Cost of Order Fulfillment: Ganzheitlich integrierte Technologien steigern Effizienz der Intralogistik
Wachsende Sortimentskomplexität, volatile Nachfrage und die Notwendigkeit, sowohl E-Commerce als auch stationären Handel über eine konsolidierte Lagerhaltung zu bedienen, führen zu immer höheren Anforderungen an die damit verbundenen Fulfillment-Prozesse. Hinzu kommen steigende Lohnkosten, akuter Fachkräftemangel und zunehmender Wettbewerbsdruck hinsichtlich Liefergeschwindigkeit und Servicequalität.
Um die tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen einschätzen zu können, reichen traditionelle Leistungsindikatoren wie Kommissionierungen pro Stunde, Durchsatz oder „CAPEX“-basierte Vergleiche inzwischen kaum mehr aus. Entscheidend ist vielmehr, die Frage nach den Kosten für die vollständige Abwicklung eines einzelnen Auftrags für das Unternehmen.
Ganzheitliche und kanalunabhängige Kennzahl
Branchenvergleiche zeigen, dass die Abwicklung einer einzelnen E-Commerce-Bestellung im Durchschnitt mit Kosten in Höhe von 8,50 US Dollar verbunden ist, was bei vielen Händlern bis zu 20 Prozent des Bestellwerts ausmachen kann. Wenn Unternehmen in die Lage versetzt werden, den Nutzen von Investitionen anhand konkreter Stückkosten und zu bewerten können die Abwicklungskosten teils signifikant reduziert werden. Diesem Zweck dient der „CoOF“-Faktor: Eine ganzheitliche, kanalunabhängige Kennzahl, die alle Kosten für Arbeit, Handling, Platz, Energie, Software, Wartung und Rücksendungen pro abgewickeltem Auftrag erfasst.Daraus ergibt sich, wie Betriebsstrukturen, Prozessqualität und Entscheidungen für den Einsatz bestimmter Technologien die Rentabilität beeinflussen. Da Unternehmen ...
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