Wirksamer Infektionsschutz durch smarte Wearables
Die Sicherheitsweste überwacht kontinuierlich die Einhaltung des individuell konfigurierbaren Mindestabstands zwischen Mitarbeitern. Kommen sie einander zu nahe, warnen die Westen durch Blinken, Warntöne und Vibration.
Dafür wird Ultra-Breitbandtechnologie genutzt, die auch durch Wände, Regale oder Tore hindurch funktioniert. Weiterer Vorteil: Es wird keine zusätzliche technische Infrastruktur benötigt; sobald die Mitarbeiter ihre intelligenten Kleidungsstücke angelegt haben, können sie voll konzentriert ihrer Tätigkeit nachgehen, ohne ständig abschätzen zu müssen, ob sie den vorgeschriebenen Abstand unterschreiten. Tritt im Betrieb dennoch ein Infektionsfall auf, lässt sich durch die – optionale – Zusatzfunktion „Tracking & Tracing“ nachvollziehen, welche Kollegen in der Nähe der positiv getesteten Person waren. Auf diese Weise können Unternehmen gegebenenfalls vermeiden, dass die gesamte Belegschaft pauschal in Quarantäne muss. Sämtliche Daten werden nach spätestens vier Wochen gelöscht.
Bei den „Distance Beepern“ handelt es sich um kleine, tragbare Einheiten – sie werden zum Beispiel an der Kleidung, dem Gürtel oder per Armband befestigt und bieten Unternehmen den gleichen Funktionsumfang wie die Distanzweste: maximale Sicherheit bei minimalem Implementierungsaufwand.
Die Investition in die smarten Sicherheitslösungen rechnet sich nach Angaben von Linde auch für die Zeit nach der Pandemie. Westen und Beeper seien problemlos auf die klassischen Funktionen des „Linde Safety Guard“ umrüstbar und warnen dann vor Kollisionen mit Gabelstaplern. Umgekehrt gelte das auch für „Safety Guard“-Systeme, die bei Kunden bereits im Einsatz sind: Sie können auf die neue Distanzwarnung zum Infektionsschutz umprogrammiert werden.


















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