Minitec optimiert Förderstrecken in Kaffeerösterei mit Simulationstechnik

Digitale Zwillinge sind die realistische Abbildung eines Produktes, der Produktion und der Performance und entstehen mithilfe von Konstruktionssoftware (CAD). Minitec nutzt diese Technologie in der Planung von Förderanlagen und optimierte so die Förderprozesse einer großen Kaffeerösterei.

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Minitec setzt bei Kundenprojekten immer öfter auf das Konzept des Digitalen Zwillings, die mithilfe von CAD-Software entstehen. Dabei handelt es sich um das virtuelle Pendant einer Anlage, dem sämtliche physikalischen, mechanischen und elektronischen Eigenschaften der realen Maschine hinterlegt sind. So lassen sich bereits in einer frühen Phase der Konzeption und Produktentwicklung umfassende Visualisierungen und Tests durchführen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern hilft auch, frühzeitig Fehler zu erkennen und zu beheben.

Anlage erweitert und optimiert

Von dieser Vorgehensweise profitierte jetzt auch eine große Kaffeerösterei. Diese setzt in der Logistik bereits seit längerem eine Förderanlage von Minitec ein, die auch das Umlegen der Kaffee-Pakete im Rahmen des Transportes zur Aufgabe hatte. Besonderheit: Die Pakete mussten mit dem Boden nach vorne umgelegt werden, wofür bisher eine Abweis-Schiene zum Einsatz kam. Weil die Taktzeit von 40 auf 60 Einheiten pro Minute erhöht werden sollte, war dieses Verfahren jedoch nicht mehr tauglich.

Die Minitec-Techniker entwickelten hierfür einen „Wendestern“. Dabei handelt es sich um eine kreisförmige Konstruktion, bei der die Kaffeepäckchen beim Drehen von Schaufeln nach vorne umgelegt werden. Vor der Realisierung galt es jedoch zu prüfen, ob dies auch in der Praxis funktioniert. Gerade wegen der hohen Takt-Geschwindigkeit wollte man sicherstellen, dass es später keine Probleme gibt, dass die Pakete beispielsweise nicht hängen bleiben oder aufplatzen.

MiniTec konzipierte die Lösung zunächst mit einem Digitalen Zwilling um. So konnte das reale Verhalten vorab komplett simuliert werden. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wurden verschiedene Änderungen für die Modellanlage umgesetzt, bis diese reibungslos arbeitete. So wurden beispielsweise Führungsschienen eingebaut, damit die Kaffeepäckchen in der Spur bleiben und nicht vom Band fallen. Der Aufwand zahlte sich aus: In der fertigen Anlage funktionierte der Ablauf von Beginn an völlig problemlos. Ganz nebenbei reduzierte diese Vorgehensweise auch die Gesamtdurchlaufzeit für das Projekt.
 

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