SpanSet-Neuheit Zurrsystem ErgoMaster
Mithilfe der neu entwickelten Zugratsche lässt sich die hohe Vorspannkraft der Norm entsprechend mit einer Handkraft von nur 50 daN erzielen. Werden in der Praxis mit größeren Handkräften noch höhere Vorspannkräfte erreicht, kann dies bei der Berechnung der Ladungssicherung per TFI nachgewiesen und berücksichtigt werden. Für den Anwender ergibt sich daraus ein doppelter wirtschaftlicher Vorteil, weil er zum einen die notwendige Vorspannkraft mit weniger Ratschen erreicht und zum anderen weniger Arbeitszeit aufwänden muss.
Im Gegensatz zu vielen Langhebelzugratschen, die sich in der Praxis schwer handhaben lassen, ist der Ratschenhebel des ErgoMaster ergonomisch sinnvoll verlängert worden. Zusätzlich wurde die Übersetzung der Gurtwicklung optimiert. „Wir wollten vermeiden, dass ein ständiges Verlängern des Ratschenhebels stattfindet, da das für die Bediener nicht ergonomisch ist“, sagt Werner Glasen, Produktmanager bei Spanset. „Deshalb haben wir uns nicht um den Hebel, sondern mehr um die vordere Gurtführung, um die Mechanik, gekümmert. Hier ermöglichen zwei neue Halbwellen und deren Führung eine bessere Kraftübertragung. Die Halbwellen sind nicht nur kleiner, sondern auch beweglich gelagert.“
Die Ratsche ist mit Epoxidharz beschichtet und wird mit einem speziellen Gurtband ausgerüstet. Das robuste Gurtband hat vier Kennstreifen und ist mit diversen Haken kombinierbar. Das Zurrsystem wird serienmäßig mit einem TFI am Festende ausgerüstet, der eine Vorspannkraft von bis zu 1000 daN nachweisen kann. Das Label ist wirksam gegen Abrieb und Ausreißen vernäht und wird durch ein überlappendes Gurtbandendstück zusätzlich geschützt. Nach dem Abschluss von Langzeittests kommt das neue Zurrsystem ErgoMaster im dritten Quartal 2013 auf den Markt.































