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JT Energy Systems baut 25-Megawatt-Batteriespeicher

JT Energy Systems verleiht gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien ein zweites Leben und fertigt zukünftig CO2-neutrale Batterien: Das Joint Venture von Jungheinrich und Triathlon baut im sächsischen Freiberg einen hochflexiblen Batteriespeicher mit einer Spitzenleistung von 25 Megawatt.

Im sächsischen Freiberg baut JT Energy Systems einen stationären 25-Megawatt-Speicher mit wiederverwerteten Lithium-Ionen-Batterien.
Im sächsischen Freiberg baut JT Energy Systems einen stationären 25-Megawatt-Speicher mit wiederverwerteten Lithium-Ionen-Batterien.

Der Großspeicher besteht unter anderem aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batteriemodulen, die nach ihrem erfolgreichen Einsatz im Elektrostapler und dem Automotive-Bereich hier weiterverwendet werden. Perspektivisch wird der Batteriespeicher dazu verwendet, um anfragespezifisch 100 Prozent CO2-neutrale Batterien am Standort herzustellen. Aufgabe der Megabatterie ist die Zwischenspeicherung von regenerativem Strom, die Stabilisierung des Stromnetzes und die Bereitstellung von dringend notwendiger Spitzenleistungsenergie. Die Umsetzung des Projektes erfolgt durch die Großbatteriespeicherexperten der lokalansässigen Tricera Energy GmbH.

Die gebrauchten Energiemodule werden von der JT Energy Systems klassifiziert und bei Bedarf aufgearbeitet, um eine maximale Nutzungsdauer der verwendeten Ressourcen sicherzustellen. Aufgrund des seit Jahren stark steigenden Anteils von Elektrofahrzeugen mit Lithium-Ionen-Batterien rechnet JT Energy Systems in Zukunft mit einer wachsenden Anzahl an Batteriekapazitäten, die für ein zweites Leben in stationären Speichern genutzt werden.

JT Energy Systems wurde im Jahr 2019 gemeinsam vom Hamburger Intralogistikspezialisten Jungheinrich und dem Batteriehersteller Triathlon gegründet. Das Joint Venture produziert Energiesysteme für Elektrofahrzeuge mit industrieller Anwendung. Vom sächsischen Freiberg aus bedient das Unternehmen die stark wachsende Nachfrage nach innovativen und nachhaltigen Energie- und Batteriesystemen. Eine besondere Expertise hat das Unternehmen in der Reparatur und Wiederaufbereitung von gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien. Bei der Klassifizierung und Bewertung der Restlebensdauer der Batterien wird auf das Know-How der in Dresden ansässigen Novum Engineering GmbH als Experte für KI-basierte Batterieüberwachung zurückgegriffen.

Der Batteriegroßspeicher wird von dem lokal ansässigen Partnerunternehmen Tricera Energy GmbH geplant und gebaut, die Fertigstellung ist für Herbst 2022 geplant. Das Unternehmen ist auf stationäre Speichertechnik und Industriespeicherlösungen spezialisiert.

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