Linde Material Handling: Newsübersicht zu Automatisierung, Robotik und Logistiklösungen
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Dieser Artikel besteht aus folgenden Linde Material Handling News:
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2026:
- Linde Material Handling erweitert Baureihe um Elektrostapler mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie (23.04.2026)
- Linde Material Handling präsentiert aktuelle Fortschritte und neue Entwicklungen in Automatisierung und humanoider Robotik (09.04.2026)
- Lösungen für spezielle Branchenanforderungen von Linde MH (06.03.2026)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2025:
- Fenwick-Linde kooperiert mit Airbus bei automatisierten Logistiklösungen in Toulouse (11.11.2025)
- Linde Material Handling bringt sichtoptimierte Roadster-Version für neue Elektrostapler-Baureihe auf den Markt (22.09.2025)
- Linde MH erleichtert mit Softwarelösung Automatisierung der Intralogistik (18.02.2025)
- Linde Material Handling Deutschland und Royal Reesink vereinbaren die Akquisition der Pelzer Fördertechnik (24.01.2025)
- Neue Doppelstockbelader und Niederhubwagen von Linde MH für Einsätze unter beengten Platzverhältnissen (13.01.2025)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2024:
- Neuer Mitgänger-Hochhubwagen von Linde Material Handling für großes Anwendungsspektrum (03.09.2024)
- Linde: Automatisierung von einfach bis komplex (05.08.2024)
- Linde Material Handling bringt Niederhubwagen und Assistenzsystem für den Einsatz in ATEX-Zonen auf den Markt (27.05.2024)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2023:
- Ulrike Just übernimmt Markenverantwortung bei Linde Material Handling (20.11.2023)
- Vielseitiger, kompakter Niederhubwagen mit klappbarer Fahrerstandplattform von Linde MH (04.10.2023)
- Ganzheitliches Energiemanagement mit dem „Linde Energy Manager“ (03.07.2023)
- Neue Linde-Elektrostaplergeneration für Traglasten von 3,5 bis 5 Tonnen (26.05.2023)
- Neue Mastversionen von Linde Material Handling für mehr Ergonomie und Komfort (12.05.2023)
- Linde Material Handling: Neue Lösungen für wachsende Herausforderungen (10.04.2023)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2022:
- Zusammenarbeit mit Linde Material Handling: Idealworks erweitert sein Partnernetzwerk (01.09.2022)
- Neuer Schwerlastmast für Schubmaststapler von Linde Material Handling (29.08.2022)
- Linde-Dieselstapler unterstützt Lignopan Holzwerke aus Pfarrkirchen (24.08.2022)
- Continental präsentiert sich auf der World of Material Handling von Linde (21.06.2022)
- Elektro-Schwerlaststapler im Traglastbereich von 10 bis 18 Tonnen von Linde MH (20.06.2022)
- Neue Elektro-Schlepper und Plattformwagen von Linde Material Handling (03.05.2022)
- Linde Material Handling macht Welt intralogistischer Lösungen erlebbar (13.04.2022)
- Neue Transportroboter erweitern Automatisierungsportfolio von Linde Material Handling (28.03.2022)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2021:
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2020:
- Automatisierte Schubmaststapler und Hochhubwagen von Linde Material Handling (18.12.2020)
- Fusion von Pahlke und Schrader zu Linde Material Handling Rhein-Ruhr (09.12.2020)
- Extraschmale Fahrerstandhubwagen von Linde Material Handling (21.10.2020)
- Suffel erhält 75.000stes Linde-Fahrzeug (08.10.2020)
- Linde Material Handling erweitert Aufbereitungszentrum für Gebrauchtgeräte in Tschechien (28.04.2020)
- Neue Stapler-Generation und neue „Interaktive Warnweste“ von Linde auf dem Markt (25.03.2020)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2019:
- Linde Material Handling entwickelt Interaktive Warnweste (31.10.2019)
- Linde Material Handling erhält Excellence Award auf der Interairport Europe (11.10.2019)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2018:
- Neue Fahrersitzhubwagen von Linde Material Handling (17.10.2018)
- Christian Harm wird Finanzgeschäftsführer von Linde Material Handling (21.09.2018)
- Sabine Neuß geht von Linde zu Jungheinrich (29.08.2018)
- Linde Material Handling vervollständigt Lithium-Ionen-Portfolio (08.08.2018)
- Schöler erweitert Leistungsportfolio um Safety Scan von Linde (02.08.2018)
- Linde präsentiert neu entwickeltes optisches Warnsystem (26.06.2018)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2017:
- Andreas Krinninger bleibt bis 2021 Vorsitzender der Geschäftsführung von Linde Material Handling (23.02.2017)
- Linde Material Handling bringt neue Fahrerstandhubwagen auf den Markt (01.02.2017)
Linde Material Handling News aus dem Jahr 2013 - 2016:
- Kluckert und Laurent-Junge verstärken Kommunikationsteam bei Linde MH (22.12.2016)
- Linde-Gegengewichtsstapler mit Lithium-Ionen-Technologie (15.11.2016)
- Linde MH stellt neues Assistenzsystem für Schubmaststapler vor (08.10.2014)
- Neue Linde-Staplerflotte im Novelis Werk Nachterstedt (09.09.2014)
- 750 000. Linde-Stapler im Stammwerk Aschaffenburg gebaut (02.09.2014)
- Linde Material Handling erweitert sein Schubmaststaplerportfolio (13.08.2014)
- Linde MH stellt Fahrer-Assistenzsystem für Gabelstapler vor (29.04.2014)
- Gruma ist Deutschlands bester Händler von Linde-Staplern (24.03.2014)
- Linde MH bietet zwei neue Versionen für die optische Fahrweg-Warneinrichtung BlueSpot (11.11.2013)
- Unternehmenskommunikation neu strukturiert bei Linde MH (20.05.2013)
Linde Material Handling erweitert Baureihe um Elektrostapler mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie
News vom 23.04.2026 von Christina Kasper
Linde Material Handling bringt weitere Elektrogegengewichtsstapler mit fest integrierter Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt. Die neue Baureihe „Linde Ei“ umfasst Drei- und Vierradmodelle im Traglastbereich von 1,4 bis 2,0 Tonnen. Technisch basieren die Fahrzeuge auf den Standard-Elektrostaplern der Reihe „Linde E“ mit klassischem Wechselbatterie-Konzept. Die integrierte Lithium-Ionen-Batterie soll jedoch zusätzliche Spielräume bei Ergonomie, Sicherheit und Ladeinfrastruktur schaffen.
Die Modelle „Linde Ei14“ bis „Ei20“ sind laut Hersteller für leichte bis mittelschwere Einsätze im Ein- oder Zweischichtbetrieb ausgelegt. Der Betrieb ist bis -20 Grad Celsius möglich. Anders als bei klassischen Batteriekonzepten erfolge das Laden nicht zwingend über Nacht, sondern könne während des Einsatzes über Zwischenladungen stattfinden, etwa in Pausen. Weil die Lithium-Ionen-Batterien wartungsfrei seien und beim Laden keine Batteriegase freisetzen, wird laut Linde kein separater, belüfteter Laderaum benötigt. Auch die Kontrolle des Säurestands und das Nachfüllen von Wasser könnten entfallen. Ein optionales Onboard-Ladegerät soll den Einsatz zusätzlich flexibilisieren, da sich die Fahrzeuge an einer Steckdose laden lassen.
Einen wesentlichen Vorteil der neuen Bauweise sieht Linde im vergrößerten Platzangebot in der Kabine. Da der klassische Batterieraum entfällt, wächst der verfügbare Fußraum. Nach Angaben von Linde liegt die Beinfreiheit damit 35 Prozent über dem Branchendurchschnitt. Auch der Zugang zum Fahrzeug wurde überarbeitet. Die Einstiegsstufe befindet sich 40 Zentimeter über dem Boden. Das erleichtert das Ein- und Aussteigen.
Bewährte Antriebstechnik als Basis
Wie die Modelle „Linde E14“ bis „E20“ mit Wechselbatterie verfügen auch die neuen Varianten über 48-Volt-Technologie und wartungsfreie Asynchronmotoren. Die Dreiradversion ist mit Drehschemel-Lenkung ausgestattet, die Vierradversion mit einer Linde-Kombi-Lenkachse. Zusammen mit den kompakten Abmessungen soll das für hohe Umschlagleistung auch in beengten Arbeitsumgebungen sorgen.
Bei der Sicherheitsausstattung verweist der Hersteller auf eine schlanke Mastkonstruktion, die die Rundumsicht verbessert. Hinzu kommen serienmäßige Assistenzsysteme. Der „Curve Assist“ passt beispielsweise die Geschwindigkeit in Kurven automatisch an den Lenkeinschlag an. Der „Load Assist“ regelt über Drucksensoren und Hubhöhenschalter Neige-, Hub- oder Fahrfunktionen, um Kippunfälle zu vermeiden. Optional stehen weitere Systeme zur Verfügung. Dazu zählen der „Speed Assist“ zur automatischen Geschwindigkeitsanpassung bei der Einfahrt in Hallen, der „Safety Pilot“ zur Lastüberwachung und der „Safety Guard“ zur Absicherung von Warnzonen.
Digitale Funktionen über neue Systemarchitektur
Als Teil der neu entwickelten Linde-12XX-Staplergeneration verfügen die „Linde Ei14 – Ei20“ über eine elektrisch/elektronische-Systemarchitektur sowie umfassende Sensorik. Das ermöglicht vielfältige digitale Funktionen. Über die bei diesen Modellen optionale Datenübertragungseinheit können zum Beispiel Betriebsstunden und Fehlercodes drahtlos und sicher zu Flottenmanagement- oder Serviceanwendungen übertragen werden. Systemaktualisierungen oder zusätzliche Fahrzeugfunktionen lassen sich per Software-Update freischalten.
Linde Material Handling präsentiert aktuelle Fortschritte und neue Entwicklungen in Automatisierung und humanoider Robotik
News vom 09.04.2026 von Christina Kasper
Kaum ein Segment der Intralogistik entwickelt sich so dynamisch wie die Automatisierung. Auf der Logimat 2026 stellte Linde Material Handling (MH) die neue Baureihe „Linde I-MATIC core“ für spezielle Branchenanwendungen vor. Die hochindividualisierbaren AGV lassen sich mit Anbaugeräten wie Doppelpaletten- oder Papierrollenklammern ausstatten und bewegen schwere Lasten mit bis zu vier Tonnen auf eine Hubhöhe von bis zu 6,7 Meter. Highlight eines weiteren Live-Szenarios auf dem Messestand war ein humanoider Roboter.
Es hatte etwas von Science-Fiction: Über ein Tablet teiltten die Messebesucher dem humanoiden Roboter „Carl“ mit, ob sie eine Flasche Wasser oder eine Flasche Cola trinken möchten. Sobald er die Bestellung erhalten hatte, machte er sich auf den von ihm gewählten, optimalen Weg zum Regal. Dort angekommen, erkannte er die unterschiedlichen Flaschen und griff eine davon mit der linken oder rechten Hand. Das Besondere: Carl traf diese Entscheidungen selbstständig, der humanoide Roboter folgte weder einem komplett definierten Ablauf noch ist er ferngesteuert. Insbesondere die Erkennung der Flaschensorte sowie deren genauen Standorts und der Greifprozess werden vollständig autonom ausgeführt. Denn Carl hat in einem KI-Trainingsprozess gelernt, wie er die ihm gestellte Aufgabe selbstständig löst. „Wir zeigen mit dem humanoiden Roboter den nächsten Entwicklungsschritt bei der Kommissionierung. Bis daraus ein marktreifes Produkt wird, dauert es aber noch ein paar Jahre“, schilderte Jan-Niklas Freund, Manager Automation Sales Steering bei Linde MH. Eingebunden in den Kion-Konzern befinde man sich derzeit in einem frühen Entwicklungsstadium. Es gehe aktuell um strategisches Lernen. Das erfolge an den verschiedenen globalen Entwicklungsstandorten von Kion und in enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern.
Größeres Angebot für wachsende Nachfrage
Parallel zum wachsenden Einsatz von Automatisierungslösungen in den Unternehmen sind in den vergangenen Jahren auch die Anforderungen gestiegen. Beispielsweise, wenn in der Getränkeindustrie zwei Paletten mithilfe einer Doppelpalettenklammer gleichzeitig autonom ein- und ausgelagert oder mit einer angebauten Papierklammer schwere Papierrollen bewegt werden sollen. Dann sind robuste AGV mit höheren (Rest-)Tragfähigkeiten gefragt, die sich auf unterschiedliche Anwendungen anpassen lassen. Der auf der Logimat gezeigte autonome Hochhubwagen „Linde I-MATIC AC core“ verfügt über freitragende Gabeln, um geschlossene Ladungsträger zu transportieren oder Güter an Übergabestationen wie Rollbahnen aufzunehmen, die mit Radarmen nicht unterfahrbar sind. Das robuste Gegengewichtsfahrzeug ist für Lasten bis vier Tonnen und 600 Millimeter Lastschwerpunkt ausgelegt, die er auf eine Höhe von vier Metern hebt, beziehungweise für Lasten bis 3,5 Tonnen auf 6,7 Meter. Verschiedene Anbaugeräte machen die autonomen Schwergewichte zu multifunktionalen Logistikhelfern. Weitere Modelle der Baureihe sind für Tiefkühllager bis –25 Grad Celsius oder spezielle Lastträger konzipiert, um Waren im Breitganglager zu bewegen oder die Produktion mit Material zu ver- bzw. Fertigprodukte zu entsorgen. Ein weiteres Modell verfügt sogar über ein integriertes Förderband und kann Ladungsträger sowohl seitlich als auch von vorne aufnehmen und absetzen. Individuell in der Ausführung haben die Fahrzeuge allesamt Industriestandard und kommen aus der konzerneigenen Entwicklung und Fertigung. Softwareseitig basieren die Fahrzeuge auf der „MATIC:move+-Plattform“ und werden durch den Linde Warehouse Manager koordiniert. Er übernimmt die Steuerung, das Routing und die Übergaben im autonomen Warenfluss.
Standardisiert, individuell und stationär
Die weiteren Fahrzeuge des auf der Logimat gezeigten Live-Szenarios repräsentierten die beiden anderen Bereiche des Linde-Automatisierungsportfolios: standardisierte Fahrzeuge und stationäre Lösungen. Der autonome Hochhubwagen „Linde L-MATIC core“ kommt mit einer Arbeitsgangbreite von unter 2,5 Metern gut mit schmalen Gängen und engen Platzverhältnissen zurecht und eignet sich für Standardaufgaben wie Bodentransporte sowie das Ein- und Auslagern in niedrigen Höhen. Zur weiteren Produktpalette standardisierter Fahrzeuge gehören außerdem verschiedene (Gegengewichts-)Hochhubwagen sowie ein Schubmaststapler, ein Schmalganggerät sowie AMR.
Lösungen für spezielle Branchenanforderungen von Linde MH
News vom 06.03.2026 von Christina Kasper
Wenn sich am 24. März die Eingangstüren des Stuttgarter Messegeländes öffnen, ist für die Besucherinnen und Besucher auf dem über 600 Quadratmeter großen, zentral in Halle 10 gelegenen Messestand von Linde MH (Standnummern B21, B17 und C38) alles vorbereitet: Ein Live-Szenario demonstriert Kompetenz und Know-how bei der Entwicklung hin zu einer stärkeren Automatisierung von Lagerprozessen. Fahrzeugexponate bieten die Möglichkeit für Touch & Feel und an den Bildschirmen werden neueste digitale Lösungen vorgeführt.
Außerhalb der Halle, im wenige Schritte entfernten Ladehof zwischen Halle 8 und 10, erhalten die Besucher individuelle Vorführungen oder können Stapler selbst fahren und sich von der besonderen Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit überzeugen. Eine weitere Ausstellungsfläche mit Beratung befindet sich im Messepark zwischen den Hallen 9 und 10.
Neben dem standardisierten Automatisierungsportfolio zeigt Linde MH auf dem Messestand maßgeschneiderte Lösungen für spezielle Branchenanforderungen, wie beispielsweise der Getränkeindustrie mit komplexen und schweren Ladungsträgern. Sie sind Teil der individualisierten Portfolio-Linie „Linde I-Matic“, mit der Lösungen für unterschiedlichste Ladungsträger auch über drei Tonnen realisiert werden können.
Im Mittelpunkt der digitalen Lösungen steht die Kundenplattform „myLinde“. Das cloudbasierte Webportal bündelt zentrale Flottenmanagement-, Sicherheits- und Energielösungen und überzeugt durch ein intuitives, übersichtliches Bedienkonzept. Gleichzeitig rückt die datenbasierte und zunehmend KI‑gestützte Entscheidungsfindung weiter in den Vordergrund: Mit einer integrierten KI‑Chat-Funktion können Anwender Flottendaten nun direkt per natürlicher Sprache abrufen. Die KI greift dafür auf sämtliche Daten der in „myLinde“ erfassten Fahrzeuge zu und sorgt für eine besonders einfache, schnelle und skalierbare Interaktion – geeignet für kleine Betriebe ebenso wie für große Unternehmensflotten.
Halle 10, Stand B21, B17 und C38
Fenwick-Linde kooperiert mit Airbus bei automatisierten Logistiklösungen in Toulouse
News vom 11.11.2025 von Christina Kasper
Fenwick-Linde, französisches Tochterunternehmen von Linde Material Handling, verkündet seine Partnerschaft mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus für den Einsatz automatisierter Logistiklösungen am Standort Jean-Luc Lagardère in Toulouse, wo die Flugzeuge der A320-Familie montiert werden.
Fenwick-Linde hat mit Unterstützung seines regionalen Händlers Bastide Manutention eine Reihe von Roboterlösungen in Betrieb genommen, die dabei helfen, die Effizienz und Sicherheit der Logistikprozesse von Airbus zu optimieren. Zu diesen Innovationen gehören automatisierte „R-Matic“-Schubmaststapler (FTF), die für einen zuverlässigeren Materialfluss und bessere Arbeitsbedingungen sorgen. „Unsere Lösungen helfen Airbus dabei, ihre anspruchsvollen Leistungserwartungen zu erfüllen“, betont Jérôme Garnier, Direktor für Vertrieb und Marketing von Fenwick-Linde. „Unsere enge Zusammenarbeit mit Airbus zeigt unser Engagement für die Bereitstellung innovativer, qualitativ hochwertiger Systeme, um die Anforderungen unserer anspruchsvollsten Kunden zu erfüllen.“ Die Lösungen können an verschiedene Einsatzumgebungen angepasst werden und erfüllen die Herausforderungen unterschiedlichster Unternehmensarten, vom KMU bis zum großen Konzern. „Mit unseren engagierten Teams sind wir in der Lage, unseren Kunden einen umfassenden Pre-Sales-Ansatz und ein einzigartiges Serviceangebot anzubieten“, so Jérôme Garnier.
Ein bedeutender Fortschritt in Richtung Industrie 4.0
Die Integration automatisierter Fenwick-Linde-Systeme trägt zur Modernisierung der neuen Montagelinie von Airbus für die A320-Familie in Toulouse bei. Der „R-Matic“ unterstützt bei einem besseren Management der Lieferkette, unter anderem durch die präzise Lieferung von Teilen zu den Bedienern an der Montagelinie. Diese Just-in-time-Beschaffung hilft dabei, Produktionsunterbrechungen zu verhindern und die Gesamteffizienz des Betriebsablaufs zu verbessern.
