch die beiden anderen Standorte, ist dieses neue Logistikzentrum Teil der Metro-Netzwerk-Initiative für frische und tiefgekühlte Lebensmittel. Das OPM-System (Order Picking Machinery) von Witron ist bereits in zahlreichen temperaturgeführten Distributionszentren weltweit im Einsatz. Die Besonderheit bei diesem hohen Mechanisierungsgrad (vollautomatisiertes Logistikzentrum mit Lagerhaltung, Kommissionierung und Palettierung) ist, dass die Technologie sowohl bei zweistelligen Minusgraden genauso gut funktioniert wie bei normaler Umgebungstemperatur.
Das Herzstück der OPM-Automatisierungstechnologie von Witron ist die COM (Case Order Machine). Eine Palettiermaschine, die gemischte, sehr dicht und stabil gepackte Paletten bildet. Diese Art von Palettenbildung spart Transportkosten und optimiert auch das Warenhandling in den Filialen – eine echte End-to-End Supply-Chain-Lösung. Das neue Lager in Terrebonne ist mit 12 COMs im Frischebereich und 9 COMs im Tiefkühlbereich für eine Kommissionierleistung von bis zu 285.000 Handelseinheiten pro Tag ausgelegt. Das komplette System kann im Tiefkühl- und Frische-Bereich ca. 6.800 Artikel verarbeiten.
Witron realisiert Rewe-Logistikzentrum in Henstedt-Ulzburg
News vom 22.04.2020 von Redaktion (allg.)
Der Lebensmitteleinzelhändler Rewe beliefert ab August 2022 mehr als 350 Filialen in Norddeutschland aus seinem neuen automatisierten Logistikzentrum in Henstedt-Ulzburg. Den Auftrag für die Planung und Realisierung erhielt der Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein.
Mit den Witron-Lösungen OPM (Order Picking Machinery), DPS (Dynamic Picking System), CPS (Car Picking System) und DPP (Display Pallet Picking) können an einem Spitzentag bis zu 165.000 Handelseinheiten filialgerecht kommissioniert werden. Gelagert werden in der 86.500 Quadratmeter großen Anlage über 12.000 verschiedene Artikel aus dem Trocken- und Frischesortiment.
„Die wichtigsten Entscheidungskriterien für die Investitionsentscheidung waren sowohl ökonomische, wie auch ökologische Aspekte“, so Rewe-Geschäftsbereichsleiter Logistik National/Supply Chain Management Lars Siebel. „Dazu zählen insbesondere eine hohe Wirtschaftlichkeit entlang der Supply Chain sowie die langfristige Sicherstellung einer exzellenten Versorgung unserer Märkte, auch in Krisenzeiten. Auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie zahlen weitere Aspekte ein – wie beispielsweise ergonomische Arbeitsplätze, die Reduzierung der CO2-Emmissionen durch optimal gepackte Ladungsträger und dadurch bedingt die Reduzierung der Lkw-Fahrten. Nicht zuletzt aber auch die Errichtung des Lager- und Verwaltungsstandorts nach den DGNB-Gold-Standards.“
Witron erweitert Ultra-Fresh-Anlage bei Delhaize
News vom 31.03.2020 von Redaktion (allg.)
Delhaize Le Lion/De Leeuw, ein führender Lebensmitteleinzelhändler in Belgien, erweitert gemeinsam mit dem Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik GmbH sein automatisiertes Flow-Through-Frische-Logistikzentrum in Zellik (Distribution Centre B3). Die Anlage beliefert seit Ende 2013 über 800 Filialen mit einem Sortiment von gut 900 verschiedenen Frische- und Ultrafrische-Artikeln aus den Temperaturbereichen +2 Grad Celsius und +4 Grad Celsius. Nach Inbetriebnahme der Erweiterung, geplant für Mitte 2022, erhöht sich die Ausbringleistung an Spitzentagen um mehr als 40 Prozent.
Der aktuelle Ausbau war bereits im ursprünglichen Logistik-Konzept vorgesehen. Hierfür werden während des laufenden Betriebes drei weitere Module in die bestehende Witron-ATS-Lösung (Automated Tote System) implementiert. Diese umfassen unter anderem 100.000 zusätzliche Behälterstellplätze (in Summe dann 271.000), 12 Regalbediengeräte (in Summe dann 32) und 24 Behälter-Stapler / Entstapler (in Summe dann 71). Ebenso weitere 12 Sequenz-Puffer, 8 Vertikalheber, 4 Querverfahrwagen, 2 Dolly-Beladestationen sowie Folier- und Belabelungsmaschinen.
Mit ATS wurde das Ganzbehälter-Handling im gesamten Materiafluss signifikant vereinfacht und beschleunigt. Ein zentraler Vorteil der Technologie ist, dass die im Frische-Bereich häufig eingesetzten EP-Behälter unterschiedlicher Größe mit geringem Personalbedarf automatisiert gelagert, filialgerecht kommissioniert und auf Versand-Dollies gestapelt werden können.
TJ Morris vertraut bei Expansion auf Witron
News vom 04.03.2020 von Redaktion (allg.)
