AMR-Konzept: Neue Flexibilität für die Intralogistik von Fluro
Fluro baut seine Intralogistik am Standort Rosenfeld grundlegend um. Im Zuge eines Neubaus der Produktions- und Logistikhalle realisiert Unitechnik als Generalunternehmer eine vollautomatisierte Intralogistik. Kern des Konzepts ist ein Materialflusssystem mit autonomen mobilen Robotern anstelle klassischer stationärer Fördertechnik. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2027 vorgesehen.
Flexible Transportlösung
Auslöser für das Projekt waren nach Unternehmensangaben die erreichten Kapazitätsgrenzen des bestehenden Logistikzentrums. Im Laufe der Jahre seien Lagerflächen dezentral organisiert worden, während stationäre Fördertechnik Flächen beansprucht habe. Mit dem Hallenneubau werde die Gelegenheit genutzt, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und die Materialflüsse neu zu strukturieren.
Fünf autonome mobile Roboter des Unternehmens Agilox übernehmen künftig den Transport von Paletten und Behältern zwischen Lager, Kommissionierung und Produktion. Die Fahrzeuge können sowohl Paletten transportieren als auch einen Träger aufnehmen, der bis zu vier Behälter fasst.
Automatisierte Lagertechnik integriert
Zum Anlagenkonzept gehören außerdem ein zweigassiges Palettenlager sowie ein Shuttle-basiertes automatisiertes Kleinteilelager. Die Steuerung des Gesamtsystems übernimmt das Lagerverwaltungssystem „UniWare“, das zugleich an das ERP-System von Fluro angebunden wird.
Nach Angaben von Unitechnik entstand das Anlagenkonzept in enger Zusammenarbeit mit Fluro und dem Logistikplaner Protema. Im Rahmen der Planungsphase sei das Layout gemeinsam entwickelt und bis zur endgültigen Ausführung ausgearbeitet worden.
Freie Flächen für weiteres Wachstum
Da die neue Produktions- und Logistikhalle unabhängig vom laufenden Betrieb errichtet wird, kann das bestehende Lager nach der Inbetriebnahme zurückgebaut werden. Die dadurch frei werdenden Flächen sollen für eine Erweiterung der Produktion genutzt werden.


