Darüber hinaus übernehmen FTF autonom die Ver- und Entsorgung an den Arbeitsplätzen „an Bord“ und die Bestandsauffüllung. Dadurch werden sich wiederholende manuelle Aufgaben reduziert, und die Mitarbeiter können sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren. Dieses automatisierte Bestands- und Liefermanagement bis zu einer Höhe von acht Metern steigert die Produktivität am Standort erheblich und hilft gleichzeitig, die Ergonomie und Sicherheit der Mitarbeiter weiter zu verbessern.
Optimierung von Produktionszyklen
Die Lösungen von Fenwick-Linde tragen durch optimierte Abläufe und kürzere Wartezeiten zu kürzeren Produktionszyklen bei. Die Automatisierung von Logistikprozessen führt auch zu einer Verbesserung der betrieblichen Rentabilität durch geringere Lagerhaltungs- und Bereitstellungskosten. Zudem ermöglichen die automatisierten Lösungen von Fenwick-Linde eine effizientere Nutzung von Ressourcen.
Stufenweise Einführung
Dieses ehrgeizige Projekt wird in mehreren Phasen über mehr als ein Jahr abgewickelt, je nachdem, wann die jeweilige Station von Airbus eröffnet wird. Es startete erfolgreich mit der Einweihung der neuen Montagelinie der A320-Familie, einem symbolischen Moment, in Toulouse. „Die Teams von Fenwick-Linde begleiten und erfüllen die Bedürfnisse von Airbus in jeder Phase dieses strategischen Projekts: von der Konzeption der Lösung über die Inbetriebnahme und die notwendigen Anpassungen der Programmierung bis hin zur Betriebsüberwachung. Heute trägt unsere Lösung aktiv zur Produktion am Standort bei, und darauf sind wir sehr stolz“, erklärt Jérémy Chaput, Leiter des Rollouts dieses Intralogistik-Projekts bei Fenwick-Linde.
Linde Material Handling bringt sichtoptimierte Roadster-Version für neue Elektrostapler-Baureihe auf den Markt
News vom 22.09.2025 von Redaktion (allg.)
Ab sofort gibt es mit dem „Linde-Xi-Roadster“ für die neuen Elektro-Gegengewichtsstapler von Linde Material Handling (MH) im Traglastbereich bis 2,0 Tonnen insgesamt sieben weitere Modelle für maximale Sicht. Als Drei- oder Vierradvariante verfügen sie über ein Fahrerschutzdach ohne A-Säulen und gewähren den Bedienern zusammen mit weiteren sichtoptimierten Konstruktionsmerkmalen deutlich größere Blickfelder nach vorne sowie zu den Seiten und nach oben. Den Fahrern verschafft dies mehr Sicherheit beim Fahren und Heben, gleichzeitig können sie effizienter und produktiver arbeiten.
Sicht ist Sicherheit ist Produktivität – auf diese einfache Formel bringt es Richard Bozem, Senior Strategy and Portfolio Manager Counterbalance Trucks bei Linde Material Handling, wenn es um das tagtägliche Handling mit dem Stapler geht. „Je freier die Bediener auf den Fahrweg, die Umgebung des Staplers sowie die Gabelzinken mit der darauf befindlichen Last schauen können, desto fokussierter und effizienter können sie arbeiten“, erklärt der Produktexperte. Die Fahrer sehen im Umfeld auftauchende Personen oder Hindernisse frühzeitig, was für eine höhere betriebliche Sicherheit sorgt. Gleichzeitig ist eine gute Sicht wichtig für ein schnelles und exaktes Positionieren von Fahrzeug und Last, um einen hohen Durchsatz in Lager- und Produktionsbereichen zu erzielen.
Maßgeschneidert macht den Unterschied
Einmal mehr wird Linde MH dem Anspruch gerecht, für jeden individuellen Einsatzfall ein maßgeschneidertes Fahrzeugmodell anzubieten. Der Roadster spielt seine Vorteile vor allem dann aus, wenn besondere Ansprüche an Sicht, Sicherheit und Ergonomie gestellt werden. Beispielsweise, weil die zu transportierende Last groß und sperrig ist, aber exakt positioniert werden muss, oder weil die zu bedienenden Regalbereiche bzw. Lkw-Ladeflächen genaues Manövrieren und deshalb besonders gute Sicht erfordern. Dann profitieren die Fahrer von den großen Sichtfenstern, die ihnen das spezielle Fahrerschutzdach der Roadster-Modelle bietet und das es aufgrund der damit verbundenen obenliegenden Neigezylinder nur bei Linde MH gibt. Das größte Plus an Sicht wird durch den Wegfall der A-Säulen erreicht, die normalerweise den Blick rechts und links des Hubmastes einschränken. Hinzu kommt das abgesenkte Stirnblech im Frontbereich, für bessere Sicht auf die Gabelzinken, sowie schlanke B-Säulen zur Unterstützung beim Rückwärtsfahren. Um den Bedienern auch nach oben beim Ein- und Auslagern der Waren viel freie Sicht zu gewähren, sind alle Dach- und Querstreben möglichst schmal ausgeführt. Für einen gänzlich ungehinderten Blick nach oben gibt es optional eine durchgehende Scheibe aus Panzerglas. Sie schützt die Fahrer zuverlässig vor herabfallenden Gegenständen, was durch die Erfüllung einschlägiger Normen und intensive eigene Tests bestätigt wurde.
Ein weiteres Highlight des neuen Roadsters ist die „Linde Steer Control“, bei der das standardmäßig verbaute Lenkrad wahlweise durch ein Mini-Wheel oder einen Joystick ersetzt wird. „Integriert in eine breite Armauflage auf der linken Seite, zahlen diese beiden Ausstattungsoptionen sowohl auf eine bessere Sicht als auch höhere Ergonomie ein und sind der perfekte Match für den neuen Roadster“, betont Portfoliomanager Bozem.
Basis des Roadsters ist innovative Elektrostapler-Baureihe
Die Modelle Linde Xi14 bis Xi20 R (Dreirad) und Linde Xi16 bis Xi20 R (Vierrad) basieren auf der entsprechenden Standardversion der neuen Elektrostapler-Baureihe mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie. Zu den daraus resultierenden Vorteilen gehört der trotz kompakter Fahrzeugabmessungen sehr geräumige Arbeitsplatz mit viel Bein- und Kopffreiheit sowie großzügiger Trittstufe für bequemes Ein- und Aussteigen. Identisch zur Standardversion, dem Linde Xi, sind zudem die performanten, dabei sparsamen Synchron-Reluktanz-Motoren für höchste Performanceansprüche sowie die hohen Resttragfähigkeiten. Das Gleiche gilt für alle verfügbaren Ausstattungsoptionen, beispielsweise Sitz- oder Mastvarianten, was für ein Höchstmaß an Individualisierbarkeit sorgt. Und last, but not least kommen die vielen weiteren Vorteile der neuen Baureihe zum Tragen, wie das Konzept zur Schwingungsabkopplung an Antriebsachse, Lenkachse und Hubmast.
Betriebskosten runter, Nachhaltigkeit rauf
Neben den wartungsfreien Großkomponenten Motoren und Batterie ist die gesamte Konstruktion des Fahrzeugs auf höchstmögliche Servicefreundlichkeit getrimmt. Die Zielsetzung dabei: einerseits die Betriebs- und Wartungskosten so weit wie möglich zu reduzieren und andererseits einen möglichst großen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Ein Beispiel ist die Erweiterung der Wartungsintervalle für den Tausch von Hydrauliköl und -filtern auf 6.000 Betriebsstunden – ein neuer Industriestandard, der den Gesamtverbrauch an Hydrauliköl über die Lebenszeit des Fahrzeugs spürbar senkt, Abfall reduziert und weniger Stillstandsszeiten verursacht.


(Bildquelle: Linde)
Linde MH erleichtert mit Softwarelösung Automatisierung der Intralogistik
News vom 18.02.2025 von Redaktion (allg.)
Mit der Softwarelösung „MATIC:move“ von Linde Material Handling (MH) können Unternehmen ihre Intralogistik ab sofort noch schneller und kostengünstiger automatisieren, denn Implementierung und Steuerung der FTS sollen deutlich vereinfacht werden. Zum Einsatz kommt die Software jetzt auch im rein automatisiert fahrenden Hochhubwagen „Linde L-MATIC core“, der im Februar 2025 auf den Markt kommt. Das Gerät verfügt außerdem über eine integrierte Lithium-Ionen-Batterie und erleichtert dank kompakter Bauweise Einsätze unter beengten Platzverhältnissen in Lager und Produktion.
Hauptvorteile der Software „MATIC:move“ sind die unkomplizierte Plan- und die verkürzte, schnelle Implementierbarkeit von automatisierten Materialflussprozessen. „Das geht so weit, dass sich einfache Streckentransporte zwischen zwei Punkten innerhalb eines Tages aufsetzen lassen“, so Pascal Kuster. Fällige Wartungen oder anfallende Servicearbeiten können von geschulten Servicetechnikern erledigt werden, dezidierte Robotik-Spezialisten sind dafür nicht mehr erforderlich. Die Navigation des Fahrzeugs im Raum erfolgt über Reflektoren, die an markanten Punkten der Infrastruktur verteilt werden, beispielsweise in Kurven, an Quellen oder Senken sowie Lade- und Servicepunkten. Um die Software mit Daten zu füttern, fährt das automatisierte Flurförderzeug die Strecke ab und erstellt eine digitale Karte der Lagerumgebung. Anschließend lassen sich auf dem Computerbildschirm nach dem „Drag & Drop“-Prinzip die Aufnahme- und Ablagepunkte der Fahrzeuge sowie die Fahrtrouten planen.
Die Software ist ausgelegt für kleinere Flotten mit bis zu fünf Flurförderzeugen vom selben Fahrzeugtyp und standardisierte Ladungsträger wie zum Beispiel Europalette und Gitterboxen. Besonders im Fokus sind Horizontaltransporte in Lager-, Produktions- sowie Wareneingangs- und Versandbereichen. Auch Mischverkehre mit manuell betriebenen Flurförderzeugen und Fußgängern lassen sich abbilden. Im Ergebnis punktet die Lösung mit deutlich geringeren Investitionskosten. „In vielen Fällen liegt die Amortisationsdauer bei rund zwei Jahren“, konkretisiert Jan-Niklas Freund, Manager Automation Sales Steering bei Linde MH.
Neuer vollautomatisierter Hochhubwagen
Die Software „MATIC:move“ kommt bereits im automatisierten Hochhubwagen „Linde L MATIC HD k“ zum Einsatz. Das automatisiert und manuell zu bedienende Fahrzeug verfügt über 1,6 Tonnen Traglast und eine Hubhöhe von 3,8 Metern, ist in Breitganglagern oder zur Andienung von Schmalganganwendungen tätig. Mit dem rein automatisierten „Linde L-MATIC core“ steht jetzt das nächste Fahrzeug mit der neuen Softwarelösung bereit. Er verfügt über eine Traglast von 1,2 Tonnen und eine Hubhöhe von 1,78 Metern, hat eine integrierte Lithium-Ionen-Batterie, aber keine Deichsel mehr und kommt mit einer Arbeitsgangbreite von unter 2,5 Metern zurecht.
Für einen sicheren Betrieb verfügt der „Linde L-MATIC core“ standardmäßig über ein 360-Grad-Sicherheitsumfeld sowie Emergency-Stop-Schalter, mit denen das Fahrzeug von mehreren Seiten auf Knopfdruck angehalten werden kann. Optional lässt sich das Fahrzeug mit weiteren Sicherheitsfeatures wie dem „Linde Bluespot“ oder den „Linde Red Warning Lines“ ausstatten. Das Laden der Batterie erfolgt manuell oder automatisch mittels Induktionsladung.
Geht es um Automatisierungsvorhaben mit höherem Komplexitätsgrad oder ist eine Ausweitung der Automatisierung geplant, können die Kunden nahtlos an „MATIC:move“ anknüpfen. Zum Einsatz kommt dann das breite Portfolio an Flurförderzeugen und die Software „MATIC:move+“, mit der sich Flotten mit bis zu 150 Fahrzeugen automatisieren lassen. Die erweiterte Software lässt sich über Schnittstellen an Warehouse-Management-, Warehouse-Control- und Enterprise-Resource-Planning-Systeme anbinden. Das Leistungsspektrum reicht von einer Visualisierung des aktuellen Zustands der Fahrzeuge über ihre Verfügbarkeit und Auslastung bis zum Batteriemanagement.
„Aufgrund der Skalierbarkeit der Software erhält jeder Kunde die für ihn passende Lösung – sowohl bei sogenannten Brownfield-Anwendungen mit historisch gewachsenen Betriebsstätten als auch bei Neuplanungen auf der grünen Wiese“, ergänzt Pascal Kuster. Zudem können Betriebe „klein anfangen“ und Schritt für Schritt die Automatisierung ausweiten.
Linde Material Handling Deutschland und Royal Reesink vereinbaren die Akquisition der Pelzer Fördertechnik
News vom 24.01.2025 von Redaktion (allg.)
Die Linde Material Handling GmbH ist seit dem 1. November alleiniger Gesellschafter des Linde-Netzwerkpartners Pelzer Fördertechnik GmbH, Kerpen. Der Lösungsanbieter für die Intralogistik hat die restlichen Gesellschaftsanteile von der Reesink GmbH, Teil von Royal Reesink, übernommen. Damit stärkt Linde Material Handling (MH) seine Kundenbeziehungen in Nordrhein-Westfalen und sichert sich das Potenzial für die weitere positive Geschäftsentwicklung in der Region.
Linde MH hat sich nach konstruktiven Verhandlungen mit dem vorherigen Mehrheitsgesellschafter, der Reesink GmbH, Teil von Royal Reesink, darauf geeinigt, dessen Gesellschaftsanteile an der Pelzer Fördertechnik GmbH zu übernehmen. Die Pelzer Fördertechnik mit Sitz in Kerpen steht seit 55 Jahren mit rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 120 Servicetechnikern, als Vertragshändler für Linde-Produkte und -Lösungen im Dienst der Kunden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir uns im Interesse unserer Kunden in dieser bedeutenden Industrieregion Deutschlands stärker engagieren und für eine stabile Fortführung der langjährigen Kundenbeziehungen eintreten können“, sagt Jérôme Wencker, Vertreter der Geschäftsführung Linde Material Handling Deutschland.
„Mit dem breiten und dichten Netz an Verkaufsniederlassungen, Vertragshändlern und Servicestützpunkten ist die Marke Linde stets ganz nah an den Kunden. Standorte in unserer Vertriebsorganisation langfristig zu sichern, ist daher auch aus strategischer Sicht für uns sehr wichtig“, ergänzt Ulrike Just, Geschäftsführerin Sales & Service Linde Material Handling GmbH und Mitglied des Management Board EMEA.
Neue Doppelstockbelader und Niederhubwagen von Linde MH für Einsätze unter beengten Platzverhältnissen
News vom 13.01.2025 von Redaktion (allg.)
Mit neuen, kompakten Doppelstockbeladern und einem Niederhubwagen erleichtert Linde Material Handling (MH) das Manövrieren unter engen Platzverhältnissen in Logistik, Handel und Produktion. Eine optionale, aktive Fußschutzleiste beugt Verletzungen vor. Der Niederhubwagen verfügt zudem über einen ergonomischen Hub für rücken- und knieschonendes Kommissionieren.
Die Modelle „Linde D06“ bis „D10“, die gleichzeitig Traglasten von 0,6 beziehungsweise 0,8 oder 1,0 Tonnen auf dem Freihub sowie 1,0 Tonnen zusätzlich auf dem Initialhub bewegen können, gibt es mit unterschiedlichen Batterieausführungen. Besonders kurz ist der Abstand zwischen Chassis und Gabelzinkenrückwand (l2-Maß) in der Ausführung mit kompakter Lithium-Ionen-Batterie: Die Fahrzeuglänge beim „Linde D06“ beträgt gerade einmal 592 Millimeter. Ein Novum ist der Doppelstockbelader „Linde D08 M“ mit Monomast. Das Modell mit 0,8 Tonnen Traglast auf dem Freihub sowie 1,0 Tonnen auf dem Initialhub und 1.590 Millimetern Hubhöhe verfügt dank kompakter Lithium-Ionen-Batterie über ein komprimiertes Design. Es eignet sich beispielsweise für Anwendungen im Einzelhandel, um Waren aus dem Lagerbereich zu den Verkaufsflächen zu transportieren und Regale zu bestücken. Der Monomast bietet eine erweiterte Sicht auf Last und Fahrzeugumgebung, wodurch die Bediener nicht nur schneller, sondern auch sicherer arbeiten können. Alle Fahrzeuge der neuen Doppelstock-Modellreihe haben eine Fünf-Punkt-Auflage mit zentriertem Antriebsrad. Diese sorgt für Stabilität bei Bodenunebenheiten oder dem Transport über Rampen. Dank der speziellen „Linde OptiLift“-Hubmaststeuerung reguliert der Bediener die Geschwindigkeit des Hubs präzise über einen Taster am Deichselkopf.
Niederhubwagenmodell mit Fokus auf Ergonomie
Der neue Mitgänger-Niederhubwagen „Linde T16 L“ zielt auf verbesserten Komfort beim Kommissionieren von Aufträgen im Onlinehandel oder dem Auffüllen von Regalen in Supermärkten. Speziell für diese Anforderungen gibt es den ergonomischen Hub. Über Schalter an der Deichsel sowie den Fahrzeugseiten lassen sich die Gabeln stufenlos auf eine maximale Arbeitshöhe von 675 Millimeter anheben und ermöglichen dem Bediener, die Waren in einer gesundheitsschonenden Haltung auf dem Fahrzeug abzulegen.
Sowohl die Doppelstockbelader als auch das Niederhubwagenmodell verfügen mit 1.742 Millimetern Länge (l1-Maß) und 720 Millimetern Breite über eine sehr kompakte Bauweise und sind Linde zufolge nochmals wendiger als die Vorgängermodelle. Als Energieoptionen stehen Lithium-Ionen- sowie Blei-Säure-Batterien zur Verfügung. Die Lithium-Ionen-Batterien gibt es trogbasiert oder in kompakter Ausführung, mit Letzterer ist das Fahrzeugdesign besonders kompakt. Der leistungsfähige Fahrmotor sorgt für ausreichend Power und bis zu 20 Prozent Steigfähigkeit. Neu im Bereich der Sicherheitsausstattung ist die optionale aktive Fußschutzleiste. Sie registriert Berührungen und bremst das Fahrzeug automatisch ab oder bremst ab und fährt zurück. Zur Standardausstattung gehören die tiefgezogene Chassis-Schürze, die verhindert, dass die Füße des Bedieners unter das Fahrzeug geraten, oder die tief angesetzte Deichsel, die einen großen Sicherheitsabstand zwischen Fahrzeug und Bediener schafft. Für mehr Komfort sorgt die Autolift-Funktion. Bei dieser Ausstattungsoption fahren die Gabelzinken automatisch nach unten, wenn der Bediener Waren ablegt, beziehungsweise nach oben, wenn er Waren von der Palette herunternimmt, was ihm Zeit spart.
