Volle Transparenz über den Bestand
Der Automobilzulieferer Auto-Kabel verfügt weltweit über acht Produktionsstandorte mit rund 3.500 Mitarbeitern und hat in allen Standorten die Materialbereitstellung an geeigneten Maschinen und Arbeitsplätzen über Behälter und Rollenregale gelöst. Diese sind nach dem FIFO-Prinzip ausgelegt, so auch am Hauptsitz im süddeutschen Hausen im Wiesental. Im Idealfall stehen die Durchlaufregale mit Rollenbahnen direkt neben den Maschinen und stellen den hier tätigen Mitarbeitern das benötigte Material, wie beispielsweise Kabelschuhe oder Batterieklemmen zum Einlegen in die Maschine bereit. Die Durchlaufregale in diesem Bereich verfügen über insgesamt 90 Materialfächer, welche mit je drei Behältern pro Fach befüllt sind. Jeder Behälter wiederrum bevorratet bis zu 400 Teile.
Wartungsfrei und einfach nachrüstbar
Das System „Stocksaver“ vom Werma ist wartungsfrei, einfach nachrüstbar und für alle FIFO-Rollenregale geeignet. Meldepunkte im FIFO-Regal sorgen für volle Transparenz über den Materialbestand und schützen dank automatisierter Materialanforderung vor Fehllieferung oder Leerlauf. So wird im FIFO-Regal die Halbierung des Bestands angestrebt, da bisher notwendige Sicherheitsbestände abgebaut werden können.
Sensoren überwachen die Anzahl der Behälter, das heßt den tatsächlichen Materialbestand im FIFO-Rollenregal als Meldepunkt in der Logistikkette. Diese Daten werden mittels einer sogennannten „Smartbox“ über ein robustes Funknetz an die „Stocksaver“-Software übermittelt und dargestellt - so entsteht ein „digitaler Zwilling“ aller eingebundenen FIFO-Rollenregale und es besteht jederzeit höchste Transparenz über verfügbares Material im FIFO-Regal am Arbeitsplatz. Nach Angaben von Werma löst das System löst alle typischen Kanbanprobleme, schafft deutlich mehr Platz für wertschöpfende Tätigkeiten in der Produktion und erhöht den Cash Flow.
Darüber hinaus liefert die Software langfristige Auswertungen, mit denen Prozesse analysiert und verbessert werden können. Der Anwender profitiert von der Möglichkeit des Datenexports der Materialbewegungen zur Nachschubsteuerung.


















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