Verschlankte Prozesse für Medizinprodukte-Handling
In Schönau an der Triesting bei Wien wurden dazu unter anderem vier Kommissionierklassen eingeführt und fünf Lagerbereiche zu drei zusammengelegt. Pro Tag bearbeitet das Unternehmen seit der Umstrukturierung bis zu 1.800 Aufträge und kommissioniert etwa 5.000 Artikel mit einem Pick-by-Voice-System.
Das Warehouse-Management-System „LFS.wms“ von E+P steuert alle Prozesse vom Wareneingang bis zum Warenausgang sowie das Kommissionierklassen-Handling. In der Kommissionierklasse 1 wird ab sofort mit einem Transportwagen mit bis zu 60 Behältern im Multi-Order-Picking-Verfahren kommissioniert. In der Kommissionierklasse 2 kommt eine Kombination aus Paletten- und Transportwagen für Bestellungen mit mehr als 60 Litern Volumen pro Karton zum Einsatz.
Die auftragsreine Kommissionierung für Großaufträge ab 700 Litern Volumen erfolgt in der Klasse 3. Materialien aus dem Rohstofflager gehören zur Kommissionierklasse 4 und werden direkt der eigenen Produktion zugeführt. Darüber hinaus zentralisierte E+P die Packplätze und optimierte die Verladung. Durch einen zusätzlichen Kontrollscan am Verladetor wird die Sicherheit der Verladung deutlich verbessert und gewährleistet eine eindeutige Zuordnung jeder Sendung – und das trotz der enorm hohen Anzahl.


















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