Neuer Mitgänger-Hochhubwagen von Linde Material Handling für großes Anwendungsspektrum
News vom 03.09.2024 von Redaktion (allg.)
Mit dem Hochhubwagen L10 – L16 B bringt Linde Material Handling (MH) ein neues, kompaktes Mitgängerfahrzeug auf den Markt. Die Modelle im Traglastbereich von 1,0 bis 1,6 Tonnen und Hub-Höhen bis 5,47 Metern sind für eine sehr breite Palette an Transportaufgaben in Lager- und Produktionsbereichen konzipiert. Dank ihrer kurzen Bauweise sind sie Linde zufolge außerdem die perfekten Helfer für den Warenumschlag in engen Gängen und Ladezonen. Zwei weitere Modelle bewegen Paletten mit unten geschlossenen Gabelöffnungen sowie Kleincontainer.
„Kaum eine Produktgruppe aus dem Segment der Lagertechnikgeräte ist so vielseitig einsetzbar wie die manuellen Elektro-Hochhubwagen“, sagt Marc Castro, Portfolio-Manager Warehouse Trucks bei Linde MH. Die allseits bewährten Allrounder decken einen Großteil der Anwendungen im Lager ab: Sie stapeln und bewegen Paletten auf Bereitstellungsflächen und in Pufferzonen, bringen Material an die Produktionslinien, lagern Waren im Regal ein und aus, helfen beim Nachfüllen in Supermärkten oder finden als Arbeitstisch Verwendung. Dabei kommt der Manövrierbarkeit der Fahrzeuge eine große Bedeutung zu, denn Platz ist fast immer ein Thema – egal ob in Ladezonen, engen Gängen oder am Montageband.
Flexible Einsatzmöglichkeiten
Deshalb wurde bei der Entwicklung der elektrischen Linde-Hochhubwagenbaureihe auf die Abmessungen besonderer Wert gelegt. „Sie gehören zu den kompaktesten Modellen im gesamten Wettbewerbsumfeld“, hebt Produktexperte Marc Castro hervor. In der kürzesten Ausführung misst der „Linde L10 B“, ausgestattet mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie und Simplex-Mast, vom Chassis bis zum Gabelträger (l2-Maß) nur 568 Millimeter, der Wenderadius liegt bei 1.420 Millimetern. Verfügbar ist die Modellreihe aber auch mit Batterietrog und Blei-Säure-Batterien mit Nennladungen von 200 Amperestunden und 250 Amperestunden sowie Lithium-Ionen-Batterien mit Leistungen von drei bis sechs Kilowattstunden. Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Ladegeräte lassen sich die Geräte optional mit einem integrierten Ladegerät ausstatten, wodurch das Zwischenladen an jeder Steckdose möglich ist.
Es gibt fünf verschiedene Masttypen, um die Fahrzeuge an die individuellen Gegebenheiten in den Kundenunternehmen anzupassen. Hinzu kommt eine große Zahl an Ausstattungsoptionen, die dafür sorgt, dass die Verkaufsberater ein für jeden Einsatz maßgeschneidertes Fahrzeug konfigurieren können: Der Initialhub sorgt für mehr Bodenfreiheit beim Überwinden von Unebenheiten sowie dem Befahren von Rampen, mit der Doppelstockausführung lassen sich beispielsweise zwei Paletten gleichzeitig über längere Strecken transportieren. Für den Transport von unten geschlossenen Paletten oder speziellen Ladungsträgern stehen die Spreizen-Stapler „Linde L10 – L12 AS“ mit 1,0 und 1,2 Tonnen Tragfähigkeit im Produktkatalog.
Sicherheit, Ergonomie und Flottenmanagement bieten zahlreiche Vorteile
Um produktiv zu arbeiten, sind laut Linde vor allem zwei Dinge wichtig: ein möglichst hoher Bedienkomfort sowie eine passgenaue Sicherheitsausstattung, die den Bediener, die Last und die Lagerinfrastruktur schützt. Bewährt hat sich die für Linde typische, asymmetrisch angebrachte Deichsel, die den Bediener automatisch innerhalb der Fahrzeugkontur hält. Durch den langen Deichselarm befindet sich der Bediener außerdem während der bis zu sechs Kilometer pro Stunde schnellen Fahrt in einem sicheren Abstand zum Fahrzeug. Einen weiteren Safety-Beitrag leistet das tiefgezogene Chassis, denn es verhindert, dass die Füße des Bedieners unter die Stahlschürze gelangen und ihn einklemmen. Hinzu kommt die „aktive Fußschutzleiste“ als neue Standardoption. Sie registriert Berührungen und bremst das Fahrzeug daraufhin automatisch ab. In einer weiteren Variante bewegt sich das Fahrzeug im Fall einer Berührung aktiv vom Bediener weg.
Das „Linde Load Management“ gibt es ebenfalls in zwei Varianten. In der Standardversion ermittelt das System das Lastgewicht auf den Gabelzinken. In der erweiterten Version wird zusätzlich die Resttragfähigkeit in Echtzeit überwacht und der Bediener mit optischen sowie akustischen Warnsignalen vor kritischen Zuständen gewarnt. Überschreitet das Lastgewicht die maximale Tragfähigkeit, sperrt das System die Hubfunktion und verhindert weiteres Anheben. Ebenso werden die Fahrgeschwindigkeit sowie die Beschleunigung in Abhängigkeit von Hubhöhe, Lastgewicht und Lenkwinkel gesteuert. Eine weitere wichtige Ausstattungsoption ist die Vernetzung mit Datenübertragung in beide Richtungen.
Linde: Automatisierung von einfach bis komplex
News vom 05.08.2024 von Redaktion (allg.)
Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine stärker automatisierte Intralogistik verbessern wollen, finden bei Linde Material Handling (MH) alles aus einer Hand: ein breites Portfolio an Fahrerlosen Transportsystemen und mobilen Robotern (AMR) von klein bis groß für einfache bis hin zu komplexen Projekten sowie eine in den letzten Jahren stark gewachsene Zahl an Experten, die eine professionelle Planung und Umsetzung sicherstellen.
Mit dem „Linde L-Matic HD k“ kommt jetzt ein weiteres Fahrzeugmodell für diese und weitere Anwendungen auf den Markt. Der automatisierte Hochhubwagen bewegt Waren mit bis zu 1,6 Tonnen zwischen Förderbändern, Gestellen, markierten Bodenflächen oder Regalplätzen und lagert sie auf bis zu 3,8 Metern ein und aus. Das Lagertechnikgerät verfügt über diverse Sicherheitsscanner, die 360 Grad überwachen, sowie diverse Lastsensoren und ist mit einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 7,2 Kilometern pro Stunde unterwegs. Bereits heute erfüllt es die technischen Sicherheitsanforderungen der europäischen Norm ISO 3691-4 für fahrerlose Flurförderzeuge. Optional lässt sich der Hochhubwagen unter anderem mit „Linde Bluespot“, Warnleuchten, einem zweiten Lastsensor und einer zusätzlichen Hinderniserkennung ausstatten. Seine Energie bezieht der „Linde L-Matic HD k“ wahlweise aus einer Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterie, passende Ladegeräte werden wie das Fahrzeug selbst ab Werk geliefert. Für das (Zwischen-)Laden gibt es verschiedene Optionen, manuell und vollautomatisch. In letztgenanntem Fall verbindet sich das Fahrzeug selbstständig mit einer Ladestation, wodurch sich die maximale Einsatzzeit von rund 18 Stunden auf einen 24/7-Betrieb ausweiten lässt. Zwei unterschiedliche Softwarelösungen für die Inbetriebnahme sorgen für eine schnelle Implementierung der Geräte. Weitere Besonderheit: Den Service erledigen geschulte Techniker, die kurzen Reparatur- und Wartungszeiten sorgen für eine höhere Verfügbarkeit der Fahrzeuge im Einsatz.
Der 1.785 Millimeter lange und 840 Millimeter breite automatisierte Hochubwagen „Linde L-MATIC C“ wiederum ist mit fest verbauter Lithium-Ionen-Batterie eine flexible, skalierbare Option für Palettentransporte, die bisher mit größeren, manuell bedienten Flurförderzeugen erledigt wurden. Auch bei diesem Fahrzeug gibt es eine neue Software für die
Inbetriebnahme.
Linde Material Handling bringt Niederhubwagen und Assistenzsystem für den Einsatz in ATEX-Zonen auf den Markt
News vom 27.05.2024 von Redaktion (allg.)
Zur Achema, der Weltleitmesse für die Prozessindustrie, zeigt Linde Material Handling (MH) vom 10. bis 14. Juni in Frankfurt am Main am Stand G13 in Halle 4.1 Neuheiten aus dem EX-Schutz-Programm: Die drei elektrischen Niederhubwagen-Modelle Linde T16 EX bis T20 EX haben ein kompaktes Design und sind für Lasttransporte auf engstem Raum konzipiert. Ebenfalls neu ist das auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Kamerasystem „Reverse Assist Camera“ für EX-geschützte Gegengewichtsstapler. Es identifiziert Personen im rückwärtigen Raum und warnt die Fahrer gezielt und stufenweise vor möglichen Kollisionen.
„Jedes neue EX-geschützte Fahrzeugmodell von Linde MH wird bereits mit der Nullserie des Serienfahrzeugs entwickelt. Auf diese Weise profitieren Kunden aus der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- oder Lebensmittelindustrie zeitnah von den Vorteilen der technischen Weiterentwicklungen“, erläutert Elke Karnarski, Produktmanagerin EX-Proof Trucks & Safety Solutions bei Linde Material Handling.
Mit dem Linde T16 EX bis T20 EX kommt ein neues kompaktes Mitgängergerät auf den Markt. Es verfügt über ein robustes Chassis sowie verstärkte Gabelzinken und ist für Traglasten bis zwei Tonnen ausgelegt. Verfügbar sind die Modelle in den Gerätekategorien 2G/2D sowie 3G/3D für die ATEX-Zonen 1/21 und 2/22. Dank der kurzen, schmalen Bauart, des kleinen Wenderadius und der intuitiven Lenkung und Bedienung lassen sich die Geräte einfach und schnell auf engem Raum manövrieren. Entsprechende EX-Schutz-Maßnahmen umfassen den Zündschutz vor elektrischen und mechanischen Funken, die konstante Temperaturüberwachung relevanter Komponenten sowie Vorkehrungen zur Vermeidung elektrostatischer Aufladung. Die tief angebrachte Deichsel sorgt für einen großen Sicherheitsabstand zum Bediener, die aktive Fußschutzleiste und das tief gezogene Chassis schützen ebenfalls vor Verletzungen. Gleichzeitig informiert das mittig angeordnete Multifunktionsdisplay über wichtige Fahrzeugparameter – etwa den Batterieladezustand oder die nächste Wartung.
Sicherheitsrelevante Messwerte zeigt die Linde-EX-Monitoring-App an und gibt Bedienern und Flottenmanagern im Bedarfsfall konkrete Handlungsanweisungen. Gleichzeitig ermöglicht die Anwendung vorbeugende, gebündelte Wartungsmaßnahmen und stellt auf diese Weise eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge sicher.
KI-basierte Personenerkennung für einen intelligenten Unfallschutz
Mit der „Linde Reverse Assist Camera“ wird jetzt ein innovatives Assistenzsystem für die Gerätekategorien 2G/2D (ATEX-Zone 1/21) bzw. 3G/3D (ATEX-Zone 2/22) nutzbar. Die mithilfe von Künstlicher Intelligenz entwickelte Kamera hat „gelernt“, zwischen Menschen und Objekten zu unterscheiden. Werden Personen erkannt, erfolgen je nach Entfernung visuelle und akustische Warnsignale. Zusätzlich lässt sich eine automatische Reduktion der Fahrgeschwindigkeit aktivieren, um das Unfallrisiko weiter zu minimieren. Für den Einsatz in der ATEX-Zone 1/21 sind Display und Kamera in druckfesten Gehäusen untergebracht. „Die Nachfrage nach Sicherheitsassistenzsystemen für EX-geschützte Flurförderzeuge ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen“, berichtet Produktmanagerin Elke Karnarski. „Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie in vielen Fällen Teil einer Mischflotte mit Standardgeräten sind. Bereits vorhandene Assistenzsysteme sollen dann über alle Fahrzeuge hinweg installiert werden, um ein einheitlich hohes Sicherheitsniveau zu erreichen“, erklärt die Produktmanagerin.
Für die ATEX-Zone 2/22 zertifiziert ist der „Linde Safety Guard“. Ausgestattet mit sogenannten „Truck Units“ kommunizieren die Stapler über Signale im UWB-Bereich durch Regale hindurch und orten sich gegenseitig. Wird ein festgelegter Abstand unterschritten, drosselt das System die Fahrgeschwindigkeit. Mit dieser Technik lassen sich über sogenannte „Zone-Marker“ auch Geschwindigkeitszonen für komplette Hallen oder bestimmte Abschnitte regeln. Zudem fungiert der „Linde Safety Guard“ als „Torwächter“, der nur EX-geschützten Fahrzeugen Einfahrt in die ATEX-Zonen gewährt.
Kundenspezifische Lösungen für besondere Einsatzszenarien
Auch kundenspezifische Lösungen, die für individuelle Einsätze entwickelt werden, sind bei EX-geschützten Flurförderzeugen keine Seltenheit. Ein Beispiel ist der „Fasskipper“. Der speziell konstruierte Hochhubwagen mit zusätzlichem Anbaugerät kann 300-Liter-Fässer transportieren sowie offene Fässer greifen, kippen und darin befindliche Flüssigkeiten ausgießen. Die integrierte Waage arbeitet mit einer Genauigkeit von 500 Gramm. Die Bedienung der Fassklammerfunktionen erfolgt wahlweise über Steuerhebel oder ferngesteuert für optimale Sicht beim Kippvorgang.
Ulrike Just übernimmt Markenverantwortung bei Linde Material Handling
News vom 20.11.2023 von Redaktion (allg.)
Warenumschlagsspezialist Linde Material Handling (MH) richtet die Verantwortung für seine Markenführung sowie das Sales & Service-Geschäft neu aus und hat dazu Ulrike Just (43) am 4. Oktober 2023 zur Executive Vice President Sales & Service Linde MH EMEA ernannt. Ulrike Just bringt langjährige Expertise im Bereich der strategischen Geschäftsentwicklung und im operativen Vertriebs- und Servicemanagement mit.
Zuletzt zeichnete sie für das Sales & Service-Geschäft von Kion Industrial Trucks & Services (ITS) in Großbritannien und Irland verantwortlich. Davor war sie als Leiterin Business Development maßgeblich an der Entwicklung der Unternehmensstrategie von Linde MH beteiligt.
Als Executive Vice President Sales & Service ist es ihre Aufgabe, Linde Material Handling noch stärker auf die zukünftigen Kundenbedürfnisse und die sich ändernden Marktanforderungen auszurichten und die Umsetzung in der Region EMEA zu leiten.
„Die Marke Linde steht in der Flurförderzeugbranche wie keine zweite für ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit, Kundenorientierung sowie Zuverlässigkeit. Mit größter Leidenschaft arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, den innerbetrieblichen Materialfluss unserer vielen anspruchsvollen Kunden noch effizienter und erfolgreicher zu machen“, betont Ulrike Just, oberste Produktportfolio-, Marketing- sowie Sales & Service-Verantwortliche für die Marke Linde. „Ich möchte sicherstellen, dass wir diesen Werten auch in Zukunft gerecht werden – durch unsere Produkte, Softwarelösungen und Dienstleistungen, aber auch in der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“ Stärker ausgebaut wird zudem der Bereich der kundenspezifischen Lösungen, um noch individueller auf die besonderen Anforderungen in vielen Branchen eingehen zu können.
Ulrike Just ist studierte Betriebswirtin mit MBA-Abschluss der Harvard Business School und verfügte bereits über eine erfolgreiche internationale Karriere, als sie 2017 zu Linde MH nach Aschaffenburg kam. In unterschiedlichen Führungspositionen bei der Investmentgesellschaft Bain Capital, der Linde AG sowie der Boston Consulting Group hat sie unter anderem in Großbritannien, den USA sowie Russland und Südafrika mit ihren Teams Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.
Vielseitiger, kompakter Niederhubwagen mit klappbarer Fahrerstandplattform von Linde MH
News vom 04.10.2023 von Redaktion (allg.)
Mit den Linde T16 P bis T20 P bringt Linde Material Handling (MH) zwei neue, kompakte Niederhubwagen mit klappbarem Fahrerstand für vielfältige Einsatzzwecke auf den Markt. Die Fahrzeuge mit 1,6 und 2,0 Tonnen Tragfähigkeit verfügen über eine Breite von 720 Millimetern und sind prädestiniert für das Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen. Dank Fahrgeschwindigkeiten bis 8,5 Kilometern pro Stunde, Steigfähigkeiten bis 20 Prozent sowie neuen Komfort- und Sicherheitsmerkmalen sind sie ausgelegt für schnellen Warentransport auf kurzen und mittleren Distanzen sowie effizientes Be- und Entladen.
„Beengte Platzverhältnisse sind beim Be- und Entladen von Lkw sowie in den angrenzenden Bereichen der Warenverteilung eine besondere Herausforderung“, schildert Peter Klug, Produktmanager Lagertechnik Deutschland bei Linde MH. „Zwischen dicht an dicht stehenden Paletten auf der Lkw-Ladefläche oder entlang unübersichtlicher Fahrwege durch Umschlagzonen müssen die Bediener ihre Geräte hundertprozentig im Griff haben. Sie schätzen kompakte, ergonomische Fahrzeuge, mit denen sie sicher und zügig arbeiten können“, verdeutlicht Klug. Mit dem Linde T16 P und dem Linde T20 P gibt es neu entwickelte Fahrzeuge für schnelle Warenbewegungen an der Lkw-Rampe sowie kurze bis mittlere Transportstrecken. „Dank der klappbaren Plattform können die Mitarbeiter mit dem Gerät fahren, was Zeit und Energie spart. Müssen hingegen Paletten zentimetergenau manövriert werden, lassen sich Fahrerstand und Seitenbügel ruckzuck wieder nach oben klappen“, erläutert der Produktmanager. Im Linde-Portfolio sind die Modelle Linde T16 P und T20 P das Bindeglied zwischen reinen Mitgängerfahrzeugen und den kürzlich vorgestellten, hoch performanten Modellen mit klappbarer oder fester Fahrerstandplattform: Ihre Leistungsfähigkeit ist auf die Anforderungen leichter bis mittelschwerer Einsätze ausgelegt, gleichzeitig verfügen sie über eine gute Komfort- und Sicherheitsausstattung, unterschiedliche Energieoptionen sowie modernste Bordelektronik und Vernetzung.
