Greiferbaukasten für Vakuum-Schlauchheber von Schmalz
Der Greifer ist dabei das Bindeglied zwischen dem Schlauchheber und dem zu hebenden Werkstück. Der Baukasten hält hierbei vier Grundkomponenten bereit, die optimal aufeinander abgestimmt sind: Längstraverse, Quertraverse, Saugerhalter und Saugplatten. Längs- und Quertraverse bestehen aus robusten Aluminiumprofilen und sind in unterschiedlichen Standardlängen oder in variabler Länge erhältlich.
Die Baugruppe der Längstraverse beinhaltet das Anschlusselement für den Schlauchheber und einen mechanischen Stößel zur Werkstückerkennung. Die Quertraverse ist zweigeteilt und wird durch Kunststoffverbinder auf gleicher Höhe an der Längstraverse befestigt. Durch diese Maßnahme konnten die Schmalz-Konstrukteure die Bauhöhe des Greifers deutlich verringern. Der Saugerhalter kann sowohl in die Längstraverse als auch in die Quertraverse eingesetzt und durch Spannhebel an beliebiger Position fixiert werden. Die Adaption der Saugplatten ist je nach Werkstück starr, gelenkig oder gelenkig und gefedert. Zudem können die Saugplatten flexibel in 30-Grad-Schritten ausgerichtet werden. Verschiedene Geometrien und Größen lassen auch hier eine optimale Anpassung an das Werkstück zu.
Insgesamt gewinnt der Anwender deutlich an Flexibilität und Bewegungsfreiheit durch das modulare System, die einfache Anpassung an das Werkstück, die minimierte Bauhöhe und 20 % weniger Gewicht gegenüber den bisherigen Greifern. Der Greiferbaukasten geht im Januar 2014 in Serie. Alle Standardgeräte mit Traversensystem für Tragfähigkeiten zwischen 35 und 140 kg verfügen dann über den neuen vorteilhaften Greifer. Bestehende Zubehörteile, wie die pneumatische Schwenkeinheit und der Schnellwechseladapter, sind eins zu eins mit den neuen Greifern kombinierbar.


















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