SRA-Kranbaukasten von J. Schmalz
Ein weiteres Bauteil ist der Transporthänger, der mit speziellen Leichtlaufrollen ausgestattet ist. Er nimmt die Hebezeuge (z. B. Kettenzug, Seilbalancer oder Vakuum-Schlauchheber) auf und verfährt sie in der Kranschiene. Zum Komplettsystem gehören außerdem Leitungswagen zur Befestigung der Energieversorgung (Strom, Druckluft oder Vakuum), Endanschläge zur Begrenzung und Einstellung des Verfahrbereichs sowie Verschlussplatten und Befestigungselemente. Installiert werden die Krane über starre oder höhenverstellbare Abhängungen an einer Decken- oder Portalkonstruktion. Der Baukasten ermöglicht die Auslegung als Einträger-, Zweiträger- und Einschienenbahn-Krananlage. Bei Bedarf lassen sich innerhalb einer Anlage auch mehrere Kranträger einsetzen. Mithilfe von Schienenverbindern können Kranbahnen beliebig verlängert und der Arbeitsbereich vergrößert werden. So lassen sich beispielsweise größere Versand- und Kommissionierbereiche mit mehreren Vakuum-Schlauchhebern in einem Kransystem abdecken.
Für beengte Raumverhältnisse bietet das SRA-System verschiedene Lösungen. Durch die alternative Befestigung des Kranträgers in Höhe der Kranbahnen lassen sich z. B. niedrige Raumhöhen kompensieren und Störkonturen, hervorgerufen durch Deckenträger oder Hallensäulen, können mit einem Teleskop-Ausleger umgangen werden. Zur Energiezuführung dient eine Schleifleitung. Die Schmalz-Conductor-Line SCL versorgt sämtliche per Kran mitgeführten Geräte, wie Kettenzug oder Vakuum-Hebegerät, mit Strom. Im Vergleich zur Energiezuführung per Schleppkabel entfallen damit Kabelbahnhof und störende Kabelschlaufen.































