Behälter intelligent überwachen und Behälterbestände smart tracken

Automatisierung und Datentransparenz spielen auch bei der Transportüberwachung eine immer größere Rolle. Mit dem neuen Serviceangebot von Bito-Lagertechnik – dem IOB – Internet of Bins & Containers – kann, für eine automatisierte Transparenz, der Status von Bito-Behältern über den Materialfluss kontinuierlich erfasst, überwacht und verwaltet und so der Behältereinsatz optimiert werden.

(Bildquelle: Bito Lagertechnik)
(Bildquelle: Bito Lagertechnik)

Mit dem IOB – Internet of Bins & Containers von Bito-Lagertechnik verknüpft Bito den Behältereinsatz zu einem intelligenten, digitalen Netzwerk und macht eine nahtlose und nachhaltige Überwachung entlang der gesamten Lieferkette smart und mit wenig Implementierungsaufwand möglich. Dazu sammelt das System alle Daten vollautomatisch, damit der Nutzer sie analysieren und verwalten kann. Als offenes System basiert das IOB – Internet of Bins dabei auf global standardisierten Technologien, was im Vergleich zur Verwendung von anderen bestehenden Technologien deutliche Preisvorteile bietet. 

Um die Bito-Behälter smart und intelligent zu machen werden sie mit den Anforderungen entsprechenden Sensoren und IoT-Technologie ausgestattet. Damit lassen sich unterschiedliche Daten, wie etwa der Ort, die Temperaturen oder die Zeit der Buchungen von Warenein- und -ausgängen vollautomatisch erfassen und einsehen. Die Erfassung erfolgt in einem Umkreis von drei bis fünf Metern komplett automatisiert, manuelle Scan-, Buch- oder Suchprozesse erübrigen sich. Die Daten der Smart Bins werden direkt an eine Cloud übertragen, somit ist die permanente Überwachung der Ist-Zustände gewährleistet. Je nach Anforderung und Anwendungsfall ermöglicht das intelligente System neben der Echtzeitüberwachung auch eine eventbasierte Nachverfolgung von Transportbehältern.

Die Komponenten für eine intelligente Transportbehälter-Lösung

Mit nur wenigen Komponenten wird beim Behältertransport die Transparenz des Materialflusses in Echtzeit möglich und das IOB – Internet of Bins & Containers Realität. An den Behältern können beispielsweise Smart Labels angebracht werden. Über Bluetooth (BLE) werden die Funkwellen dieser Sensoren aus der Umgebung aufgenommen. Barcodes, passive Etiketten oder Bluetooth low energy tags kennzeichnen die Ladungsträger zu deren Rückverfolgung. Alternativ ist es auch möglich, die Daten von vorab definierten Energiequellen, wie etwa RFID-Gates oder Gateways, über passive Labels zu übernehmen. Die Interoperabilität zwischen RFID und Bluetooth ist ebenfalls möglich, eine bestehende Infrastruktur kann mitgenutzt werden.

Active-Smart-Device-Geräte mit integrierter Energiequelle sammeln die Informationen, geben die Daten permanent an das Gateway weiter und erlauben somit auch den Informationsaustausch außerhalb eines Lagers. Gateways stellen die Verbindung zum Internet her und empfangen die Daten der Smart Devices. Sie können fest installiert oder über Smartphones bereitgestellt werden. Eine Cloud-Software ermöglicht den Abruf, die Verwaltung und die Analyse der Daten. Bei Bedarf lässt sich das System auch um zusätzliche Funktionen, wie die Integration eines ERP-Systems, weitere Schnittstellen, Alarmfunktion oder Geo-Fencing-Bereiche erweitern. Darüber hinaus ermöglicht die Software durch die Vernetzung der Behälter Einblicke in den Lieferstatus, den aktuellen Standort und den Inhalt einer Warensendung. Somit lassen sich auch automatische Bedarfssignale erfassen und frühzeitig erkennen.

Smarte Behälterüberwachung für Supply Chains und zur Bestandsaufnahme

Die eindeutige und sichere ID-Verifikation beim Einsatz des IOB gewährleistet Bito zufolge die komplette Kontrolle und Überwachung der gesamten Supply Chain, indem die Bedarfssignale automatisch übertragen werden. So lassen sich die Behälter und wertvolle Inhalte orten oder beispielsweise die Temperatur im Ladungsträger während des gesamten Transports überwachen. 

Smart, einfach und mit wenig Aufwand ist mit dem IOB – Internet of Bins & Containers auch das Erfassen der Leerbehälter zu Inventurzwecken möglich. Selbst ineinander gestapelte Behälter werden im Umgebungsumfeld automatisch einzeln erkannt, um die Daten dann innerhalb weniger Sekunden an die Cloud zu übertragen. Auch bei der Retoure der Leerbehälter erfasst das System die Behälteranzahl, somit wird der Behälterbestand dauerhaft überwacht, der Inventuraufwand entfällt und Behälterschwund auf ein Minimum reduziert.

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