Automatisierung mit mobilen Robotern

Sicheres autonomes Transportieren und Picken parallel zum Menschen

Wird Lagerpersonal überflüssig? Oder ist es doch eher so, dass Roboter dem Mitarbeitenden kollaborativ zur Hand gehen, indem sie für ihn Tätigkeiten verrichten, die unter ergonomischen Aspekten entlasten und gleichzeitig die Kriterien neuester arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen erfüllen? Damit diese Form der Interaktion gelingt, sind wahrnehmungsgesteuerte mobile Roboter gefragt, die mit der ihnen eigenen Intelligenz die Erfahrung und Flexibilität des Menschen perfekt ergänzen.

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Bei dem Roboter „Soto“ wurde bei der Entwicklung der Fokus auf Kleinladungsträger (KLT) gelegt und ein in der Breite verstellbarer Greifer konzipiert, der unterschiedliche KLT bis 20 Kilogramm problemlos aufnehmen und abgeben kann. Bild: Magazino
Bei dem Roboter „Soto“ wurde bei der Entwicklung der Fokus auf Kleinladungsträger (KLT) gelegt und ein in der Breite verstellbarer Greifer konzipiert, der unterschiedliche KLT bis 20 Kilogramm problemlos aufnehmen und abgeben kann. Bild: Magazino

Der Gedanke, Automatisierung werde perspektivisch für menschenleere Warenlager sorgen, ist längst einer realistischen Einschätzung gewichen. So herrscht einerseits Konsens darüber, dass die Vorteile der Automatisierung auf Prozessebene geschickt auszuspielen sind, um Abläufe zu beschleunigen und effizienter auszurichten. Gleichzeitig eröffnet sich die Chance, Mitarbeitende von eintönigen und körperlich anstrengenden Routineaufgaben zu entlasten. Doch ein Lager ist kein programmierbarer Mikrokosmos, der einem vorgegebenen Schema folgt. Umgebungsbedingungen ändern sich vielmehr stetig und verlangen nach Flexibilität.

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Redaktion (allg.)

· Artikel im Heft ·

Automatisierung mit mobilen Robotern
Seite 56 bis 57
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