Schnelles und zuverlässiges Schließen
Durch den Einsatz der Schnelllauf-Falttore „Efa-SFT“ von der Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG können die Züge zeitsparend Strom getrieben in die Werkstatt einfahren und müssen nicht per Diesellok rangiert werden. Möglich ist das, weil die Deckenstromschiene durch einen Fahrdrahtausschnitt ins Innere des Gebäudes weitergeführt werden kann. Die quadratischen Aussparungen der Tore sind jeweils mit einer geprüften Isolierplatte gefüllt. Sie verschließen den Ausschnitt und verhindern gleichzeitig elektrischen Überschlag auf das Tor. In Abstimmung mit der DB Regio sind die Schnelllauf-Falttore und auch die vier Schnelllauf-Spiraltore für die Materialanlieferung den DB-Richtlinien konform geerdet. Damit wird zum Beispiel vermieden, dass das Tor im Fall einer Beschädigung unter Strom steht.
Im Inneren der Werkstatt muss eine Arbeitstemperatur von etwa 18 Grad Celsius gehalten und hohe Lärmschutzauflagen gegenüber den Anwohnern erfüllet werden. Dazu muss die Halle nach jeder Ein- und Ausfahrt schnellstmöglich wieder geschlossen werden sodass eine hohe Laufgeschwindigkeit der Tore erforderlich ist. Ein mehrere Meter breites und hohes „Efa-SFT“ erreicht Öffnungsgeschwindigkeiten von bis zu 2,5 Metern pro Sekunde. Wichtig für die DB Regio war auch die Zuverlässigkeit. Kann ein Tor nicht geöffnet werden, kommt es zu Verspätungen in der Wartung, was letztendlich zu Verspätungen im Bahnbetrieb führt.
Weil die Falttore mit 4.700 Millimetern und 5.000 Millimetern Breite x 7.000 Millimetern Höhe eine enorme Größe aufweisen, sind sie mittig am Boden mit einer speziellen Einlaufkulisse versehen. Die im Boden verankerte Metallplatte nimmt die unteren „Torecken“ auf und fixiert sie. Dadurch erhalten die Tore eine höhere Stabilität gegen Windbelastung und sind gegen Einbruch geschützt. Ein spezielles Lichtgitter ersetzt die Lichtschranke und stellt sicher, dass keines der Tore schließt, wenn beim Halt eines Zuges genau der Waggonzwischenraum in der Schließebene parkt. Die in der Zugwerkstatt eingesetzten „Efa-SFT“ bestehen in der Grundkonstruktion aus Stahl. Die Torblätter aus eloxiertem, korrosionsfreiem Aluminium sind mit zweischaligen Isolierverglasungen. Der spezielle Elektroantrieb soll für schnelle, zuverlässige und langlebige Nutzungszyklen sorgen.
Die Tore sind in die Sicherheitsanlage integriert
Sowohl die Falttore als auch die vier Schnelllauf-Spiraltore sind in die Sicherheitsanlage integriert. Möchte ein Triebfahrzeugführer in die Halle fahren, kann er das entsprechende Tor über einen der Drucktaster öffnen, die an jedem Gleis in verschiedenen Höhen erreichbar montiert sind. Fünf Gleise stehen jetzt für die Arbeiten an den Zügen zur Verfügung. Das fünfte Gleis, jenes für die Langzeit-Arbeiten, wird eine Hebeanlage bekommen, die einen ganzen Zug gleichzeitig stemmen kann, um Arbeiten an Drehgestellen und Rädern zu ermöglichen. Vier Meter hohe Dacharbeitsbühnen ermöglichen die gleichzeitige Wartung auf mehreren Ebenen. Die Züge sind dadurch kürzere Zeit in der Werkstatt und wieder schneller im Einsatz. Material für Reparaturen wird direkt vor Ort gelagert. Ein teilautomatisiertes Verschieberegallager ermöglicht die Bevorratung von Gerät und Ware auf kleinstem Raum. Die Fußbodenheizung der Halle wird durch Geothermie gespeist. Der CO2-Ausstoß verringert sich somit um bis zu 80 Prozent. LED-Beleuchtung im gesamten Gebäude sorgt für Einsparungen bis zu 30 Prozent.


















![[node:title]](https://www.technische-logistik.net/sites/default/files/public/styles/_news_900x765_/public/default_images/symbilbild-def-inhalte_1.jpg)












