Fremdkörpererkennung mittels 3D-Lasertechnik
Bevor sich installierte Schranken schließen und den Weg für die Flugzeuge freigeben, wird der Kreuzungsbereich von zwei 3D-Laserscannern nach Fremdobjekten überprüft und der Operator erhält eine entsprechende Meldung auf sein Display. Im Falle einer Objekterkennung wird sofort eine Alarmmeldung herausgegeben, wobei die erkannten Objekte dann dreidimensional innerhalb der Lase-Software dargestellt werden.
Die Applikation ist ein Gesamtsystem aus verschiedenen Hardwarekomponenten, das aus einem 3D-Laserscanner, CAN/Ethernet Converter, Industrie-PC, Digital I/O-Module und einem Display zur Statusanzeige besteht. Anbauort des 3D-Laserscanners ist eine Mastkonstruktion nahe der Rollbahnbegrenzung, der durch eine Wetterschutzhaube vor allgemeinen Witterungseinflüssen geschützt ist und für individuelle Winkeleinstellungen eine Justiermöglichkeit von +/- 45° besitzt.
Der 3D-Laserscanner besitzt einen Scanbereich von bis zu 80 m und kann durch seine hohe Scanfrequenz von 20/40Hz Zielobjekte zuverlässig erkennen. Eine vom Laserscanner projizierte Scanlinie (die gedreht wird) tastet das Rollfeld dreidimensional ab und leitet die Messdaten an den Industrie-PC weiter. Auf diesem ist die Softwareapplikation Lase ALD installiert, die durch die Verwendung spezieller Algorithmen in der Lage ist Objekte auf dem Rollfeld erkennen zu können. Feststehende Objekte wie z. B. Schilder oder Begrenzungen können dabei herausgefiltert werden.


















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