Das Handelsunternehmen TJ Morris Ltd mit Hauptsitz in Liverpool hat mit dem Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik einen Vertrag für die Planung und Realisierung eines 79.000 Quadratmeter großen Verteilzentrums in Warrington (Nord West England) unterzeichnet. 12.000 verschiedene Artikel aus dem Trockensortiment werden dort gelagert. Die produktive Nutzung ist für Mitte 2023 terminiert.
Als Generalunternehmer entwickelt Witron sämtliche IT-, SPS- und Mechanik-Komponenten. Gesteuert wird das Logistikzentrum durch ein multifunktionelles Warehouse-Management-System. Aufgrund einer hohen „Supply-Chain-Intelligenz“ ist das DC „End-to-End“ – vom Lieferanten, über den Transport bis hin zum Endverbraucher – in das gesamte Logistiknetzwerk von TJ Morris integriert. In Abstimmung befindet sich aktuell zwischen TJ Morris und Witron das zukünftige Betreiberkonzept der Anlage.
Die mechanisierte Anlage ist für eine tägliche Kommissionierleistung von 646.000 Handelseinheiten ausgelegt. Filialgerecht und fehlerfrei in Rollcontainer und Behälter sortiert werden diese durch die Logistiksysteme Order Picking Machinery (OPM) mit 32 COM-Maschinen, dem Dynamic Picking System (DPS) und dem teilautomatisierten Car Picking System (CPS). Ein vollautomatischer Warenausgangspuffer entkoppelt und verbindet zugleich die Kommissionierung mit dem Versandbereich, so dass sämtliche Versandeinheiten durch Regalbediengeräte und Schwerlastbahnen im Warenausgang für die Verladung bereitgestellt werden – „just-in-time“, sortiert nach Touren und Filialen, in der optimalen LKW-Beladereihenfolge, unter Berücksichtigung von Stauraumauslastung.
„installiert werden über 470.000 Paletten-, Tray- und Behälterstellplätzen, mehr als 100 Regalbediengeräte und ein gut 15 Kilometer umfassendes Fördertechnik-Netzwerk“, sagt erklärt Duncan Pointon, Witron-Vertriebsmanager in UK.
TJ Morris beschäftigt aktuell ca. 30.000 Mitarbeiter. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2018 2,5 Milliarden Pfund.
Witron realisiert Omnichannel-Logistikzentrum für Axfood
News vom 16.01.2020 von Redaktion (allg.)
Witron realisiert in der Nähe von Stockholm das bis dato größte Einzelprojekt in seiner Firmengeschichte. Bis Ende 2023 nimmt der Parksteiner System-Integrator ein mehr als 100.000 Quadratmeter großes, hochautomatisiertes Logistikzentrum für den Lebensmitteleinzeländler Axfood in Betrieb.
Aus dem Logistikzentrum werden sowohl Axfood-Filialen und Online-Kunden versorgt. Es beliefert den Großraum Stockholm sowie den Norden Schwedens, was heute rund 60 Prozent des Axfood-Volumens ausmacht. Die Temperaturzonen reichen von 25 Grad Celsius bis -26 Grad Celsius. Die Anlage ist für eine tägliche Kommissionierleistung von etwa 1,6 Millionen Pickeinheiten ausgelegt. Der Auftragswert beläuft sich auf 240 Mio. Euro.
„Die von Witron konzipierte Omnichannel-Lösung ermöglicht uns eine flexible, effiziente und nachhaltige Logistikkette – sowohl für die filialgerechte Versorgung unserer Shops als auch für das schnell wachsende Online-Geschäft mit Lebensmitteln", sagt Klas Balkow, Präsident und CEO von Axfood.
Ausgelegt für 1,6 Millionen Kommissioniereinheiten pro Tag
An einem Spitzentag kommissionieren die Case-Picking-Systeme „Order Picking Machinery“ (OPM) und „Car Picking System“ (CPS) sowie die Piece-Picking-Systeme „All-in-One Order Fulfillment“ (AIO), „Dynamic Picking System“ (DPS) und „Order Picking System“ (OPS) nahezu 1,6 Millionen Einheiten. Die Belieferung erfolgt – abhängig vom jeweiligen Vertriebsweg – mit einer Vielzahl unterschiedlichster Ladungsträger: filialgerecht gepackte Paletten und Rollcontainer, Tiefkühl-Container, Behälter, Auslieferboxen, umweltfreundliche Papiertüten.
Eine entscheidende Rolle im Axfood-DC spielt dabei der vollautomatische Warenausgangspuffer (WAP). Zum einen sorgt er für einen deutlich reduzierten Flächen- und Mitarbeiterbedarf im Warenausgang. Des Weiteren verbindet und entkoppelt der WAP im Hinblick auf eine „excellence Operation“ die Kommissionierung mit dem Versandbereich, so dass sämtliche Versandeinheiten durch Regalbediengeräte und Schwerlastbahnen – „just-in-time“, sortiert nach Touren und Filialen, in der optimalen Lkw-Beladereihenfolge, unter Berücksichtigung von Stauraumauslastung – im Warenausgang für die Verladung bereitgestellt werden. Durch die dynamische Lagerung der kommissionierten Kundenaufträge im Versandpuffer kann somit auch in Phasen mit hoher Dynamik weiter kommissioniert werden, in welchen keine Verladung stattfindet, ohne dass die Versandzone überfüllt ist – und umgekehrt: es kann ebenso Verladen werden, auch wenn nicht kommissioniert wird.
