Bessere Laser-Sicht erhöht Intralogistik-Durchsatz: Sensorik ohne toten Winkel erhöht Personensicherheit und Arbeitsgeschwindigkeit von AGV
Die Sensorik ist ein integraler Hauptbestandteil Fahrerloser Transportfahrzeuge (FTF). Meist tasten 360-Grad-Laserscanner in Bodennähe die Umgebung ab. So gewinnen sie einerseits Daten für die konturbasierte Navigation. Andererseits dient die Erkennung unerwarteter Hindernisse der Kollisionsvermeidung und der Personensicherheit durch sicheres Anhalten oder Ausweichen.
Blinden Fleck eliminiert
In vielen AGV oder AMR sorgt ein einziger 360-Grad-Sensor für die Sicherheit beim Fahren in Hauptfahrrichtung. Da das Sensor-Sichtfeld durch das Fahrzeug eingeschränkt ist und nicht die vollen 360 Grad erreicht, muss die Geschwindigkeit bei Rückwärtsfahrt stark reduziert werden. Zweirichtungs-AGV von Melkus Mechatronic wie „Melkus Q40“, „Melkus C52“, „Melkus C4060“ und „Melkus BLS4060 Rack Stacker“ sind deshalb mit je zwei 360-Grad-Sensoren ausgestattet, die auch bei Rückwärtsfahrt ein Fahren mit voller Geschwindigkeit bei höchster Personensicherheit gewährleisten.
Die Paletten-AGV „Melkus G130 3.0“ und „Melkus HLG130“ sind mit drei beziehungsweis vier Scannern ausgestattet. Diese Nanoscanner befinden sich an den Ecken der Antriebseinheit und in einer oder beiden Gabelspitzen. So erzielt Melkus Mechatronic durch Überlappung der einzelnen Sichtbereiche eine lückenlose 360-Grad-Rundumsicht ohne blinde Flecken.
Höchstgeschwindigkeit auch bei Querfahrt
Das ermöglicht den voll flächenbeweglichen Fahrzeugen ein Navigieren mit der Höchstgeschwindigkeit von 1,5 Metern pro Sekunde nicht nur in der Hauptfahrrichtung, sondern omnidirektional, also in jedem beliebigen Winkel dazu. Sie können daher beispielsweise in schneller Querfahrt Paletten aus einer Regalgasse bringen, ohne sich davor zeitaufwändig in die Hauptfahrtrichtung zu drehen. Das spart nicht nur bei der einzelnen Fahrt Zeit, sondern sorgt auch dafür, dass die Regalgasse schneller wieder für den nächsten Transport mit einem anderen Fahrzeug frei wird.
So lassen sich bei Aufrechterhaltung der vollen Personensicherheit die intralogistischen Abläufe erheblich effizienter gestalten. Zudem spart der Entfall verzichtbarer Dreh- und Rangierbewegungen Energie. Das verlängert die Intervalle zwischen nötigen Akku-Ladepausen und verringert Stillstandszeiten. Um die Sensoren vor Verschmutzung, Beschädigung oder Ausfall zu schützen, sind diese unter dem Chassis verbaut.
Keine Kollisionen im Luftraum
Ergänzend bietet Melkus Mechatronic optional auch eine ToF-Kamera an. Diese Time-of-Flight-Technologie ermöglicht das Scannen der Umgebung auf höhere Ebene, sodass auch Hindernisse erkannt werden, die oberhalb des Sichtfeldes der 360.Grad-Laserscanner in den Raum ragen, etwa Tischplatten oder Regale.















