Maßgeschneidert für bestimmte Anwendungen
Der 1,3 Kilowatt starke Drehstrommotor beschleunigt die Fahrzeuge auf eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 8,5 Kilometer pro Stunde, über Parameter lassen sich aber auch Limitierungen einstellen. Der automatische Booster-Effekt sorgt für einen zusätzlichen Drehmomentschub in schwierigen Situationen, zum Beispiel beim Herausfahren aus einem Schlagloch oder beim Herausziehen einer im Lkw feststeckenden, mit Folie umwickelten Palette. Auf schrägen Wegstrecken haben die Niederhubwagen dank Steigfähigkeiten von 15 Prozent (Linde T16 P) bzw. 13 Prozent (Linde T20 P) mit Last sowie 20 Prozent ohne Last genügend Reserve unter ihrer nicht verformbaren Motorabdeckung. Des Weiteren erlaubt die elektrische Lenkung auch unter Volllast eine leichtgängige und präzise Steuerung, während die Fünf-Punkt-Auflage mit zentriertem Antriebsrad und gefederten Stützrollen das Gerät beim Transport stabil hält. Optionale, integrierte Onboard-Ladegeräte machen die Betreiber unabhängig von festen Ladestationen.
Mehr Komfort und Sicherheit
Und es gibt weitere Optimierungen bei Sicherheit und Komfort: Die Seitenbügel, die den Bediener sicher innerhalb der Chassis-Konturen halten, sind bei den neuen Modellen robuster ausgeführt und gepolstert. Der spezielle Linde-Deichselkopf verfügt jetzt über einen Aktivierungswinkel von 65°, was Bedienerinnen und Bedienern mit geringerer Körpergröße entgegenkommt. Auf 663 Millimeter verbreitert wurde die Fahrerstandplattform, die mit einer Höhe von 162 Millimetern dem Fahrer den Einstieg erleichtert. Gefedert und aus rutschfestem Gummi bestehend, dämpft die Standplattform überdies Vibrationen und Erschütterungen und schafft auf diese Weise die Basis für ermüdungsfreies Arbeiten. Eine neue Option ist die Zubehörleiste aus Metall, an der Arbeitsscheinwerfer, Scanner oder der „Linde Bluespot“ befestigt werden können. Das ebenfalls optionale Lastschutzgitter verhindert ein Verrutschen der Ladung in Richtung Bediener.
Ganzheitliches Energiemanagement mit dem „Linde Energy Manager“
News vom 03.07.2023 von Redaktion (allg.)
Die Softwarelösung „Linde Energy Manager“ von Linde Material Handling (MH) stellt Transparenz über die gesamte energetische Versorgungssituation im Unternehmen her und ermöglicht mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) Prognosen für die Zukunft. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Stromlastspitzen vermeiden, Energiekosten sparen und CO2-Emissionen reduzieren. Nutzer erhalten zudem die Chance, aktiv am Energiemarkt teilzunehmen und den Energieeinkauf systematisch und strukturiert zu gestalten. Damit geht Linde MH weit über das bisherige Leistungsspektrum hinaus und etabliert sich als ganzheitlicher Energiespezialist. Das Beratungs- und Projekt-Know-how wird zunächst in Deutschland angeboten und soll dann schrittweise in weitere Länder ausgerollt werden.
Beim Thema Energie stehen Unternehmen heute branchenübergreifend vor wachsenden Herausforderungen. Das beginnt bei der dauerhaften Aufrechterhaltung der betrieblichen Energieversorgung, geht weiter über das Vermeiden von Lastspitzen und das Einsparen von Stromkosten und reicht bis zur Reduzierung von CO2-Emissionen, um selbst gesteckte oder vorgegebene Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Für Bernd Büchner, Senior Professional Energy Solutions bei Linde MH, sind die Ursachen vielfältig: „Früher war Strom jederzeit in ausreichender Menge vorhanden. Auf diese Vollversorgung mit festen Laufzeiten und Fixpreisen können sich die Betriebe aber aufgrund knapper Ressourcen sowie volatilerer Strom- und Gaspreise immer weniger verlassen.“ Viele Betriebe suchen deshalb nach adäquaten Lösungen und Strategien, um den Energiebedarf zu planen und Optimierungspotenziale noch konsequenter auszuschöpfen. „An dieser Stelle kommt der ‚Linde Energy Manager‘ ins Spiel“, erläutert Bernd Büchner.
Die Software nutzt die Schnittstellen zu den vorhandenen Energiemanagementsystemen der großen Versorger, übernimmt die gesammelten Daten und ergänzt sie um weitere Informationen, um daraus ein umfassendes Bild des Energieverbrauchs zu zeichnen. „Transparenz herzustellen ist der erste wichtige Schritt“, sagt Energieexperte Büchner. „Hier erleben bereits viele unserer Kunden einen Aha-Effekt, wenn sie denken, bereits alles getan zu haben, um den Energieverbrauch zu optimieren.“ Das sogenannte Energy-Screening, das Linde MH anbietet, erfolgt über einen Zeitraum von sechs Wochen und dokumentiert die individuellen Energieverbräuche sowie Einspeisungen durch Abwärme oder PV-Anlagen im Kundenunternehmen. Anschließend lassen sich Einsparpotenziale und Möglichkeiten zur CO2-Senkung identifizieren. Dies gelingt zum Beispiel durch eine Reduktion von Stromlastspitzen mittels Lastmanagement oder einen abgestimmten Einsatz von Energieverbrauchern und eigenen Energiequellen. „Die Energie aus PV-Anlagen lässt sich beispielsweise nutzen, um am Wochenende die Batterien der Flurförderzeuge aufzuladen“, berichtet Büchner. Zudem ist die Energieverbrauchsauswertung nach DIN ISO 50001 zertifizierungsfähig.
Um aber den zukünftigen Stromverbrauch planen zu können, braucht es noch mehr. „Das Zauberwort heißt KI“, bringt es Büchner auf den Punkt. Die Software ergänzt die vorhandenen Zahlenreihen um weitere Informationen wie Wetterdaten und wertet Muster in den historischen Lastgangdaten aus. Auf diese Weise lassen sich Prognosen für die Zukunft errechnen und mit der Zeit immer weiter verfeinern. „Der ‚Linde Energy Manager‘ nutzt die errechneten Prognosen, um über den Energiedienstleister eine entsprechende Nachfrage an den Energiebörsen zu platzieren oder selbst erzeugten, überschüssigen Strom anzubieten oder zwischenzuspeichern“, erklärt Büchner.
Die Software hat sich bereits in mehreren Werken von Linde MH bewährt und dort zu beachtlichen Kostenersparnissen geführt. „Wir verzeichnen durchschnittliche Einsparungen von 20 Prozent, wodurch sich die Ausgaben für Screening und Software in der Regel innerhalb von wenigen Jahren amortisiert haben“, sagt Büchner. „Sinnvoll ist das für Unternehmen mit einem Verbrauch ab rund 500.000 Kilowattstunden pro Jahr.“
Neue Linde-Elektrostaplergeneration für Traglasten von 3,5 bis 5 Tonnen
News vom 26.05.2023 von Redaktion (allg.)
Die Elektrostapler der Modelle X und E von Linde Material Handling (MH) gibt es jetzt auch im Traglastbereich von 3,5 bis 5 Tonnen. Sie eignen sich selbst für anspruchsvollste Einsätze in der Papier-, Holz-, Getränke- und Chemieindustrie, lassen sich passgenau auf die individuellen Anforderungen eines Betriebes konfigurieren und schaffen mit einem Arbeitsplatz, der höchsten Ansprüchen an Ergonomie und Sicherheit genügt, die Voraussetzung für weitere Produktivitätssteigerungen. Beide Modelle sind ab sofort bestellbar.
„Elektrostapler, die die Leistungscharakteristik und Kraftentfaltung des Hydrostaten mit der Dynamik, Flexibilität und Emissionsfreiheit der Batterie-Fahrzeuge kombinieren – das gibt es bisher nur bei Linde“, erklärt Björn Walter, Senior Product Manager Counterbalance Trucks, und hebt den für ihn wichtigsten Vorteil dieses Alleinstellungsmerkmals hervor: „Damit ermöglichen wir unseren Kunden die Verbindung von Performance und Nachhaltigkeit.“
Das Beste aus E und V vereint
Mit den neuen Modellen Linde X35 – X50 können nun auch richtig schwere Lasten von 3,5 bis 5 Tonnen unter anspruchsvollsten Bedingungen mit Elektrostaplern bewegt werden. „Die höhere Gewichtsklasse ist für unsere Kunden nochmal ein echter Meilenstein, denn die Fahrzeuge können trotz großer Last auf den Gabelzinken beträchtliche Steigungen überwinden und dauerhaft Hubleistungen an der Traglastgrenze erbringen. Zudem kommen sie mit extremen Staub- und Schmutzbelastungen klar, denn sämtliche Aggregate sind wasser- und staubdicht gekapselt“, skizziert der Senior-Produktmanager die Anforderungen.
Technisch erreicht wird die hohe Performance durch eine neue Motorengeneration sowie das von Grund auf angepasste Fahrzeugkonzept. Zum Einsatz kommen hochleistungsfähige Synchron-Reluktanzmotoren, die bei den X-Modellen zusätzlich mit Permanentmagneten bestückt sind. In Verbindung mit dem ebenso effizienten wie robusten Wärmemanagement für die auf der Antriebsachse verbauten Leistungsmodule verbessern sich der Wirkungsgrad und die Energieeffizienz der Motoren um bis zu fünf Prozent. Zudem wird sichergestellt, dass die Nennleistung auch bei anspruchsvollsten Aufgaben im Mehrschichtbetrieb abgerufen werden kann. Die von Linde MH entwickelten Lithium-Ionen-Systeme unterstützen dies durch ihre hohe Gesamtsicherheit, Schockresistenz sowie die Abdichtung gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit.
Während sich die X-Modelle für unebene Untergründe im Außenbereich eignen, sind die klassischen E-Modelle eher für den Inneneinsatz optimiert. Kompakt und wendig, sind sie die perfekten Fahrzeuge für begrenzte Platzverhältnisse und Garanten für hohe Umschlagleistungen. Dabei bietet der zweimotorige Frontantrieb eine besonders gute Traktion und hohe Agilität. Zudem verfügen die neuen Modelle über eine Kombi-Lenkachse statt der bisherigen Pendelachse, wodurch sich die Antriebsräder vollständig zu einer Kreisbewegung eindrehen lassen.
Sicherheit und Ergonomie fahren mit
Auch bei der Ausgestaltung des Fahrerarbeitsplatzes sind viele konstruktive Prinzipien der Verbrenner eingeflossen. Sowohl die X- als auch die E-Modelle bieten den Bedienern deutlich mehr Platz sowie eine verbesserte Sicht auf Ladung und Umfeld. Elektronische Assistenzsysteme erweitern das natürliche Sichtfeld, informieren, warnen oder greifen, wenn nötig, regulierend ein, um Menschen, Fahrzeuge, Waren und Umfeld zu schützen. Für eine weitere entscheidende Verbesserung des Fahrkomforts sorgt die weitgehende Entkopplung des Fahrerarbeitsplatzes von Antriebseinheit und Mast. Um Stöße beim Überfahren von Schwellen, Führungsschienen oder Bodenunebenheiten abzudämpfen, verfügen beide Modelle über ein Elastomer-Ringlager an der Vorderachse. Auf diese Weise wird der Fahrer spürbar entlastet. Last, but not least sind auch die großen Modelle optional mit „Linde Steer Control“ (LSC) verfügbar. Bei dieser Ausführung entfallen Lenksäule und Lenkrad, stattdessen ist ein Miniwheel oder ein Joystick in die linke Armlehne integriert, was die Bediener beim Steuern des Staplers zusätzlich entlastet.
Digitalisierung sorgt für Zukunftsfähigkeit
Die Stapler der 12XX-Plattform sind die ersten ab Werk voll vernetzten Fahrzeuge von Linde MH. Über eine serienmäßig integrierte Datenübertragungseinheit werden relevante Fahrzeugdaten über Wlan oder das Mobilfunknetz in die Kunden-IT oder einen gesicherten, zentralen Cloudserver übertragen. Dort können sie in nachgelagerten Anwendungen wie dem Flottenmanagementsystem „Linde connect“ oder dem Servicesystem „Linde Truck Health Management“ verarbeitet werden. Die Daten bilden zum Beispiel die Grundlage für einen verbesserten Fahrzeugeinsatz, vorausschauende Wartung oder Ferndiagnosen und tragen zu höherer Verfügbarkeit und Produktivität der Fahrzeuge bei. Zudem können Softwareupdates „over the air“ eingespielt und neue connect- und Fahrzeugfunktionen freigeschaltet werden, was dafür sorgt, dass die Fahrzeuge über den gesamten Lebenszyklus technisch up to date bleiben.
Neue Mastversionen von Linde Material Handling für mehr Ergonomie und Komfort
News vom 12.05.2023 von Redaktion (allg.)
Bei der horizontalen Kommissionierung lassen sich nach wie vor große Optimierungspotenziale erschließen. Entsprechende Maßnahmen zielen auf möglichst kurze Laufwege zwischen Fahrzeug und Regalfach sowie auf beste Ergonomie ab, um die Mitarbeitenden optimal zu unterstützen und zu entlasten. Mit den drei neuen Mastversionen des semi-automatisierten Kommissionierers N20 C SA von Linde können die Bediener die Gabeln des Kommissionierers bequem auf Arbeitshöhe anheben und brauchen sich beim Absetzen der Ware nicht bücken. Das schont Kraft- und Energiereserven und die Gesundheit der Mitarbeitenden.
Das kompakte Modell „Linde N20 C L SA“ ist für das Kommissionieren aus der untersten Regalebene auf einer Palette konzipiert, die mit 1.200 Kilogramm Gewicht beladen werden kann. Die Gabelzinken lassen sich bei diesem Modell auf eine ergonomische Höhe anheben und ermöglichen es dem Fahrer, die entnommenen Waren in einer rückenschonenden Körperhaltung auf der Palette abzulegen. Durch seine kompakte Bauweise erweist sich der Kommissionierer auch bei voller Beladung als sehr wendig.
Mit dem Modell „Linde N20 C D SA“, das über eine Tragfähigkeit von maximal 1.200 Kilogramm auf dem Haupthub verfügt, können die Kommissionierer zwei Paletten separat aufgreifen und platzsparend übereinander transportieren. Diese Mastvariante ist besonders für längere Streckentransporte geeignet. Schwere Güter lagern auf dem Initialhub, zerbrechliche auf dem Haupthub.
Dank der langen Lastarme und zusätzlich anhebbarer Gabeln können zudem zwei Paletten in nur einem Kommissionierzyklus mit Waren bestückt werden. Der Bediener startet mit einer Palette in gewünschter Höhe, während die zweite mit einer speziellen Sicherung vertikal am Gabelrücken befestigt wird. Sobald die erste Palette gefüllt ist, wird sie auf die Lastarme abgesenkt und vorn auf der Gabel platziert. Anschließend wird die zweite Palette auf die Gabeln umgelegt und kann ebenfalls auf rückenschonender Höhe beladen werden. Den Mast steuern die Bediener rechts oder links an der Rückenlehne.
Hauptcharakteristik des semi-automatisierten Kommissionierers sind die beiden Fahrmodi. Sie bilden die beiden Haupt-Kundenanwendungen ab: Bei der ersten bewegt sich der Mitarbeiter U-förmig im Regal. Er kommissioniert zunächst nur auf der einen Seite und wechselt dann auf die andere. Das Fahrzeug folgt ihm bei seinem Weg durch den Gang, umfährt kleinere Hindernisse und stoppt automatisch am Ende des Regalgangs. Bleibt der Bediener stehen, um Ware zu greifen, hält auch das Fahrzeug an; setzt der Mitarbeiter seinen Weg fort, fährt auch das Fahrzeug automatisch weiter. Das erspart den Bedienern viele Wegstrecken, denn sie brauchen nicht jedes Mal zur Fahrerplattform zurückzukehren, um das Gerät zur nächsten Regalposition zu fahren. Der zweite Fahrmodus kommt zum Einsatz, wenn auf beiden Regalseiten gleichzeitig kommissioniert wird. Es ergibt sich ein Z-förmiges Muster. In diesem Fall schicken die Bediener das Fahrzeug mit einer Fernbedienung voraus. Am Ende des Regalgangs steigt der Fahrer in den Kommissionierer ein und fährt in die nächste Gasse.
Für ein hohes Maß an Sicherheit der halbautomatisierten Fahrzeuge sorgen Hochleistungs-Sicherheitsscanner, die an der Front integriert sind und Personen, Hindernisse sowie andere Fahrzeuge erkennen und Zusammenstöße verhindern. Um einen sicheren und komfortablen Arbeitsbereich für den Bediener zu ermöglichen, hält das Fahrzeug zudem einen Mindestabstand von 50 Zentimetern zum Regal.
Linde Material Handling: Neue Lösungen für wachsende Herausforderungen
News vom 10.04.2023 von Redaktion (allg.)
Anregungen, Beratung und Lösungen für anstehende Investitionen – das finden die Fachbesucher auf insgesamt drei Ausstellungsflächen von Linde Material Handling (MH). Unter dem Motto „Green Performance“ rückt in diesem Jahr der Fokus auf die Themen Energie und Nachhaltigkeit. Weitere Schwerpunkte liegen auf Automatisierung, dem Wohlbefinden des Fahrers sowie zahlreichen Fahrzeugneuheiten.
Auf einer Fläche von 552 Quadratmetern in Halle 10 (Stand B21 und B17) des Stuttgarter Messegeländes präsentiert der Lösungsanbieter Linde MH ein umfangreiches Angebot an Fahrzeugen, Software sowie Beratungs- und Dienstleistungen. Hinzu kommt ein großzügiger Outdoorbereich zwischen den Hallen 8 und 10 mit Fahrzeugdemonstrationen sowie der Möglichkeit, ausgewählte Stapler und Lagertechnikgeräte selbst zu testen. Die große Palette verfügbarer Energie- und Antriebsarten zeigt der Warenumschlagspezialist auf einer dritten Fläche im Rothauspark, der die beiden Hallenriegel des Messegeländes miteinander verbindet. Unter dem Leitsatz „Right Energy“ subsumiert Linde MH den Anspruch, für jede individuelle Einsatzbedingung die am besten geeignete Antriebs- bzw. Batterieart anbieten zu können. Entsprechende Softwarelösungen helfen bei der Auswahl des richtigen Systems.
Neu vorgestellt wird der „Linde connect:charger“, eine intelligente Softwareanwendung, die den Stromverbrauch der Ladegeräte transparent macht und steuert, um teure Stromspitzen zu vermeiden. Mit einer weiteren Anwendung, dem „Linde Energy Manager“, lässt sich dieses Prinzip ausweiten und der Strombedarf für das gesamte Unternehmen aktiv planen.
Halle 10, Stand B21 und B17
Zusammenarbeit mit Linde Material Handling: Idealworks erweitert sein Partnernetzwerk
News vom 01.09.2022 von Redaktion (allg.)
Die Linde Material Handling GmbH erweitert im Bereich der Automatisierung sein Angebot um zwei wesentliche Kernprodukte von Idealworks, den autonomen mobilen Roboter „iw.hub“ und die zentrale Cloud-Plattform „Any Fleet“.
Der acht Kilometer pro Stunde schnelle „iw.hub“ nimmt Nutzlasten bis 1.000 Kilogramm eigenständig auf, transportiert und gibt diese selbstständig ab. Für die Implementierung des AMR und der Cloud-Plattform „Any Fleet“, die die Integration von Drittanbietergeräten auf Basis des Standards VDA 5050 ermöglicht, sind keinerlei strukturelle Anpassungen der bestehenden Einrichtung erforderlich – die bei anderen Systemen üblichen Marker, Magnete oder QR-Codes entfallen. Stattdessen fährt das System mithilfe der SLAM- Navigationstechnologie (Simultaneous Localization and Mapping) autonom.
