Locus Robotics stärkt autonome Kommissionierung mit Nexera-Technologie
Nach Angaben des Unternehmens erweitert „NeuraGrasp“ die Fähigkeiten von „Locus Array“ in der autonomen mobilen Handhabung. Die Lösung soll zusätzliche Artikelkategorien und Handhabungsprozesse erschließen, die bislang für bestehende Systeme schwer zugänglich waren. Damit zielt Locus Robotics auf Anwendungen in durchgängigen Fulfillment-Prozessen, in denen unterschiedliche Produkte automatisiert kommissioniert und gehandhabt werden müssen.
Das Unternehmen verweist dabei auf die Anforderungen realer Lagerumgebungen. Dort müssten Robotiklösungen mit einer hohen Varianz bei Formen, Oberflächen, Materialien, Porositäten und Gewichten umgehen. Die Übernahme soll die Roadmap von Locus Robotics in Richtung autonomer Robots-to-Goods-Kommissionierung beschleunigen.
Greifer passt sich Produkteigenschaften an
„NeuraGrasp“ kombiniert Greifintelligenz auf Basis künstlicher Intelligenz, integrierte Sensorik, Computer Vision und eine patentierte weiche Membranstruktur. Der Endeffektor passt sich dynamisch an die physischen Eigenschaften einzelner Artikel an. Dadurch soll ein einzelner Greifer unterschiedliche Produktarten handhaben können. Die Technologie wurde den Angaben zufolge über fünf Jahre entwickelt und in sechs Generationen weiterentwickelt. Locus Robotics nennt Tausende Betriebsstunden und mehrere zehn Millionen Picks als Validierungsbasis. Dazu hätten auch umfangreiche Tests mit kommerziellen Partnern gehört.
Autonome mobile Handhabung im Fokus
Mit der Integration will Locus Robotics das Einsatzspektrum von „Locus Array“ vergrößern. Die Kombination aus mobiler Robotik und intelligenter Greiftechnik soll Fulfillment-Prozesse ohne starre Infrastruktur unterstützen. Das Unternehmen positioniert die Übernahme damit als Schritt zur Erweiterung autonomer Kommissionier- und Handhabungsprozesse in Lagerumgebungen.
