Life-Time-Partner von der Planung bis zum Anlagenbetrieb
Als Life-Time-Partner und Generalunternehmer entwickelt Witron sämtliche IT-, Steuerungs- und Mechanik-Komponenten. So werden in der Anlage von 570 Metern Länge, 180 Metern Breite und 34 Metern Höhe unter anderem mehr als 700.000 Lagerplätze sowie mehr als 200 Regalbediengeräte integriert, verbunden durch ein 30 Kilometer langes Fördertechnik-Netzwerk. Ein Witron-Onsite-Team verantwortlich für Anlagenbetrieb, Wartung und Service, gewährleistet Rund um die Uhr – 365 Tage im Jahr – eine permanent hohe Verfügbarkeit aller Komponenten und Prozesse.
Gesteuert wird das Logistikzentrum durch ein multifunktionelles Warehouse-Management-System mit offenen Schnittstellen aus dem WMS in die Lieferantensysteme, Tourenplanungssysteme und Abverkaufssysteme des Kunden.
Edeka Rhein-Ruhr setzt in Oberhausen auf Witron-Technologie
News vom 13.11.2019 von Redaktion (allg.)
Edeka realisiert gemeinsam mit Witron bereits das fünfte Logistikzentrum, in dem die Witron-OPM-Technologie zum Einsatz kommt. Das neue Verteilzentrum am Standort Oberhausen soll ab Anfang 2022 täglich fast 600 Märkte der Edeka-Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr mit gut 10.000 verschiedenen Artikeln aus dem Trockensortiment beliefern. Als Generalunternehmer ist Witron für die Planung, Integration und den Service aller IT- und Mechanikkomponenten im Trockensortiment verantwortlich.
Hauptgrund für den Neubau in Oberhausen war seitens Edeka, dass das Regionallager in Moers aufgrund von Alter und Lage nicht mehr wirtschaftlich modernisiert bzw. erweitert werden konnte und nun in das neue Logistikzentrum integriert wird. Zusätzlich übernimmt der Standort Oberhausen ein erweitertes Regionallager-Sortiment um das Zentrallager in Hamm zukünftig zu entlasten.
Die 39.000 Quadratmeter große Anlage mit in Summe 57.000 Palettenstellplätzen, 450.000 Traystellplätzen und 57 Regalbediengeräten ist für eine tägliche Kommissionierleistung von 252.000 Handelseinheiten ausgelegt. Den Großteil davon schlichten 22 COM-Maschinen vollautomatisch und filialgerecht auf Paletten bzw. Rollcontainer. Sperrige Artikel kommissionieren Logistik-Mitarbeiter unterstützt durch ein Pick-by-Voice-System, gesteuert durch das teilautomatisierte „Car-Picking-System“ (CPS) von Witron. Dabei ist die parallele Kommissionierung mehrerer Filialaufträge auf einem Flurförderzeug möglich. Halb-, Drittel- und Viertelpaletten werden vollautomatisch durch das Witron-Display-Pallet-Picking-System (DPP) auf Paletten- und Rollcontainer gesetzt. Ein intelligentes IT-System sorgt für die ganzheitliche Vernetzung aller Prozesse innerhalb der internen und externen Supply Chain und gewährleistet so eine hohe Flexibilität sowie Prozess-Optimierung in Echtzeit.
Edeka Nord erweitert Logistikzentrum mit Witron
News vom 26.11.2018 von Redaktion (allg.)
Die Edeka Handelsgesellschaft Nord mbH erweitert das Logistikzentrum in Zarrentin während des laufenden Betriebs um zwei weitere Case Order Machines (COM) der Witron Logistik + Informatik GmbH.
Die modulare Erweiterbarkeit sei von Projektbeginn an einer der wichtigsten Aspekte der gemeinsamen Planung von Witron und Edeka Nord gewesen. Mit zwei zusätzlichen COMs, vier weiteren Regalbediengeräten und 45.000 Stellplätzen im automatischen Traylager sowie einem zusätzlichen vollautomatischen Wickler soll das Kommissioniervolumen des Systems nochmals signifikant gesteigert werden. Nach Vollzug der Erweiterung Ende Q3/2019 hat Edeka Nord insgesamt 16 Case Order Machines für die vollautomatische Kommissionierung von Handelseinheiten auf Paletten und Rollcontainer im Einsatz. Neben OPM wird weiterhin mit Hilfe der mechanisierten Witron-Systeme DPS (Dynamic Picking System) und DPP (Display Pallet Picking System) gepickt. Ein vollautomatischer Warenausgangspuffer soll den Versand optimieren. Die Lagerung und Versorgung der Logistik-Bereiche mit leeren Paletten/Rocos wird über einen automatisierten Leergut-Puffer gesteuert.
Edeka Nord beliefert aus dem 76.000 Quadratmeter großen Logistikstandort Zarrentin gut 280 Filialen mit nahezu 17.000 verschiedenen Artikeln aus dem Trockensortiment.
Witron automatisiert Omnichannel-Logistik für Jumbo Supermarkten
News vom 25.10.2018 von Redaktion (allg.)
Die Witron Logistik + Informatik GmbH erhielt vom Handelsunternehmen Jumbo Supermarkten B.V. den Auftrag für die Planung und Realisierung des neuen „Nationalen Logistikzentrums“ in Nieuwegein.
