TGW Logistics Group weitet Nutzung der „waySuite“ im Rahmen von SAP-Migration aus
Die TGW Logistics Group ist ein international führender Anbieter von Intralogistik-Lösungen und übernimmt Planung, Produktion und Realisierung komplexer Logistikzentren – von Mechatronik über Robotik bis hin zu Steuerung und Software. Zur Planung seiner Produktion und Beschaffung nutzt das Unternehmen die Valantic-APS-Software „wayRTS“ (Real Time Simulation). Diese wurde im Rahmen des ERP-Migrationsprojekts auf S/4HANA um die „waySuite“-Komponente „wayPRO“ für die Projektplanung und Steuerung erweitert.
TGW pflegt einen hochstrukturierten, präzisen Arbeitsablauf für die Planung von Produktionskapazitäten und Materialflüssen, der täglich stringent eingehalten wird. „Die Anpassung der SAP-Schnittstelle war verglichen mit dem Wechsel des ERP-Systems ein Nebenschauplatz und doch eine interessante Herausforderung“, berichtet Valantic-Projektleiter Sascha Kawa. „TGW legte großen Wert darauf, die über Jahrzehnte perfektionierten Prozesse mit ‚wayRTS‘ weiterzuführen, und so kam uns die Aufgabe zu, diese migrationsbegleitend unter den Bedingungen der größeren Komplexität von SAP in der Software abzubilden.“
Tägliche Planungsglättung und Echtzeitanpassung für Ersatzteilgeschäft
Zu den wichtigsten Anpassungen auf Seiten der „waySuite“ gehörten die Anbindung des Warehouse-Systems SAP EWM und die Einführung einer neuen, auf Netzplänen basierenden Projektebene mit „wayPRO“. Bei TGW wird im normalen Geschäftsbetrieb die Kapazitätsplanung durch tägliche Anpassungen optimiert. Für das äußerst zeitkritische Ersatzteilgeschäft greifen die Planerinnen und Planer jedoch auf die namensgebende Echtzeitsimulationsfähigkeit von „wayRTS“ zurück, um eine schnelle Lösung für „Task Force“-Aufträge zu finden. „Über die von Valantic entwickelte zertifizierte Standardschnittstelle wird in SAP ein eigener Dispobereich für das Ersatzteilgeschäft genutzt“, so Kawa.
Edmund Klaffenboeck, Manager Process Planning TGW Mechanics, erklärt: „Nach spannenden zwei Wochen während des Go-live konnten wir die Produktion wieder mit Arbeitsvorräten versorgen, das war das Hauptziel. Im Rückblick kann ich feststellen, dass sich die Herausforderung des Projekts daraus ergaben, dass wir von SAP- und way-Standards abweichen mussten, um unsere etablierten Prozesse beizubehalten. Trotzdem waren wir erfolgreich in unserem Bestreben, die Transparenz aufrechtzuerhalten, was für die Planung von entscheidender Bedeutung ist.“



























