Sonder-Flurförderzeug von Sichelschmidt auf der Basis eines Serienstaplers
Der Anwender wünschte ein deichselgeführtes Flurförderzeug, das den innerbetrieblichen Transport von bis zu vier Tonnen schweren Lastgestellen ermöglicht. Mit diesen Gestellen werden auf Rollen gewickelte, bahnförmige Zwischenprodukte aus Kautschuk, Kunststoff oder technischen Textilien transportiert und der Weiterverarbeitung, z. B. zu Förderbändern oder Antriebsriemen, zugeführt. Da die Verarbeitung zum Teil in explosionsgefährdeten Bereichen stattfindet, sollten die Schlepper für den Einsatz in Gas-Ex-Zone 1 ausgeführt sein.
Diese Anforderung konnte mit einem kundenspezifischen Deichselgerät erfüllt werden, das weitestgehend auf einem Serienmodell basiert. Grundlage ist der Elektro-Deichselstapler d400 Ex. Deichsel, Batteriegehäuse und die Antriebseinheit mit gekapseltem ASM-Drehstrommotor blieben unverändert. Aber der komplette Hubmast und die Palettengabeln wurden nicht benötigt. Stattdessen konstruierten die Sichelschmidt-Entwickler ein Sonder-Lastaufnahmegerät und ein neues Fahrweg für die Vorderräder.
Zwischen den beiden groß dimensionierten Laufrädern mit sehr kurzem Abstand zueinander ist eine kompakte Hubeinheit mit Kugelkopf-Kupplung untergebracht, die der Bediener über einen Hebel an der Armaturentafel heben und senken kann. Damit koppelt der Schlepper die Lastgestelle an und ab.
Die kundenspezifischen Flurförderzeuge sind bereits in der Produktion des Kunden im Einsatz. Sie ersetzen ältere Geräte, die ebenfalls von Sichelschmidt gefertigt wurden.
Was Sie auch noch interessieren könnte:
Sichelschmidt: 65 Jahre Stapler-Service
Sichelschmidt: Retrofit nach 41 Jahren
Sichelschmidt entwickelt Elektro-Hubwagen der Explosionsgruppe II C


















![[node:title]](https://www.technische-logistik.net/sites/default/files/public/styles/_news_900x765_/public/default_images/symbilbild-def-inhalte_1.jpg)










