Automatisierung als Schlüssel zur Lieferperformance – Picard setzt auf Knapp

In einer Branche, in der Liefergeschwindigkeit und Zuverlässigkeit über den Markterfolg entscheiden, investiert die Friedrich Picard GmbH & Co. KG in die Zukunft seiner Intralogistik. Mit einer hochmodernen Automatisierungslösung von Knapp steigert Picard seine Lieferperformance und erweitert seinen Standort in Bochum um neue Logistik- und Bürogebäude.

Das „Evo Shuttle“ von Knapp erlaubt schnellste Fulfillment-Zeiten und maximalen Durchsatz im Lager. (Bildquelle: Knapp/Niederwieser)
Das „Evo Shuttle“ von Knapp erlaubt schnellste Fulfillment-Zeiten und maximalen Durchsatz im Lager. (Bildquelle: Knapp/Niederwieser)

Picard beliefert Kunden in über 100 Ländern – schnell, vollständig und termingerecht. Um dieses Versprechen auch bei wachsendem Auftragsvolumen und steigender Komplexität einzuhalten, wurde die bestehende Lagerstruktur grundlegend modernisiert. Die maßgeschneiderte Automatisierungslösung von Knapp ermöglicht effizientere Prozesse und bietet mehr Lagerkapazität.

„Gemeinsam mit unserem Partner Knapp haben wir eine zukunftsweisende Lösung realisiert, die nicht nur exakt auf unsere Anforderungen zugeschnitten ist, sondern auch den Grundstein für unser Wachstum und unsere Leistungsfähigkeit in den kommenden Jahren legt“, erklärt Markus Haeser, Head of Logistics bei Picard. Die gesteigerte Performance ist dabei nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern auch ein strategischer Schritt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Standorts Bochum. Neben der technischen Infrastruktur investierte Picard auch in die Menschen hinter den Prozessen: Neue Büroflächen, ein firmeneigenes Fitnessstudio und großzügige Sozialräume schaffen ein modernes Arbeitsumfeld, das Motivation und Gesundheit fördert.

Automatisierung mit Weitblick

Picard verfügte bereits vor der Einführung der neuen Automatisierungslösung über eine leistungsfähige Logistikstruktur, die sich über mehrere Hallen erstreckte und durch etablierte Prozesse geprägt war. Dennoch stellten die komplexe Lagerarchitektur und die teilweise noch nicht automatisierte Kommissionierung Herausforderungen dar – insbesondere in Bezug auf Laufwege und ergonomische Belastung. Um die bestehende Stärke weiter auszubauen und den gestiegenen Anforderungen im Versand und in der Kundenbelieferung noch flexibler begegnen zu können, entschied sich Picard für eine gezielte Modernisierung. Ziel war es, die Prozesse durch den Einsatz innovativer Technologien nachhaltig zu optimieren und zusätzliche Potenziale in Effizienz, Ergonomie und Skalierbarkeit zu erschließen.

Kernstück der neuen Anlage ist das „Evo Shuttle 1D“ von Knapp – ein hochdichtes, Automatisches Kleinteilelager mit 58.000 Behälterstellplätzen auf 42 Ebenen. Pro Regalebene und -gasse ist ein Shuttle im Einsatz und bedient die Stellplätze in diesem Bereich. Dies erlaubt schnellste Fulfillment-Zeiten und maximalen Durchsatz im Lager. Entsprechend der Auftragsdaten von Picard stellt das „Evo Shuttle“ die auftragsrelevanten Behälter automatisch an den fünf ergonomischen „Pick-it-Easy“- Kommissionierstationen bereit für eine effiziente und fehlerfreie Auftragsbearbeitung. Die Umstellung vom klassischen Person-zu-Ware-Prinzip hin zur neuen Ware-zu-Person-Arbeitsplätzen reduziert Laufwege, steigert die Pickleistung und verbessert die Arbeitsbedingungen spürbar. Der Automatisierungsgrad wurde von Knapp exakt auf die Anforderungen von Picard abgestimmt – mit dem Ziel, maximale Leistung bei minimaler Komplexität zu erreichen.

Durchgängiges System mit Echtzeit-Transparenz

Die intelligente Steuerung übernimmt die Logistiksoftware „Kisoft One“, die alle Prozesse, Technologien und Mitarbeitenden im Lager vernetzt. Ergänzt durch „Kisoft SCADA“ und „Kisoft Analytics“ entsteht ein durchgängiges System mit Echtzeit-Transparenz und maximaler Reaktionsfähigkeit.

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