Praxisorientierte Ausbildung mit modernster Technik: Microsyst stärkt die Fachkräfte von morgen
Mit einem strukturierten ersten Ausbildungstag begann für die drei angehenden Fachkräfte ihre spannende Reise in die Berufswelt. Nach der Begrüßung durch die Ausbilder Katja Ermer (Büro), Florian Helgert (Elektronik) und Moritz Busl (IT) folgte eine Vorstellung der Berufe, die Sicherheitsunterweisung sowie eine Einführung in die Welt von Microsyst beziehungsweise die Technologien, für die das Unternehmen steht: von modularen LED-Displays sowie TFT-Monitoren, über hochauflösende Produktionsleitsysteme und Picksysteme zum Kommissionieren bis hin zu softwaregesteuerten, vernetzten Informationslösungen.
„Produkte werden individuell auf den Kunden angepasst. Je nach Wunsch fertigen wir die Anzeigen mehrseitig sowie spezifisch in Form und Größe. Wer bei uns lernt, arbeitet nicht an Übungsobjekten, sondern an echten Aufgaben – von der Planung bis zur Inbetriebnahme beim Kunden“, betont Geschäftsführer Manuel Rass. Gesellschafter und Geschäftsführer Harald Kilian ergänzt: „Wir entwickeln und fertigen in Windischeschenbach Systeme, die weltweit im Einsatz sind – in der Industrie, Logistik und öffentlichen Infrastruktur. Um das auf hohem Niveau zu halten, brauchen wir topausgebildete Fachkräfte aus den eigenen Reihen.“
Beim Rundgang stellten erfahrene Azubis alle Abteilungen vor – ein bewusst gewählter Auftakt, um von Anfang an Nähe zum Team zu schaffen und ggf. Barrieren abzubauen. Davon profitieren beide Seiten: Die neuen Auszubildenden stellen Gleichaltrigen leichter Fragen; die erfahrenen Azubis fühlen sich durch die Einbindung in den Ausbildungsstart ihrer Nachfolger wertgeschätzt. Je nach Ausbildung durchlaufen die Nachwuchskräfte möglichst viele Bereiche im Unternehmen. Als Elektroniker zum Beispiel alle Stationen der Produktentstehung: Entwicklung, Bestückung, Fertigung, Montage, Qualitätssicherung und Projektmanagement. Für die Ausbildung im Büro sind es Verwaltung, Einkauf, Lager sowie Vertrieb und Marketing.
Generell setzt Microsyst auf praxisorientierte Ausbildungsmethoden: Tauschtage sorgen für ein breites Verständnis der technischen Abläufe, Azubi-Projekte bilden den kompletten Produktlebenszyklus ab – inklusive Materialdisposition, Montage, Softwareintegration und Endabnahme. „Das Ziel ist, dass die Auszubildenden nicht nur einzelne Arbeitsschritte beherrschen, sondern komplette Systeme denken und umsetzen können“, erklärt Ausbilder Florian Helgert. Auch in der IT-Ausbildung ist der Praxisbezug zentral. „Unsere Fachinformatiker arbeiten früh an produktiven Anwendungen für Kundenprojekte, lernen agile Methoden kennen und verstehen die Schnittstellen zu Hard- und Software“, so Moritz Busl und Katja Ermer ergänzt: „Gerade in einem mittelständischen Unternehmen können wir Azubis sehr individuell fördern und ihnen Verantwortung geben, die sie in großen Konzernen oft erst später bekommen.“




























