Mehr Transparenz und Sicherheit

Linde MH stellt neue Funktionen für das Flottenmanagementsystem „Connect“ vor

Im Rahmen des ersten Sicherheitsforums Intralogistik in Aschaffenburg präsentierte die Linde Material Handling GmbH neue Module für das Flottenmanagementsystem „Connect“: Die digitalen Anwendungen „Zone Intelligence“ und „Truck Mapping“.

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Mit dem sensorbasierten Assistenzsystem „Zone Intelligence“ sollen potenziell unfall- und kostenträchtige Situationen entschärft werden können. Flottenbetreiber können spezifische Zonen in Lager- und Produktionsbereichen festlegen, innerhalb derer die Geschwindigkeit der Geräte automatisch reduziert wird.  Technisch realisiert wird dies, durch breitbandige Funksignale im 4-Gigahertz-Bereich. Zur Festlegung der verschiedenen Zonen dienen Hallen- oder Werkspläne, die er über die Software „Connect Desk“ am Rechner hochlädt. So konfiguriert er die verschiedenen Zonen mit einem Grafik-Tool und belegt sie mit spezifischen Parametern. Eine punktuelle Geschwindigkeitsanpassung, eine flächenmäßige Anpassung der Geschwindigkeit für bestimmte Bereiche und Rolltore oder Durchfahrten sowie Tempokontrollen auf Strecken mit Bodenunebenheiten stehen im Fokus des neuen Assistenzsystems.

Neue Hardware für „Truck Mapping“ und GPS Leashing

Das Modul „Truck Mapping“ betrachtet den Staplereinsatz aus der Vogelperspektive. Die neue Telematik-Hardware ortet den Standort jedes einzelnen Fahrzeugs auf bis zu fünf Meter und visualisiert ihn auf einer Karte. Die Funktion eignet sich besonders bei großen Staplerflotte und weitläufigen Firmengelände. Das Modul erkennt beispielsweise, wo sich ein reparaturbedürftiges oder gestohlenes Gerät befindet. Grundlage bilden die per Satelliten-Ortung ermittelten Standortdaten des Fahrzeuges. Diese lassen sich ebenso wie Betriebsstunden oder Fehlercodes über das „Connect Portal“ abrufen, per Webservice in andere Systeme exportieren und dort auswerten. Zur genauen Positionsbestimmung nutzt die Hardware neben GPS weitere Satellitensysteme. Im kommenden Jahr soll die generische Plattform um die zusätzliche Funktion GPS Leashing (zu Deutsch: Anleinen) erweitert werden. Hierbei wird der Einsatzbereich des Flurförderzeugs mit einem virtuellen Zaun eingegrenzt. Verlässt das Gerät die festgelegte Zone, informiert das System die Verantwortlichen automatisch per E-Mail und ermöglicht eine zeitnahe Reaktion.

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