Kemapack lässt Stahlband-Umreifungsgeräte „von der Leine“

Der Landsberger Verpackungsspezialist Kemapack bringt mit den beiden Geräten OR-TR19 und OR-TR32 Stahlband-Umreifungsgeräte mit Akkubetrieb auf den Markt. Sie eignen sich Kemapack zufolge sowohl für den mobilen wie auch für den stationären Einsatz und sind für den harten Arbeitseinsatz besonders stabil gefertigt.

Das Modell OR-TR19 verfügt über eine Spannkraft zwischen 400 und 3.000 Newton, eine Spanngeschwindigkeit von 135 Millimetern pro Sekunde und kann Stahlbänder mit den Breiten 13, 16 und 19 Millimetern verarbeiten. Der Verschluss der Bänder erfolgt über eine Einzelkerbung. Der „große Bruder“ OR-TR32 erlaubt auch die Umreifung größerer Packgüter. Dessen Spannkraft liegt zwischen 2.000 und 7.000 Newton bei einer Spanngeschwindigkeit von Millimetern pro Sekunde. Das Modell kann die Stahlbandbreiten 19 Millimeter, 25 Millimeter und 32 Millimeter verarbeiten. Der Verschluss erfolgt beim OR-TR32 über eine Doppelkerbung im Stahlband.

Bei beiden Gerätevarianten garantiert der elektronisch gesteuerte Umreifungsprozess eine sehr präzise Umsetzung der Spannungs- und Verschlusseinstellungen. Detaillierte Angaben über diese Prozesse sowie über den Ladungszustand der Geräte liefert das übersichtlich gestaltete Touch-Display, welches sich auch mit Sicherheitshandschuhen sicher bedienen lässt.

Ihre Kraft beziehen die beiden neuen Stahlbandgeräte aus einem wartungsfreien und jederzeit nachladbaren 18-V-Li-Ion-Akku. Das dazugehörige „intelligente“ Ladegerät überwacht aktiv die Batterietemperatur sowie die Ladungsindikation. Mit einer Akkuladung sind bis zu 500 Umreifungen möglich. Über die Displayanzeige erhält der Nutzer oder die Nutzerin Auskunft über die noch verbleibende Ladung. „Mit der neuen OR-TR-Serie bringen wir besonders leichte Geräte auf den Markt, welche die Mitarbeiter*innen in den Unternehmen bei ihrer täglichen Arbeit spürbar entlasten werden. Sie können mit den ergonomisch sehr gut ausbalancierten und dadurch perfekt in der Hand liegenden Maschinen Güter nun ortsungebunden umreifen. Hinzu kommt, dass das lästige Hantieren mit dem Druckluftschlauch ebenso entfällt wie die kosten- und energieintensive Drucklufterzeugung“, resümiert Kemapack-Geschäftsführer Reinhard Scheuermann.

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