Stahl CraneSystems erweitert sein Kettenzugangebot
Sie verfügen über eine doppelt ausgeführte Überlastabschaltung, deren erste Stufe eine mechanische Rutschkupplung bildet. Die Rutschkupplung befindet sich während des Bremsvorgangs nicht im Kraftfluss und hat somit keinen Einfluss, wenn das System zum Stillstand gekommen ist. Die zweite Stufe bildet ein zusätzlicher, elektronischer Getriebesensor mit einer Abschaltschwelle von ±10 % der Nennlast. Spricht die Kupplung an, schaltet die Kupplungsüberwachung den Kettenzug SCF sicher ab. Der elektronische Getriebesensor des SCF erfasst zudem kontinuierlich die angehängte Last und errechnet daraus die zulässige Hubgeschwindigkeit.
Bei Leerfahrten und Lasten von bis zu 30 % der maximalen Tragfähigkeit erlaubt die Steuerung die Steigerung der Hubgeschwindigkeit auf 200 % des normalen Wertes. Bei 50 % der maximalen Tragfähigkeit ist eine um 150 % höhere Hubgeschwindigkeit möglich.
Die für den Kettenzug SC entwickelte 5-taschige Kettennuss und ein aktives Schwingungsdämpfungssystem sorgen für einen ruhigeren Lauf der Kette und verringern die Motorbelastung. Die Schwingungen, die konstruktionsbedingt von der Kettennuss erzeugt werden, kompensiert das System durch aktive Drehzahländerung der Antriebswelle.
Ebenfalls neu ist die intelligente Motorsteuerung mit Schockdämpfung. Im Falle des „Anreißens“ der Last aus schlaff hängender Kette wird die Belastung im „Schockmoment“ durch Drehzahlreduktion des Motors verringert, was zu einer höheren Sicherheit und Lebensdauer von Kette, Hubwerk und Kranbrücke führt. Die modulare Bauweise der Kettenzug-Plattform SC erlaubt es, den Frequenzumrichter direkt ins Gehäuse zu integrieren. Der SCF ist dadurch um etwa 10 cm länger als das Standardmodell SC.


















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