Darüber hinaus profitiert die Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG durch den Einsatz des rund 6,5 Meter hohen, 4 Meter langen und 3 Meter breiten Turmlagers von einem hohen Raumnutzungsgrad, von minimierten Materialbeschädigungen und von einem raschen Zugriff auf Rohbleche. Hinzu kommen ein deutlich verringerter Suchaufwand, basierend auf mehr Ordnung, und ein schneller Return on Investment.
Der wesentliche Punkt, den das Unternehmen betont, ist die Sicherheit, für die das von der Stopa Anlagenbau GmbH, Achern-Gamshurst, entwickelte Turmlager steht. Hierzu trage bei, dass sich die Tafeln definiert lagern sowie sicher aufnehmen und abgeben lassen. Da alle verwendeten Blechsorten, in Dicken von 0,5 bis 8 Millimetern, zum Beispiel aus Edelstahl, Aluminium oder hochfesten Stählen, im Turmlager Platz finden, könne der Betreiber darauf verzichten, Bleche hochkant abzustellen.
Außerdem ersetze das Lager ein manuell zu bedienendes Schubladenregal, in dem man Bleche bis in 2 Metern Höhe untergebracht hatte. Heute kommt Winkhaus mit der Hälfte an Platzbedarf aus, und die Mitarbeiter sind körperlich entlastet worden.
Vor Einlagerungen gibt der Bediener des Systems am zentralen Anlagenterminal die Nummer eines Fachs ein, um daraus eine leere, für Nutzlasten von bis zu 1.200 Kilogramm ausgelegte Systempalette anzufordern. Daraufhin lässt die Steuerung die ausgewählte Palette automatisch von ihrem Lagerplatz auf die stationäre Lasttraverse des Turmlagers herausfahren. Die Traverse senkt den Ladungsträger zwischen den Stempeln des Podests ab, um die Tafeln, sobald ein Stapler sie abgesetzt hat, übernehmen zu können. Bei der folgenden Einlagerung kontrolliert eine Lichtschranke, ob die maximale Beladehöhe eingehalten wird.


















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