„Die Evolutionsgeschwindigkeit unserer Industrie hat deutlich zugenommen. Im dynamischen Marktumfeld sind Kooperationen daher wichtiger denn je. Mit unseren Technologiepartnerschaften bleiben wir am Puls der Zeit. Wir begrüßen die Portfolioerweiterung um die Lösung von Idealworks und die damit verbundene Zusammenführung von Kernkompetenzen,“ kommentiert Stefan Prokosch, Senior Vice President Brand Management bei Linde Material Handling, die Zusammenarbeit.
„Durch diese Erweiterung sind wir in der Lage, unseren Kunden ganzheitliche Logistiklösungen anzubieten und zu realisieren,“ so Stefan Prokosch weiter. „Insbesondere in der Produktionsversorgung sind damit die unterschiedlichsten Materialflusskonzepte mit innovativer Technologie abbildbar."
„Durch die Zusammenarbeit gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen unserer Partnerintegration. Ergänzend zu unserem eigenen Vertrieb setzen wir auf Linde Material Handling als vertrauensvolle Marke, um unsere Produktpalette einer noch breiteren Klientel zugänglich zu machen und unserem Ziel, der Lösungsanbieter der Intralogistik zu sein, näherzukommen. Das Interesse des Aschaffenburger Unternehmens an unserem Lösungsportfolio ist ein weiteres entscheidendes Qualitätsmerkmal, das nicht zuletzt unsere ausgewiesene Erfahrung und Innovationskompetenz unterstreicht,“ würdigt Idealworks’ CEO Michael Schneider die Kooperation.
Neuer Schwerlastmast für Schubmaststapler von Linde Material Handling
News vom 29.08.2022 von Redaktion (allg.)
Warenumschlagspezialist Linde Material Handling (MH) stattet seine Schubmaststapler R14 HD bis R25 für Traglasten von 1,4 bis 2,5 Tonnen ab sofort mit einem neuen Heavy-Duty-Mast aus. Er bietet den Bedienern eine bessere Sicht auf Ladung und Arbeitsumgebung sowie größere Resttragfähigkeiten, wodurch sie Paletten in Hubhöhen bis 15 Meter schnell und sicher bewegen können.
Um mehr Waren und ein größeres Sortiment unterzubringen, wachsen Lagerhallen und Regalanlagen immer weiter in die Höhe. An die eingesetzten Schubmaststapler stellt das zunehmende Anforderungen, denn die Lasten müssen schnell und sicher bis in die obersten Regalebenen ein- und ausgelagert werden. Und nicht nur das: Während die Fahrzeuge mit ausgefahrenem Mast immer höher reichen, sollen sie mit eingefahrenem Mast problemlos Tor- und Regaldurchfahrten passieren. Gleichzeitig darf das Fahrzeug nicht länger werden. Jeder Zentimeter zählt, damit die Geräte möglichst wendig sind, mit geringen Arbeitsgangbreiten zurechtkommen und die Lagerflächen optimal ausgenutzt werden können. Nicht zuletzt braucht es Lösungen für die mit zunehmender Hubhöhe auftretenden Mastschwingungen sowie schwieriger werdenden Sichtverhältnisse.
Sichtoptimierter Mast für mehr Sicherheit und Umschlagleistung
Eine möglichst gute Sicht auf Last und Umgebung ist die Grundvoraussetzung für sicheres Arbeiten mit Schubmaststaplern. Dies wird mit dem neuen Heavy-Duty-Schubmast in zweifacher Hinsicht erreicht: Zum einen ist er im Vergleich zu den Vorgängermodellen wesentlich breiter konstruiert, zum anderen konnten die Entwickler auf bislang erforderliche Querverstrebungen verzichten. Somit ergeben sich zwischen den Mastprofilen deutlich größere Sichtfenster, was den Blick auf die Gabeln signifikant verbessert. Je nach Art und Ausführung erweitert sich das Sichtfeld des Fahrers um bis zu 27 Prozent.
Die optimierte Konstruktion des Kopfquerträgers erweitert zudem die Blickfreiheit nach oben, wodurch der Bediener die Gabelzinken beim Ein- und Auslagern in hohen Hubhöhen besser sehen und damit kontrollieren kann. Doch nicht nur die Sicht nach oben verbessert sich. Auch der Blick auf das horizontale Arbeitsumfeld wird mit dem neuen Mast optimiert, da er in einer vorteilhafteren Position am Fahrzeug angebracht ist. Auf diese Weise kann der Fahrer am beladenen Mast vorbeischauen, ohne sich zur Seite zu lehnen.
Mit einer maximalen Hubhöhe von bis zu 15 Metern reicht der neue Mast ganze zwei Meter höher als die bisher verbauten Masten. Er verfügt außerdem über eine höhere Resttragfähigkeit, sodass die Fahrzeuge bei voll ausgefahrenem Hubmast deutlich mehr Lastgewicht bewegen können als bisher. Damit die Schubmaststapler mit dem neuen Mast gefahrlos Lagerdurchfahrten passieren können, hat Linde MH das Verhältnis zwischen Hubhöhe und Bauhöhe weiter optimiert. Damit ist der neue 15-Meter-Mast in geschlossenem Zustand sogar noch niedriger als die entsprechende 13-Meter-Version des Vorgängermodells.
Robuster und servicefreundlicher
Für noch mehr Stabilität des Mastes sorgen robustere Mastprofile mit gestaffelten Verstärkungen, die den Schubmast zusätzlich versteifen und die Durchbiegung der einzelnen Komponenten minimieren. Das führt zu geringeren Mastschwingungen beim Ein- und Auslagern in großen Hubhöhen, wodurch sich der Fahrer nicht nur die Wartezeit bis zum Auspendeln spart, sondern auch Zusammenstöße zwischen Mast und Regal vermeidet, die nicht selten mit hohen Schäden an Ladung und Infrastruktur verbunden sind. Für noch mehr Maststabilität in großen Höhen steht das optionale Fahrerassistenzsystem „Dynamic Mast Control“ (DMC) zur Wahl: Ein elektrischer Schubantrieb gleicht sensorgesteuert Mastschwingungen und Mastdurchbiegungen durch gezielte und hochpräzise Gegenbewegungen aus.
Unverändert geblieben ist hingegen die Fahrzeuglänge, sodass die Schubmaststapler wie gewohnt in schmalen Lagergängen manövrieren können. Für einen vereinfachten Mastwechsel bleibt der Schubschlitten bei der Demontage ab sofort im Fahrzeugchassis. Auf diese Weise können die Fahrzeuge zügig an einen anderen Standort gebracht und dort schnell wieder in Betrieb genommen werden. Damit reduzieren sich Zeitbedarf und Kosten um bis zu 50 Prozent.
Linde-Dieselstapler unterstützt Lignopan Holzwerke aus Pfarrkirchen
News vom 24.08.2022 von Redaktion (allg.)
Für den Transport und die Verladung der sehr großen und schweren Holzbauteile entschied sich Lignopan für einen Linde-Dieselstapler des Typs H140 mit hydrostatischem Antrieb für extrem feinfühliges Handling. Es ist der erste Linde-Stapler für das Unternehmen.
Seit mehr als vier Jahrzehnten widmet sich der Anbieter für Premium-Holzbauprodukte Lignopan mit Sitz in Pfarrkirchen nur einer Leidenschaft: dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Team von 115 Holz-Enthusiasten erfüllt Kundenwünsche passgenau, ganz egal ob Standardware oder Sonderanfertigung. Mit einer Hightech-Werksanlage, einer Produktionskapazität von 175.000 Kubikmeter pro Jahr und einer durchdachten Lagerlogistik hat sich Lignopan vom 1939 gegründeten Sägewerk zu einem modernen Holzverarbeitungsunternehmen entwickelt.
Für den Einsatz des Dieselstaplers H140 sprach zum einen die „Wendigkeit des Staplers und die kompakten Abmessungen“ waren kaufentscheidend“, so Produktionsleiter Josef Steinhuber und auch der Kraftstoffverbrauch sprach für sich. „Der Linde-Stapler verbraucht bis zu 25 Prozent weniger Diesel als ein vergleichbares Wettbewerbsgerät ohne hydrostatischen Antrieb“, erklärt Jörg Nierer, Verkaufsberater von Beutlhauser am Standort Hagelstadt.
Ausgestattet wurde der 14-Tonner mit einigen Highlights wie einer Heckkamera, Rückraumüberwachung, dem Linde-„Bluespot“ für mehr Sicherheit und einer „Linde Connect“-Zugangskontrolle.
Im Drei-Schicht-Betrieb wird der Dieselstapler bis zu 3.500 Betriebsstunden pro Jahr gefahren. Ein Full-Service-Paket von Beutlhauser deckt alle nötigen Instandhaltungsmaßnahmen ab.
Continental präsentiert sich auf der World of Material Handling von Linde
News vom 21.06.2022 von Redaktion (allg.)
Continental präsentiert ihr Industriereifenportfolio auf der World of Material Handling der Linde Material Handling GmbH. Vom 20. Juni bis 1. Juli stellt Continental auf der Hausmesse des langjährigen Partners unter anderem ihre Gabelstaplerreifen CS20+, SC20+ und CSEasy SC20+ in Mannheim vor. Auf der World of Material Handling kommen alle zwei Jahre zahlreiche namhafte Zulieferer zusammen, mit denen Linde eng zusammenarbeitet.
Der Betrieb von Flurförderzeugen in der Intralogistik erfordert beispielsweise durch Schichtbetriebe eine hohe Laufleistung und Zuverlässigkeit der Reifen. Auf der World of Material Handling zeigt Continental ihr Reifenportfolio für Gabelstapler. Continentals Super-Elastic-Reifen zeichnen sich durch ihre besondere Stabilität aus. Die „Continental Plus“-Mischung sorgt zudem für niedrige Rollwiderstände. Die geringere Wärmeentwicklung im Reifen führt so zu einer gesteigerten Energieeffizienz. Continental geht mit ihrem Industriereifenportfolio auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse ein: Der CS20+ gewährleistet durch sein einzigartiges Doppel-L-Profil mit geschlossenen Schultern nicht nur ein präzises Lenk- und Kurvenverhalten, sondern minimiert gleichzeitig störende Vibrationen für besseren Fahrkomfort und Sicherheit. Das charakteristische Profildesign des SC20+ beruht auf der speziellen Kombination von Längsrillen und großen Blöcken. Die zahlreichen Griffkanten ermöglichen dabei eine gute Traktion auf jedem Untergrund. Auch der CSEasy SC20+ wird auf der World Material Handling zu sehen sein. Der Reifen erleichtert mit seinem einzigartigen Adaptersystem die Montage erheblich, da der CSEasy-Adapter mit einem einfachen Inbusschlüssel gelöst werden kann und die Fahrzeuge somit unabhängig von Montagediensten macht.
Continental und Linde verbindet eine langjährige Partnerschaft. Matthias Engelhardt, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland Industriereifen: „Wir schätzen die gute und langjährige Zusammenarbeit mit Linde Material Handling sehr. Die World of Material Handling bietet eine gute Möglichkeit, unser maßgeschneidertes Portfolio für Flurförderzeuge live vorzuführen.“
Elektro-Schwerlaststapler im Traglastbereich von 10 bis 18 Tonnen von Linde MH
News vom 20.06.2022 von Redaktion (allg.)
Elektrische Power im Traglastbereich von zehn bis 18 Tonnen stellen ab sofort die neuen Schwerlaststapler von Linde Material Handling (Linde MH) bereit. Die insgesamt zwölf Modelle überzeugen durch sehr gute Rundumsicht sowie maximale Flexibilität beim Einsatz der beiden Batteriesysteme Blei-Säure und Lithium-Ionen.
Besonders interessant sind die Linde E100 bis E180 mit 10, 12, 14, 15, 16 und 18 Tonnen Tragfähigkeit sowie verschiedenen Lastschwerpunkten für Unternehmen aus der Holz-, Stahl-, Stein- und Getränkeindustrie. Auch ein großes Möbelhaus zählt zu den ersten Kunden. „Emissionsfreiheit, Geräuscharmut, Servicefreundlichkeit, Flexibilität im Einsatz, außerdem präzises und wendiges Fahrverhalten – das alles sind Vorteile, die auch in der Schwerlastklasse für den Elektroantrieb sprechen“, schildert Christopher Reis, Produktmanager Heavy Trucks. „Mit dem elektrischen Großstapler bekommen Anwender ein Fahrzeug, das sich für geringe Beanspruchung ebenso lohnt wie für den 24/7-Dauereinsatz.“ Dabei haben die Betreiber nicht nur die freie Wahl zwischen Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batteriesystem. „Die Besonderheit ist, dass sie die Batterietechnologie auch jederzeit tauschen können, ohne dass an der Fahrzeug-Hardware etwas geändert werden muss. Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal dieser Fahrzeuge und wirkt sich nicht zuletzt positiv bei der Zweitverwertung aus“, betont Christopher Reis.
Für die nötige Power beim Transport der Lastgewichte sorgt ein spezielles Antriebskonzept mit vier Motoren – zwei für das linke und zwei für das rechte Rad. Damit kommt das stärkste Modell, der Linde E180/900, mit 18 Tonnen Tragfähigkeit und 900 Millimeter Lastschwerpunkt in beladenem Zustand in nur zehn Sekunden auf eine Fahrgeschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde.
Mit der Elektrifizierung der größten Baureihe ist nun das gesamte Gegengewichtsstapler-Portfolio von Linde MH im Traglastbereich von 1,4 bis 18 Tonnen mit den gängigsten Energiearten verfügbar. Damit bietet der Warenumschlagspezialist seinen Kunden auch in der größten Traglastklasse die Möglichkeit, den für die vorliegende Anwendung passenden Antrieb zu wählen.
In die Entwicklung der großen Linde-Elektrostapler ist die Erfahrung aus über 50 Jahren mit diesem Antriebskonzept eingeflossen. „Die Nutzung bewährter Technik sorgt für hohe Zuverlässigkeit im Einsatz – eine für unsere Kunden besonders wichtige Eigenschaft“, hebt Projektmanager Reis hervor. So basiert die neue, kompakte Schwerstaplerbaureihe konstruktiv auf der Acht-Tonnen-Baureihe: mit verdoppeltem Antrieb, verdoppelter Hubhydraulik, zwei Batterien und skalierten Pumpen. Auch die abgekoppelte, gummigelagerte Kabine ist den kleineren Staplern entlehnt, wurde aber hinsichtlich der Rundumsicht noch einmal deutlich verbessert: Panzerglasdach oben, große Glasflächen in den Türen rechts und links sowie in Front- und Heckscheibe bieten dem Fahrer zusammen mit dem speziell geformten Gegengewicht viel freie Sicht und damit Sicherheit im Betrieb. Für Entlastung beim Rückwärtsfahren sorgt der optional um 17 Grad drehbare Sitz samt Armlehne. Ein orangefarbener Sicherheitsgurt mit Gurtschlossüberwachung hilft bei der Umsetzung der gebotenen Anschnallpflicht. Um das Batteriesystem auf unterschiedliche Einsatzanforderungen abstimmen zu können, gibt es verschiedene Ausführungen für Batterien und Ladegeräte.
Neue Elektro-Schlepper und Plattformwagen von Linde Material Handling
News vom 03.05.2022 von Redaktion (allg.)
Linde Material Handling hat neue starke Elektro-Schlepper und Plattformwagen im Programm. Ausgestattet mit umfangreichen Sicherheitsmerkmalen, verbessertem Fahrkomfort sowie kraftvollem Antrieb sorgen die Zugmaschinen und Transportfahrzeuge bei Automobil- und Stahlproduzenten, an Flughäfen, auf Großmärkten oder in verkehrsberuhigten Bereichen für mehr Umschlagleistung.
Ausgelegt sind die neuen Elektro-Schlepper der Modellreihe Linde P120 bis P350 wahlweise für Zuglasten von zwölf, 18, 25, 30 und 35 Tonnen, das Modell P250 gibt es zudem mit kurzem oder langem Radstand. Die beiden Plattformwagen Linde W20 und W30 bewegen zwei bzw. drei Tonnen Ladelast, alternativ sechs Tonnen Zuglast. Auch hier gibt es Optionen für die Länge des Radstands.
Die gesamte Baureihe ist hinsichtlich Leistung und Ergonomie komplett neu aufgestellt, wodurch sich für die Anwender deutliche Nutzenpotenziale ergeben. „Die Fahrzeuge sind beispielsweise beim Transport über weite Strecken noch ausdauernder. Das sorgt für einen Effizienzschub“, hebt Sandra Karras, Produktmanagerin Lagertechnik, einen der Produktvorteile hervor. Zudem sind sowohl die Plattformwagen als auch die Schleppervarianten gleichermaßen wendig, sicher manövrierbar und nutzen als Energiespeicher wahlweise Blei-Säure- oder Lithium-Ionen-Batterien.
Leistungsfähig bei Steigungsfahrten
Dank der leistungsstarken Elektromotoren meistern die Fahrzeuge Rampen, Unterführungen mit Steigungen sowie lange Strecken schnell und zuverlässig mit einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 25 Stundenkilometern. Die gesamte Fahrzeugkonzeption berücksichtigt zudem die im hochsensiblen Umfeld von Flughäfen geltenden Vorschriften und Normen.
Ziel der verbesserten Ergonomie ist, den Fahrer bestmöglich zu unterstützen und den Warentransport dadurch noch produktiver zu machen. Die geräumige Kabine mit breitem, rutschfestem Einstieg, großem Display, bequemen Sitzen, Klimaanlage und Beleuchtung sowie vielen weiteren Ausstattungsmerkmalen schafft eine perfekte Arbeitsumgebung. Zusätzliche Scheiben in den Türen und im Dach bieten dem Fahrer die gerade auf unübersichtlichem Terrain so wichtige Rundumsicht. Die Türen sind elektronisch überwacht: Nur in geschlossenem Zustand fährt die Zugmaschine an.
Um ungewolltes Beschleunigen auf abschüssigem Gelände oder an Rampen zu verhindern, kann der Fahrer auf Knopfdruck die automatische Geschwindigkeitsreduzierung aktivieren. Zur weiteren Sicherheitsausrüstung gehören ein Schutzgitter für die Heckscheibe, Notausschalter rechts und links am Fahrzeugheck, ein massives Metallschutzschild an der Fahrzeugfront, Doppelspiegel an den Türen und Lichtlösungen wie der „Linde Bluespot“. All diese Maßnahmen zahlen sowohl auf einen hohen Fahrerkomfort als auch einen sicheren Arbeitseinsatz ein.
Fahrkomfort auf neuem Niveau
Für Bedienfreude sorgt ebenso das vollgefederte und vollgedämpfte Sportfahrwerk. „Alle, die bereits am Steuer eines der neuen Elektrotransporter gesessen haben, waren von dem komplett neuen Fahrgefühl begeistert“, schwärmt Karras und empfiehlt eine Probefahrt. Als besonders servicefreundlich hebt sie die vollgekapselte, wartungs- und verschleißfreie Bremsanlage hervor, die den Wartungsaufwand reduziert. Wirtschaftlichen Nutzen verspricht last, but not least die gewachsene Vielfalt an Modellen und Ausstattungsoptionen: Überdimensionierung wird vermieden, gleichzeitig stehen hohe Leistungen bei Bedarf zur Verfügung.