Aus dem 45.000 Quadratmeter großen Standort in der Nähe von Utrecht werden alle Jumbo-Filialen und Vertriebskanäle mit 12.000 verschiedenen Trockensortimentsartikeln beliefert. Das Verteilzentrum ist für eine Kommissionierleistung von zwei Millionen Handelseinheiten pro Woche ausgelegt. Jumbo vertraut dabei auf die Witron-OPM-Lösung (Order Picking Machinery) mit insgesamt 20 Case Order Machines (COMs), im Ausbau erweiterbar auf 32 COMs – zur vollautomatischen Kommissionierung von Handelseinheiten auf Rollcontainer. Im semi-automatischen Dynamic-Picking-System (DPS) werden kleinvolumige Artikel an 30 Kommissionier-Arbeitsplätzen in Behälter gepickt. Nachschub und Pickfront-Profiling erfolgen im DPS mittels Regalbediengeräten. Vorgeschalten ist ein Hochregallager mit 22.000 Palettenstellplätzen, in welchem ein Car Picking System (CPS) integriert ist, um sperrige Ware wegeoptimiert aus Durchlaufkanälen zu kommissionieren. Fördertechnikelemente und High-Speed-Regalbediengeräte, von der Witron-Tochter FAS, sorgen für einen optimal vernetzten Materialfluss. Gesteuert wird das „Nationale Logistikzentrum“ durch ein Witron-Lagerverwaltungssystem. Als Generalunternehmer ist Witron für die gesamte Planung und Realisierung sämtlicher IT-, Steuerungs- und Mechanikkomponenten verantwortlich. Ebenso gehören der operative Anlagenbetrieb sowie Service, Wartung und Instandhaltung der Anlage zum Auftragsumfang. Ein Witron-On-Site-Team soll vor Ort für eine permanent hohe Verfügbarkeit aller Komponenten und Logistikbereiche sorgen.
Neue RBG-Generation von Witron
News vom 12.10.2018 von Redaktion (allg.)
Die Witron Logistik + Informatik GmbH hat eine neue RBG-Generation entwickelt und dazu ihr gesamtes Planungs-, Realisierungs-, Service- und Anlagenbetreiber-Know-how genutzt.
Mit einer Fahrgeschwindigkeit von über sechs Metern pro Sekunde, einer Beschleunigung von mehr als vier Metern pro Sekunde und einer Hubgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde können die Regalbediengeräte sowohl Behälter, Trays als auch Kartons mit einer Nutzlast von 200 Kilogramm pro Fahrt transportieren. Durch zwei Lastaufnahmemittel pro Fahrzeug entsteht bei der gleichzeitigen Einlagerung und Auslagerung die Möglichkeit, bis zu acht Ladungsträger gleichzeitig zu bewegen. In den Hochleistungsanlagen werden pro Gerät bis zu 600 Ladungsträger in der Stunde bewegt. Diese Leistungsdichte können laut Witron in der Praxis aber nur erreicht werden, da eine intelligente und ausgereifte Software die Fahrzyklen entsprechend optimiere und die Verfügbarkeit der Geräte entsprechend hoch sei. Der Aluminiummasten soll als Leichtbaumast aus einem Guss sowohl mit höchster Stabilität als auch mit entsprechender „Geschmeidigkeit“ für ein optimales Fahr- und Schwingverhalten in allen Temperaturbereichen sorgen. Die statische Struktur dabei, hilft, die bestmöglichen Schwingungseigenschaften bei geringstem Gewicht zu erreichen. Neue Rechner- und Steuerungstechnologien nach dem Standard Industrie 4.0, in Verbindung mit einem webbasierenden Bediener- und Visualisierungskonzept sollen außerdem für hohe Effizienz im Anlagenbetrieb, eine hohe Verfügbarkeit und einen schnellen transparenten Serviceeinsatz im täglichen Betrieb sorgen.
Rückspeisung in das Stromnetz
Mittels Rückspeisemodulen konnte darüber hinaus ein minimaler Stromverbrauch erreicht werden. Eine Steuerungslogik vernetzt alle Antriebe miteinander, damit die jeweiligen Einheiten energieoptimiert in direkter Abhängigkeit von den anderen Einheiten agieren können, ohne dabei die Durchsatzleistung zu beeinflussen. Überschüssige Bremsenergie, welche nicht unmittelbar auf dem Regalfahrzeug verwendet werden kann, wird über die Rückspeisemodule direkt ans Netz zurückgegeben und von anderen Elementen innerhalb des Logistiksystems sofort wieder genutzt.
Witron erweitert Logistikzentrum von Condis in Spanien
News vom 07.08.2017 von Redaktion (allg.)
Aufgrund des permanenten Wachstums hat sich der spanische Lebensmittel-Einzelhändler Condis in seinem Logistikzentrum Motcada i Reixac, nahe Barcelona, dafür entschieden, das vollautomatische Kommissioniersystemen OPM (Order Picking Machinery) von Witron Logistik + Informatik GmbH von aktuell sechs COM-Maschinen auf acht COM-Maschinen zu erweitern.
