Elektronisches Papier statt kabelgebundene Pick-Systeme
Im Gegensatz zu bestehenden Pick-by-Light-Lösungen sind dabei keine zusätzlichen Blickfangleuchten erforderlich und es kommt ganz ohne Verkabelung aus. Auch ein ständiger Batteriewechsel lässt sich durch einen Akku mit sechs Monaten Energiereserve vermeiden. Das ist dem eigens für das Fraunhofer IML produzierten E-Ink-Display zu verdanken, das keine Erhaltungsspannung benötigt, um seine Informationen anzuzeigen. Lediglich für den Wechsel der Anzeige benötigt es kurz Energie.
Die Größe der Einsteckkarte entspricht der einer Kanban-Karte, weshalb Anwender sie einfach in den an den meisten Behältern in der Logistik ohnehin vorhandenen Einschub einstecken können. Eine Quittierung oder Fehlmengeneingabe kann direkt am Behälter erfolgen. Informationen empfängt das System über einen Regalsender, der in der Nähe der Einsteckkarte steht.
Er empfängt Nachrichten eines übergeordneten Steuerungssystems (z. B. eines Warehouse-Management-Systems mit Picking-Anweisungen) und sendet sie anschließend weiter an die Einsteckkarten. Dazu sendet er erst unidirektional ein Signal, um eine oder mehrere Einsteckkarten „aufzuwecken“. Im Anschluss baut er dann eine bidirektionale Funk-Verbindung auf, um weitere Informationen zu übertragen.


















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