Linde Material Handling macht Welt intralogistischer Lösungen erlebbar
News vom 13.04.2022 von Redaktion (allg.)
Nach Corona-bedingter Pause lädt Linde Material Handling (MH) dieses Jahr wieder zur World of Material Handling (WoMH) nach Mannheim ein. Vom 20. Juni bis 1. Juli präsentiert der Warenumschlagspezialist Kunden und Interessenten aus Europa und der übrigen Welt das stark gewachsene Angebot an Lösungen für einen effizienten und nachhaltigen innerbetrieblichen Materialfluss. Unter dem Motto „your way is our way“ gibt der Hersteller ein klares Statement ab: Das gesamte Angebot an intralogistischen Lösungen ist voll und ganz auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden ausgerichtet. Man geht den Weg gemeinsam.
Betriebe, die Anschaffungen planen oder ihre Intralogistik neu ausrichten wollen, sehen sich heute einer Vielzahl an technischen Lösungsmöglichkeiten gegenüber. Doch wie finden Logistikverantwortliche die für ihren Einsatz richtigen Fahrzeuge, Softwaresysteme und Dienstleistungen? Eine Chance, das umfangreiche Portfolio von Linde MH mit seinen zahlreichen Neuheiten kennenzulernen, bietet die WoMH. Auf einer Fläche von insgesamt 17.000 Quadratmetern in einer großen Halle und verschiedenen Outdoor-Bereichen können Fahrzeuge ausgiebig begutachtet und getestet werden. Produktexperten, Verkaufsberater und Intralogistikplaner stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Mit dabei sind auch dieses Mal zahlreiche Partnerunternehmen, die das Angebotsspektrum ergänzen und erweitern. Dazu zählen der Automatisierungsspezialist Dematic, Sicherheitsspezialist A-Safe, die Anbaugerätehersteller Kaup, Bolzoni Auramo, Meyer, Durwen und e-l-m Kragelund, Gabelzinkenhersteller Vetter, Brennstoffzellenhersteller Plug Power, Batteriehersteller Hoppecke, Intilion und Fronius, Torhersteller Efaflex, die Reifenhersteller Continental und Trelleborg, Sitzhersteller Grammer, Personenerkennungsspezialist Blaxtair, Bito Lagertechnik, mobile Wiegetechnik von Ravas, Industriebödenspezialist P&K sowie Actil Warehouse Trucks und weitere.
Am Beispiel einer Flaschenherstellung wird der komplette innerbetriebliche Materialfluss vom Wareneingang über Lager und Kommissionierung bis hin zu Produktionsversorgung und dem Warenausgang abgebildet. „Unseren Gästen bietet sich die einmalige Chance, eine sehr große Zahl an unterschiedlichsten Produkten live im Einsatz zu sehen und selbst zu fahren. Wir zeigen die gesamte Bandbreite an einem Ort! Und das unterscheidet die WoMH fundamental von einer ‚normalen‘ Fachmesse, wo die Besucher immer nur einen gewissen Ausschnitt unseres Leistungsspektrums erleben können“, zeigt sich Stefan Prokosch, SVP Brand Management bei Linde Material Handling, begeistert von dem besonderen Branchenevent. Ein Fokus liegt auf der neuen, vollvernetzten Staplergeneration mit elektrischem oder verbrennungsmotorischem Antrieb. Weitere Themenfelder sind Softwarelösungen wie das Flottenmanagement „Linde:connect“ oder das Lagerverwaltungssystem „Linde Warehouse Navigator“, die für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit sorgen. Hinzu kommen Sicherheits- und Assistenzsysteme, Lichtlösungen, Energiemanagementsysteme, automatisierte und autonome Fahrzeuge sowie Projektmanagement und Beratung.
Die WoMH richtet sich sowohl an existierende Kunden als auch an Unternehmen, die die Intralogistik-Kompetenz von Linde MH in ihrer gesamten Breite kennenlernen wollen. Wer die Veranstaltung auf dem Maimarktgelände in Mannheim besuchen möchte, wendet sich an den zuständigen Linde-Netzwerkpartner in seiner Region.
Neue Transportroboter erweitern Automatisierungsportfolio von Linde Material Handling
News vom 28.03.2022 von Redaktion (allg.)
Autonome Transportfahrzeuge eröffnen große Chancen für eine noch effizientere innerbetriebliche Logistik. Mit den mobilen Robotern „Linde C-Matic“ erweitert der Hersteller Linde Material Handling sein Automationsportfolio um drei kompakte, agile und flexibel einsetzbare Logistikhelfer für horizontale Warenbewegungen in Lager und Produktion.
Mit den neuen, kompakten Transportrobotern lassen sich Lasten bis 600, 1.000 oder 1.500 Kilogramm jetzt noch schneller und agiler bewegen. Die rund ein Meter langen und einen knappen Meter breiten „Plattformen auf Rädern“ können sich sowohl auf der Stelle drehen als auch die aufgenommene Last rotieren. Damit brauchen sie wenig Platz für Fahr- bzw. Wendemanöver und eignen sich für beengte Lagerlayouts. „Die Einsatzfelder der Geräte sind denkbar breit gefächert: Sie bringen Automobilkomponenten zu modernen Fertigungsanlagen, bewegen Baustoffe, Ersatzteile, Papier oder Bekleidung auf Paletten oder in Gitterboxen durchs Lager. Oder sie bringen ‚Ware zum Menschen‘ und folgen damit einem vor allem im Online-Handel praktizierten Kommissionierkonzept“, erklärt Philipp Stephan, Product Manager Automation & Intralogistics Solutions.
Lastaufnahme per Tisch oder Palette
Die autonomen Plattformfahrzeuge können Lasten auf zwei unterschiedliche Arten aufnehmen: Erstens über einen unterfahrbaren Transporttisch, auf dem die Ware oder eine Palette bzw. Gitterbox lagern. Zentriert unter dem Tisch sorgt ein QR-Code dafür, dass die transportierte Ware nicht nur mittig aufgenommen und richtig ausgerichtet wird, sondern auch eindeutig identifiziert werden kann. Dadurch sind die Ware und ihr Weg im Betrieb nachverfolgbar. Zweitens kann der Transportroboter die Palette direkt bzw. über eine fest montierte Adapterplatte von einer Übergabestation oder Rollenbahn aufnehmen.
Das Handling der Waren erfolgt vollautomatisch: Der „Linde C-Matic“ fährt zu einer definierten Übergabestelle und platziert die Lastaufnahmefläche mittig unter dem Transporttisch bzw. unter der in einem Übergabegestell lagernden Palette. Anschließend hebt das Gerät die Last an und bringt sie mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Kilometern pro Stunde zur vorgesehenen Ablagefläche. Die Navigation durch den Raum erfolgt ebenfalls über QR-Codes, die in einem Rasterfeld auf dem Boden angebracht sind und von der am Fahrzeug installierten QR-Kamera gelesen werden. Informationen zu dem in kurzer bis mittlerer Entfernung gelegenen Fahrziel erhalten die Transportroboter aus dem Lagerverwaltungssystem, zum Beispiel dem „Linde Warehouse Navigator“. Dabei ermittelt die Fahrzeugsoftware für jeden individuellen Transportjob die optimale Fahrtroute durch das Gebäude.
Ein Laserscanner sorgt für ein sicheres Erkennen von beweglichen oder stehenden Hindernissen. Dank Informationsverarbeitung in Echtzeit passt der „Linde C-Matic“ seine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an und bleibt stehen, bis Personen und Fahrzeuge die Überwachungszone verlassen haben. Feste Hindernisse umfährt das Gerät selbstständig. Zudem gibt es eine visuelle und akustische Warnung. Separate Notausschalter an allen vier Seiten ermöglichen manuelles Eingreifen. Die rundum angebrachten mechanischen Stoßdämpfer schützen das Gerät vor Anfahrschäden.
Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten
Die häufigste Anwendung ist der Streckentransport zwischen zwei Punkten. Doch die Transportroboter können auch mit anderen autonomen oder automatisierten Fahrzeugen wie Schmalganggeräten, Schubmaststaplern oder Hochhubwagen interagieren, indem sie Waren an definierten Übergabeplätzen absetzen oder aufnehmen. Softwaregesteuert funktioniert das Laden der Lithium-Ionen-Batterie: Wird ein definierter Ladestand unterschritten oder steht aktuell kein Fahrauftrag an, steuert der „C-Matic“ die Selbstladestation an und wartet dort auf den nächsten Auftrag.
Linhardt in Viechtach rüstet auf Linde Material Handling um
News vom 25.08.2021 von Redaktion (allg.)
Das Unternehmen Linhardt aus dem bayerischen Viechtach verpackt, entwickelt und produziert an drei deutschen und einem internationalen Werk Aluminiumtuben, Kunststofftuben, Aerosoldosen und weitere Verpackungen aus Aluminium. Im Juni 2020 wurden zwei bestehende Schmalgangstapler eines Wettbewerbers gegen neue Schmalganggeräte von Linde Material Handling ersetzt. Einsatzort der Fahrzeuge ist das Fertigwarenlager am niederbayerischen Hauptsitz der Linhardt Gruppe.
Die bedeutendste Anforderung an die Schmalgangstapler war, aufgrund der hohen Leistung und dem hohen Umschlag im Lager, eine hohe Performance. Die leistungsstarke Ausstattung von Fahr- und Hubmotoren, Lastradbremsen sowie ein Gangsicher-heitsassistent und eine Lagernavigation waren die ausschlaggebenden Kriterien.
Lithium-Ionen-System für mehr Wirtschaftlichkeit
Nicht zu kurz kommen sollte bei allen Kriterien die Wirtschaftlichkeit der Stapler. Nach umfassender Messung der alten Fahrzeugbatterien stellte man fest, dass die Lithium-Ionen-Technologie eine ganze Reihe an Vorteilen gegenüber der bei den Altgeräten bestehenden Blei-Säure-Batterien bringen würde. Deshalb entschied man sich für ein Lithium-Ionen-System bei beiden Schmalganggeräten. Die neuen Batterien eigenen sich für viele Einsatzbereiche und sind durch eine wartungsfreie und leicht zu reinigende Technologie auch für sensible Arbeitsbereiche geeignet. Es entstehen keinerlei Batteriegase oder Säuren. Das intelligente Batteriemanagement verfügt außerdem über ein integriertes Löschsystem.
Über eine integrierte Schnittstelle zur internen Software von Linhardt, erhalten die Stapler Fahraufträge, auf dessen Basis das Fahrzeug die gewünschte Zielposition schnellstmöglich ansteuert. In mehreren Terminen wurde die Schnittstelle virtuell getestet und auf Kundenwunsch angepasst. In enger Absprache mit dem Werk wurden die Details der Schnittstellen festgelegt und die Umsetzung der gewünschten Fahrbefehle abgestimmt.
Automatisierte Schubmaststapler und Hochhubwagen von Linde Material Handling
News vom 18.12.2020 von Redaktion (allg.)
Palettenlager spielen als Materialpuffer sowohl in industriellen Fertigungsprozessen als auch in Distributionszentren eine zentrale Rolle. Das Ein- und Auslagern im Hochregal ist üblicherweise ein standardisierter Prozess mit hohem Wiederholungsgrad. Dabei gilt: Je schmaler die Abstände zwischen den Regalreihen und je exakter die Positionierung der einzelnen Paletten, desto effizienter das Lager. Genau das macht Palettenlager zum idealen Einsatzfeld für automatisierte Geräte wie den Schubmaststapler „Linde R-Matic“ und den Hochhubwagen „Linde L-Matic HD“.
Mit einer Länge von 2.520 Millimetern und einer Breite von 1.565 Millimetern ist der „R-Matic“ laut Linde (bei einer Tragfähigkeit von 1,6 Tonnen) EMEA-weit der einzige automatisierte Schubmaststapler in Hybrid-Ausführung, der in Arbeitsgängen von bis zu 2,90 Meter Breite manövrieren kann. Softwaregesteuert lagert das Gerät Paletten selbst in Hubhöhen von mehr als elf Metern mit sehr hoher Genauigkeit ein. Mithilfe der infrastrukturfreien Laser-Navigation steuern die Fahrzeuge dynamisch durch das Lager; ihre Aufträge erhalten sie über die zentrale Steuereinheit direkt aus dem Warehouse-Management-System.
Präzises Absetzen durch 3D-Kamera
Einen spürbaren Produktivitätsschub erhalten die Geräte durch die autokalibrierende 3D-Kamera mit neuer Softwaregeneration. Sie erkennt nicht nur die Abmaße der Palette um ein Vielfaches besser, sondern schaut auch tiefer in die Palette hinein, wodurch das Aufnehmen und Absetzen wesentlich präziser erfolgt – sowohl auf dem Boden als auch auf Rollenbahnen oder im Regal. Gleichzeitig sind die automatisierten Geräte in der Lage, eine größere Vielfalt an Paletten zu transportieren. Dafür sorgen exklusiv für Linde Material Handling entwickelte Algorithmen zur relativen Bilderkennung, die in umfangreichen Tests validiert wurden.
Zudem genügen die automatisierten Geräte höchsten Sicherheitsansprüchen. Dazu gehören vier in das Fahrzeug integrierte Scanner in Bodennähe, die ein 360-Grad-Sicherheitsfeld um das Fahrzeug erzeugen und permanent auf Hindernisse screenen. Ebenfalls zur Standardausstattung gehören: zusätzliche Notausschalter, der „Linde Blue Spot“ sowie das Assistenzsystem „Dynamic Mast Control“, das in hohen Hubhöhen wertvolle Hilfe leistet. Optional verfügbar sind: ein Sensor, der überhängende Lasten detektiert, und eine zweite, obere 3D-Kamera, die Zeitersparnis bei Lasthandling generieren kann.
Als Hybridlösung konzipiert
Auch die beiden Modelle des „Linde L-Matic HD“ mit 1,6 und 2,0 Tonnen Tragfähigkeit verfügen über eine rund um das Fahrzeug herum wirkende Sicherheitsausstattung mit seitlichen Stoßfängern, serienmäßigen sowie optionalen Scannern, Notausschaltern sowie optischen und akustischen Warnsystemen. Die Lasterkennung erfolgt ebenfalls mit der innovativen 3D-Kamera.
Schubmaststapler und Hochhubwagen sind als Hybridlösung konzipiert, sodass der Bediener jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen und in den manuellen Modus umschalten kann. Neu ist zudem die Möglichkeit, die Geräte autonom zu laden. Ausgestattet mit schnellladefähigen Batterien fahren die automatisierten Flurförderzeuge selbstständig zur Ladestation und werden dort geladen.
Fusion von Pahlke und Schrader zu Linde Material Handling Rhein-Ruhr
News vom 09.12.2020 von Redaktion (allg.)
Zur Stärkung des Linde-Material-Handling-Vertriebsnetzwerkes in Deutschland sind die Klaus Pahlke Fördertechnik aus Haan und die Schrader Industriefahrzeuge aus Essen mit Wirkung zum 1. November zu einem Unternehmen verschmolzen. Es firmiert unter dem Namen „Linde Material Handling Rhein-Ruhr“. Geschäftsführer bleibt Matthias Vorbeck, der beide Firmen seit 2011 leitet.
„Beide Unternehmen haben bereits in den vergangenen Jahren sehr eng zusammengearbeitet. Mit der Fusion zu einem weiterhin rechtlich selbstständigen Tochterunternehmen unter dem Dach von Linde Material Handling bündeln wir die Stärken beider Partner und können uns bei unseren Kunden noch besser als Anbieter intralogistischer Lösungen positionieren“, so Geschäftsführer Matthias Vorbeck. Das gelte insbesondere für die Automatisierung als einen der größten Wachstumstreiber der Logistikbranche.
Das neue Unternehmen Linde Material Handling Rhein-Ruhr übernimmt das starke Profil von Pahlke und Schrader am Markt und die mehr als 50-jährige Erfahrung als Linde-Netzwerkpartner. Hauptsitz des für weite Teile Nordrhein-Westfalens zuständigen Linde-Vertragspartners ist Essen, weitere Standorte befinden sich in Haan und Dortmund-Holzwickede. Durch den Zusammenschluss entsteht einer der größten Vertriebspartner von Linde Material Handling in Deutschland.
Extraschmale Fahrerstandhubwagen von Linde Material Handling
News vom 21.10.2020 von Redaktion (allg.)
Wer täglich viele Dutzend Paletten auf beengten Lkw-Ladeflächen positioniert oder zwischen Bereitstellungsflächen hin- und herbewegt, weiß: Es kommt auf jeden Zentimeter an. Je schmaler und wendiger das Fahrzeug, desto besser. Diese Anforderung erfüllen die neuen Niederhubwagen Linde T20 FP und Linde T25 FP.
Das nur 720 Millimeter breite Chassis hilft vor allem beim exakten Positionieren der Ware. Weil die Geräte schmaler sind als die transportierten Europaletten, lassen sich Schäden an den Lkw-Transportwänden verhindern, die sonst immer wieder beim Rangieren auf der Ladefläche passieren. Auch beim schnellen Manövrieren im Wareneingang und Versand oder auf engen Fahrwegen macht sich die reduzierte Fahrzeugbreite positiv bemerkbar.
Der Doppelstockbelader „Linde D10 FP“ ist das ideale Modell, wenn es darum geht, Lkw besonders platzsparend zu beladen. Das Gerät schafft 1.000 Kilogramm im Doppelstockbetrieb – alternativ 2.000 Kilogramm auf dem Initialhub oder 1.200 Kilogramm auf dem Haupthub.
Alle drei neuen Modelle verfügen über eine feste Fahrerstandplattform. Der Bediener steigt über die Rückseite ein; zwei Haltegriffe rechts und links sowie der nur 200 Millimeter hohe Fahrerstand erleichtern den Zugang. Das Bedienumfeld im Fahrzeug ist auf die Bedürfnisse des jeweiligen Mitarbeiters angepasst. Die Fahrerstandplattform ist 538 Millimeter breit und optional vom Chassis abgekoppelt, um Stöße aufgrund von Bodenunebenheiten bestmöglich abzufedern und den Bediener vor vorzeitiger Ermüdung zu schützen. Der ergonomisch geformte Lenker hat beidseitig leichtgängige Steuerhebel, damit sich alle Fahr- und Hubfunktionen mit einer Hand bedienen lassen.
Durch die sichtoptimierte Konstruktion der Niederhubwagen fällt der Blick des Bedieners ungehindert auf Fahrbahn und Last – so lässt sich im hektischen Lageralltag der Überblick behalten. Elektromagnetische, elektrische und hydraulische Systeme sorgen für ein angepasstes Bremsverhalten, unter anderem in Abhängigkeit vom Lastgewicht. Aus Sicherheitsgründen ist die komplette Bodenmatte als Totmannschalter ausgelegt: Verlässt der Bediener das Gerät, stoppt es sofort ab und bleibt stehen – selbst an abschüssigen Rampen.