Vergrößert wird ebenso das bestehende AKL um 43.000 Tray-Stellplätze (in Summe dann 172.000) und vier Regalbediengeräte (in Summe dann 17). Hinzu kommt ein weiterer Depalettierer (in Summe dann drei) sowie ein zusätzlicher automatischer Folienwickler (in Summe dann zwei).
Durch die Extension ist es Condis möglich, fehlerfrei, filialgerecht und ohne Personaleinsatz täglich 20.000 weitere Handelseinheiten auf Paletten und Rollcontainer zu schlichten. Das entspricht einer Gesamtleistung von 91.200 Picks pro Spitzentag. Die Mitte April 2017 beauftragte Erweiterung war bereits in der ursprünglichen Planung konzeptionell berücksichtigt und soll bis September 2018 in Betrieb genommen werden.
WITRON erhält Bayerischen Mittelstandspreis 2016
News vom 17.11.2016 von Redaktion (allg.)
Hohe Wertschätzung für den Generalunternehmer WITRON Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein: der Bayerische Mittelstandspreis 2016 – verliehen vom Europäischen Wirtschaftsforum e.V. (EWiF) – geht in die Oberpfalz.
Die „Säule des Mittelstands“ und die Urkunde in der Kategorie „Dienstleistung“ nahmen die beiden WITRON-Geschäftsführer, Helmut Prieschenk und Christian Dietl, im Rahmen eines Gala-Abends im Münchener Maximilianeum aus der Hand von Finanz-Staatssekretär Albert Füracker entgegen. Ziel des Mittelstandspreises ist es, außergewöhnliche unternehmerische Schaffenskraft zu würdigen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Gebinde-Stacker von Witron bildet flexibel und schnell stabile Misch-Stapel
News vom 24.09.2015 von Redaktion (allg.)
Von Kartonagen bis Steigen, von Kunststoffbehältern bis Holzkisten: Das neue Automated-Case-System (ACS) der Witron Logistik + Informatik GmbH ermöglicht es, auf die Herausforderungen des Handels zu reagieren. Ein zentrales Element der Lösung ist der Automated-Case-Stacker (ACS-Stacker). So können nicht nur Ladungsträger aus verschiedenen Materialien in den Standardgrößen 600 mm x 400 mm bzw. 300 mm x 400 mm sortenrein oder gemischt geschlichtet werden, sondern auch Ladungsträger, die von den Standardgrößen in definierten Toleranzbereichen abweichen.
Wie beispielsweise die im Obst-&-Gemüse-Bereich sehr häufig anzutreffenden, sog. „Bananenkisten“, die nicht den Standardmaßen entsprechen. Diese können mit dem ACS-Stacker flexibel mit anderen Behältern gestapelt werden. Die benötigte Mindesthöhe der Ladungsträger beträgt 60 mm, Maßtoleranzen werden dabei von der Klammervorrichtung ausgeglichen. Die Kommissionierklammer des ACS hebt eine Nutzlast bis zu 30 kg, dies ermöglicht – neben dem Klammern einzelner Einheiten – auch das gleichzeitige „Stacking“ von Kistenstapeln sowie zweier kleinerer Einheiten (z.B. 400 mm x 300 mm Behälter) mit einer Stapelbewegung.
Abhängig von Auftragszusammensetzung und dem Ladegut liegt die Stapelleistung eines Stackers zwischen 800 bis 1200 Stapelbewegungen pro Stunde. Hinsichtlich der Verfügbarkeit ist das ACS auf einen Dauerbetrieb von sieben Tagen pro Woche/24 Stunden am Tag ausgelegt.
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Zahlreiche Logistiker aus dem Lebensmitteleinzelhandel, dem Obst- und Gemüse-Großhandel, von Getränkeherstellern und Großbäckereien sowie Produzenten von Molkereiprodukten haben sich im Rahmen eines „Expertentages“ am Firmensitz der Witron Logistik + Informatik GmbH in Parkstein (Oberpfalz) von der Leistungsfähigkeit des neu entwickelten Box-Order-Systems (BOS) überzeugt. Die patentierte Lösung wurde beim BOS-Tag erstmals einer breiten Öffentlichkeit im Live-Betrieb vorgestellt. Kurzweilige Praxisvorträge umrahmten die ganztägige Veranstaltung.
Das System ist modular aufgebaut. Jedes Modul besteht aus einem Nachschub-Regalbediengerät (RBG) und vier Kommissionier-Regalbediengeräten – den sog. Box Picking Machines (BPM). Nach erfolgtem Wareneingang werden die sortenreinen Behälterstapel zunächst von der WE-Palette getrennt. Die Nachschub-RBGs lagern anschließend die Behälterstapel direkt in die Pickfront ein.
Die Besonderheit: Die filialgerechte Kommissionierung der Behälter erfolgt hochdynamisch direkt durch das neuentwickelte BPM-Regalbediengerät. Das BPM wurde so konstruiert, dass seine Leichtbau-Teleskopgabel die Behälter oder Behälterstapel nicht aushebt, sondern klammert. Der Vorteil hierbei ist, dass nicht nur einzelne Kisten, sondern auch eine am Kundenauftrag ausgerichtete Anzahl von Ladungsträgern – d. h. komplette Behälterstapel, Teilstapel oder Einzelkisten – völlig flexibel aus dem Regal entnommen und während der Fahrt zur nächsten Pickposition direkt durch das Regalbediengerät fehlerfrei zu filialgerechten Einheiten zusammengeführt werden kann.
