Unitechnik realisiert neues Kühllogistikzentrum für Sander Gruppe

Die Sander Gruppe realisiert am Standort Wiebelsheim einen Neubau, in dem ein Kühl- und ein Tiefkühllager Platz finden sollen. Unitechnik verantwortet unter anderem die Integration eines dreigassigen Shuttlelagers sowie die gesamte Behälter- und Palettenfördertechnik.

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Am Standort Wiebelsheim betreibt Sander eine Frischemanufaktur und produziert dort über 2.500 verschiedene Produkte für die Gastronomie im Außer-Haus-Markt. Das neue 8.000 Quadratmeter große Logistikzentrum ist für einen täglichen Versand von 200 Tonnen Lebensmittel ausgelegt und gliedert sich in einen vollautomatisierten Kühlbereich sowie einen manuellen Tiefkühlbereich. Im Schnitt erfolgt der Umschlag der gesamten Frischware binnen 1,8 Tagen. Um diese Leistung weiterhin sicherzustellen, konzipierte Unitechnik eine anforderungsgerechte Lösung, deren Herzstück ein dreigassiges Shuttlelager mit 31.632 Behälterstellplätzen ist. Insgesamt 120 Fahrzeuge sorgen in den 40 Ebenen des Systems für die Ein- und Auslagerung in die doppeltiefen Stellplätze.

Direkte Anbindung an die Produktion

Das neue Frischelager wird über Werks-Lkw direkt mit Waren aus der Produktion versorgt. Für die automatische Vereinzelung kommt ein Depalettierroboter zum Einsatz. Mithilfe einer von Unitechnik entwickelten Sensormesstechnik wird dabei auch eine Qualitätskontrolle der E2-Behälter vorgenommen. Aufgrund von Beschädigungen oder Deformationen werden nicht förderfähige Behälter aus der Anlage ausgeschleust. Um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Ware zu gewährleisten, werden die Behälter zusätzlich über ein Kamerasystem erfasst. Die Kommissionierung der Kundenaufträge aus dem Shuttlelager erfolgt zweigeteilt: Die A- und B-Artikel werden aus einem Durchlaufregal per Pick-by-Light auftragsweise zusammengestellt. Für die C-Artikel setzt Sander auf eine Kommissionierlösung nach dem Ware-zur-Person-Prinzip.

Frischegarantie dank FIFO-Prinzip

Eine wichtige Anforderung an den Warenfluss bei Sander ist die strikte Einhaltung des First-in-first-out (FIFO)-Prinzips. So wird sichergestellt, dass alle Waren beim Versand über ein ausreichend langes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) verfügen. Beim Wareneingang werden die Produkte über Scanner identifiziert und so in das Lagerverwaltungssystem „Uniware“ eingespeist. Die Unitechnik-Software steuert alle Warenbewegungen im Tiefkühl- und im Normalkühllager und wählt die Lagerstrategien so, dass Produkte mit kürzerem MHD immer vorne im Regal stehen.

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