Das Chassis besteht aus zwei massiven, bis knapp über den Boden reichenden Stahlschürzen, die den Fahrer schützen und leichte Rempler abfangen. Zusammen mit den nach innen verlegten Haltegriffen und dem mittig angeordneten Lenker sorgen sie dafür, dass der Bediener mit Schultern, Armen und Händen jederzeit innerhalb der schützenden Fahrzeugkonturen bleibt. Zur weiteren – teils optionalen – Sicherheitsausstattung zählen „Linde Curve Control“ (kurvenabhängige Fahrgeschwindigkeit), „Linde Speed Management „(Fahrgeschwindigkeitsanpassung in Abhängigkeit von der Last auf dem Freihub) und „Linde Bluespot“ (blaue LED-Leuchte mit Warnfunktion).
Der Drehstrommotor mit 2,3 bzw. 3 Kilowatt Leistung bringt die Niederhubwagen auf Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 14 Kilometer pro Stunde und den Doppelstockbelader auf 10 Kilometern pro Stunde. Das eröffnet insbesondere auf längeren Fahrstrecken Potenzial für höhere Umschlagleistung. Um einsatzspezifisch justieren zu können, lässt sich die Höchstgeschwindigkeit der Niederhubwagen auf Wunsch jedoch auf 8, 10, 12 oder 14 Kilometern pro Stunde festlegen. Jede Menge Power zeigen die Geräte auch an der Rampe: Die Steigfähigkeit beträgt modellabhängig bis zu 13 Prozent mit Last und bis zu 20 Prozent ohne Last.
Ein großes Plus der neuen Modelle ist außerdem die Vielfalt an Optionen und Modulen. Sie helfen dabei, das Gerät bestmöglich für die vor Ort herrschenden Einsatzbedingungen auszustatten. Einige Beispiele:
- Höhenverstellbarer Lenker: Je nach Körpergröße kann der Bediener den Lenker auf einer Länge von 110 Millimetern verschieben.
- Stützrollen: Für den optimalen Mix zwischen Stabilität und Bodenhaftung stehen drei unterschiedliche Dämpfungsgrade zur Wahl.
- Flottenmanagement: Das Linde connect-Baukastensystem reicht von Zugangssteuerung über Schocksensorik und Wartungsmanagement bis zur umfangreichen Einsatzanalyse.
- Integriertes Ladegerät: Es ist sowohl für Blei-Säure-Batterien als auch für Lithium-Ionen-Batterien verfügbar, lässt sich an jede Steckdose hängen und macht unabhängig von installierten Ladegeräten.
- Multifunktions-Farbdisplay: Alle wichtigen Fahrzeugparameter wie Betriebsstunden, Ladezustand sowie Wartungs- und Fehlermeldungen werden optisch aufbereitet dargestellt.
Darüber hinaus bietet Linde Material Handling im großen Sortiment viele weitere Optionen: etwa die Kühlhausversion für Umgebungstemperaturen bis -35 Grad Celsius, Halterungen für Datenterminals, Scanner oder Schrumpffolie sowie diverse Ablagefächer oder unterschiedliche Ausführungen der Lastrollen.
Suffel erhält 75.000stes Linde-Fahrzeug
News vom 08.10.2020 von Redaktion (allg.)
Ein besonderes Jubiläum feierten jetzt der Stapler-Hersteller Linde Material Handling und das Unternehmen Suffel Fördertechnik: Die Linde Geschäftsführung konnte das 75.000ste Gerät an ihren Nachbarn und größten Vertragshändler in Deutschland übergeben. Seit Firmengründung 1962 vertreibt Suffel die Fahrzeuge und Lagertechnikgeräte der Marke Linde.
Zum Jubiläumsstapler gekürt wurde ein Elektro-Stapler, Typ E30, der aktuellen Baureihe 387. Das 75.000ste Linde-Gerät in der Suffel Firmengeschichte wurde direkt am Band im Werk Nilkheim von Geschäftsführer Martin Suffel und Suffel Vertriebsleiter Frank Christl in Empfang genommen.
In fast 60 Jahren enger Zusammenarbeit hat sich vieles verändert. „Mein Vater hat die Stapler damals noch handschriftlich gezählt“, erinnert sich Martin Suffel, der das Unternehmen 1994 in zweiter Generation übernommen hat. „Dabei ist eines jedoch immer gleichgeblieben: das Engagement für die Marke Linde und die Leidenschaft für unsere Fahrzeuge“.
Allein im Jahr 2018 verkaufte Suffel 3.800 Linde Fahrzeuge an seine Kunden. Rekordverdächtig! Das erfolgreichste Gerät aller Zeiten war dabei der Linde E12 – 20 der Baureihe 386. Von dieser Baureihe lieferte der Händler 6.300 Stück an Firmen aus Industrie, Handel und Gewerbe.
Linde Material Handling erweitert Aufbereitungszentrum für Gebrauchtgeräte in Tschechien
News vom 28.04.2020 von Redaktion (allg.)
Das im Herbst 2017 eröffnete Aufbereitungswerk für Gebrauchtstapler von Linde Material Handling in Velké Bílovice bei Brünn (Tschechien) wird vergrößert. Pro Jahr sollen auf 6.700 Quadratmetern bis zu 2.000 Geräte aufbereitet werden – das entspricht einer Erweiterung um 48 Prozent.
Fast alle Stapler, die in Velké Bílovice wiederaufbereitet werden, rekrutieren sich aus Rückläufern der Linde-eigenen Lang- und Kurzzeitmietflotte. Das heißt: Die Geräte wurden während ihres „ersten Staplerlebens“ fortlaufend von qualifizierten Technikern gewartet und verfügen über eine lückenlos dokumentierte Servicehistorie. Bei der Reparatur kommen ausschließlich Linde-Originalersatzteile zum Einsatz.
In Velké Bílovice werden gebrauchte Stapler nach einem standardisierten Verfahren wiederaufbereitet. Dabei werden nicht bloß Schäden repariert, sondern jedes Fahrzeug wird von speziell geschulten Fachkräften auf Herz und Nieren geprüft und durchläuft mehrere Stationen. Verlassen die Stapler das Aufbereitungszentrum, erfüllen sie alle einschlägigen Sicherheitsanforderungen der europäischen Gesetzgebung im Bereich Handhabungstechnik und erhalten das Gütesiegel „Approved by Linde“.
Die Zahl der Mitarbeiter im Aufbereitungswerk Velké Bílovice hat sich in den vergangenen drei Jahren auf 70 fast verdoppelt. Das Werk ist einer von mehreren Standorten von Linde Material Handling in Tschechien. Linde Pohony (LiPo) produziert in Český Krumlov Lenkachsen sowie elektrische und hydrostatische Antriebsachsen für die Kion Group. Das ebenfalls in der Nähe von Brünn ansässige Joint Venture JULI ist in der Produktion von Elektromotoren tätig, und seit 2016 werden in Stříbro bei Pilsen Schubmaststapler der Marke Linde hergestellt.
Neue Stapler-Generation und neue „Interaktive Warnweste“ von Linde auf dem Markt
News vom 25.03.2020 von Redaktion (allg.)
Mit einer neuen Generation seiner verbrennungsmotorischen Gegengewichtstapler will Linde Material Handling das „Schweizer Taschenmesser“ der Intralogistik fit für die Zukunft machen. Die Hydrostaten im Traglastbereich von 2,0 bis 3,5 Tonnen sind voll vernetzt und vorbereitet für jegliche Anwendungen der Industrie 4.0.
Größere Sichtfelder durch den Hubmast, schlanke A-Säulen, das flachere Gegengewicht, Panzerglasdach und vollverglaste Kabinentüren verbinden laut Linde maximale Sicht mit bestmöglichem Schutz. Assistenzsysteme sorgen zudem für Sicherheit und Produktivität. Zahlreiche Komfortverbesserungen, wie die niedrige, breite Trittstufe, zehn Zentimeter mehr Kopffreiheit oder Farbdisplay und ergonomisch angeordnete Schalter, sollen den Fahrer zusätzlich bei seiner Arbeit unterstützen.
„Interaktive Warnweste“ vermeidet Kollisionen
Mit einer interaktiven Warnweste können sich Fußgänger in Lager- und Produktionsbereichen frühzeitig vor herannahenden Flurförderzeugen schützen. Das intelligente Kleidungsstück mit fühlbarer, hörbarer und weithin sichtbarer Warnfunktion ist eine Weiterentwicklung des „Linde Safety Guard“-Systems und hilft, die besonders häufigen Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Fußgängern zu verhindern. Die Weste basiert auf dem im vergangenen Jahr vorgestellten Assistenzsystem „Linde Safety Guard“, das per Ultrabreitbandsignal (UWB) zentimetergenaue Funksignale selbst durch Wände und Türen hindurch sendet. Der Staplerfahrer erkennt dabei auf seinem Gerät, aus welcher Richtung sich eine oder mehrere Personen nähern. Zeitgleich sieht, spürt und hört der Fußgänger über seine Personeneinheit, dass ein Flurförderzeug naht. Das kleine, mobile Gerät musste bislang per Clip an der Kleidung des Trägers befestigt werden. Jetzt sind die Funktionen in eine Sicherheitsweste, zertifiziert nach Warnschutznorm EN ISO 20471, integriert. Nähert sich ein mit „Linde Safety Guard“ ausgestattetes Flurförderzeug, wechseln die LED-Streifen der Weste in einen auffälligen Blink-Modus und steigern ihre Leuchtkraft auf 200 Prozent der Nennleistung.
Weitere Informationen zum neuen Gegengewichtstapler finden Sie hier…
Weitere Informationen zur neuen Warnweste finden Sie hier…
Linde Material Handling entwickelt Interaktive Warnweste
News vom 31.10.2019 von Redaktion (allg.)
Die „Interaktive Warnweste“ von Linde Material Handling soll ab sofort Fußgänger in Lager- und Produktionsbereichen frühzeitig vor herannahenden Flurförderzeugen schützen. Das intelligente Kleidungsstück mit fühlbarer, hörbarer und weithin sichtbarer Warnfunktion helfe, die besonders häufigen Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Fußgängern zu verhindern.
Die Weste basiert auf dem im vergangenen Jahr vorgestellten Assistenzsystem „Linde Safety Guard“, das per Ultrabreitbandsignal (UWB) zentimetergenaue Funksignale selbst durch Wände und Türen hindurch sendet. Der Staplerfahrer erkennt dabei auf seinem Gerät, aus welcher Richtung sich eine oder mehrere Personen nähern. Zeitgleich sieht, spürt und hört der Fußgänger über seine Personeneinheit, dass ein Flurförderzeug naht. Das kleine, mobile Gerät musste bislang per Clip an der Kleidung des Trägers befestigt werden.
Sicherheitsweste mit integrierter Warnfunktion
Mit der Integration in eine Sicherheitsweste, zertifiziert nach Warnschutznorm EN ISO 20471, wird die mobile Einheit des „Linde Safety Guards“ jetzt optimiert. Benjamin Reis: „Wer die Weste überstreift, trägt das Assistenzsystem automatisch bei sich.“ Das Kleidungsstück verfügt über LED-Streifen vorn und hinten, die auch im Normalzustand konstant mit 40 Prozent der Nennleistung leuchten. Droht Gefahr durch ein sich näherndes Fahrzeug, wechseln die LED-Streifen in einen auffälligen Blink-Modus und steigern ihre Leuchtkraft auf 200 Prozent der Nennleistung.
Die Position des Senders am Schlüsselbein sorge zudem dafür, dass die Vibration sehr gut gespürt werde, der Ton nah am Ohr sei und es keine Abschattungseffekte der Funksignale gibt. Indem die Weste ganzjährig über Winterjacke oder T-Shirt getragen werden könne, befinde sich der Sensor außerdem immer an der gleichen Stelle, was die Wahrnehmung erleichtere. Auch Nässe sei aufgrund der niedrigen Spannung kein Problem. Die Powerbank befindet sich in einer wasserabweisenden Tasche und versorgt das System bis zu 16 Stunden mit Strom eine Ladestation wird mitgeliefert. Die Weste ist in sechs Größen verfügbar.
Linde Material Handling erhält Excellence Award auf der Interairport Europe
News vom 11.10.2019 von Redaktion (allg.)
Mit dem Assistenzsystem „Linde Safety Guard“ zum Schutz von Fußgängern und Staplerfahrern hat Linde Material Handling den Excellence Award der Interairport Europe 2019 in der Kategorie „interRAMP“ gewonnen. Die Verleihung fand anlässlich der Eröffnungsfeier am 8. Oktober auf dem Messegelände in München statt
Das Assistenzsystem „Linde Safety Guard“ basiert auf der Ultrabreitband(UWB)-Technik. Zentimetergenau senden die mobilen bzw. im Stapler montierten Einheiten Funksignale selbst durch Wände und Türen hindurch und warnen Fahrer und Fußgänger über akustische, visuelle und taktile Signale vor Kollisionen. Auf diese Weise verhindern sie Unfälle und erhöhen die Sicherheit im Betrieb. Das überzeugte die Fachleute aus der Flughafenindustrie, die in einer Online-Abstimmung über insgesamt 55 Einreichungen zu neuen Ausrüstungen, Produkten und Dienstleistungen abstimmten. „Wir freuen uns über die Auszeichnung und sind überzeugt, dass das System helfen wird, die Zusammenarbeit der Logistikmitarbeiter sicherer zu machen und damit nicht nur zur Gesunderhaltung der Beschäftigten beizutragen, sondern auch die Produktivität in der Bodenabfertigung zu erhöhen“, sagte Produktmanager Fabian Zimmermann, der den Preis für Linde Material Handling entgegennahm.
Neue Fahrersitzhubwagen von Linde Material Handling
News vom 17.10.2018 von Redaktion (allg.)
Mit den neuen Fahrersitzhubwagen der Linde Material Handling GmbH im Tragfähigkeitsbereich von 1,2 bis 2,5 Tonnen sollen sich Waren komfortabler und produktiver bewegen lassen.
Die Fahrersitzhubwagen sind mit einem 970 Millimeter breiten Chassis ausgestattet, das dem Bediener ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit gewähren soll. Hinzu kommt ein komfortabler Fahrersitz, der vorzeitigem Ermüden vorbeugen soll. „Tip Control“ lässt den Fahrer sämtliche Gabel- und Mastfunktionen per Daumen und Zeigefinger steuern. Die neuen Niederhubwagen T20/25 RW, Doppelstockbelader D12 RW und Hochhubwagen L14/16 RW (R = Fahrersitz, W = wide/breite Ausführung) ermöglichen, die Gabel schon während der Fahrt anzuheben oder abzusenken und damit den Aus- bzw. Einlagerungsvorgang zu beschleunigen. Hinzu kommen eine hohe Sitzposition des Fahrers und der Blick durch sichtoptimierte Hubmastprofile. Sie erlauben eine optimale Sicht auf Fahrweg und Last und sorgen für größtmögliche Sicherheit. Überall dort, wo schwere und häufig wechselnde Lasten bewegt werden, empfiehlt sich zudem das Linde-„Load Management“. Das Assistenzsystem zeigt dem Bediener auf einem farbigen Display die wichtigsten Traglastdaten an. Somit weiß er, welches Gewicht sich aktuell auf den Lastarmen befindet und bis zu welcher Hubhöhe er die risikofrei anheben darf. Ihre Antriebsenergie beziehen die Sitzhubwagen wahlweise aus Blei-Säure-Batterien oder dem Paket aus Lithium-Ionen-Batterie und dezentralem Ladegerät für schnelles Zwischenladen. Für alle Geräte verfügbar ist zudem das Flottenmanagement „Connect“.
Christian Harm wird Finanzgeschäftsführer von Linde Material Handling
News vom 21.09.2018 von Redaktion (allg.)
Der Aufsichtsrat der Linde Material Handling GmbH hat Christian Harm (50) mit Wirkung zum 1. Januar 2019 für vier Jahre zum Mitglied der Geschäftsführung von Linde Material Handling bestellt.
Er wird in der Geschäftsführung das Ressort Finanzen verantworten, das zuletzt vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Andreas Krinninger, geführt wurde. Christian Harm übernimmt darüber hinaus die Verantwortung für die Produktionswerke Aschaffenburg und Weilbach.
Christian Harm ist seit 2012 Executive Vice President Corporate Strategy der Kion Group und hat in dieser Funktion die strategische Ausrichtung des Konzerns wesentlich geprägt. Davor leitete er seit 2003 den Einkauf im Bereich Material Handling der Linde AG und wurde 2006 Vice President Purchasing der Kion Group. Von 1999 bis 2003 arbeitete er bei der Unternehmensberatung McKinsey und war von 1992 bis 1998 in verschiedenen kaufmännischen Funktionen bei Unilever tätig.
Sabine Neuß geht von Linde zu Jungheinrich
News vom 29.08.2018 von Redaktion (allg.)
Sabine Neuß hat die Linde Material Handling GmbH zum 27. August 2018 im gegenseitigen Einvernehmen verlassen und wird mit Wirkung zum 01. Januar 2020 neues Vorstandsmitglied der Jungheinrich AG.
Neuß verantwortet beim Hamburger Intralogistikunternehmen das Ressort Technik. Bis dahin wird dieses weiter plangemäß von Dr. Lars Brzoska geleitet. Sabine Neuß war bei Linde Material Handling als Geschäftsführerin für die Produktion verantwortlich. Der Aufsichtsrat der Linde Material Handling GmbH wird zeitnah über die Nachfolge der Geschäftsführerin entscheiden.
Linde Material Handling vervollständigt Lithium-Ionen-Portfolio
News vom 08.08.2018 von Redaktion (allg.)
Die Linde Material Handling GmbH bietet ab sofort auch ihre großen Elektrostapler im Tragfähigkeitsbereich von sechs bis acht Tonnen mit Lithium-Ionen-Batterie an.
Alle Modelle der Baureihe lassen sich mit einer leistungsstarken 90-Volt-Lithium-Ionen-Batterie ausstatten, die über eine Kapazität von knapp 120 Kilowattstunden verfügt. Passend dazu werden Ladegeräte mit 9, 17 und 30 Kilowatt angeboten – je nachdem, wie schnell das (Zwischen-)Laden der Batterie im Einsatz zu erfolgen hat. Dank Lithium-Ionen-Batterie beschleunigen die wartungsfreien Drehstrom-Antriebsmotoren den Stapler mit und ohne Last auf 20 Kilometer pro Stunde Fahrgeschwindigkeit.
Die 90-Volt-Geräte arbeiten laut Linde sowohl in frostigen Umgebungen als auch im industriellen Umfeld mit hohen thermischen Belastungen. Dabei sollen sich die Lithium-Ionen-Batterien nicht aufheizen und die sonst üblichen Pausen zur Abkühlung der Batterie obsolet machen.
Schöler erweitert Leistungsportfolio um Safety Scan von Linde
News vom 02.08.2018 von Redaktion (allg.)
Die Schöler Fördertechnik AG erweitert ihr Leistungsportfolio ab sofort um das strukturierte Beratungsangebot „Linde Safety Scan“. Dieses umfasst sechs Schritte, in denen Gefahrenhotspots erkannt, analysiert und mittels geeigneter Maßnahmen entschärft werden.