Abschließend werden die so gebildeten Versandeinheiten automatisch palettiert, folienumwickelt und als Doppelstockpaletten just-in-time zur Auslieferung im Versandbereich bereitgestellt. Neben Behältern können auch Kartonagen und Getränke-Kisten mittels BOS vollautomatisch gelagert und kommissioniert werden.
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Die Witron Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein lädt am 11. Juni 2015 zu einem Expertentag nach Parkstein. Zielgruppe sind Logistiker aus den Bereichen Obst, Gemüse und Getränke sowie alle weiteren Branchen, die ihre Kunden mit Ganzbehältern beliefern. Vorgestellt werden soll u. a. das neue Box Order System, kurz BOS, für das Segment der Frische- und Getränke-Logistik.
Im Zuge der eintägigen, internationalen Veranstaltung soll der Werdegang von der Idee bis zur Realisation des neuen Systems aufgezeigt und in einer Live-Präsentation vorgeführt werden. Darüber hinaus werden das Dienstleistungsportfolio des Witron-Services und – in einem Gastbeitrag – ein professionelles Poolbehälter-Management thematisiert. Witron-Gründer Walter Winkler wird in einer Diskussionsrunde den Gästen Rede und Antwort stehen.
Weitere Informationen zum BOS-Expertentag und das Anmeldeformular finden Interessierte unter www.witron.de. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
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Witron für Coop: Großauftrag aus Norwegen
Neues Frische-Logistikzentrum der NorgesGruppen - realisiert von Witron
News vom 24.11.2014 von Redaktion (allg.)
Im Mai 2014 beauftragten die NorgesGruppen,nach eigenen Angaben der führende Lebensmitteleinzelhändler in Norwegen, den Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein mit der Planung und Realisierung eines Frische-Verteilzentrums für die Großhandelssparte Asko, um die komplette Frische-Logistik nachhaltig und wirtschaftlich zu optimieren.
Aus dem neuen 22.500 m2 großen, südöstlich von Oslo gelegenen Logistikkomplex in Vestby, sollen ab Anfang 2017 täglich mehr als 2 500 Filialen und Verkaufsstellen mit 6 000 verschiedenen Fleisch-, Wurst-, und Milchprodukten beliefert werden.
„Gerade an diese Sortimentsbereiche stellen die Verbraucher sehr große Qualitätsansprüche. Daher benötigen wir Logistik-Systeme, die eine hohe Flexibilität, Transparenz, permanente Verfügbarkeit sowie ein schonendes Produkthandling im gesamten Materialfluss gewährleisten“, erklärt Asko-Projektmanager Olav Johnsen.
An einem Spitzentag sollen zukünftig mit den Witron-Kommissioniersystemen OPM (Order Picking Machinery) und DPS (Dynamic Picking System) über 400 000 Handelseinheiten filialgerecht auf Paletten, Rollcontainer und in Behälter kommissioniert werden. Die OPM-Lösung besteht unter anderem aus 14 COM-Maschinen und einem 28-gassigen Traylager mit 165 000 Stellplätzen. Eine modulare Erweiterung auf einen Endausbau mit 18 COM-Maschinen ist im Gesamtkonzept bereits berücksichtigt. Das DPS-System beinhaltet ein viergassiges Behälterlager mit 86 200 Stellplätzen, 28 Kommissionier- und sechs Umpackplätzen. Der Bereich für nicht vollautomatisch kommissionierbare Artikel ist teilautomatisiert (UC-OPM). Hier werden im OPM oder DPS vorkommissionierte Aufträge an ergonomischen Arbeitsplätzen mit weiteren Artikelgruppen komplettiert. Ebenso ist eine effiziente Auftragszusammenführung und Verdichtung von Aufträgen gesichert, die sowohl DPS- als auch OPM-Artikel beinhalten.
Alle im DPS kommissionierten Kundenaufträge sowie sortenreine Vollbehälter, die ohne weiteren Kommissionieraufwand in die Märkte geliefert werden können, werden in einem 20-gassigen Order Consolidation Buffer (OCB) zwischengelagert. Der OCB gewährleistet darüber hinaus eine kunden- und filialgerechte Sortierung aller Auftragsbehälter sowie deren tourengerechte Auslieferung auf Paletten oder Rollcontainer. Ein Palettenhochregallager mit sechs Regalfahrzeugen und 15 800 Stellplätzen dient als Nachschublager für alle Logistik-Bereiche.
Die Frische-Logistik wird in einem Neubau untergebracht, der über ein Fördertechniknetzwerk mit einem bereits bestehenden Logistik-Gebäude verbunden wird. In das bestehende Gebäude integriert Witron ein “Consolidation-System“, das Klein-Aufträge aus dem neuen Frische-Bereich mit ebenso bereits vorkommissionierten Klein-Aufträgen aus anderen Temperaturbereichen (Trocken, Obst & Gemüse, Cross-Dock) konsolidiert.
