15 Prozent mehr Effizienz mit Voice-Picking-Lösung
Alle Bestellungen der Filialen von Poiesz Supermarkten werden unter Einsatz der Sprachkommissionierung im Verteilzentrum Sneek zusammengestellt. Vor zwei Jahren stieg Poiesz auf ein Pick-by-Voice-Kommissionierungssystem ohne Schulungsbedarf um. Ziel war die Auftragskommissionierung zu beschleunigen und das Fehlerrisiko zu senken sowie die Flexibilität zu erhöhen und eine schnellere Einarbeitung in das schulungsfreie System zu ermöglichen. Die neue Lösung sollte außerdem weitere wichtige funktionelle Voraussetzungen erfüllen: Standardsoftware ohne besondere Anpassung, gute Spracherkennung für die mündliche Eingabe von Bestellungen, Integration in das vorhandene „WISE WMS“ von Poiesz, zuverlässige Hardware und kurze Reaktionszeiten zwischen Software und Anwendern. Dabei fiel die Wahl auf Zetes
„ZetesMedea Voice“ mit WMS-Integration
Bei Poiesz werden alle für die Filialen bestellten Artikel im Semi-Batch-Verfahren mit einer oder zwei Paletten kommissioniert. Die Geschäftslogik im WMS berücksichtigt sowohl eine optimale Weiterleitung durch das Verteilzentrum als auch den Aufbau der Palettenbeladungsstruktur. Die schweren Artikel werden immer zuerst kommissioniert, damit sie unten landen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Palettenladungen nicht zu schwer für die Fahrer und Filialen werden. Anschließend werden leichtere Artikel auf die Paletten geladen. Dadurch wird die verfügbare Füllhöhe optimal ausgenutzt. Für eine optimale Nutzung der Geschäftslogik im bestehenden WMS und die Optimierung der Ansprechzeiten ist „ZetesMedea Voice“ direkt in das WMS integriert.
Rund 480.000 Pakete werden durchschnittlich pro Woche von ca. 65 gleichzeitig eingeloggten Kommissionierkräften zusammengestellt. Diese sind mit „Zebra WT41N0“-Terminals und „HS2100“-Headsets ausgestattet. Seit dem Rollout von „ZetesMedea Voice“ gehe die Auftragskommissionierung rund 15 Prozent schneller, laut Op den Dries, Application Manager bei Poiesz. Die Fehlerquote in der Auftragskommissionierung betrage heute unter 0,3 Prozent. Der Anteil der Fehlerkennungen durch die Software liege unter zwei Prozent.
