Mit dem Beratungsangebot „Linde Safety Scan“ unterstützt Schöler Unternehmen dabei, potenzielle Gefahrenstellen, wie tote Winkel, unübersichtliche Kreuzungsbereiche oder enge Tordurchfahrten aufzudecken und die Sicherheit des innerbetrieblichen Fahrzeugverkehrs durch individuell angepasste Lösungswege zu verbessern. Der erste von sechs Schritten umfasst ein detailliertes Briefing. Dabei wird geprüft, ob der Kunde aus dem „Linde Safety Scan“ einen Nutzen ziehen kann. Im Anschluss an das detaillierte Briefing ermittelt und priorisiert Schöler gemeinsam mit dem Kunden in einem Workshop vor Ort die bestehenden Unfall- und Gefahrenstellen.
Als Basis hierfür dienen Hallenpläne und eine Begehung der Räumlichkeiten. Anhand der Analyseergebnisse erstellt der Safety Consultant im dritten Schritt eine individuelle und herstellerunabhängige Handlungsempfehlung. Diese kann beispielsweise eine bessere Kennzeichnung der Gefahrenstelle oder den Gebrauch von Warneinrichtungen und Fahrassistenzsystemen beinhalten. Anschließend wählt der Kunde im vierten Schritt die von ihm präferierte Lösung aus. Bei deren Implementierung steht der Safety-Consultant auf Wunsch beratend zur Seite. Nach rund drei Monaten ist es Zeit für den fünften Schritt: Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird überprüft; gegebenenfalls werden weitere Optimierungen eingeleitet. Im letzten Schritt dokumentiert der Safety-Consultant schließlich den erreichten Fortschritt, um das Sicherheitsniveau langfristig auf einem hohen Level zu halten.
Linde präsentiert neu entwickeltes optisches Warnsystem
News vom 26.06.2018 von Redaktion (allg.)
Die Linde Material Handling GmbH hat das optische Warnsystem „Bluespot“ weiterentwickelt und präsentiert jetzt den Linde „Truckspot“, welcher ein rotes Warndreieck auf den Boden projiziert und damit auf nahende Flurförderzeuge hinweist – und Gefahrensituationen entschärfen soll.
Mittels LED-Technologie erzeugt der „Truckspot“ ein 1,25 Meter großes, helles Warnsymbol. Das erscheint im Abstand von circa vier Metern auf dem Boden hinter dem Fahrzeug, optional auch nur bei Rückwärtsfahrt. Fußgänger oder andere Staplerfahrer sollen anhand des mit einem Staplersymbol versehenen Dreiecks unmissverständlich erkennen, dass sich ein Fahrzeug nähert und unwillkürlich zurück weichen. Gerade in stark frequentierten Lager- oder Produktionsbereichen und an unübersichtlichen Kreuzungen soll der „Truckspot“ die Sicherheit aller Beteiligten erhöhen. Die Logistik-Mitarbeiter werden, wie schon beim „Bluespot“ nicht durch störende akustische Signale abgelenkt. So eignet sich die Lösung auch für laute Arbeitsumgebungen, in denen die Beschäftigten akustische Warntöne leicht überhören könnten. Bei Bedarf kann der „Truckspot“ auch mit dem „Bluespot“ kombiniert werden.
Andreas Krinninger bleibt bis 2021 Vorsitzender der Geschäftsführung von Linde Material Handling
News vom 23.02.2017 von Redaktion (allg.)
Der Aufsichtsrat der Linde Material Handling GmbH hat den Vertrag des Vorsitzenden der Geschäftsführung und Chief Financial Officer des Unternehmens, Andreas Krinninger (49), um vier Jahre verlängert. Damit wird Krinninger als President die Geschäfte der Operating Unit Linde MH EMEA (Europe, Middle East, Africa) der Kion Group noch bis mindestens Ende 2021 führen.
Krinninger führt Linde Material Handling EMEA seit dem 1. Januar 2016 als President. Gleichzeitig ist er weiterhin (seit dem 1. Januar 2014) Chief Financial Officer (CFO) der Operating Unit. Er war 2012 zunächst als Chief Restructuring Officer zur Kion Group gekommen und hat bereits in dieser Funktion konzernübergreifende Projekte zur Umsatzsteigerung, Produkt- und Effizienzverbesserung verantwortet.
Von 2007 bis 2011 war er Director bei KKR Capstone. Davor hatte er Senior-Managementpositionen beim Armaturenhersteller Grohe sowie beim Airline-Caterer LSG Sky Chefs inne. Von 1995 bis 2001 war er bei der Unternehmensberatung McKinsey tätig.
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Linde Material Handling bringt neue Fahrerstandhubwagen auf den Markt
News vom 01.02.2017 von Redaktion (allg.)
Linde Material Handling hat eine mehrstufige Produktoffensive für seine Fahrerstand- und Fahrersitzhubwagen gestartet. Bei den Fahrerstand-Niederhubwagen wächst das Produktprogramm um ein Einstiegsmodell mit 1,4 Tonnen Tragfähigkeit sowie ein größeres Modell mit 2,5 Tonnen Tragfähigkeit, die das bisherige 2-Tonnen-Modell ergänzen.
Darüber hinaus lassen sich die Niederhubwagen – mit Ausnahme des Einstiegsmodells Linde T14 S – und der Doppelstockbelader wahlweise mit zwei unterschiedlichen Bedienkonzepten ausrüsten. Bei der S-Version steht der Fahrer im Winkel von 90 Grad zur Fahrbahn, bei der SF-Version steht der Fahrer frontal zur Fahrtrichtung. Damit können Anwender jetzt aus insgesamt sieben statt bisher drei Modellen wählen.
Neu ist außerdem, dass sämtliche Fahrzeuge über eine Breite von 770 Millimetern verfügen und damit 20 Millimeter schmaler als die Vorgängerversionen bauen. Die S-Version verfügt zudem über das Bedienkonzept „Tip Control“. In den Kopf eines höhenverstellbaren Haltegriffs sind Kippschalter integriert, über die der Fahrer mit kurzen Bewegungen von Daumen und Zeigefinger Fahr- und Hubfunktionen steuert.
Zudem lassen sich die Geräte auf Wunsch mit der Kühlhausausführung, oder dem Linde-Flottenmanagementsystem „Connect“ ausstatten. Es verfügt unter anderem über eine Zugangskontrolle, Schockerfassung und Nutzungsanalyse sowie weitere Sicherheitsfeatures wie eine Geschwindigkeitsreduzierung bei abgesenkten Gabelzinken, Mastdurchgreifschutz und Warnblitzleuchten.
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Kluckert und Laurent-Junge verstärken Kommunikationsteam bei Linde MH
News vom 22.12.2016 von Redaktion (allg.)
Matthias Kluckert (34) und Dr. Monika Laurent-Junge (51) verstärken seit dem 1. Dezember 2016 die neu strukturierte Unternehmenskommunikation von Linde Material Handling (MH). Als Leiter Content & Editorial Team verantwortet der Journalist Kluckert die redaktionellen Inhalte der internen und externen Unternehmenskommunikation. Die promovierte Betriebswirtin Laurent-Junge entwickelt und implementiert als Leiterin Marketing & Communication Channels auf die unterschiedlichen Zielgruppen abgestimmte Marketing- und Kommunikationskanäle.
Beide Positionen wurden im Zuge der im vergangenen Jahr begonnenen Zusammenführung von interner, externer und Marketing-Kommunikation in einer Einheit neu geschaffen. Kluckert und Laurent-Junge berichten an den Leiter Communications von Linde MH, Michael Hauger, der diese Funktion im Herbst 2015 zusätzlich zu seinen Aufgaben als Leiter Konzernkommunikation der Kion Group AG übernommen hatte.
Linde-Gegengewichtsstapler mit Lithium-Ionen-Technologie
News vom 15.11.2016 von Redaktion (allg.)
Linde Material Handling hat ab sofort Gegengewichtsstapler mit Lithium-Ionen-Batterien im Programm. Nach Angaben des Aschaffenburger Staplerherstellers sorge die Technologie für eine deutlich höhere Unabhängigkeit von der Energieversorgung.
Grund hierfür sei eine höhere Energiedichte und Effizienz der Batterien sowie die Möglichkeit, diese Batterien jederzeit zwischenzuladen. Linde zu Folge können derzeit insgesamt fünf Modelle (Linde E14 bis E18 ION) im Traglastbereich von 1,4 bis 1,8 Tonnen mit – abhängig vom Einsatzfall – je zwei unterschiedlichen Lithium-Ionen-Batterie ausgerüstet werden.
Linde MH stellt neues Assistenzsystem für Schubmaststapler vor
News vom 08.10.2014 von Redaktion (allg.)
Die Linde Material Handling (MH) GmbH aus Aschaffenburg nutzte ihr 4. Material Handling Symposium am 18. September in Aschaffenburg, um den Teilnehmern ein neues sensorgesteuertes Fahrerassistenzsystem für Schubmaststapler vorzustellen, das den Bediener gezielt unterstützen soll. Dreh- und Angelpunkt des „Dynamic Mast Control“ (DMC) ist der im Motorraum des Schubmaststaplers untergebrachte elektrische Schubantrieb. Er gleicht mit präzisen Gegenbewegungen des Schubschlittens sowohl Mastschwingungen als auch die Durchbiegung des Mastes schnell, präzise und energieeffizient aus.
Damit braucht der Fahrer eines Schubmaststaplers mit DMC nicht mehr auf ein Auspendeln der Last in der Höhe zu warten und kann damit Lastträger deutlich schneller und sicherer einlagern. Durch das lotrechte Anheben der Last gibt es zudem ein deutlich geringeres Risiko, dass es zu Beschädigungen von Waren oder Regal kommt. Um die Gegenbewegung des Hubmastes möglichst feinfühlig anzusteuern, hat sich Linde MH gegen einen hydraulischen und für den deutlich präziseren und energieeffizienteren elektrischen Schubantrieb entschieden. Zudem kann bei parallelen Schub- und Hubbewegungen ohne Geschwindigkeitsreduzierungen die Umschlagleistung nochmal gesteigert werden. Das System befindet sich zurzeit in der letzten Feldtestphase und soll im nächsten Jahr für die aktuelle Schubmaststaplerbaureihe Linde R14 bis R20 zur Verfügung stehen.
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News vom 09.09.2014 von Redaktion (allg.)
Novelis, führend in der Herstellung von Aluminium-Walzprodukten und im Aluminium-Recycling, ersetzt seine komplette Staplerflotte am Standort Nachterstedt in Sachsen Anhalt. Von April bis Juni 2014 wurden im Bestandswerk sowie im neu errichteten Recyclingwerk insgesamt gut 70 mobile Geräte - darunter mehr als 60 Linde-Gabelstapler - im Gesamtwert von rd. 7 Mio. € angeschafft. Die größten dieser Stapler können dabei Aluminiumbänder mit einem Gewicht von bis zu 16 t und einer Spulenlänge von bis zu 2400 mm bewegen.
Der ausschlaggebende Grund für den Austausch der gesamten Staplerflotte sind die Neuerungen verschiedener Arbeitssicherheitsstandards, die Novelis bis zum Geschäftsjahresende 2015 in allen Werken weltweit umsetzen will. An der feierlichen Übergabe der Staplerflotte am 3. Juli 2014 nahmen neben 25 Novelis-Mitarbeitern auch das Management der Lindig Fördertechnik GmbH teil. Lidig ist Lieferant und zugleich Dienstleister rund um Gabelstapler, Lagertechnik und Arbeitsbühnen und war daher in dem von Novelis in Nachterstedt der Partner für mobile Technik und Flurförderfahrzeuge.
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News vom 02.09.2014 von Redaktion (allg.)
Im Jahr 1959 verließ bei Linde Material Handling (MH) in Aschaffenburg der erste Gabelstapler die Fertigungshalle. 55 Jahre später, am 29. August 2014, feierte der Staplerhersteller am Stammwerk ein besonderes Jubiläum: Bandmitarbeiter montierten das 750 000. Gerät, einen Elektro-Gegengewichtstapler vom Typ Linde E50 mit einer Tragfähigkeit von 5 t. Zukünftiger Besitzer ist die BMW Group.
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News vom 13.08.2014 von Redaktion (allg.)
Ab sofort hat Linde Material Handling (MH) GmbH aus Aschaffenburg vier weitere Schubmaststapler im Programm. Die Modelle R10B bis R16B im Tragfähigkeitsbereich von 1,0 bis neuerdings 1,6 t ergänzen die aktuelle Schubmaststapler-Baureihe um sog. Einstiegsmodelle. Sie sind für leichtere bis mittelschwere Anwendungen konzipiert und verfügen über eine Basis-Ausstattung, die dem Fahrer dennoch ein komfortables Arbeiten ermöglichen soll.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind der abgekoppelte Arbeitsplatz, die längsverstellbare Bedienkonsole, die rheologische Lenkung (die die Einstellung von Lenkwiderstand und Zahl der Lenkumdrehungen ermöglicht), der höhenverstellbare Fahrersitz, die Lastradbremsen, die einstellbare Mastvorschub- und Rückzugsdämpfung sowie die Endlagendämpfung im oberen Endanschlag.
Auch wichtige Sicherheitsfunktionen wie der Linde-Curve-Assist, der die Fahrgeschwindigkeit in Kurven proportional anpasst, sowie insgesamt vier voneinander unabhängige Bremssysteme und die Hubhöhenanzeige oberhalb des Freihubs gehören zur Serienausstattung. In Abgrenzung zu den leistungsstärkeren Modellen und entsprechend der Aufgabenstellung der B-Modelle beschleunigen die wartungsfreien 6,5 kW Drehstromfahrmotoren die Fahrzeuge auf 11 km/h mit und ohne Last.
Zusätzlich zur Triplexausführung lassen sich die torsionsfreien Neigemaste auch mit Standardmasten ausstatten. Beide Varianten eröffnen dem Fahrer ein breites Sichtfenster durch das Hubgerüst mit seinen schmalen Profilen welches auf Hubhöhen bis zu 7700 mm reicht. Der Fahrersitz ist mechanisch gedämpft und hemmt Stöße bei Bodenunebenheiten. Die Batteriegrößen der 48-Volt-Geräte reichen von 360 bis 620 Amperestunden (Ah).
Je nach Einsatzbedingungen lässt sich die Serienausstattung optional erweitern. Zur Sonderausstattung gehören beispielsweise ein integrierter Seitenschieber, das Panorama-Panzerglasdach oder die optische Warneinrichtung BlueSpot.
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News vom 29.04.2014 von Redaktion (allg.)
Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Beim Betrieb mit Gabelstaplern gilt menschliches Versagen sogar als häufigste Ursache für Arbeitsunfälle. Abhilfe verspricht ab sofort ein elektronisches Fahrer-Assistenzsystem von Linde Material Handling (MH), der Linde Safety Pilot. Er soll zur „World of Material Handling“, der Kundenveranstaltung im Mai auf dem Mainzer Messepark, vorgestellt werden. Über ein Display am Fahrerarbeitsplatz unterstützt der Safety Pilot den Staplerfahrer beim sicheren Umgang mit seinem Arbeitsgerät und hilft, gefährliche Situationen zu vermeiden.
So braucht der Fahrer z. B. in Zukunft nur auf das in Augenhöhe montierte Display zu blicken und ihm wird der Lastschwerpunkt visualisiert, das aktuell auf den Gabelzinken befindliche Lastgewicht, die aktuelle Hubhöhe, den Neigewinkel der Gabelzinken und die maximale Hubhöhe, bis zu welcher er die aufliegende Last heben darf.
Doch der Safety Pilot ist kein reines Anzeigeinstrument. Arbeitet der Fahrer in kritischen Bereichen oder kommt es zu Fehlbedienungen, wird er einerseits optisch und akustisch gewarnt. Andererseits greift die Fahrzeugsteuerung aktiv und regulierend ein. Technisch gelöst wird das Fahrer-Assistenzsystem über Sensoren, die an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges Daten messen und an die Fahrzeugsteuerung weitergeben.
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News vom 24.03.2014 von Redaktion (allg.)
Das Unternehmen Gruma Nutzfahrzeuge GmbH mit Hauptsitz in Friedberg-Derching war im vergangenen Jahr der erfolgreichste Linde-Händler Deutschlands. Dafür erhielt das Unternehmen bei einer Feierstunde Ende Februar in Fulda die begehrte Trophäe „TOP 1 Linde Händler“. Das Team unter der Vertriebsleitung von Helmut Deffner ließ im Ranking den Zweitplatzierten weit hinter sich und erzielte den höchsten Marktanteil für Linde Gabelstapler in Deutschland.
Als weitere Kriterien für die Auszeichnung fließen die Zielerreichung bei Kundenzufriedenheit und Servicekompetenz ein. Dank des umfassenden Know-hows und der konsequenten Marktausrichtung befindet sich Gruma Nutzfahrzeuge seit über 30 Jahren regelmäßig unter den Preisträgern und konnte mittlerweile zum achten Mal Platz Eins für sich beanspruchen.
Das Unternehmen verkauft, wartet und vermietet Gabelstapler sowie Land- und Kommunaltechnik.
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News vom 11.11.2013 von Redaktion (allg.)
Wenn es um das Thema Sicherheit am Arbeits-platz geht, scheuen viele Betriebe weder Kosten noch Mühen. Doch es braucht gar nicht immer die große, aufwändige Lösung zu sein. Ein Beispiel ist die optische Fahrweg-Warneinrichtung von Linde Material Handling, genannt BlueSpot, die im Fahrgassenbereich und an unübersichtlichen Kreuzungen für mehr Sicherheit sorgt. Jetzt gibt es zwei neue Produktversionen für Gegengewichtstapler und Lagertechnikgeräte.
Die Linde-BlueSpots wird oben am Fahrerschutzdachrahmen befestigt und projizieren bei Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt einige Meter in Fahrtrichtung einen blauen Punkt auf den Fußboden. So sie Fußgänger, Staplerfahrer oder Bediener anderer Geräte, die sich im Arbeitsbereich befinden. Die LED-Technologie ist unempfindlich gegen Erschütterungen und Vibrationen und sorgt für eine lange Lebensdauer. Darüber hinaus ist die komplette Warnleuchte für die Schutzklasse IP67 zugelassen, d. h. sie ist staub- und wasserdicht.
Neu im Linde-Nachrüstsortiment ist ab sofort ein Spot mit roten LEDs, um je nach Farbe des Fußbodens die höchstmögliche Signalwirkung zu erzielen. Ebenfalls neu ist der „BlueSpot directional“: hier überträgt die LED-Leuchte einen blauen Pfeil auf den Fußboden und zeigt auf diese Weise die Fahrtrichtung des herannahenden Staplers an. Und neuerdings lassen sich neben den Gegengewichtstaplern auch Schmalgangstapler und Schubmaststapler mit der optischen Fahrweg-Warneinrichtung ausstatten.
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Die Linde Material Handling GmbH in Aschaffenburg hat zum 1. Mai 2013 ihre Marken- und Unternehmenskommunikation zusammengelegt. Manfred Höhn, bisher im Vertriebsbereich Neufahrzeuge unter der Leitung von Dr. Ralf Dingeldein für Markenführung und Markenkommunikation zuständig, verantwortet jetzt zusätzlich auch die externe Kommunikation des zur Kion Group gehörenden Herstellers von Staplern und Lagertechnikgeräten.
Neben seiner Linienfunktion berichtet Höhn in Fragen der Unternehmenskommunikation direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Linde Material Handling GmbH, Theodor Maurer, und ist fachlich an den Leiter der Unternehmenskommunikation der Kion Group GmbH, Michael Hauger, angebunden.
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