Diese, auf Paletten oder Rollcontainern vorkommissionierten Aufträge aus verschiedenen Asko-Lagern, führt die Witron-Lösung zu kompakten Kundenaufträgen zusammen. Die Paletten und Rollcontainer mit Trockensortimentsartikeln, Frischeprodukten, Obst und Gemüse sowie Cross-Docking-Ware aus den Zentral- bzw. Regionallagern werden zunächst in ein dreigassiges Palettenlager mit 630 Stellplätzen eingelagert und anschließend manuell auf Trays umgepackt. Ein Fördertechnik-Netzwerk ermöglicht es nun, die unterschiedlichen Produktgruppen an sechs stationären Arbeitsplätzen effizient auf nur einem Ladungsträger - Palette oder Rollcontainer - zusammenzuführen. Ein optimal auf das Produktspektrum ausgerichteter Schlichtalgorithmus sorgt für eine filialgerechte Sortierung sowie eine hohe Packdichte. Beamer zeigen dem Kommissionierer den richtigen Ablageplatz auf dem Ladungsträger. Das Heben und Tragen der Ware wird so auf ein Minimum reduziert. Dank der „Consolidation“ entfällt eine unwirtschaftliche Auslieferung von nur zum Teil gefüllten Paletten und Rollcontainern. Denn statt mehrerer Ladungsträger mit Kleinaufträgen erhalten die Filialen ausschließlich optimal gepackte und wirtschaftlich konsolidierte Paletten und Rollcontainer.
Alle Funktionsbereiche des Logistikzentrums sind effizient vernetzt und durch ein Witron-Lagerverwaltungssystem gesteuert. Die Mechanikkomponenten werden durch die Witron-Tochter FAS entwickelt und hergestellt. In Summe sind es 72 Regalbediengeräte und fast neun Kilometer Fördertechnik.
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Mit dem webbasierten Witool-Softwarepaket bietet der Logistikexperte Witron Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein innovative und praxisoptimierte Service-Management-Tools für die Instandhaltung seiner Logistik-Systeme an. Witool setzt sich aus vier Hauptmodulen zusammen, wobei jedes Modul für sich unabhängig auch als Stand-Alone-Lösung einsetzbar ist.
Das Witool-Maintenance-Management-System optimiert, strukturiert, organisiert und dokumentiert sämtliche Instandhaltungsprozesse. Alle Aufgaben, Termine und Wartungszyklen lassen sich bis ins kleinste Detail planen und nachvollziehen. Das Witool Event-Guiding-System hat sämtliche Störfälle und die gesamte Servicemannschaft permanent im Überblick. EGS klassifiziert Art und Priorität der Störung, bestimmt den bestqualifiziertesten Techniker und gewährleistet speziell in komplexen oder weitläufigen Anlagen die optimale Koordination des Betreiber- und Instandhaltungspersonals.
Das Witool Parts-Management-System wiederum deckt die komplette Ersatzteilbestandsverwaltung von Produktinformationen, Lieferanten- und Lagermanagement, Nachschubzyklen, Garantiebedingungen bis hin zur kompletten Reparaturabwicklungen ab und mit dem Witool Health-and-Safety-Management wird das Arbeitssicherheitsmanagement ideal unterstützt. Der Anwender wird automatisch auf fällige wiederkehrenden Prüfungen und Sicherheitschecks, wie für Betriebsmittel, Schutzkleidung oder Sicherheitsunterweisung von Mitarbeitern, hingewiesen. Durchgeführte Maßnahmen werden lückenlos dokumentiert und wichtige Informationen sind jederzeit griffbereit.
Die Applikationen werden von Witron gehostet und online über das Web zur Verfügung gestellt. Auf Anwenderseite reicht ein Internetzugang aus um weltweit mit Witool zu arbeiten. Eine eigene Server- und Datenbankinfrastruktur vor Ort bzw. spezielles technisches Know-how sind nicht erforderlich. Optional ist auch eine individuelle, dezentrale Installation möglich.
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2013 ist für die Witron Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein ein Jubiläumsjahr. Denn vor genau 10 Jahren wurde von Firmengründer Walter Winkler erstmals die OPM (Order Picking Maschinery) -Technologie vorgestellt. Diese befindet sich bereits in der dritten Systemgeneration und heute sind in 30 Projekten mehr als 500 COM-Maschinen beauftragt bzw. realisiert. Aktuell werden mit dieser Technologie täglich mehr als 4 Mio. Handelseinheiten kommissioniert – was in etwa 60 000 Paletten/Rollcontainern entspricht.
Dabei spielt es für den Einsatz von OPM keine Rolle, ob das Artikelspektrum aus 300- oder fast 18 000 verschiedenen Artikeln besteht, ob 3 COM´s oder über 70 COMs an einem Standort im Einsatz sind, ob pro Tag 13 000 oder fast 600 000 Handelseinheiten ausgeliefert werden. Gemeinsam mit den Kunden wurde bis dato für jede Aufgabenstellung eine wirtschaftliche Lösung gefunden.
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Coop Norwegen, mit einem Umsatz von mehr als 4 Mrd. € und einem Marktanteil von 24 % zweitgrößter Lebensmitteleinzelhändler des Landes, baut in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Oslo ein Distributionszentrum für alle Temperaturbereiche. Den Auftrag erhielt die Witron Logistik + Informatik GmbH als Generalunternehmer. Die Parksteiner Logistik-Experten konnten sich bei einem Ideenwettbewerb mit ihrem zukunftsweisenden Gesamtkonzept durchsetzen.
„Das Konzept hat uns hinsichtlich seiner Ganzheitlichkeit in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Ergonomie, Energieeffizienz und Flexibilität beeindruckt“, so Halvor Nassvik, Coop Norge Handel AS. Wie bereits viele Food-Retailer weltweit vertraut nun auch Coop auf die mechanisierten Witron-Logistikmodule OPM (Order Picking Machinery), DPS (Dynamic Picking System), CPS (Car Picking System) und DPP (Display Pallet Picking).
Der Logistikkomplex hat eine Größe von 50000 m2. Von dort beliefert Coop die östlichen Landesteile Norwegens mit fast 12 500 verschiedenen Artikeln aus dem Trockensortiment, dem Frischesortiment (+2 °C), dem Tiefkühlsortiment (-25 °C) sowie mit Obst- und Gemüseprodukten (+7 °C, +12 °C). Darüber hinaus dient das Distributionszentrum auch als Lager für Langsamläufer-Artikel und Spezial-Artikel zur Belieferung von 850 Coop-Filialen in ganz Norwegen. „Die Materialflüsse in allen Lagerbereichen und Temperaturzonen sind mit höchster logistischer Effizienz durchdacht und vernetzt. Des Weiteren haben wir durch die eingesetzte Technik die Möglichkeit, unseren Kunden zukünftig einen optimalen und noch dazu nachhaltigen Store-Service zu bieten“, bringt Nassvik die Wettbewerbsvorteile für Coop auf den Punkt.
Der Liefer- und Leistungsumfang von Witron umfasst die Planung und Realisierung aller IT-, Steuerungs- und Mechanikkomponenten. Die eingesetzten Regalbediengeräte sowie die Fördertechnik werden von der Witron-Tochter FAS gebaut und sind umweltschonend mit Rückspeiseeinheiten und Synchronantriebstechnologie ausgestattet. Technischer Service und Betrieb des Logistikzentrums werden voraussichtlich durch ein sog. Witron-Onsite-Team gemanagt.
15. Witron-Logistiktag in Leipzig
News vom 27.10.2010 von Redaktion (allg.)
Unter dem Motto „Zukunftsweisende Logistik für die Kleinteile-Distribution live erleben“ veranstaltete die Witron Logistik + Informatik GmbH aus Parkstein bereits ihren 15. Logistik-Tag. Dank der großen Publikumsresonanz war das Meeting am 6./7. Oktober 2010 ausgebucht: Über 60 Gäste von 40 Unternehmen aus Handel, Industrie und von externen Dienstleistern nutzten die Gelegenheit, das neue 15 000 m2 große Logistikzentrum (EMEA DC) des kanadischen Unternehmens Future Electronics in Leipzig zu besichtigen.
Future Electronics ist weltweit der drittgrößte Distributor für elektronische Komponenten. „Das EMEA DC ist das logistische Herzstück unseres Next-Day-Lieferservices innerhalb von Europa, dem Nahen Osten und Afrika“, sagte Reinhard Holland-Cunz, Direktor und Mitverantwortlicher für den Hochlauf von Future Electronics.
Im 10-gassigen AKL mit insgesamt 285 000 Behälterstellplätzen und in einem zweigassigen Hochregallager mit 4 500 Palettenstellplätzen lagert Future mehr als 100 000 verschiedene Artikel. Dabei haben die kleinsten Teile eine Größe von nur etwa 1 mm. Pro Tag können 4 200 Pakete das Distributionszentrum verlassen. An 20 Stationen wird mit dem automatisierten Witron-Behälter-System OPS (Order Picking System) kommissioniert.
Holland-Cunz betonte, dass Future Electronics mit der Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz des Witron-Systems ausgesprochen zufrieden ist. „Wir sind in der Lage, unsere Kunden deutlich schneller zu beliefern. Express-Lieferungen innerhalb von vier Stunden sind heute ohne Weiteres möglich. Die ergonomisch ausgestalteten Kommissionierplätze mit direkt nachgeschalteten Qualitätskontroll- und Packplätzen führen zu einer gegen Null tendierenden Fehlerrate“.
Bereits im Jahr 2004 hatte Future Electronics gemeinsam mit Witron ein Distributionszentrum in Memphis (USA) in Betrieb genommen. „Aufgrund der dort gesammelten Erfahrungen und der ausgesprochen vertrauensvollen Zusammenarbeit der beiden Projektpartner konnten wir das Distributionszentrum in Leipzig bereits zwei Monate früher produktiv nutzen, als ursprünglich geplant“, beeindruckte Reinhard Holland-Cunz die Logistiktag-Teilnehmer.
Zum Rahmenprogramm der Witron-Veranstaltung gehörte auch eine Besichtigung des nahe gelegenen Porsche-Produktionswerkes in Leipzig.
((BU))
Das neue Logistikzentrum von Future Electronics in Leipzig beeindruckt nicht nur durch höchste Wirtschaftlichkeit, Kosteneffizienz und Leistungsfähigkeit, sondern fällt auch optisch auf
An 20 ergonomischen Arbeitsplätzen wird kommissioniert und konfektioniert (Bilder: Witron)
















































